© Münzabbildungen: Perth Mint

Seit März 2011 gibt es eine neue Anlagemünze aus Platin, die von der westaustralischen Prägestätte Perth Mint hergestellt wird. Sie zeigt den Platypus (griech. für Plattfuss), ein typisches australisches Schnabeltier. Auf dem Münzbild der von Natasha Muhl entworfenen Erstausgabe taucht der Platypus unter Wasser nach Nahrung. Rechterhand sind einige Schilfhalme abgebildet. Als typischer Fleischfresser ernährt er sich in erster Linie von Krabben, Larven und Würmern. Die Platypus-Münze füllt die Lücke, welche im Jahr 2000 nach dem Ende der Australian Koala Serie aus Platin entstanden ist.

Eckdaten - Platypus

Prägeanstalt: Perth Mint Webseite Prägestätte: www.perthmint.com.au
Erstausgabe: 2011 Feingehalt: 999,5/1000
Mwst.: 19 % Nennwert: 100 AUD

Details zu Münze und Motiv

Der Nennwert der Platypus-Anlagemünze wurde im Australischen Münzgesetz mit 100 australischen Dollar festgesetzt. Die Nennwert-Seite zeigt – wie bei allen australischen Bullions üblich – Queen Elizabeth II, ihren Schriftzug, die Länderkennung „AUSTRALIA“, sowie den Nennwert „100 Dollars“. Interessanterweise ist die Jahreszahl der Münze auf der Motivseite unterhalb des plastischen Münzmotivs zu finden. Der gesamte Schriftzug dort lautet: „2011 1 oz 999.5 Platinum“. Das „P“ auf der Münze steht traditionell für die Perth Mint. Das Motiv ist gleichbleibend.

Strenge Limitierung auf 30.000 Exemplare

Der Erstausgabejahrgang 2011 wird auf nur maximal 30.000 Münzen festgesetzt. Daher dürfte dieser Startjahrgang auch für Sammler interessant sein. Stark limitierte Platinmünzen aus jüngster Vergangenheit wurden in letzter Zeit zu Höchstpreisen gehandelt. Auch die nachfolgenden Ausgaben werden in der gleichen limitierten Auflage von 30.000 ausgegeben.

Edelmetall-Boom auch bei Platin

Mit der Einführung einer neuen Bullion-Münze aus Platin reagiert die Perth Mint auf die weltweite Hausse bei den Edelmetallen. Die Platypus-Anlagemünze besteht aus 1 Unze 999,5er Platin (Pt). Hauptsächlich soll damit der amerikanische Markt gedeckt werden, da hier keine Mehrwertsteuer auf Platin erhoben wird. In Deutschland werden Platinkäufe mit voller 19 % Mehrwertsteuer belastet. Dadurch könnte der Markt für die Platypus-Münze in Deutschland recht klein sein.

Trotzdem könnte sich die Erstausgabe dennoch hoher Beliebtheit erfreuen, da numismatische Erstausgabejahrgänge in aller Regel einen Wertzuwachs generieren, zumal eine Limitierung auf 30.000 Stück doch recht gering ist. Eine hohe Nachfrage nach Platin entstand, nachdem der Platinkurs in 2010 deutlich zulegte und Investoren Wertzuwächse im zweistelligen Prozentbereich bescherte.

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Kommentare

nett... Sammel zwar normalerweise kein Platin,aber geringe auflage, erstausgabe und ansprechendes Tiermotiv... da kommt man schon ins grübeln, ob man sich nicht doch einen zulegt