Herstellung und Verwendung, sowie Reinigung

Silber ist ein sehr beliebter Rohstoff, der für die Schmuckherstellung verwendet wird. Neben Gold ist Silber einer der klassischen Stoffe, aus denen die verschiedensten Sorten von Schmuckstücken angefertigt werden. Silberschmuck ist vor Allem auch bei Jugendlichen beliebt, denn es gilt als besonders elegant, sportlich, aber nicht zu auffällig und aufdringlich und wird als schöne Alternative zum Goldschmuck gesehen, der häufig als altmodisch wahrgenommen wird. Aus diesem Grund wird Schmuck aus Silber auch immer beliebter.

Das dehnbare Edelmetall Silber wird in der Schmuckindustrie in verschiedenen Stufen der Reinheit verwendet. Man benutzt Silber in Verbindung mit Kupfer, um es beständiger zu machen. Ohne diese Legierung wäre das Silber viel zu weich und empfindlich. Reines Silber wäre hier nicht geeignet, die Anforderungen des Alltags zu bestehen. Deshalb benutzt man bei der Schmuckherstellung Legierungen von Silber. Die verschiedenen Reinheiten werden mit Ziffern benannt. Hier gibt es zum Beispiel die 970er Reinheit, die 950er Reinheit oder auch die 925er Reinheit. Von den genannten Reinheiten ist die 925er Reinheit wohl die bekannteste und auch am häufigsten verwendete. Die Ziffer bedeutet, dass bei 1000 Teilchen des Schmucks, 925 Silber sind. Der Rest besteht dann aus dem Kupfer, mit dem der Schmuck legiert wurde. Das 925er Silber trägt auch den Namen Sterlingsilber. Bei einer Legierung mit Kupfer sorgt der Anteil an Kupfer auch für das spätere Aussehen des Schmucks. Je geringer der Anteil an Kupfer ist, um so heller glänzt später der Schmuck und um so weniger anfällig ist er für Korrosion. Diese Korrosion wird im Volksmund auch als „Anlaufen des Silbers“ bezeichnet. Bei diesem Vorgang reagiert das Silber mit den Schwefelwasserstoffen und anderen Schwefelverbindungen aus der Luft und erhält dadurch eine schwarze Färbung, die nicht besonders ansehnlich ist. Dieses Anlaufen kann auch in Verbindung mit bestimmten Kosmetika oder mit der Haut ausgelöst werden. Für Schmuck ist so ein Anlaufen sicherlich nicht besonders vorteilhaft und aus diesem Grund sollte man den Schmuck regelmäßig reinigen. Eine Aufbewahrung in einer Schmuckschatulle schützt den Schmuck zusätzlich. Besitzt man eine Schatulle mit vielen Fächern und Aufbewahrungsmöglichkeiten, dann zerkratzen die Schmuckstücke nicht. Deshalb sollte man den Silberschmuck nicht einfach mit anderen Schmuckstücken in einer Schublade aufbewahren, sondern sich eine Schmuckschatulle zulegen, die den Schmuck vor unansehnlichen Kratzern bewahrt.

Für die Reinigung gibt es einige Hinweise, die für einen sauberen und glänzenden Schmuck sorgen, beachtet man diese. Nach dem Tragen der silbernen Schmuckstücke sollte man diese mit einem weichen Tuch abreiben. Bei der anschließenden Lagerung sollten man dann einen Ort suchen, an dem das Silber möglichst wenig mit der Luft in Berührung kommt. Man sollte den Schmuck aus Silber also möglichst luftdicht aufbewahren. Sind in dem Schmuck aus Silber auch noch Schmucksteine eingearbeitet, dann empfiehlt es sich für die Reinigung ein Silberputztuch zu verwenden. Mit diesem reibt man den Schmuck dann ganz einfach ab. Auf Grund der hohen Polierfähigkeit von Silber, glänzt der Schmuck dann sehr schnell wieder und die angelaufene schwarze Schicht verschwindet wieder. Möchte man ein Schmuckstück mit Strukturen oder matten Silberschmuck von Verunreinigungen befreien, nutzt man am Besten ein Silberputzmittel, denn bei dieser Art von Schmuck ist es effektiver als das übliche Silberputztuch. Ein Tauchbad für Schmuck aus Silber sollte man nur verwenden, wenn der Schmuck nicht mit Steinen besetzt ist, denn diese könnten in dem Tauchbad angegriffen werden oder das Bad schadet dem Kleber, mit dem der Stein eingefügt wurde. Man verwendet solche Tauchbäder also am Besten nur für Manschettenknöpfe, Armbänder oder Ringe ohne eingesetzte Schmucksteine. Eine weitere Möglichkeit, den Silberschmuck vor der Korrosion zu schützen ist das Rhodonieren. Hierbei wird bei der Herstellung eine sehr feine Schicht Rhodium galvanisch auf den Schmuck aufgetragen. So läuft er später nicht an, verliert aber leider auch seinen ganz speziellen warmen Glanz. Möchte man größere Mengen Silber in einem Vorgang reinigen, kann man ein altes Hausmittel verwenden. Hierbei legt man ein wenig Alufolie mit der matten Seite nach untern in eine Schüssel aus Plastik und füllt ein halbes bis ganzes Päckchen Salz hinzu (500 g). Nun füllt man die Schüssel mit kochend heißem Wasser auf und verrührt es. Im nächsten Schritt legt man dann das Silber für etwa eine Stunde in diese Lösung, spült es anschließen gut ab, trocknet es und reibt es mit einem weichen Tuch nach, falls dies nötig erscheint. Schon glänzt das Silber wieder.

Silber ist für die Schmuckherstellung besonders gut geeignet, da es keinerlei Spuren des Metalls Nickel aufweist. Gegen dieses Metall sind sehr viele Menschen allergisch und es ist häufig in Modeschmuck zu finden. Echtes Silber ist dagegen völlig frei von Nickel und somit besteht nicht die Gefahr einer allergischen Reaktion.

Der Rohstoff Silber kommt in der Natur in reiner Form vor und wird in Silberminen gefördert. Von der geförderten Menge Silber wird aber nur etwa 30 % für die Herstellung von Schmuck verwendet. Der restliche Anteil von 70 % wird zum größten Teil in der Industrie verwendet. Da das Silbervorkommen auf der Erde im Vergleich zum Goldvorkommen sehr gering ist und die Nachfrage nach Silber stetig steigt, eignet sich Silber und Silberschmuck auch als eine Geldanlage. Es ist nicht abzusehen, dass neue Silberminen eröffnet werden, denn dies wäre viel zu teuer. Da die Nachfrage der Industrie aber stetig steigt, wird das Edelmetall immer seltener und somit steigen die Preise auch ständig. Man kann also mit Gewinnen rechnen, wenn man sein Geld in Form von Silber anlegt.

Aus Silber können die unterschiedlichsten Schmuckstücke hergestellt werden. Man kann damit die Finger (Ringe), den Hals (Ketten), das Handgelenk (Armreife) und auch viele andere Körperteile schmücken. Für Piercings wird Silber allerdings nur für die Schmuckteile verwendet, die nicht in den Körper eingeführt werden. Es gibt aber auch noch viele andere Möglichkeiten, Silber als Schmuck zu tragen. Ohrringe aus Silber sind zum Beispiel auch sehr beliebt. Diese Schmuckstücke sind natürlich auch der Mode unterworfen und es gibt hier zahlreiche Formen des Schmucks. Man kann selbst wählen, ob man auffällige Entwürfe oder lieber die dezenten Kreationen bevorzugt und damit seinen Körper schmücken möchte. Dies kann man ganz seinen individuellen Wünschen anpassen und die Stücke auswählen, die am besten zu dem eigenen Körper und auch zu dem eigenen Wesen passen.

Arm- und Fußschmuck aus Silber

Häufig eingefasste Edelsteine:
Amethyst Aquamarin
Bernstein Beryll
Granat Hämatit
Lapislazuli Malachit
Onyx Opal
Rubin Saphir
Smaragd Topas
Türkis  

Arm- und Fußschmuck gibt es in Form von Ketten oder Bändern.

Der Schmuck kann glänzend oder mattiert verarbeitet sein. Häufig werden Verzierungen in das Silber eingefräßt, Gravierungen vorgenommen oder Edelsteine eingefasst.

In den meisten Fällen wird für Silberschmuck Sterlingsilber verwendet. Sterlingsilber hat einen Feingehalt von 925/1000. Vereinfacht wird auch häufig nur 925 geschrieben.

Der Zähler des Bruchs bezeichnet den Gehalt an reinem Silber. In Prozent ausgedrückt also 92,5% reines Silber und 7,5% Zusatzmetall, wie z.B. Kupfer.

Silberbesteck


 

Aufgrund seines edlen Charakters hat Silberbesteck seit jeher einen festen Platz bei feierlichen Anlässen eingenommen und ist auch heute noch längst nicht aus der Mode gekommen.

Während früher das Familiensilber anno dazumal sorgsam gehegt und gepflegt werden musste, gestaltet sich das Auftischen mit den silbernen Gabeln, Messern und Löffeln heute dank anlaufbeständiger Silberlegierungen glücklicherweise etwas einfacher. War doch der Ärger immer groß, wenn dass unlängst gereinigte Silber bald wieder von unansehnlicher Patina überzogen war (siehe Abbildung rechts).

Wie auch bei Schmuck wird für Silberbesteck heutzutage häufig Sterlingsilber verwendet. Sterlingsilber hat einen Silbergehalt von 925/1000. Der restliche Anteil ergänzt sich üblicherweise mit Kupfer.

Die Legierung hat den Vorteil, dass sie gegenüber reinem Silber eine höhere Härte aufweist und weniger bis kaum anläuft. Farblich gibt es, bedingt durch das Kupfer, einen leichten Unterschied, d.h. das Sterlingsilber tendiert zu einem leichten Rotstich, was für Laien jedoch kaum bemerkbar ist.

Die Bestecke sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, oft glänzend poliert oder mattiert. Ein besonderes Qualitätsmerkmal ist außerdem die Hartversilberung, die bei einigen Herstellern angeboten wird.

Bekannte Hersteller:
WMF Lutz&Weiss
BSF OKA
Bruckmann Robbe&Berking
Erbe Wellner
KKS Wilkens
Pflegetipps

Wer heute noch im Besitz von altem Silberbesteck ist, dem möchten wir folgenden Pflegetipp mit auf den Weg geben, damit Sie beim nächsten feierlichen Anlass mit Ihrem silbernen Tafelbesteck glänzen können:

Die schwärzliche Patina von Silber entsteht durch Reaktion mit dem in der Luft spurenweise vertretenen Schwefelwasserstoff. Das mühsame Putzen von Silberbesteck kann mit Hilfe eines physikalischen Tricks umgangen werden:

Legen Sie den Silbergegenstand in eine Schüssel mit einem Teelöffel Salz (haushaltsübliches Speisesalz), geben ein paar Schnipsel Alufolie dazu und füllen die Schüssel mit heißem Wasser. Binnen Minuten löst sich zusehens die schwarze Patina.

Nach ein paar Minuten sollten Sie das Silber wieder herausnehmen, da sich sonst eine Schicht bildet, die nur schwer wieder zu entfernen ist. Sollte sich die Schicht nicht gleich lösen, sollten Sie das Silber wieder entnehmen, abwaschen und den Vorgang mit einem neuen Band wiederholen, da der Effekt je Bad nur begrenzt wirkt.

Wirkungsweise

Durch die Reaktion mit dem in der Luft enthaltenen Schwefelwasserstoff entsteht eine Schicht von Silbersulfid. Das Silber gibt bei der Reaktion mit Luft und auch Speisen Elektronen ab. Soll die Schicht entfernt werden müssen also Elektronen zur Verfügung gestellt werden, welche die Verbindung zwischen Silber und dem Schwefel zu lösen vermag.

Aluminium gibt im Gegensatz zu Silber leicht Elektronen ab, da es unedel ist. Wenn sich beide Metalle in einer Lösung befinden wandern folglich die Elektronen von Aluminium zum Silber über. Es entsteht eine geringe Spannung. Das Salz erleichert den Transport der Elektronen in der Lösung, da es sich in geladene Teilchen teilt (Ionen). Je unedler ein Metall ist, desto leichter gibt es Elektronen ab. Das machen wir uns bei diesem Trick zu nutze. Da Aluminium sehr unedel ist, gibt es viel leichter Elektronen ab, als das recht edle Silber. Gibt man also beide Metalle gleichzeitig in eine Lösung wandern Elektronen vom Aluminium zum Silber, so entsteht eine geringe Spannung.

Das Salz in der Lösung trennt sich in Ionen (geladene Teilchen) und erleichtert so den Transport der Elektronen. Der Schwefel löst sich vom Silber, sobald die Elektronen auftreffen, und das reine Silber kommt wieder zum Vorschein. Das Silber wird reduziert und stößt deshalb die negativ geladene Bindung mit dem Silber ab.

In der Lösung bleiben der abgestoßene Schwefel und das jetzt oxidierte Aluminium zurück. Die Lösung ist aber schnell verbraucht, da Aluminium nicht unbegrenzt entstehende Ionen aufnehmen kann, und die Wirkung bleibt aus. Wenn das Silber zu lange in der Lösung belassen wird können sich die Ionen auch wieder am Silber anhängen und zu einer hartnäckigen Schicht werden. Daher sollten Sie das Silber nach 2-3 min spätestens wieder herausnehmen, abwaschen und abtrocknen.

Auf die gleiche Art und Weise funktioniert folgende zeitsparende Anwendung:

Schlagen Sie das Silberbesteck in Alufolie ein und geben es anschließend einige Minuten in einen Kochtopf oder in die Spülmaschine. Wir empfehlen jedoch die oben genannte Variante mit der Schüssel.

Vorsicht:
Einige Chemikalien oder Putzmittel greifen das Silber an, was zu unansehnlichen Flecken führen kann. Benutzen Sie stattdessen nur für die Anwendung mit Silber empfohlene Produkte oder wenden Sie die oben beschriebene Methode an.

Silbercolliers und -ketten

Gängige Kettenformen:
Ankerkette Doppelankerkette
Karreekette Fuchsschwanzkette
Königskette Venezianerkette
Panzerkette S-Panzerkette
Erbskette Haferkornkette
Marinekette Aidakette
Schlangenkette Zopfkette

Silberketten und -colliers sind als Schmuck sehr beliebt. Sie haben häufig Einfassungen mit anderen Materialien wie Edelsteinen, Perlen oder Korallen uvm. oder werden mit Anhänger getragen.

Auf den Endösen bzw. Verschlüssen der Silberkette werden so genannte Punzen eingeprägt. Punzen werden mit einem Stempel auf das Silber eingeschlagen und beinhalten eine Kennziffer, die den Feingehalt an reinen Edelmetall sowie eine Herstellerangabe angibt.

Legierungen

Viele Hersteller haben ihre ganz eigenen Zusammensetzungen Ihrer Legierungen. Der Anteil am Edelmetall- Gehalt wird jedoch immer mit angegeben.

Die zusätzlichen Metalle beeinflussen die Farbe, die Sprödigkeit und auch, ob die Träger des Schmuckstücks eventuell allergisch reagieren. Ketten und Colliers können in bestimmte Kettenformen unterteilt werden. Links sehen sie eine Übersicht gängiger Kettenformen.

 

Hersteller von Silberschmuck

Hersteller Website
Silberwerk www.silberwerk.de
Atrium www.schmuckprofi.com
Griesinger Schmuck www.griesinger-schmuck.de
Amor KG www.amor.de
Diwe Design www.diwe-design.de
Schmuckrausch www.schmuckrausch.de
Silbergaleria www.silbergaleria.de
Silber und Co. www.silberundco.de

Silber-Ohrringe

Der geringere Matierialpreis im Vergleich zu Gold ist neben der beliebten Farbe ein Grund für die häufige Verwendung von Silber bei Ohrringen.

Außerdem macht die leicht antibakterielle Wirkung Silber zu einem allgemein sehr verträglichen Schmuckgegenstand. Gerade an frisch gestochenen Ohrläppchen kann diese Bakterien abtötende Wirkung von Vorteil sein.

Gleiches gilt für Piercings aus Silber.

Legierungen

In der Regel wird für Silberohrringe kein reines Silber verarbeitet, sondern Legierungen wie das Sterlingsilber.

Solche Legierungen enthalten zusätzlich noch weitere Metalle, die das Silber wiederstandsfähiger und - sehr wichtig - beständiger gegen das Anlaufen machen. Wer schon mal altes Silberbesteck aus reinem Silber in der Hand hatte, wird wissen, dass es, wenn es nicht in regelmäßigen gereinigt wird, mit einer dunklen Patina überzogen ist.

Reinigung

Zum Reinigen von Silberohrringen gibt es mehrere Möglichkeiten: Im Handel werden Reinigungsmittel angeboten, mit denen man Ablagerungen abpolieren kann. Vorsicht ist jedoch geboten, wenn Edelsteine eingefasst sind, da die Reiniger oft aggressive Substanzen und Lösemittel enthalten. Diese können die Klebeverbindung zwischen Silber und Stein auflösen oder gegen Säure empfindliche Steine beschädigen. Sie können auch die unter Besteck beschriebene Methode anwenden, die auch für Silberschmuck mit Einfassungen geeignet ist.

Feinheit

Zu beachten ist immer die angegebene Feinheit des Silberschmucks. Sie gibt Aufschluss über das enthaltene pure Silber in der Legierung. Allgemein gilt: Je höher der Silbergehalt, desto wertvoller der Schmuck. Ist sie erst gar nicht angegeben, ist das Angebot mit Vorsicht zu geniessen.

Unverträglichkeiten/Allergien

Wenn Allergien gegen bestimmte Metallarten bekannt sind, sollten Sie sich gegebenenfalls genauer informieren, welche zusätzlichen Metallbestandteile beigefügt sind. Diese Informationen erhalten sie meistens jedoch nur im Fachhandel.

Die Allergien werden jedoch nicht durch das Silber oder die mit Silber zu einer Legierung beigefügten Metalle ausgelöst, sondern meist durch eine galvanische Nickelschicht, die zur leichteren und kostengünstigeren Weiterverarbeitung, auf das Silber aufgebracht wird.

Diese Nickelschicht macht das Schmuckstück unempfindlicher gegen Kratzer. Das Metall Nickel in der verbundenen Form der Legierung an sich gilt also als ungefährlich.

Geschätzte 25% der Menschen leiden unter einer Nickelunverträglichkeit. Nickel trat früher in Schmuckstücken häufiger auf. Die Verwendung hat jedoch zunehmend abgenommen.

Leider ist in den meisten Fällen das Legierungsmetall nicht mit angegeben. Im Falle von Sterlingsilber handelt es sich jedoch in den meisten Fällen um Kupfer.

Sterlingsilber besitzt eine Feinheit von 925/1000, enthält also 92,5% reines Silber. Reines Silber aus genannten Gründen wird heutzutage kaum noch angeboten.

Silberringe


 

Silberringe erfreuen sich großer Beliebtheit. Insbesondere die Metalle Gold und Silber werden für Ringe verwendet, bei Silber zumeist Sterlingsilber mit einer fest gelegten Feinheit von 925/1000, da es eine größere Anlaufbeständigkeit und eine höhere Härte aufweist.


 

Bei der Ringgröße trifft man bisweilen auf unterschiedlichste Maßsysteme.

Neben dem noch eindeutigen Durchmesser gibt es eine Vielzahl weiterer Maßsysteme, die auch heute noch Anwendung finden.

Nachfolgend ein Überblick über die gängigen Ringmaße und deren Durchmesser.

Wiener Vereinigungsmaß Französisches Maß Durchmesser Ø in mm Englisches Maß Amerikanisches Maß
40 0 12,5   1
40,5 0,5 12,9   1 -
41,5 1,5 13,4 D 2
43 3 13,8 E 2 -
44,5 4,5 14,2 F 3
45,5 5,5 14,6 G 3 -
47 7 15 H 4
48 8 15,4 I 4 -
49,5 9,5 15,8 J 5
50,5 10,5 16,2 K 5 -
52 12 16,5 L 6
53,5 13,5 17 M 6 -
54,5 14,5 17,5 N 7
56 16 17,8 O 7 -
56,5 16,5 18 P 8
58,5 18,5 18,5 Q 8 -
59,5 19,5 19 R 9
61 21 19,5 S 9 -
62,5 22,5 19,9 T 10
63,5 23,5 20,3 U 10 -
65 25 20,5 V 11
66 26 21 W 11 -
67,5 27,5 21,5 X 12
69 29 22 Y 12 -
70 30 22,5 Z 13

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