1 oz
ab 18,77 EUR

Seit dem 1. Februar 2008 wurde von der Prägeanstalt "Münze Österreich Aktiengesellschaft" der Wiener Philharmoniker auch in Silber ausgegeben. Bis dato gab es den Philharmoniker ausschließlich als Gold-Anlagemünze. Sie war in Europa bereits 1990 die Nummer 1 unter den Gold-Anlagemünzen und landete auch international immer auf den vordersten Rängen. Von der Prägeanstalt wird die Münze als Sammlermünze deklariert, jedoch dürfte der Stellenwert als neue Silber-Anlagemünze höher sein.

Wie bei den meisten modernen Anlagemünzen besteht auch die Silber-Version des Philharmonikers aus 999er Silber. Die Auflage ist abhängig von der Nachfrage. Der Nennwert 1,50 Euro liegt wie bei allen Anlagemünzen weit unter dem Materialwert und spielt daher eine eher untergeordnete Rolle.

Auf der Wertseite des Silber Philharmoniker ist die von Neujahrskonzert bekannte Orgel aus dem Goldenen Saal des Wiener Musikvereinsgebäudes zu sehen. Außerdem abgebildet ist die Umschrift "REPUBLIK ÖSTERREICH" und der Nennwert. Unterhalb der Orgel befindet sich der Schriftzug "1 Unze Feinsilber", gefolgt von der Jahreszahl der Prägung.

Silber Wiener Philharmoniker aus Österreich

Silber Wiener Philharmoniker
aus Österreich

Die Motivseite zeigt eine stilisierte Auswahl der wichtigsten Vertreter des Orchesters. Die Umschrift lautet "WIENER PHILHARMONIKER". Auf das verwendete Münzmetall wird mit den Lettern "1 UNZE FEINSILBER" hingewiesen, die sich über den Instrumenten befinden.

Der Rand der Münze weißt keine Rändelung auf und ist glatt. Avers und Revers sind mit einer erhöhten Randleiste umrahmt. Die internationale Bezeichnung ist "Silver Harmony".


Eckdaten des Silber Philharmoniker 1 oz

Prägeanstalt: Münze Österreich Webseite Prägestätte: austrian-mint.at
Erstausgabe: 2008 Feingehalt: 999,0/1000
Mwst.: 19 % Ausführungen: Silber, Gold

Nennwerte und Größen des Wiener Philharmoniker

Stückelung Nennwert: Silber: Abmessungen: Feinheit: MwSt.:
1 oz 1,50 € 31,1035 g Ø 37 mm 999 19 %

Wiener Philharmoniker in Gold

Seit 1989 wurde der Wiener Philharmoniker als einzige reine Gold-Anlagemünze in Europa ausgegeben und ist ein international geschätztes Anlageprodukt, welches nahe am tagesaktuellen Spotpreis verkauft wird. Die Silber-Version zog erst 2008 nach.

Das Design des Philharmonikers geht auf Thomas Pesendorfer, dem Chefgraveur der Prägestätte Münze Österreich, zurück.

 

 


Inoffizielle Ausgaben

Bei Online-Auktionen wie eBay wurden gelegentlich vergoldete Silber Philharmoniker gesichtet – sowohl nur mit vergoldetem Motiv als auch vollvergoldet. Wie uns von der offiziellen Prägestätte Münze Österreich mitgeteilt wurde, handelt es sich hierbei nicht um offizielle Ausgaben des Wiener Philharmonikers. Offizielle Ausgaben sind ausschließlich in Gold und Silber verfügbar. Die vergoldeten Versionen sind nachträglich von anderen Personen aufgebracht worden. Das oftmals beigefügte Echtheitszertifikat erweckt hierbei den Eindruck einer offiziellen Prägung. Das Zertifikat sagt allerdings nur aus, dass es sich um echtes Silber und Gold handelt, nicht jedoch um eine offizielle Ausgabe.

Um die Verwechslungsgefahr von nachträglich vollvergoldeten Münzen mit Münzen aus reinem Gold zu minimieren, wurde auf beiden Seiten des Silber-Philharmonikers das Wort Silber eingeprägt.

Verfremdungen wie das nachträgliche Vergolden der Münzen sind zwar legal, da es dem Käufer der Münzen frei steht, Münzen zu verändern, verfremden oder gar zu zerstören, nachdem sie in sein Eigentum übergegangen sind, jedoch raten wir dringend vom Kauf der Münzen ab, da es sich weder um offizielle Versionen, noch um technisch gelungene Vergoldungen handelt. Die Qualität der Vergoldung ist zumeist mangelhaft und ungenau. In der Vergrößerung zeigte sich deutlich, dass die Vergoldung deutlich über das Motiv herausragte. Die nachträgliche Vergoldung ist bei den Philharmonikern also eher als Abwertung zu sehen als als Aufwertung mit einem, wie bei Gilded-Versionen anderer Münzen, möglicherweise steigenden Sammlerwert.

Durch die vorsätzliche Veränderung wie teilweises oder gänzliches Vergolden verliert das Prägestück außerdem die Eigenschaft einer Münze, d. h. eines gesetzlichen Zahlungsmittels, und wird zu einem gewöhnlichen Prägestück.


Jahrgänge und Auflage des Silber Wiener Philharmoniker 1oz

Wiener Philharmoniker 2013

Stgl Auflage: 14.536.400 

Im Vergleich zur ersten Ausgabe hat sich die Auflage annähernd verdoppelt.


Wiener Philharmoniker 2012

Stgl Auflage: 8.769.200 

5. Jahr


Wiener Philharmoniker 2011

Stgl Auflage: 17.873.700 

4. Jahr


Wiener Philharmoniker 2010

Stgl Auflage: 11.358.200 

3. Jahr


Wiener Philharmoniker 2009

Stgl Auflage: 9.014.800 

2. Jahr


Wiener Philharmoniker 2008

Stgl Auflage: 7.773.000 

Erstausgabe der Silber Anlagemünze Wiener Philharmoniker. Als jährlich gleichbleibendes Motiv wurde auf dem Avers eine stellvertretende Instrumentenauswahl des Philharmonie-Orchesters gewählt. Auf der Wertseite ist die vom Neujahrskonzert bekannte Orgel des Wiener Musikvereins abgebildet. Der Nennwert beträgt 1,50 Euro. Die erste Ausgabe wurde auch in einer Folie abgepackt ausgegeben.

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