Silberpreis in Euro
20,86 EUR
je Feinunze (Oz) Silber
Dollarkurs
1.036
Update in
Stand Silberkurs
30.11.2022 - 16:18 Uhr
Silberpreis in US-Dollar
21,60 USD
je Feinunze (Oz) Silber

Silberpreis im Chart

Preis nach Gewicht

GewichtPreis in Euro
je Gramm Silber0,67 EUR
je Unze Silber20,86 EUR
je Kilo Silber670,66 EUR
je Tonne Silber670.664,57 EUR

Preis nach Währungen

WährungPreis je Unze
US Dollar21,60 USD
Schweizer Franken20,58 CHF
Britische Pfund18,07 GPB
Euro20,86 EUR

Silberlegierungen Preise

SilberlegierungPreis pro Gramm
625er Silber0,42 EUR
800er Silber0,54 EUR
835er Silber0,56 EUR
900er Silber0,60 EUR
925er Silber0,62 EUR

Entwicklung Silberpreis

ZeitraumEuro
Preis Vortag (29.11.2022)20,59 EUR
Veränderung+0,27 EUR
Preis Heute (30.11.2022)20,86 EUR
Tagestief20,53 EUR
Tageshoch21,10 EUR

Silbermünzen Preise - 1oz

SilbermünzePreis in Euro
Congo Silverback Gorillaab 26.99 EUR
Eastern Caribbeanab 26.99 EUR
Mandala Tschadab 26.99 EUR
Comic, Kino & TV (Silber)ab 26.99 EUR
Weitere Silbermünzenab 26.99 EUR
Somalia Elefantab 27.10 EUR
Känguru (Perth Mint)ab 27.18 EUR
Arche Noahab 27.25 EUR
Wiener Philharmonikerab 27.32 EUR
Maple Leafab 27.37 EUR

Silberbarren Preise

GewichtPreis in Euro
1 gab 3.28 EUR
20 gab 28.88 EUR
1 ozab 29.75 EUR
1 ozab 34.25 EUR
50 gab 55.46 EUR
100 gab 98.17 EUR
100 x 1 gab 130.38 EUR
250 gab 226.10 EUR
500 gab 438.49 EUR
1 kgab 824.49 EUR

Silber.de erklärt: Der Silberpreis

Der aktuelle Silberpreis wird wie bei allen Edelmetallen international je Feinunze und nicht etwa in Gramm oder Kilogramm angegeben. Eine Feinunze (kurz: Unze oder oz) entspricht rund 31,1 Gramm. Der ISO-4217-Code für den Silberpreis in US-Dollar lautet XAG. Der Silberpreis in Euro wird neben weiteren Faktoren auch stark vom aktuellen Wechselkurs beeinflusst. Unter den Silberpreisen in Eur und US-Dollar sind die aktuell günstigsten Silbermünzen und Silberbarren des Preisvergleichs auf Gold.de aufgelistet.

Im Folgenden sehen Sie die den aktuellen Silberkurs bzw. die historische Entwicklung des Silberpreis in verschiedenen Zeitintervallen von 24 Stunden bis 10 Jahre. Gold und Silber wiesen im Verlauf der Kursgeschichte fortwährend hohe Korrelationen auf. Nach Abschluss der Konsolidierung in den 80er und 90er Jahren stieg der Silberkurs seit 2003 parallel zum Goldkurs stark an und erreichte in 2011 sein Allzeithoch, um dann Ende 2014 wieder auf unter 20 USD zu korrigieren. Stark gefallene Kurse werden häufig als guter Einstiegszeitpunkt gewertet.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem errechneten Wert um den reinen Materialwert handelt, welcher anhand des aktuellen Silberkurses berechnet wird. Wer Silber an einen Ankäufer (Edelmetallhändler, Bank, etc.) verkaufen möchte, muss teils mit deutlichen Abschlägen rechnen. Die Höhe des Abschlags hängt meist von möglichen Kosten durch die Weiterverarbeitung (z. B. Einschmelzen), der Marge des Ankäufers und anderen Faktoren ab. Daher ist es ratsam, sich von unterschiedlichen Ankäufern Angebote einzuholen. Einige Silbermünzen können auch durch besondere Prägungen oder entsprechende Sammlernachfrage deutlich mehr wert sein, als der berechnete Materialwert.

Gewichtseinheiten: Gramm, Kilo und Unzen

Geben Sie das Gewicht ein und wählen Sie die entsprechende Einheit: Gramm (g), Kilogramm (kg) oder Unzen (oz). Eine Unze bzw. Feinunze entspricht 31,103 Gramm Edelmetall.

Feinheit von Silber

Die Feinheit gibt an, wie hoch der Silberanteil in einer Münze, einem Barren oder auch Silberbesteck oder Schmuck ist. Die Angabe erfolgt immer in Tausendsteln. Das bekannte Sterlingsilber ist 925er Silber, also 925/1000. Gängige Anlagemünzen bestehen meist aus 999er Silber.

Definition und Informationen zu Silber

Silber hat als chemisches Element das Symbol Ag. Diese Abkürzung leitet sich vom lateinischen Wort „Argentum“ für „Silber“ ab. Argentum geht ebenso wie die griechische Bezeichnung Argyros auf die indogermanische Wurzel „arg“ zurück. Die deutsche Bezeichnung „Silber“ (und z. B. auch die englische „Silver“) haben ihre etymologische Wurzel im germanischen „silubra“ bzw. althochdeutschen „silabar“.

Die herausragenden Eigenschaften von Silber sind seine hohe elektrische Leitfähigkeit und Wärmeleitfähigkeit sowie die optische Reflexionsfähigkeit. Die Anwendungsbereiche sind vielfältig: Elektrik, Elektronik oder Optik. Silber wird z. B. verwendet zur Herstellung von Glasscheiben, Katalysatoren, Solaranlagen, Kühlschränken, Wasseraufbereitung, Batterien, Plasma-Bildschirmen, als Lebensmittelfarbstoff E 174, für Musikinstrumente (z. B. Querflöte), Tafelsilber, Essbestecke und sakrale Gegenstände. Seine antibakterielle Wirkung macht Silber zu einem begehrten Stoff in der Medizin: Silberbeschichtungen gibt es z. B. bei endoskopischen Geräten, in silberhaltigen Wundauflagen oder Salben sowie als Silberlegierung in der Dentaltechnik. Und nicht zu vergessen Schmuck sowie Anlagemünzen und Gedenkmünzen.

Während die Erfindung der Fotografie Ende des 19. Jahrhunderts ohne Silber nicht möglich gewesen wäre und über 100 Jahre eingesetzt wurde (verfallen Silberhalogenide durch Licht, erfolgt eine Schwärzung des Papiers), sorgt die Digitalfotografie seit Ende des 20. Jahrhunderts für einen steten Rückgang des Metalls. Auch im Einsatzbereich Küche/Esszimmer, bei Besteck, Tafelsilber oder Kronleuchtern, musste Silber neuen technischen Möglichkeiten weichen: die Entwicklung von rostfreiem Stahl bewirkte, dass ab Mitte des 20. Jahrhunderts der Absatz von Silber für solche Gegenstände zurückging.

Geschichtlich lassen sich Silberanwendungen bis ins 5. Jahrtausend v. Chr. zurückverfolgen. Rund 600 Jahre v. Chr. stellten die Griechen die ersten Silbermünzen her und bis ins 19. Jahrhundert hinein blieben Silbermünzen das bedeutendste Zahlungsmittel. Erst nach 1870 wurde Silber von Gold als Währungsmetall abgelöst. In Deutschland waren Silbertaler als Währung bis 1871 vorherrschend.

Silber gilt heute als eine gute Möglichkeit der Geldanlage, da erwartet wird, dass durch die stetig wachsende Bevölkerung auch die Nachfrage weiter steigen wird. Der Feingehalt der Bullionmünzen ist in der Regel sehr hoch, in den meisten Fällen wird eine Feinheit von 999/1000 verwendet. Beim Kauf fällt auf den Spotpreis ein Aufpreis (Agio) an: für Prägung, Vertrieb und Mehrwertsteuer. Anlagemünzen aus Silber sowie Silberbarren werden in Deutschland mit dem Mehrwertsteuersatz von 19 % besteuert. Der Kauf von Gold ist dagegen steuerfrei. Wird Silber oder Gold nach der Spekulationsfrist von einem Jahr mit Gewinn verkauft, ist dies abgeltungsteuerfrei (im Gegensatz zu Zinsen aus Fest- und Termingeldanlagen, aus Sparverträgen oder verzinslichen Wertpapieren, Anleihen und Zertifikaten, Dividenden aus Aktien, Erträgen aus Investmentfonds, Termingeschäften oder Wertpapieren).

Zu den beliebtesten Silber-Bullionmünzen zählen: Maple Leaf (Kanada), American Eagle (USA), Wiener Philharmoniker (Österreich), Kookaburra (Australien), Panda (China), Libertad (Mexiko) oder Britannia (Großbritannien). Im Gegensatz dazu stehen die Sammlermünzen, deren Seltenheitswert weitaus höher ist als der Materialwert, da sie in geringerer Stückzahl geprägt werden.

Länder mit den größten Silberfördermengen im Jahr 2008*:
Peru3600 Tonnen
Mexiko3000 Tonnen
China2600 Tonnen
Chile2000 Tonnen
Australien1800 Tonnen
Polen1300 Tonnen
USA1120 Tonnen
Kanada800 Tonnen
weltweit20.900 Tonnen

* Quelle: United States Geological Survey Januar 2009

In Deutschland gab es seit dem Mittelalter Erzvorkommen im Harz, Erzgebirge und Schwarzwald. Seit rund 20 Jahren wird in Deutschland kein Silber mehr gefördert.

Entwicklung des Silberpreises

Ein historischer Höchststand beim Silberpreis war am 18. Januar 1980 erreicht: eine Feinunze Silber kostete 49,45 US-Dollar. In den nächsten 11 Jahren fiel der Kurs und erreichte am 25. Februar 1991 seinen bisherigen Tiefstand von 3,55 US-Dollar. Seit 2001 geht es wieder aufwärts und am 17. März 2008 war ein Preis von 20,92 US-Dollar pro Unze erreicht – so hoch wie seit fast 28 Jahren nicht mehr. Gehandelt wird Silber z. B. an der New York Commodities Exchange (COMEX), dem London Bullion Market und der Tokyo Commodity Exchange. Ähnlich wie beim Gold bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis.

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2614 Kommentare
Der Silbergrampreis sollte in den kommenden 2 Monaten auf über 75 Cent steigen Kilo 750 Euro, die Unze über 21,75 Euro.
Die ansteigenden Wellen sind da relativ eindeutig, dazu die immer noch anhaltenden nachfrage auf dem Silber Anlegermarkt und einige Verbrauch Industriezweige müssen dazu auch wieder ihre Lager auffüllen nach den unsicheren vergangenen Jahren. Anzeichen, dass ein starker Absturz bevorsteht, sind kurzfristig nicht zu sehen. Somit wird es mit einem hohen Jahres Schluss Kurs abschließen. Mal schauen, ob der Durchbruch des 21,50 Euro für eine Unze noch im November bzw. 1. Dezemberwoche kommt.
Diese Aussage ist heute noch hochaktuell. 5 Beispiele aus der Vergangenheit:

Chinesisches Geld, welches wurde zwischen 1260 und 1360 ausgegeben wurde, endete in Hyperinflation.
Das Mississippi-System von John Law aus dem Jahre 1716 endete bereits 1720 mit dem Total-Zusammenbruch. Restwert: Null.
Die Continental-Noten aus der Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges, ausgegeben 1775 besaßen im Jahre 1780 nur noch 1/40 ihres ursprünglichen Wertes.
Das Papiergeld aus der Zeit der Französischen Revolution, ausgegeben von 1790 bis 1796, besaß im Jahre 1797 nur noch 1/600 seines ursprünglichen Wertes.
Die Mark aus der Weimarer Republik wurde ausgegeben von 1919 bis 1924. Am Ende hatte sie noch 1 Trillionstel (!)

Quelle hier auf der Seite unter der Frage, warum man Silber kaufen sollte--
interessante Darlegung einiger Tatsachen in Bezug auf Wertlosigkeit von Papier, Geld und Inflation. Aber was nicht erläutert wird oder zumindest mal angedeutet, ist die Tatsache, dass bei dem jeweiligen aufgeführten Punkt ganz bestimmte Dinge vorgeherrscht haben und einige nicht direkt mit Geld, sondern Mitspekulation und glaube an Rendite zu tun hatten. Wie zum Beispiel das mit dem Mississippi-System. Da handelte es sich um Teilhaberscheine, Aktien oder so was. Was mangels Informationen bzw. durch bewusste Falschinformationen dann im breiten Masse als Anlage angesehen wurde und nachgefragt wurde. Der Zusammenbruch war dann die Folge von der Realität, die den wert dann vernichtet, als die richtigen Informationen weitläufig bekannt wurden. Das unterscheidet sich im wahren Vergleich in keiner weise von der EM Historie, die seit Jahrzehnten in Gold und Silber existiert.

Bei den Noten des amerikanische Bürgerkrieges war ja anzumerken, dass es sich um eine Neugeburt eines Staates handelt, der sich im Krieg befand, was Ansicht nicht das Problem war, sondern die meist durch dessen Kriegsfeind falsch gedruckte Noten in hohem Masse in Umlauf brachte und somit das Vertrauen durch künstliche Inflation schwächte, um den Kriegsgegner zu schädigen. Was hat es den Briten gebracht. Den has der Bevölkerung und noch schnellere Abspaltung. Hat also im Grunde auch nicht direkt mit der Geldinflation an sich zu tun, sondern war Kriegsfolge.

Gleiches die Hoch-Inflation 19-24 in Deutschland. Folge von Kriegsbelastung war. Auch bei den Franzosen das gleiche. Erhöhung der Geldnennwertmenge durch Prägung höherwertiger nominale aus alten niedrigeren nominal Münzen. Damit wurde die Umlaufmenge gesteigert, ohne mehr an Material zu verbrauchen. Als Folge von Kriegsschulden, die dann damit im Ausland getilgt wurden. Das Ergebnis war dann halt Vertrauensverlust in die neue Währung wegen geringerem Nennwert beim Metall Verhältnisse und Wertlosigkeit ins Papier weil die Materialdeckung durch die Aktion und schulden Tilgung nicht mehr gegeben war.

Was in China damals war, weiß ich nicht. Würde aber meinen wieder Kriegerisches im Anteil enthalten. Aktuell müssen wir aber sagen, dass es gerade im Euroraum seit Generationen keine kriegerische Handlungen als Treiber von Inflation gab, die einzige ausnahm ist staatlich verursachte und auferlegte Abgaben, die eine rasche Verteuerung ausmachen.

Alles in allem muss man vorsichtig sein, was im Laufe eines Generationsalters von rund 25 Jahre alles geschieht und was versprochen wird. Sonst geht es einem wie bei den Mississippi-Wertanlagen. Nur auf das zu vertrauen, was andere sagen und tun kann sich hinterher als falsch rausstellen, wen es eben nicht so ist und das ganze nur und ausschließlich dadurch getragen wurde, das eine überzeugte Menge das Ganzen am Leben hält. Die Ersten bei den Mississippipapieren haben ihr Geld in Edelmetallmünzen auszahlen lassen. Aber das hatte die Banken dann irgendwann nicht mehr bedienen wollen. Und so ist bei Nachforschung eben klar geworden, dass die Tatsache der Ausbeute nicht dem Wert, der umlaufen Aktienpreise (Börsenpreise) gleichzusetzen ist. Das veranschaulicht aber exakt das, was es ist. Der Börsenpreis ist ein reiner nachfrage Preis. Ungeachtet, ob das in der Realität auch so sein muss. Wenn die Aktien über Jahre hochgepuscht werden und durch immer mehr Kaufabschlüsse und der Kurs steigt, muss der Kurs der Aktie nicht dem wert entsprechen, was der Anteilsschein in der Realität auch hergibt.

Ich sehe in dem hyp bei EM das in etwas abgeschwächter Form genau so. Bezahlt wird der Papier-Börsenpreis für Real Ware oder zumindest um das rum. Es hält sich die Begründung immer in dem zu geringen physischen Teil zum Börsenhandlesvolumen und Anteilsscheine und so. Deswegen sagen die gleichen als immer muss der physische Preis irgendwann in ungeahnte Höhen steigen, damit das Papier auch bedient werden kann, um es auszulösen. Dadurch wird der Run auf die physische Menge angehoben und über Umwegen dann über die Förderung und vertrieb auch in Börsen-Papiere und damit auf den Börsenpreis durch Nachfrage ein steigender Kurs dabei rauskommt. Ergo. Das Gleiche wie bei den Mississippi. Der Erste, des seine Sachen ins Trockene bringt, hat material, die Restlichen bekommen nicht. Und am Ende ist nicht der Unzenpreis 10-mal höher wie jetzt, sondern der Börsenpreis korrigiert sich auf ein real waren nachfrage wert ohne Spekulanten und die, die es angetrieben haben.
Der Aufwärtstrend vom September hat sich leider nicht als Trendwende erwiesen. Heute wieder bei $18,5 das heißt, charttechnisch dominiert weiterhin der übergeordnete Abwärtstrend seit 2021.
Dennoch schließe ich mich der Meinung an, dass Silber derzeit unterbewertet ist und auf längere Sicht deutlich steigen muss. Nur glaube ich mittlerweile, dass es durchaus noch mehrere Jahre dauern kann. Der Kurs läuft im Mittel jetzt schon sehr lange waagerecht, inflationsbereinigt etwa auf prepandemischem Niveau.