Bei Silbermünzen aus Afrika handelt es sich in aller Regel um so genannte Agenturausgaben, d. h. die Münzen werden nicht im Ausgabeland selbst (z. B. Somalia, Somaliland oder Ruanda) geprägt, sondern von einem anderen Land (z. B. Deutschland), das dafür die Lizenz erworben hat, im Namen des Ausgabelandes Münzen zu emittieren. Sie sind damit zwar formal offizielles Zahlungsmittel im ausgebenden Land, werden als solches in der Praxis aber nicht genutzt. Sie sind Anlagemünzen, die allerdings durch die wechselnden Tiermotive auch von Sammlern geschätzt werden. Besonders die ersten Jahrgänge Münzen der African Ounce, z. B. die Erstausgabe "Berggorilla" 2008, sind inzwischen stark im Wert gestiegen.

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