Welche Gründe fallen Ihnen ein, warum Sie Silber kaufen sollten?

Als Laie werden Ihnen hierzu sicherlich nur wenige Gründe einfallen, aber genau genommen spricht vieles dafür, weshalb Sie sich Silber kaufen sollten. Mit den wichtigsten Argumenten, die für Silber sprechen, möchte ich Sie in diesem Artikel vertraut machen.

Zunächst aber die Frage, welche Gründe sind für Sie wichtig? Ganz einfach, alle bei denen es um Ihre finanzielle Zukunft geht. Bevor ein Blick in die Zukunft geworfen werden sollte, lassen Sie mich doch zunächst mit etwas Grundsätzlichem beginnen:

Grundsätzliche Gründe

Silber ist kein Papier

Bisher ist jede Papierwährung, die je von Menschen geschaffen wurde, untergegangen.

Die Erfahrung lehrt uns, dass kein Staat und keine Bank jemals die unbeschränkte Möglichkeit der Papiergeldausgabe besaß, ohne sie zu mißbrauchen

Der Nationalökonom David Ricardo schrieb bereits im 19. Jahrhundert Source Title

Diese Aussage ist heute noch hochaktuell. 5 Beispiele aus der Vergangenheit:

  1. Chinesisches Geld, welches wurde zwischen 1260 und 1360 ausgegeben wurde, endete in Hyperinflation.
  2. Das „Mississippi System“ von John Law aus dem Jahre 1716 endete bereits 1720 mit dem Total-Zusammenbruch. Restwert: Null.
  3. Die „Continental Noten“ aus der Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges, ausgegeben 1775 besaßen im Jahre 1780 nur noch 1/40 ihres ursprünglichen Wertes.
  4. Das Papiergeld aus der Zeit der französischen Revolution, ausgegeben von 1790 bis 1796 besaß im Jahre 1797 nur noch 1/600 seines ursprünglichen Wertes.
  5. Die Mark aus der Weimarer Republik wurde ausgegeben von 1919 bis 1924. Am Ende hatte sie noch 1 Trillionstel (!) ihres ursprünglichen Wertes

Silber ist kein Versprechen

Eine Unze Silber ist eine Unze und wird immer eine Unze Silber bleiben.

Es gibt kein „counter party“-Risiko. Bei Papierwerten haben Sie immer ein Gegenüber, der Ihnen ein Versprechen abgegeben hat. Dieses Versprechen kann gebrochen werden. Oder derjenige, der Ihnen was versprochen hat kann Pleite gehen (Emittentenrisiko). Die Banken müssen Geld verdienen, am liebsten mit Papierprodukten, wie Aktien, Anleihen, Krediten oder Derivaten. Also auch mit Papiersilber (Hebelprodukte, Optionsscheine, Indexfonds etc.). Papiersilber ist jedoch gefährlich. Denn es stellt ein Versprechen dar, das gebrochen werden kann.

Silber ist knapp

Nach Meinung vieler Experten, sei Silber in Bezug auf die geförderte Menge sogar knapper als Gold. Seriöse Schätzungen gehen davon aus, das der oberirdische Bestand Anfang des Jahrtausends bei 1 Milliarde Silberunzen lag (während der Goldbestand bei 5 Milliarden Unzen liegt).

Wichtig hierzu: Silber wird verbraucht, Gold wird überwiegend gehortet!

Die industrielle Nachfrage steigt (Stichworte: supraleitfähig, antibakteriell etc.). Ein Chinese verbraucht erst 1 /70 soviel Silber wie ein Nordamerikaner. Dies wird sich ändern.

Die monetäre Nachfrage wächst (ETF, Silberbarren, Münzen etc.)

Schon seit Jahrhunderten gilt: Silber ist das „Gold des armen Mannes“ und deshalb auch besonders in Finanzkrisen bei Anlegern als Absicherung besonders gefragt.

Die Reserven und Ressourcen vieler Silberminen sind endlich und könnten Schätzungen zufolge eine deutlich kürzere Rest-Lebensdauer haben, als viele annehmen. Da Silber zu 71 Prozent als Nebenprodukt bei der Gewinnung von Kupfer, Blei, Zink oder Gold anfällt, kann die Förderung selbst bei anziehenden Preisen nicht sofort gesteigert werden.

Seine langfristige Relation zu Gold liegt bei ca. 1:31. Bei weiter ausdehnenden Nahrungs- und Finanzkrisen prognostizieren manche Experten auf lange Sicht einen möglichen Goldpreis von ca. 5000 $ je Feinunze Gold (auf dem Höhepunkt des Rohstoffzyklus). Aus dieser Perspektive, ergäbe sich auch ein mögliches Kursziel für Silber von ca. 100 - 160 $ je Feinunze.

Dieser historische Silberpreis-Chart zeigt, wie sich Silber im aktuellen Rohstoffzyklus bisher entwickelt hat.

Silberpreis von 1970 bis Heute

3-Speichen-Regel

Stellen Sie sich ein Rad mit 3 Speichen vor und schon haben Sie das älteste und erfolgreichste Investitionskonzept vor Augen. Eine Speiche steht für Aktien, die zweite für Immobilien und die dritte für Edelmetalle. Bis 2000 war die Aktienspeiche oben, dann fielen die Aktien und die Edelmetall-Speiche stieg nach oben. In der Vergangenheit galt für das Profitziel von unten nach oben der Faktor 30. Im Jahre 2000 stand Silber bei ca. 5 $ je Unze x 30 = 150 $ je Unze, nach der 3 Speichen–Regel liegt das Ziel für Silber also auch im Bereich von 150 $ je Unze.

Silber wurde noch nie verboten

Der Goldbesitz war schon oft illegal. In den USA war es den Bürgern von 1933 – 1974 unter Androhung von schwerer Strafe (Enteignung, Gefängnis) verboten, Gold zu besitzen oder damit zu handeln. Der Besitz von Silber war noch nie illegal und da Silber in erster Linie ein industrieller Rohstoff ist, wäre ein solches Verbot auch kaum vorstellbar bzw. umzusetzen.

Silber ist frei von der Abgeltungssteuer

In keiner Einkommenssteuererklärung der Welt, gibt es eine Spalte für Silber. Nach derzeitigem Recht, sind Kurszuwächse die Sie mit Silber erzielen nach einem Jahr komplett steuerfrei.

Silber ist anonym

Viele Staaten und auch Deutschland sind hochverschuldet. Wenn die vorhandenen Steuerschrauben alle aufgedreht sind, dann wird die Kreativität des Finanzministers sicherlich neue Früchte tragen. Warum kein Lastenausgleich zwischen arm und reich? Neben der Grundsteuer ist also eine Steuer auch auf Edelmetalle wie Gold und Silber durchaus denkbar. Heute betreibt derjenige Steuerhinterziehung, der sein Geld einer Lichtensteiner Stiftung schenkt und dabei vergisst, Schenkungssteuer zu zahlen. Vielleicht wird in Zukunft derjenige zum Steuerhinterzieher, der mit versteuertem Geld Sachwerte wie Silber kauft, vergräbt und vergisst, es bei der Erfassung zu seiner Einkommensteuer anzugeben. Wie gesagt, vielleicht kommt es so in Zukunft, im Moment können Sie noch Edelmetalle kaufen und damit tun und lassen was Sie wollen. Ob Sie dies dann in einem Safe oder in Ihrem Gartenteich für schlechte Zeiten aufbewahren, bleibt Ihnen und Ihrer Kreativität überlassen.

Silber lügt nicht

Der Autor des Artikels würde sich zwar nie erlauben zu behaupten, dass Verantwortliche in unserem System nicht immer die Wahrheit sagen, aber ich empfehle Ihnen dringend:

  • Vertrauen Sie keiner Statistik, die von der Politik erstellt wird
  • Glauben Sie bitte nicht, dass Banken in Finanzangelegenheiten nur an Ihren Vorteil denken
  • Glauben Sie auch nicht, dass Notenbanken wirklich unabhängig sind

Inflationsstatistik

Die offizielle Inflation liegt in den USA und in Europa niedriger, als von den meisten angenommen. Wer diesen Zahlen glaubt, der glaubt auch dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

Es gibt eine ganz einfache Formel zur Ermittlung der realistischen Inflation:

Inflation = Geldmengenwachstum (M3) - BIP (Wirtschaftwachstum)

Besonders in den USA stieg das Geldmengenwachstum rasant an, das Wirtschaftswachstum hinkt hingegen hinterher. Dies zugrunde gelegt liegt eine realistische Inflation in den USA weitaus höher, als die offiziellen Zahlen glauben machen wollen! Dies können die Politiker jedoch nicht zugeben, denn dann müssten Löhne, Renten, Hartz IV etc. erheblich steigen und das können sie nicht leisten. Tatsache ist, dass die Realeinkommen der Arbeitnehmer seit Jahren zurückgehen, während viele Unternehmensgewinne großer Konzerne steigen.

In den USA musste 1990 eine Familie rund 50.000 $ Jahreseinkommen erzielen, um den Lebensstandard zu halten. Im Jahr 2008 steigt diese Zahl auf ca. 90.000 $. Seit der Aufgabe des Goldstandards im Jahre 1971 haben wir eine ungedeckte Papierwährung und deshalb hat sich der Inflationsindex auch um 560 % erhöht.

Warum ist die Bank nicht Ihr Partner? Ganz einfach, eine Bank ist ein profitorientiertes Unternehmen. Ihr Geld soll also bei der Bank Geld verdienen. Aber für wen? Für Sie oder für die Bank? Für die Bank natürlich, aber nur bei Gewinnen; Verluste werden dem Staat, also uns Steuerzahlern aufs Auge gedrückt. Denken Sie darüber nach, ob Sie Ihre Finanzen nicht besser selbst in die Hand nehmen sollten? Ein Bundesbürger hat durchschnittlich über 5.000 EUR auf seinem Sparbuch liegen. Sagen wir mal es bringt vor Steuern eine Rendite von 3 % und nach Steuern von 2 % und die Inflation liegt wie oben erläutert deutlich darüber: Dann hat der fleissige Sparer nach 10 Jahren statt Gewinn einen Teil seines Vermögens verloren. Die Inflation hat ihn also auch ohne Währungsreform enteignet. 
Merksatz: Inflation ist Enteignung. Mit Gold und Silber können Sie voraussichtlich nicht nur Ihre Kaufkraft erhalten, sondern diese sogar bei weiter anhaltenden Trends noch steigern – wohlgemerkt immer auf lange Sicht. Kurzfristige Spekulationen sind davon ausgenommen, da Edelmetalle starken Schwankungen von oftmals mehreren Prozentpunkten Intraday unterliegen.

Sind Notenbanken unabhängig?

In unserer Welt ist der Dollar die Leitwährung und darauf basiert auch die Macht der USA. Dies beweisen auch die folgenden Zahlen:

Land Anteil am Weltsozialprodukt in %

Die sogenannten BRIC Staaten kommen also insgesamt nur auf 10 % bzw. liegen zusammen unter einem Drittel der USA. Bekanntlich wackelt der Hund mit dem Schwanz. Vorstehende Zahlen sagen klar aus, wer der Hund ist: die USA und dieser Hund wackelt derzeit erheblich.

Die Abkopplungstheorie ist Unsinn. Wir haben wahrscheinlich auch erst ein Bruchteil der Finanzkrise gesehen und evtl. das Schlimmste noch vor uns. Der Hund wird auch maßgeblich die Richtung bestimmen, wenn es um die Finanzkrise geht.

Und hier wiederum ist die amerikanische Notenbank, die FED, maßgebend. Sie ist nicht, wie die meisten Menschen glauben, staatlich, sondern privat und hat natürlich die Interessen ihrer Eigentümer, der Hochfinanz zu berücksichtigen. Glauben Sie, die Hochfinanz hat ein Interesse, dass Sie Ihr Geld in physisches Silber investieren? Mit Sicherheit nicht, denn Silber ist knapp und es daher auch nicht für alle Anleger / Bürger verfügbar.

Der Silber Markt ist sehr eng und die gesamte Marktkapitalizierung von Silber liegt in der Größenordnung eines DAX Unternehmens wie der Linde AG, nämlich nur bei ca. 18 Milliarden Dollar. Die Hochfinanz und die Industrie wollen also gar nicht, dass die breite Masse in Silber geht. Dies würde den Preis explodieren lassen und hätte negative Folgen für das Finanzsystem.

Im Gegenteil, viele Experten glauben, dass die Notenbanken unter anderem auch bei den Preisen für Edelmetalle intervenieren (in die Preisbildung eingreifen). Dazu dienen z.B. die lauten Ankündigungen von Goldverkäufen. In Wirklichkeit wird das Gold nur von Notenbank zu Notenbank geschoben. Man könnte also genauso Goldkäufe verkünden. Im Ergebnis ist es ein Nullsummenspiel und dieses Gold kommt auch gar nicht als Angebot an die Börse (Comex).

Derzeit haben die Notenbanken den Auftrag das Finanzsystem zu retten. Das funktioniert nur über eine Ausweitung der Geldmenge: Sprich Inflation, sprich Enteignung der breiten Masse. Das Paradoxe an der derzeitigen Situation: Die FED hat zwar den offiziellen Auftrag Inflation zu bekämpfen, muss jedoch, um den Allerwertesten ihrer Eigentümer zu retten diese sogar verstärken. Auch die EZB wird daher, trotz gegenteiliger Propaganda, keine Chance haben die Zinsen zu erhöhen. Denn auch die EZB ist abhängig von den Interessen der Politik.

Aktuelle Gründe, warum sie Silber kaufen sollten

Finanzkrise

Allmählich lichtet sich der Nebel über der internationalen Finanzkrise. Es besteht ein Klumpenrisiko, denn 55 % aller gesamten Kredite sind Immobilienkredite. Es wird auch deutlich, dass es sich um mehr als nur eine US Immobilienkrise handelt. Die Amerikaner sind mit 340 % ihres Bruttoinlandproduktes (BIP) verschuldet. Die Kluft zwischen Finanzvermögen und zwischen realen Vermögen wird immer größer.

Die Finanzderivate (Wetten auf irgendwas) sind laut der BIZ (Die Zentralbank der Zentralbanken) auf ca. 600 Billionen Dollar rapide angestiegen und stellen derzeitz wohl noch das größte denkbare Risiko dar. Von Januar bis April 2008 ist die M3 Geldmenge in den USA um 20 % und in Europa um 15 % gestiegen. Die Inflation galoppiert und der Dollar wird nicht mehr ewig zu halten sein. Vorbereitungen für eine neue Währung sollen im Geheimen schon laufen.

Die derzeitige Krise ist aber wohl bei der breiten Bevölkerung noch nicht angekommen. Sie frisst sich im Moment von unten nach oben durch und wir haben wohl bisher erst einen Bruchteil davon gesehen. Auf jeden Fall haben wir es mit einer Verschuldungsblase der USA (und auch anderen Staaten) zu tun. Diese Blase der Weltwirtschaftsmacht Nr. 1 ist eine Grundlage für die zukünftige Entwicklung. Die USA befindet sich auf dem Weg in die Rezession und wird den Rest der Welt mitziehen.

Aktien und Immobilien sind teuer

Die Fundamentalanalyse zeigt, dass evlt. auch mit Aktien in den nächsten Jahren kein Geld zu verdienen ist. Aufgehellt wird die Lage wohl erst, wenn wir über die alten Hochs im Dax von ca. 8.130 Punkten gehen. Kurzfristig ist ein Anstieg aufgrund der überschüssigen Liquidität (Geldmengen), welche durch die Notenbanken derzeit üppig verteilt werden, natürlich möglich. Langfristig sollte hier aber ein großer Widerstand beim DAX liegen. Schauen sie sich den DAX seit 1959 im Schaubild an. Geld verdienen konnten Sie mit Aktien von 1990 bis 2000. Von 1960 bis 1980 trat er auf der Stelle.

Dax Verlauf seit 1959

Und was ist mit Immobilien? Im Gegensatz zu den USA, England oder Spanien gibt es in Deutschland keine Immobilienblase. Die Investoren im Osten haben sich bereits eine blutige Nase geholt und die Preise sind im Keller. Mit deutschen Immobilienaktien lässt sich im Moment kein Geld verdienen, dazu brauchen Sie einen sehr langen Atem. Und wenn Sie versuchen sollten Ihr Eigenheim zu versilbern, werden Sie feststellten, dass sich der Markt einen ganz anderen Preis vorstellt, als Sie das tun. Kredite und Kaufkraft werden knapper und das schlägt genauso auf die Preise durch wie das wachsende Angebot an gebrauchten Wohnhäusern. Denn bei eigengenutzten Immobilien geht der Trend derzeit aus Kostengründen weg vom Eigenheim, hin zu der 4 Zimmer Wohnung.

Der 30-jährige Rohstoffzyklus

Schauen Sie sich einmal die Entwicklung der Rohstoffe an und sie werden einen 30 Jahres Zyklus entdecken. Dieser folgt mit einer Zeitverzögerung dem Anstieg der Geldmenge.

Nach dem 2. Weltkrieg sind folgende Rohstoffhöchststände festzustellen:

1950... 1980... und wahrscheinlich 2010

Seit der Aufgabe des Goldstandards in 1971 steigt - mit einer Verzögerungsphase von etwa 10 Jahren - die Inflation ab 1980 an und diesem Anstieg folgen die Rohstoffpreise. Der nächste Höhepunkt ist also in diesem 30 jährigen Zeitraum das Jahr 2010.

Wenn Sie sich andere Metalle wie Kupfer oder Blei oder das Öl anschauen, dann haben diese Rohstoffe schon den größten Teil des Anstiegs hinter sich. Auch das ist typisch. Gold und Silber kommen erst am Schluss dran. Dies hängt damit zusammen, das die Edelmetallpreise gedrückt werden, damit der Durchschnittsbürger nicht in Gold und Silber geht und damit das System normal weiter funktionieren kann.

Im letzten Anstieg von 1966 bis 1980 stieg Silber um das 40 fache von 1,25 $ auf 50 $ (siehe Bild 2). In der Goldhausse von 1985 – 1987 ist Gold in 150 Wochen nur 25 Wochen gestiegen. Auf steile Anstiege erfolgen lange Durststrecken. Das Spiel heisst: Verunsicherung. Otto Normalverbraucher soll aus diesem Markt ferngehalten werden.

Schauen Sie sich die typische Entwicklung von Silber in 2008 an. (Bild 4)

Von Jan bis März stieg Silber (von 15 $ auf 21 $), dann wurde es mit der Keule auf ca. 16,5 Dollar hinuntergeprügelt und seitdem pendelt es in einer klassischen Dreiecksformation hin und her. Nach dem steilen Anstieg folgte die „Keule“. Mit dieser treibt man vor allem die Kunden mit „Knock out“-Zertifikaten aus dem Markt, dann folgt die „Streckbank“, mit dieser Folter quält man die Optionsscheininhaber. Fragen Sie mal Herrn Nef vom Tell Gold und Silber Fonds. Er ist mit ca. 50 % in Silberoptionen investiert und weiss wovon ich rede. Oder schauen Sie sich die Silberkurse seit 2000 an, dann werden sie dieses Muster immer wieder finden.

Herr Nef weiss aber auch, dass wir in der Schlussphase des Inflationsjahrzehnts sind und das uns in den nächsten 2 Jahren die höchsten Silberpreisanstiege seit Jahrzehnten bevorstehen.

Deswegen lässt er sich auf das Emittentenrisiko und die Streckbankfolter ein. No risk no fun.

Silberfuture

Gerhard Nadolny im April 2008

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102 Kommentare
Ich lese viele Kommentare zu Gold und Silber Investment. Das Argument warum ich mich für Silber entschieden habe, das J.P: Morgan - immerhin eine der einflussreichsten Investmentbanken der USA seit 2011 in ganz großen Stiel Silber kauft. Ist es nicht Aufgabe einer Investment-Bank Geld zu verdienen anstatt es in "spekulatives Silber" zu investieren? Hmm, also wenn sich ein Big Player wie J.P. Morgan in den letzten Jahren 135 Million Unzen Silber gehortet hat (nachdem die Bank im Jahr 2011 noch keine nennenswerten Bestände hatte), dann bin ich recht sicher das dahinter eine Strategie steckt.

Und deshalb habe ich Silber gekauft :-)
zu viel geld im umlauf zu viele Banken machen leer !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich habe die letzten Stunden gelernt,dass man Silber nicht überbewerten sollte.........habe von meiner Tochter Nordic walking Socken mit Silberfäden geschenkt bekommen. Im Trinkwasserfilter ist ebenfalls Silber,um eine Verkeimung der Aktivkohle zu verhindern. Und der Oberknaller: Ich finde gerade eine Packung Topfschwämme mit "Anitbakteriell Technologie". Hat meine Frau gekauft.....da ist ebenfalls Silber drin! Also seien wir ehrlich,anscheinend ist genug von dem Zeug da. Gold wandert in den Tresor,Silber auf die Müllhalde! Außerdem wird das meiste nicht ordentlich entsorgt,sondern einfach sorglos weggeworfen. Die Müllkippen sind sehr silberhaltig! Jetzt gehen auch noch 3 neue Minen ans Netz. Nene,ich konzentrier mich wieder auf Gold.