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Die "Maria-Theresien-Taler" ist eine Silbermünze und wurde als Währung des österreichischen Reichs verwendet. Die Münze wurde auch Levantiner-Taler genannt, da er für den Handel in Ländern des östlichen Mittelmeerraums (der so genannten Levante) ...
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Warum Silber kaufen?

Welche Gründe fallen Ihnen ein, warum Sie Silber kaufen sollten?

Als Laie werden Ihnen hierzu sicherlich nur wenige Gründe einfallen, aber genau genommen spricht vieles dafür, weshalb Sie sich Silber kaufen sollten. Mit den wichtigsten Argumenten, die für Silber sprechen, möchte ich Sie in diesem Artikel vertraut machen.
Zunächst aber die Frage, welche Gründe sind für Sie wichtig? Ganz einfach, alle bei denen es um Ihre finanzielle Zukunft geht. Bevor ich einen Blick in das Jahr 2010 werfe lassen Sie mich doch zunächst mit etwas Grundsätzlichem beginnen, um Ihnen dann aktuelle Gründe zu nennen.

Grundsätzliche Gründe


Silber ist kein Papier

Bisher ist jede Papierwährung, die je von Menschen geschaffen wurde, untergegangen.

Der Nationalökonom David Ricardo schrieb bereits im 19. Jahrhundert:

“Die Erfahrung lehrt uns, dass kein Staat und keine Bank jemals die unbeschränkte Möglichkeit der Papiergeldausgabe besaß, ohne sie zu mißbrauchen“.

Diese Aussage ist heute noch hochaktuell. 5 Beispiele aus der Vergangenheit:

  1. Chinesisches Geld, welches wurde zwischen 1260 und 1360 ausgegeben wurde, endete in Hyperinflation.
  2. Das „Mississippi System“ von John Law aus dem Jahre 1716 endete bereits 1720 mit dem Total-Zusammenbruch. Restwert: Null.
  3. Die „Continental Noten“ aus der Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges, ausgegeben 1775 besaßen im Jahre 1780 nur noch 1/40 ihres ursprünglichen Wertes.
  4. Das Papiergeld aus der Zeit der französischen Revolution, ausgegeben von 1790 bis 1796 besaß im Jahre 1797 nur noch 1/600 seines ursprünglichen Wertes.
  5. Die Mark aus der Weimarer Republik wurde ausgegeben von 1919 bis 1924. Am Ende hatte sie noch 1 Trillionstel (!) ihres ursprünglichen Wertes
Silber ist kein Versprechen

Eine Unze Silber ist eine Unze und wird immer eine Unze Silber bleiben.

Es gibt kein „Counterpart“ - Risiko. Bei Papierwerten haben Sie immer ein Gegenüber, der Ihnen ein Versprechen abgegeben hat. Dieses Versprechen kann gebrochen werden. Oder derjenige, der Ihnen was versprochen hat kann Pleite gehen (Emittentenrisiko). Die Banken müssen Geld verdienen, am liebsten mit Papierprodukten, wie Aktien, Anleihen. Krediten oder Derivaten. Also auch mit Papiersilber (Hebelprodukte, Optionsscheine, Indexfonds etc.). Papiersilber ist jedoch gefährlich. Denn es stellt ein Versprechen dar, das gebrochen werden kann.

Silber ist knapp

Nach Meinung vieler Experten, ist Silber sogar knapper als Gold. Seriöse Schätzungen gehen davon aus, das der oberirdische Bestand bei 1 Milliarden Silberunzen liegt (während der Goldbestand bei 5 Milliarden Unzen liegt).
Wichitg hierzu: Silber wird verbraucht, Gold wird überwiegend gehortet!

Die industrielle Nachfrage steigt (Stichworte: supraleitfähig, antibakteriell etc.) Ein Chinese verbraucht erst 1 /70 soviel Silber wie ein Nordamerikaner. Dies wird sich ändern.

Die monetäre Nachfrage wächst (ETF, Silberbarren, Münzen etc.)

Schon seit Jahrhunderten gilt: Silber ist das „Gold des armen Mannes“, deshalb wird in der aktuellen Finanzkrise die Nachfrage nach Silbermünzen weiter ansteigen.

Die Reserven u. Ressourcen vieler Silberminen haben nach Schätzungen eine Rest - Lebensdauer von ca. 15 – 20 Jahren. Da Silber zu 71 Prozent als Nebenprodukt bei der Gewinnung von Kupfer, Blei, Zink oder Gold anfällt, kann die Förderung selbst bei anziehenden Preisen nicht sofort gesteigert werden.

Seine langfristige Relation zu Gold liegt bei ca. 1: 31. Bei weiter ausdehnenden Nahrungs- und Finanzkrisen sehen Experten einem möglichen Goldpreis von ca. 5000 $ je Feinunze Gold (auf dem Höhepunkt des Rohstoffzyklus). Aus dieser Perspektive, ergäbe sich daher auch ein mögliches Kursziel für Silber von ca. 100 - 160 $ je Feinunze.

Dieser historische Silberpreis-Chart zeigt, wie sich Silber im aktuellen Rohstoffzyklus bisher entwickelt hat.

Silberpreis von 1970 bis Heute

3 Speichen Regel

Stellen Sie sich ein Rad mit 3 Speichen vor und schon haben Sie das älteste und erfolgreichste Investitionskonzept vor Augen. Eine Speiche steht für Aktien, die zweite für Immobilien und die dritte für Edelmetalle. Bis 2000 war die Aktienspeiche oben, dann fielen die Aktien und die Edelmetall- Speiche stieg nach oben. In der Vergangenheit galt für das Profitziel von unten nach oben der Faktor 30. Im Jahre 2000 stand Silber bei ca. 5 $ je Unze x 30 = 150 $ je Unze, nach der 3 Speichen – Regel liegt das Ziel für Silber also auch im Bereich von 150 $ je Unze.

Silber wurde noch nie verboten

Der Goldbesitz war schon oft illegal. In den USA war es den Bürgern von 1933 –1974 unter Androhung von schwerer Strafe (Enteignung, Gefängnis) verboten, Gold zu besitzen oder damit zu handeln. Der Besitz von Silber war noch nie illegal und da Silber in erster Linie ein industrieller Rohstoff ist, wäre ein solches Verbot auch kaum vorstellbar bzw. umzusetzen.

Silber ist frei von der Abgeltungssteuer

In keiner Einkommenssteuererklärung der Welt, gibt es eine Spalte für Silber. Nach derzeitigem Recht, sind Kurszuwächse die Sie mit Silber erzielen nach eineme Jahr steuerfrei.

Silber ist anonym

Viele Staaten und auch Deutschland sind hochverschuldet. Wenn die vorhandenen Steuerschrauben alle aufgedreht sind, dann wird die Kreativität des Finanzministers sicherlich neue Früchte tragen. Warum kein Lastenausgleich zwischen arm und reich. Neben der Grundsteuer ist also eine Steuer auch auf Edelmetalle wie Gold und Silber durchaus denkbar. Heute betreibt derjenige Steuerhinterziehung, der sein Geld einer Lichtensteiner Stiftung schenkt und dabei vergisst, Schenkungssteuer zu zahlen. Vielleicht wird in Zukunft derjenige zum Steuerhinterzieher, der mit versteuertem Geld Sachwerte wie Silber kauft, vergräbt und vergisst, es bei der Erfassung zu seiner Einkommensteuer anzugeben. Wie gesagt, vielleicht kommt es so in Zukunft, im Moment können Sie noch Edelmetalle kaufen und damit tun und lassen was Sie wollen. Ob Sie dies dann in einem Safe oder in Ihrem Gartenteich für schlechte Zeiten aufbewahren, bleibt Ihnen und Ihrer Kreativität überlassen.

Silber lügt nicht

Ich würde mir zwar nie erlauben zu behaupten, dass verantwortliche in unserem System nicht immer die Wahrheit sagen, aber ich empfehle Ihnen dringend:

  • Vertrauen Sie keiner Statistik, die von der Politik erstellt wird
  • Glauben Sie bitte nicht, dass Banken in Finanzangelegenheiten nur an Ihren Vorteil denken
  • Glauben Sie auch nicht, dass Notenbanken wirklich unabhängig sind

Beispiel: Inflationsstatistik

Quelle www.shadowstats.com

Die offizielle Inflation liegt in den USA derzeit bei 4 % und in Europa bei 3 %. Wer diesen Zahlen glaubt, der glaubt auch dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

Es gibt eine ganz einfache Formel zur Ermittlung der realistischen Inflation:

Inflation = Geldmengenwachstum (M3) - BIP (Wirtschaftwachstum)

In den USA liegt das Geldmengenwachstum derzeit über 16 % (siehe Bild blaue Linie) und in Europa über 12 %. Das Wirtschaftswachstum liegt bei max. 4 % bzw. 3 %. Wir haben also z.Z. eine realistische Inflation in den USA von ca. 12 % und in Europa von ca. 9 % ! Dies können die Politiker jedoch nicht zugeben, denn dann müssten Löhne, Renten, Hartz IV etc. erheblich steigen und das können sie nicht leisten. Tatsache ist, dass die Realeinkommen der Arbeitnehmer seit Jahren zurückgehen, während viele Unternehmensgewinne großer Konzerne steigen.

In den USA musste 1990 eine Familie rund 50.000 $ Jahreseinkommen erzielen, um den Lebensstandard zu halten. Im Jahr 2008 steigt diese Zahl auf ca. 90.000 $. Seit der Aufgabe des Goldstandards im Jahre 1971 haben wir eine ungedeckte Papierwährung und deshalb hat sich der Inflationsindex auch um 560 % erhöht.

Warum ist die Bank nicht Ihr Partner? Ganz einfach, eine Bank ist ein profitorientiertes Unternehmen. Ihr Geld soll also bei der Bank Geld verdienen. Aber für wen? Für Sie oder für die Bank? Für die Bank natürlich, aber nur bei Gewinnen ; Verluste werden dem Staat, also uns Steuerzahlern aufs Auge gedrückt. Aktuelles Beispiel: Die deutschen Landesbanken. Denken Sie darüber nach ob Sie Ihre Finanzen nicht besser selbst in die Hand nehmen sollten? Ein Bundesbürger hat durchschnittlich über 5000 EUR auf seinem Sparbuch liegen. Sagen wir mal es bringt vor Steuern eine Rendite von 3 % und nach Steuern von 2 % und die Inflation liegt wie oben erläutert bei 9 %. Dann hat der fleissige Sparer nach 10 Jahren 2/3 seinen Vermögens verloren. Die Inflation hat ihn also auch ohne Währungsreform enteignet.
Merksatz: Inflation ist Enteignung. Mit Gold und Silber können Sie voraussichtlich nicht nur Ihre Kaufkraft erhalten, sondern diese sogar bei weiter anhaltenden Trends noch steigern.

Sind Notenbanken unabhängig?

In unserer Welt ist der Dollar die Leitwährung und darauf basiert auch die Macht der USA. Dies beweisen auch die folgenden Zahlen:

Land Anteil am Weltsozialprodukt in %

Quelle: Dipl. Kaufmann Claus Vogt, quirin Bank

Die sogenannten BRIC Staaten kommen also insgesamt nur auf 10 % bzw. liegen zusammen unter einem Drittel der USA. Bekanntlich wackelt der Hund mit dem Schwanz. Vorstehende Zahlen sagen klar aus, wer der Hund ist: die USA und dieser Hund wackelt derzeit erheblich.

Die Abkopplungstheorie ist Unsinn. Wir haben wahrscheinlich auch erst ein Bruchteil der Finanzkrise gesehen und evtl. das Schlimmste noch vor uns. Der Hund wird auch maßgeblich die Richtung bestimmen, wenn es um die Finanzkrise geht.

Und hier wiederum ist die amerikanische Notenbank, die FED, maßgebend. Sie ist nicht, wie die meisten Menschen glauben, staatlich, sondern privat und hat natürlich die Interessen ihrer Eigentümer, der Hochfinanz zu berücksichtigen. Glauben Sie, die Hochfinanz hat ein Interesse, dass Sie Ihr Geld in physisches Silber investieren? Mit Sicherheit nicht, denn Silber ist knapp und es daher auch nicht für alle Anleger / Bürger verfügbar.

Der Silber Markt ist sehr eng und die gesamte Marktkapitalizierung von Silber liegt in der Größenordnung eines DAX Unternehmens wie der Linde AG, nämlich nur bei ca. 18 Milliarden Dollar. Die Hochfinanz und die Industrie wollen also gar nicht, dass die breite Masse in Silber geht. Dies würde den Preis explodieren lassen und hätte negative Folgen für das Finanzsystem.

Im Gegenteil, viele Experten glauben, dass die Notenbanken unter anderem auch bei den Preisen für Edelmetalle intervenieren (in die Preisbildung eingreifen). Dazu dienen z.B. die lauten Ankündigungen von Goldverkäufen. In Wirklichkeit wird das Gold nur von Notenbank zu Notenbank geschoben. Man könnte also genauso Goldkäufe verkünden. Im Ergebnis ist es ein Nullsummenspiel und dieses Gold kommt auch gar nicht als Angebot an die Börse (Comex).

Derzeit haben die Notenbanken den Auftrag das Finanzsystem zu retten. Das funktioniert nur über eine Ausweitung der Geldmenge: Sprich Inflation, sprich Enteignung der breiten Masse. Das Paradoxe an der derzeitigen Situation: Die FED hat zwar den offiziellen Auftrag Inflation zu bekämpfen, muss jedoch, um den Allerwertesten ihrer Eigentümer zu retten diese sogar verstärken. Auch die EZB wird daher, trotz gegenteiliger Propaganda, keine Chance haben die Zinsen zu erhöhen. Denn auch die EZB ist abhängig von den Interessen der Politik.




Aktuelle Gründe, warum sie Silber kaufen sollten Finanzkrise

Allmählich lichtet sich der Nebel über der internationalen Finanzkrise. Es besteht ein Klumpenrisiko, denn 55 % aller gesamten Kredite sind Immobilienkredite. Es wird auch deutlich, dass es sich um mehr als nur eine US Immobilienkrise handelt. Die Amerikaner sind mit 340 % ihres Bruttoinlandproduktes (BIP) verschuldet. Die Kluft zwischen Finanzvermögen und zwischen realen Vermögen wird immer größer.

Die Finanzderivate (Wetten auf irgendwas) sind laut der BIZ (Die Zentralbank der Zentralbanken) auf ca. 600 Billionen Dollar rapide angestiegen und stellen derzeitz wohl noch das größte denkbare Risiko dar. Von Januar bis April 2008 ist die M3 Geldmenge in den USA um 20 % und in Europa um 15 % gestiegen. Die Inflation galoppiert und der Dollar wird nicht mehr ewig zu halten sein. Vorbereitungen für eine neue Währung sollen im Geheimen schon laufen.

Die derzeitige Krise ist aber wohl bei der breiten Bevölkerung noch nicht angekommen. Sie frisst sich im Moment von unten nach oben durch und wir haben wohl bisher erst einen Bruchteil davon gesehen. Auf jeden Fall haben wir es mit einer Verschuldungsblase der USA (und auch anderen Staaten) zu tun. Diese Blase der Weltwirtschaftsmacht Nr. 1 ist eine Grundlage für die zukünftige Entwicklung. Die USA befindet sich auf dem Weg in die Rezession und wird den Rest der Welt mitziehen.

Aktien und Immobilien sind teuer

Die Fundamentalanalyse zeigt, dass evlt. auch mit Aktien in den nächsten Jahren kein Geld zu verdienen ist. Aufgehelt wird die Lage wohl erst, wenn wir über die alten Hochs im Dax von ca. 8.130 Punkten gehen. Kurzfristig ist ein Anstieg aufgrund der überschüssigen Liquidität (Geldmengen), welche durch die Notenbanken derzeit üppig verteilt werden, natürlich möglich. Langfristig sollte hier aber ein großer Widerstand beim Das liegen. Schauen sie sich den DAX seit 1959 im Schaubild an. Geld verdienen konnten Sie mit Aktien von 1990 bis 2000. Von 1960 bis 1980 trat er auf der Stelle.

Bild 3: DAX Verlauf seit 1959 Quelle: www.marktdaten.de

Und was ist mit Immobilien? Im Gegensatz zu den USA, England oder Spanien gibt es in Deutschland keine Immobilienblase. Die Investoren im Osten haben sich bereits eine blutige Nase geholt und die Preise sind im Keller. Mit deutschen Immobilienaktien lässt sich im Moment kein Geld verdienen, dazu brauchen Sie einen sehr langen Atem. Und wenn Sie versuchen sollten Ihr Eigenheim zu versilbern, werden Sie feststellten, dass sich der Markt einen ganz anderen Preis vorstellt, als Sie das tun. Kredite und Kaufkraft werden knapper und das schlägt genauso auf die Preise durch wie das wachsende Angebot an gebrauchten Wohnhäusern. Denn bei eigengenutzten Immobilien geht der Trend derzeit aus Kostengründen weg vom Eigenheim, hin zu der 4 Zimmer Wohnung.

Der 30 jährige Rohstoffzyklus

Schauen Sie sich einmal die Entwicklung der Rohstoffe an und sie werden einen 30 Jahres Zyklus entdecken. Dieser folgt mit einer Zeitverzögerung dem Anstieg der Geldmenge.

Nach dem 2. Weltkrieg sind folgende Rohstoffhöchststände festzustellen:

1950... 1980... und wahrscheinlich 2010

Seit der Aufgabe des Goldstandards in 1971 steigt - mit einer Verzögerungsphase von etwa 10 Jahren - die Inflation ab 1980 an und diesem Anstieg folgen die Rohstoffpreise. Der nächste Höhepunkt ist also in diesem 30 jährigen Zeitraum das Jahr 2010.

Wenn Sie sich andere Metalle wie Kupfer oder Blei oder das Öl anschauen, dann haben diese Rohstoffe schon den größten Teil des Anstiegs hinter sich. Auch das ist typisch. Gold und Silber kommen erst am Schluss dran. Dies hängt damit zusammen, das die Edelmetallpreise gedrückt werden, damit der Durchschnittsbürger nicht in Gold und Silber geht und damit das System normal weiter funktionieren kann.

Im letzten Anstieg von 1966 bis 1980 stieg Silber um das 40 fache von 1,25 $ auf 50 $ (siehe Bild 2). In der Goldhausse von 1985 – 1987 ist Gold in 150 Wochen nur 25 Wochen gestiegen. Auf steile Anstiege erfolgen lange Durststrecken. Das Spiel heisst: Verunsicherung. Otto Normalverbraucher soll aus diesem Markt ferngehalten werden.

Schauen Sie sich die typische Entwicklung von Silber in 2008 an. (Bild 4)

Von Jan bis März stieg Silber (von 15 $ auf 21 $), dann wurde es mit der Keule auf ca. 16,5 Dollar hinuntergeprügelt und seitdem pendelt es in einer klassischen Dreiecksformation hin und her. Nach dem steilen Anstieg folgte die „Keule“. Mit dieser treibt man vor allem die Kunden mit „Knock out“-Zertifikaten aus dem Markt, dann folgt die „Streckbank“, mit dieser Folter quält man die Optionsscheininhaber. Fragen Sie mal Herrn Nef vom Tell Gold und Silber Fonds. Er ist mit ca. 50 % in Silberoptionen investiert und weiss wovon ich rede. Oder schauen Sie sich die Silberkurse seit 2000 an, dann werden sie dieses Muster immer wieder finden.

Herr Nef weiss aber auch, dass wir in der Schlussphase des Inflationsjahrzehnts sind und das uns in den nächsten 2 Jahren die höchsten Silberpreisanstiege seit Jahrzehnten bevorstehen.

Deswegen lässt er sich auf das Emittentenrisiko und die Streckbankfolter ein. No risk no fun.

Bild 4: Silberfuture May 2008, Chart vom Jan – April 2008. Quelle: cmc markets.

Ausblick auf 2010

Ich hoffe es ist mit diesem Artikel verständlicher geworden, dass Silber neben Gold über ein erhebliches Potenzial verfügt hat und das die bekannte Empfehlung, mindestens 10% in Edelmetalle zu investieren mehr als zutreffend ist. Warum nur 10 % bei diesen Chancen oder eventuell auch mehr? Das müssen Sie selbst entscheiden.

Aber bitte zunächst in physisches Silber, also in Münzen und Barren. In Finanzderivaten wie Optionsscheine sollten Sie nur das Geld tun, welches sie notfalls auch entbehren können. Und auch Minenaktien sind nichts für schwache Nerven, da deren Volatilität hoch ist.

Allerdings können Sie unterirdisches Silber hier mehrwertsteuerfrei einkaufen. Obwohl viele Minenaktien Nachholbedarf haben sind es Aktien. Viele sogenannten Experten schreiben voneinander ab oder haben Sonderinteressen. Es ist deshalb nur dann sinnvoll, dort zu investieren, wenn Sie sich die Zeit nehmen, sich diese Aktien selbst anzuschauen und sich eine eigene Meinung bilden. Beachten sollten sie das Länderrisiko und die Marktkapitalisierung. Je kleiner desto mehr Risiko, aber auch mehr Chancen. Auf jeden Fall sollten Sie nicht alle Eier in einen Korb legen, dann ist Ihr Risiko begrenzt und ihre Chancen sind zahlreicher.

Wie hat sich Silber in der letzten Hausse verhalten? In der Schlussphase ist es von 6 $ auf 50 $ gestiegen. Diesmal gibt es viele Experten, die den Preis in 2010 bei über 100 $/ Unze sehen. Einigkeit herrscht unter den Experten darüber, dass Silber ein 2 – 3 mal höheres Potenzial als Gold hat. Wenn Gold sein inflationsbereinigtes Allzeithoch von 850 $ wieder erreichen wird, und das ist in der laufenden Goldhausse das Mindestziel, dann muss es inflationsbereinigt auf ca. 3000 $ steigen. Von heute aus betrachtet also um den Faktor 3. Wenn Silber das 2 - 3 fache Potenzial hat, wird es also um den Faktor 6 – 9 steigen.

Von heute aus betrachtet also auf 100 bis 160 $ / Unze am Höhepunkt des Rohstoffzyklus.

Die derzeitige Silberhausse hat 2000 begonnen und dürfte 2010 / 2011 einen Höhepunkt erreichen.

Die Preisentwicklung wird von vielen nicht berechenbaren und unvorhersehbaren Faktoren beeinflußt. Der Kopf hilft also nicht viel weiter. Also sollten Sie Ihren Bauch befragen. Der weiss wahrscheinlich mehr. Auch mein Bauch sagt mir, der Preis wird sich 2010 / 2011 irgendwo zwischen 50 und 150 bewegen, allerdings sagt er mir nicht in welcher Währung.

Meine Oma hat zwei Währungsreformen erlebt, jeweils nach Weltkriegen. Eine dritte Währungsreform kommt so sicher wie das Amen in der Kirche. Beten wir, das sie nicht nach einem dritten Weltkrieg kommt.

Auf jeden Fall ist Silber die bessere Lebens- und Rentenversicherung. Die Probleme der Renten- und Lebensversicherer stehen uns noch bevor. In den USA werden demnächst einige Pensionskassen bankrott gehen. Auch das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Wie dem auch sei, noch ist der Silberzug nicht am Zielbahnhof angekommen. Den steilsten Teil der Wegstrecke hat er noch vor sich. Auf jeden lohnt es sich noch einzusteigen.

Gerhard Nadolny im April 2008

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Kommentare
Eine hervorragende Darstellung. -

Leider habe ich erst jetzt die zitierende Anfrage hinsichtlich der Heräus gesehen. Was dieses Unternehmen behauptet, kann schlichtweg nur als blanker Unsinn bezeichnet werden. Tatsächlich gibt es viel mehr verfügbares physisches Gold als Silber auf der Erde. H. stellt sich damit auf eine Stufe mit den Banken, die Edelmetalle in die höchste Spekulationsstufe "peitschen", offensichtlich nur, um "Otto Normalverbraucher" davon abzuhalten. Ist ein Gold- oder Silberbarren schon jemals wertlos geworden? Die Frage erübrigt sich wohl hinsichtlich Aktien, Anleihen und Fonds.

Aktuell wird so gut wie kein Silberbergbau auf der Welt betrieben, sondern Silber (Ag) wird zum einen recycelt und zum anderen als Nebenprodukt im Buntmetallbergbau gewonnen. So ist - als einfachstes Beispiel angeführt - Ag "von Mutter Natur" im ebenfalls kubischen Kristallgitter des Bleiglanzes (PbS) eingebaut. Aktuelle Bestrebungen in Südamerika gehen dahin, neue Silberminen zu explorieren. Als aus dem Bergbau Kommender kann ich dazu nur bemerken, dass für solche Unternehmen der "Break-Even-Point" (Gewinn beginnt Kosten und Ivestitionen zu übersteigen) in etwa 10 Jahren erreicht werden wird. Bergbautreiben heisst nun mal "ein großes Loch in die Erde machen und all sein Geld hineinwerfen, um anschließend ein Geleucht zu nehmen und es wieder zu suchen".

Der industrielle Bedarf an Silber wird in Zukunft erheblich ansteigen, ist - um nur zwei Beispiele zu nennen - doch für jedes Mobiltelefon und jedes Auto ein messbarer Silberbedarf gegeben.

ThoR
Fuxxberlin am 14. Juli 2010     09:05:49

Der Artikel ist sehr aufschlußreich und klingt plausibel und mein Laienverstand wie mein Bauch stimmt ihm zu.
vavro am 21. Juni 2010     09:09:17

jaja, die währungen dieser Welt, deren Wert mal in die höhe geht, dann wieder nach unten .... tatsähclich geht es in jeder generation darum, das beste daraus zu machen. Gold und Silber hilft dabei auf jeden Fall ... mal beim Geburtstag oder zu Weihnachten auf Gimmicks und die xte DVD verzichten und sich stattdessen eine oder zwei Goldmünzen schenken lassen - das kann es wirklich
sverige am 17. Juni 2010     10:51:08

Hallo

ich gebe ihnen mit ihren Ausführungen ja recht. Glauben sie jedoch immer noch an eine Preisexplosion des Silberkurses auf ca. 100 $/oz.?
Immerhin ist 2010 zur Hälfte rum und ihr Artikel bereits aus dem Jahr 2008.
Welcher Wachstum oder Verfall ist heute realistisch?

Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.
MfG
Stephan Gladen
Stephan Gladen  am 10. Juni 2010     11:27:20

@Robert Abt
Da gehst du auf die Seite von ProAurum, die holen dein Silber sogar ab und bieten heute für einen American Eagle 16,10 € Kaufpreis ca. 19.50€ (bei anderen Händlern)

http://www.proaurum.de/de/ankaufundverkauf/Verkaufenanproaurum.html

Kaufe und verkaufe nicht bei der Bank - zu teuer und nicht anonym.
divo am 27. Mai 2010     09:09:58

Meine Bank bietet für eine Unze Silber
zur Zeit einen Verkaufspreis von € 21.--
und einen Einkaufspreis von nur € 10.50.
Ihr Kommentar dazu?
Robert Abt am 26. Mai 2010     17:29:14

Ein sehr informativer Artikel, dem ich nur zustimmen kann.
Mein "Vorredner" Skipper meinte, dass in einer Krise nur Nahrungsmittel, Zigaretten und Prostitution als Tauschmittel in Frage kämen.
Da hat mir meine Mutter aber aus der Nachkriegsgeschichte ganz andere Dinge erzählt.
Für Silber oder Gold bekam man bei den Bauern in dieser Zeit alles. Lest mal nach, wie viele Städter ihre Silberbestecke in Nahrungsmittel eingetauscht haben.
Hoffentlich erleben wir das nicht noch einmal, aber ausschließen kann man es eben nicht.
Wie sollen denn die Staatsschulden von über 1,6 Billionen Euro zurückgezahlt werden? Der verträglichste Weg ist eben eine Inflation des Fiat Money. Die Schulden bleiben gleich, und die Einnahmen steigen inflationsbedingt.
dst_online am 21. Mai 2010     09:07:13

Hallo zusammen,

kann es sein das die Prognosen des Artikels bis jetzt nicht aufgegangen sind? Es sind meist die Fragen des gesunden Menschenverstandes die einen weiterbringen. Wenn wir uns der Geschichte zuwenden sehen wir, dass in Zeiten der tiefen Depression alles knapp wurde und Geld wertlos. Stellen wir uns also vor, Nahrungsmittel, Konsumgüter und ÖL zum heizen der Wohnung wird teuer bis unbezahlbar.
Gibt der Supermarkt um die Ecke mir dann Brot wenn ich mit Silbermünzen zahlen möchte? Nein.
Zahlungs - Tauschmittel der Krise wahren immer Nahrungsmittel, Zigaretten und Prostitution.... Wer wirklich an einen kommenden Crash glaubt, sollte sich in seinem keller mit haltbaren Dingen eindecken die es dann nicht mehr zu kaufen gibt.
Diese Anlagestrategie richtet sich nicht an die wenigen die Millionen auf den Konten haben, sondern an die Masse die mühe hat in diesen Zeiten monatlich 100 Euro beiseite zu legen.
der Rest ist mit Silber oder Kupfer sicherlich gut bedient.
Skipper am 16. April 2010     17:34:04

Hallo zusammen,

auch wenn spät, aber sicher noch nicht zu spät im Sinne von Gorbi. Bin ich erst jetzt auf diesen wiklich ausgezeichneten Artikel gestoßen. Ich schließe mich der, von vielen hier vertretennen Meinung, bezüglich Weltwirtschaftskriese u. Inflation an. Aus diesem Grunde eben auch mein "Anlageninteresse" in Silber. Da ich noch ziemlich unbelastet bei Edelmetallen bin, würde ich mich über die Beantwortung meiner Fragen freuen. 1.)Sind Barren auf jeden Fall die bessere Lösung (trotz der 19% MwSt)? 2.)Kauf Online oder vor Ort ? Habe gehört das DEGUSSA im Hmb (Affi) immer etwas günstiger ist. Vielen Dank im vorraus.

M.f.G.
SilverStone
SilverStone am 03. März 2010     09:03:44

Artikel sehr gut
Manfred Karrasch am 01. März 2010     09:15:35

Lasst euch nicht in die Irre führen. Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.

Fakt ist: Wir haben eine Inflation, und zwar in einer Höhe die die Politiker uns verschweigen. Eine Hyperinflation ist auch nicht mehr auszuschliessen.

Denkt doch nur 9 Jahre zurück. Argentinien und seine Probleme. Jetzt erst gelingt es Argentinien lansam sich zu erholen.

Ergo: Silber ist das Gold des kleinen Mannes. Könnte zwar theoretisch durch Regierungen auch wie Gold verboten (Privatbesitz) ist aber eher unwahrscheinlich.
Wer hat als Normalverdiener soviel auf der Kante, um sich auf Gold zu stürzen?
Also geht der "kleine Mann" ans Silber.
Bisher habe ich meine Investitionen in Silber, uns zwar nur Münzen, nicht bereut.
ACHIM am 18. Januar 2010     14:00:24

Hallo Leute ! lasst euch nicht verrückt machen und euer Papiergeld in US-Eagles oder Loonies anzulegen ist verdammt nochmal was für Rente und nicht um zu zocken,dann kannste auch Optionen kaufen die dein Hirn verbrennen ! Meinen ersten Silber-Eagle habe ich 1993 gekauft ,für 8DM h`m und heute müsste ich 15 € hinlegen ,habt ihr es kapiert !!!
Bronkhorst am 07. Januar 2010     17:46:40

Hallo,
auf einen Punkt möchte ich gerne eingehen: Ob man nun mit Silber oder mit Tagesgeld der Inflation am besten entwischt.
Mit Silber hat man doch überhaupt keine garantierte Rendite! Mal steigt der Preis, mal sinkt er.
Beim Tagesgeld dagegen bekommt man derzeit 2 - 2,5 % p.a. garantiert! Und das, wo derzeit der Leitzins / Inflation bei etwa 0 liegt! Wie kommt ihr darauf, dass die Inflation bei 9 % liegt?
Mein Fazit: Mit Tagesgeld kann man im derzeitigen System besser der Inflation entgegen wirken. Dafür ist Silber Krisenresistenter und auch noch etwas wert, sollte es zu dem Riesencrash und einer neuen Währung kommen. Das ist aber sehr spekulativ, schließlich gibt es auch Einlagensicherungsfonds.
Ich werde folglich weiterhin 90% meines Kapitals auf Tagesgeld- und Festgeldkonten parken. Ein bisschen Silber ist aber nicht schlecht!
Kritik am 22. Dezember 2009     17:45:34

> Das Problem bei Silber ist der hohe Spread.

Silber ist nur für Investoren interessant, die glauben, dass Silber um ein vielfaches steigt. Da fallen die 20% Spread nicht ins Gewicht. Wer nicht so große Kurssprünge erwartet und eher auf Vermögenserhalt schaut, sollte besser Gold kaufen. Da ist der Spread ca. 5% bei der Unze.
osk am 19. Oktober 2009     09:11:06

Das Problem bei Silber ist der hohe Spread. Das heißt, es muss erst mal um über 20% steigen, bis ich es ohne Verlust verkaufen kann.

Die weitere Frage ist:
An wen werde ich mein Silber wieder los, wenn der Zyklus zu ende geht und fast jeder verkaufen will?
tomas am 16. Oktober 2009     17:14:44

Jedem Sparbuchbesitzer würde ich vorschlagen sein sparvermögen in Silber umzutauschen.
Frank aus Tübingen am 15. Oktober 2009     15:48:38

Andre aus Norge: Die Entwicklung von Silber sollten sich viel mehr Menschen anschauen und sie würden verstehen, selbst wenn nichts von diesem Artikel eintrifft, habe ich immernoch einen hohen Inflationsschutz mit Silber und Gold.
Gruss an die fleissigen Sparkassensparer
Andre Christen am 06. Oktober 2009     11:15:05

@ Tom: Schauen sie, dass sie ihr Edelmetall aus der Bank rausbekommen, denn wenn die Krise erst mal losrollt, dann stehen sie vor verschlossenen Türen, und die Bank wird einen Teufel tun und ihnen das Edelmetall rausrücken. So banal es klingt: Physisches Edelmetall gehört auf keinen Fall in ein von der Bank kontrolliertes Schließfach!
Tom² am 27. Juli 2009     10:55:53

Eine interessante Info, wenn auch
schon beängstigend wie es in der Zukunft
aussehen kann, Silber ist sicher ein gute Anlage mittelfristig - langristig, Münzen sind da wohl einfacher als Barren !
eric am 16. Juli 2009     15:14:40

ich habe gehört, dass silber(-barren) schwierig aufzubewahren sind, d.h. dass es durch klimaeinflüsse verfärbungen, usw. geben würde. stimmt das?
horge am 01. Juli 2009     14:43:05

Der hier abgebildete Artikel ist wirklich gut und informativ. Aber ich möchte zu zwei meiner „Vorschreiber“ noch etwas anfügen. Vor allem zu Turmendspiel. Leider denke ich, dass es sich hier um reine Wunschmalerei handelt. Wenn Gold und Silber steigen, dann geschieht dies nicht aus Zufall. Es hat schon seinen guten Grund. Das was da auf uns zu kommt wird keine Familie der Welt Happy machen, selbst wenn Silber bei 1.000 Dollar pro Unze stehen sollte. Mal abgesehen kann keiner einen Preis prognostizieren, da alles nur an der Geldmenge liegt. Rein theoretisch könnte eine Unze Billionen kosten!!!! Mich persönlich interessiert der Preis daher nicht die Bohne, da es sich dabei um ein rein monetäres Phänomen handelt! Mich interessiert lediglich was ich mir für eine Unze in x Jahren kaufen kann und was ich eben heute für eine Unze erhalte. Denn nur so kann ich meinen Zugewinn in ein paar Jahren exakt bestimmen. Schönstes Beispiel ist der Zweite Weltkrieg, wo ein Laib Brot für Billionen verkauft wurde. So viel also zu Preisprognosen.
Außerdem gab es bisher in jeder auch nur ansatzweise vergleichbaren Kriese Krieg, Mord und Totschlag. Krieg haben wir schon, laut Bush, aber vielleicht war dies erst der Anfang? Immerhin ist dies die schlimmste Krise aller Zeiten und sie hat eigentlich erst begonnen, denn noch ist gar nichts passiert. Wenn man 40 Prozent Arbeitslos sind, dann können wir von einer wirklichen Krise sprechen und dann wird man auch sehen ob man Freude an seinen Silberpreissteigerungen haben wird. Wissen darf das dann ohnehin niemand, denn der Neid der Masse wäre viel zu groß. Daher ist der Sozialismus derzeit zum Greifen nahe. Sollte dies passieren, dann wäre es wieder nichts mit dem Preisanstieg bei Silber, da er dann im Nichts verpufft.
Daher freue ich mich persönlich nur Bedingt über den noch bevorstehenden Preisanstieg. Keyens sagte mal so schön zu solche einem Thema: „There is no free lunch!“ Also auf Deutsch, es gibt nichts um sonst.

Zu Tom. Klar rät einem die Bank diese Sachen ab, da sie nur einmalig daran verdienen können. Ich selbst habe mein Diplomarbeit bei einer Bank geschrieben und habe die 3 Vorstände darauf angesprochen, da ich bereits seit ca. 5 Jahren Vorträge zur Thematik halte und versuche die Leute aufzuklären. Die Antwort war: „Wenn wir das machen würden was Sie uns sagen, dann könnten wir gleich zu machen, da wir ja nichts mehr verdienen!“ Das denke ich erklärt alles. Aber da haben die lieben Banken sehr kurzfristig gedacht. Wir haben hierauf ca. 50 Banken unserer Region angeschrieben und ihnen unsere Hilfe angeboten. Das Ende kann sich sicher jeder hier denken.

MfG,

Mickey
Mickey am 18. Mai 2009     11:00:20

Barren werden mit 19% MwSt. belegt, Münzen mit nur 7%, d.h. eine 1kg Münze ist effektiv billiger als ein 1kg Barren ;-)
Banke raten immer davon ab, physisches Silber/Gold zu kaufen:"teuere Lagerung", "keine Znsen" etc... alles Schwachfug. Mein Schließfach kostet 16€ im Jahr. Und klar: das dient der Absicherung, nicht der Zinsgewinnerzielung. Steigende EM-Preise sind ein schöner Nebeneffekt; Papiergeld wird bald nichts mehr wert sein! Das ist nur meine persönliche Meinung.
Tom am 13. Mai 2009     14:11:09

Ein interessanter Artikel.
Ich frage mich allerdings, warum die Prägeanstalt Heraeus einen völlig konträren Bericht über Silber gibt:

Hier:
"Das Silber ist das mit großem Abstand das am häufigsten vorkommende Element unter den Edelmetallen. Beinahe 21.000 Tonnen werden hiervon jedes Jahr neu gefördert. Nur zum kleineren Teil handelt es sich um sog. Primärproduktion, d.h. dass das Silber in der jeweiligen Mine das Hauptprodukt ist. Sehr viel häufiger kommt es vor, dass es nur ein Beiprodukt bei der Ausbringung anderer Metalle ist, so vor allem bei der Kupfer-, der Blei- und der Goldproduktion. Größte Produzentenländer sind Peru, Mexiko, China, Chile und Australien, sie stellen zusammen über 60% der Weltjahresproduktion. Größter einzelner Silberproduzent ist BHP Billiton, für die größte Menge aus einer einzelnen Mine zeichnet der polnische Kupferproduzent KGHM verantwortlich.
Analysten schätzen, dass bis heute weltweit insgesamt 1,3 Mio. Tonnen Silber gefördert wurden, anders als bei Gold und den Platinmetallen der größte Teil schon vor der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Insgesamt kommen jedes Jahr fast 30.000 Tonnen auf dem Markt
Das alljährliche Angebot aus der Neuproduktion erhöht sich um weitere 5.500 Tonnen, die aus Recyclingquellen stammen, sowie um rund 1.300 Tonnen, die von offiziellen Stellen, wie etwa Zentralbanken verkauft werden. Alles in allem stehen dem Markt damit knapp 30.000 Tonnen Silber pro Jahr zur Verfügung; eine Zahl, die im Durchschnitt in den letzten zehn Jahren bei sehr leicht steigender Tendenz mehr oder weniger konstant blieb.
Angebot wird in Zukunft eher steigen
Das zukünftige Angebot an Silber wird weniger durch den Silberpreis selbst bestimmt, vielmehr ist es in erster Linie abhängig von der Entwicklung der Produktion der NE-Metalle Kupfer und Blei. Der gravierende Preisanstieg der vergangenen Jahre auch bei diesen Metallen hat zuletzt zur Erschließung einer Reihe neuer Minen geführt, die dem Markt schon in nächster Zeit auch verstärkt Silber zuführen dürften. Gleichzeitig ist aber nicht damit zu rechnen, dass die zuletzt schon deutlich rückläufigen Verkäufe von Notenbanken und anderen staatlichen Stellen noch einmal gravierend zulegen können. Netto dürfte das Angebot an Silber in den nächsten Jahren deshalb nur leicht zulegen....."

Könnte mir das jemand erklären?
Grace-500 am 24. April 2009     16:14:15

sehr geehrter webmaster!!

Vielen herzlichen dank, daß sich jemand mühe macht,
andere zu informieren und das kostenfrei!!!!

ich muss aber eines ihrem tollen beitrag hinzufügen,
Der silberpreis ist anders als der goldpreis in den 80ern
von 2 brüdern "geschminkt" worden ist.

Hoffentlich gibt es die jetzt auch wieder und wir alle verkaufen
Im winter 2010/11 alles gold und silber das wir alle unsere familien happy machen und das herr steinbrück seinen haushalt im sommer 2011
ausgleichen kann. die inflation stirbt und die wirtschaft boomt und
das vollbeschäftigung herscht und zu guter letzt die afrikanischen staaten gut verdient an europäischerpanik haben

Turmendspiel am 20. April 2009     10:06:33

interessanter,aufschlußreicher artikel.
ich habe in zwei münzbarren koala+kooka-
burra investiert und bei späterer betrachtung festgestellt,daß die oberfläche des kookaburra blank poliert ist und die des koala -auflage
2009 matt ist.außerdem weist die oberfläche des koala auf der seite der
königin gebrauchsspuren in form von
kratzern auf.meine frage ist,könnte
oder sollte mann dies beim händler monieren bzw umtauschen ?zwar zählt für
mich in erster linie das silva oder hat
der münzbarren dadürch eine wetminderung ? danke+tschüss
silver-neueinsteiger 8.märz 2009
silver-neueinsteiger am 09. März 2009     09:20:18

Sehr interessanter, aufklärender Artikel.
Ich hatte mir schon Sorgen gemacht, wie es mit meinem Silber weitergeht, der aktuelle Trend sieht ja eher ausladend aus. Dennoch habe ich weiterhin Vertrauen in Silber und überlege mir im Moment, auch noch in Gold zu investieren. Erstaunlicherweise ist es für den Normalbürger nicht interessant, in diese Rohstoff zu investieren, sei es aus Misstrauen oder Unwissen. Aber vielleicht ist das auch ganz gut so ;)
silversurfer am 02. März 2009     09:09:44

Sehr interessanter und lehrreicher Artikel. Jedoch bin ich der Meinung, dass der Durchschnitt von 1/31 um einiges "tiefer" fallen muss, wenn man sich vor Augen führt, dass es weniger Silber wie Gold gibt. Bekanntlich setzt sich das Gesetzt der Angebot und Nachfrage schlussendlich immer durch. Die wichtigste Investoren- Eigenschaft ist dabei Geduld zu bewahren und sich nicht von der Volatilität beeinflussen lassen - was zugegebenermassen sehr schwierig ist, wobei die Belohnung entsprechend umso grösser sein wird! Der 30- Jahres Zyklus kann meiner Meinung nach varieeren, also nicht auf den Punkt genau nehmen. Der Hochpunkt könnte auch 2014 anstatt 2010/11 werden.
skonuk am 24. Februar 2009     12:41:07

Einen schönen Tag ich hab eine Frage: wo kann ein otto normal verbraucher an diese Silber kommen??? Kann ich da einfach zu meiner Bank gehn und sagen, ob ich in Rohstoffe investieren kann??
Danke
Ardian Lushaj am 23. Februar 2009     09:36:04

Sehr geehrter Herr Nadolny,
Danke für einen sehr interessanten, aufschlußreichen Bericht.
2 Fragen hätte ich gern von Ihnen beantwortet:
1. Ist es richtig, daß Silber-Einkauf mit 19% Mehrwertsteuer belegt wird? (Auskunft eines Sparkassenangestellten am 18.02.2009)
2.Wo kann "Otto-Normalverbraucher" Silber am besten einkaufen?
Mit freundlichen Grüßen
Gisela Habedank

HABEDANK, Gisela am 19. Februar 2009     09:48:49

hallo zusammen.
sehr netter artikel. leider muss ich etwas einwerfen. der anstieg 1980 entsprang nicht wirklich einem zyklus. wohl richtig dass rohstoffe aller art mit der inflation steigen, aber dieser anstieg ist spekulationen der gebrüdern hunt zu verdanken. ölcowboyas mit zuviel dollars, denen die enge des marktes bewusst war. ende der geschichte, riesen strafen + bankrott :-) aber es zeigt deutlich wie klein der markt ist wenn ein paar reiche säcke den preis vervierzigfachen können. jemand stellte die frage wegen investments? silber-investor com. und bitte keine andorras und cook islands(außer der 1 kg barren) die werden in deutschland hergestellt. wer investiert ist, keine angst silber ist silber, aber diese "münzen" werden sehr nah am spot gehandelt. wohingegen beliebte münzen siehe AUS Mint produkte mit meist geringer auflage sehr beliebt sind und auch dementsprechend steigende wiederverkaufspreise erziehlen. ich empfehle weiter auch Wiener Ph, Maple L., und US Eagles. man sollte jedoch ein gefühl für gerechte preise entwickeln, die dem momentanen kurs entsprechen bevor man drauf losspringt. natürlich spricht auch nichts barren jeder größe. aber vorsicht, die sind zz recht knapp und sollten stehts günstiger sein als die günstigsten münzen. 1kg=32,15OZ. also bei ner Wiener Ph. für 13,80 höchstens 420. haben zwar ne höhere MwSt aber des teure an münzen ist der aufwand des prägens der bei diesen geringen werten (gegensatz zu gold) einfach hoch ausfällt. also barren sind eigentlich spot (ab 1 kg auf jeden fall). bedeutet: spot (börsenpreis) + MwSt + max(!!) 10% händleraufschlag dann kommt man hin wo man hin will. ca 420 bei 10 euro spot. könnte noch tagelang weiterschreiben. kleiner tip zum schluss, meiner meinung nach könnte der preis nochmal richtung 10 dollar kippen bevor er loslegt, und natürlich lieber silber las gold! nutzt eure chance jede krise hat auch was positives. und zögert nicht, die ignoranten von heute sind die käufer von morgen ;-) so long der silverfox
Silverfox am 08. Februar 2009     20:43:43

Superrecherchiert,Silber ist kurz vor dem Durchbruch,die Vorkommen sinken bis 2017drastisch.Der Wert steigt!!!
Manfred Hintz am 31. Januar 2009     09:59:01

@Jack Sparrow: in erster Linie sind Investments in physische Edelmetalle wie Silber oder Gold nichts um damit Gewinne zu machen, sondern die (!)Vermögenssicherungsanlage schlechthin. Es geht darum, seine Währung (sein Geld) vor Inflation oder einer Währungsreform zu schützen. Die Brille mit der Gewinnerzielung sollte man in Zeiten der Weltwirtschaftskrise absetzen.
Das man damit allerdings auch langfristig Gewinne erzielen kann will ich ja gar nicht bestreiten; aber primär ist das nicht der Gedanke dabei.
Fabian am 27. Januar 2009     13:51:16

Nahezu jede Prognose trifft nicht ein. Silber läuft seit Jahren eher seitwärts. Ab und zu steil nach oben und fällt anschließend wieder wie ein Stein.

D.h. nichts für schwache Nerven. Aufgrund der angesprochenen Knappheit eher was für Langfristanleger, die im richtigen Augenblick Ihre Bestände gewinnbringend veräußern.

Jetzt billig einkaufen und teuer verkaufen, das ist die richtige Strategie.

Brecht
Brecht am 23. Januar 2009     10:55:09

Kauft unbedingt Silber in Münzen und Barren bis 1 kg. Wir werden in 2010 vor Leerverkäufen stehen- so wie Ende 2008 beim Gold - wetten wir?
Also glaubt mir oder nicht- es ist Euer Geld, das zum Verlust neigt.
toni am 22. Januar 2009     09:58:26

Wenn mann mit Silber somit verdienen kann, wieso erzählt er uns es dann, bzw wieso macht es nicht jeder?. Und noch eins: Man spricht nur vom schnellen Geld, weil es schnell wieder weg ist.
Jack Sparrow am 03. November 2008     15:45:30

Super Artikel, ich glaube ich werde Silber kaufen.;-)
Was ist von dem Andorra Eagle zu halten und sind ein Kilo Münzen eine gute Anlage?

Viele Grüße und Danke für den lehrreichen Artikel.
Markus Kolkes am 29. Oktober 2008     14:49:42

Vielen Dank für den tollen Artikel! Aber, wie rechnet sich z.B. die Anlage in Silbermünzen? Da zahlt man doch den Sammlerwert, der oft weit über dem tatsächlichen Silberwert liegt... Wo kann man Silber zum tatsächlichen Wert kaufen? Liebe Grüße aus Niederbayern!
Ulrich Jülke am 12. Oktober 2008     01:42:41

Hallo, ein Überzeugender Text den Sie da Verfasst haben. Eine Frage habe ich.Wo Kaufe ich am günstigsten 1000g Silberbarren.Danke im Voraus
Oktay Witschas am 08. Oktober 2008     09:50:36

DANKE FÜR DIESEN TOLLEN ARTIKEL !
AUCH WENN ICH IHN JETZT ERST GELESEN HABE.
Ute am 02. Oktober 2008     18:16:12

Ein sachlicher und umfassender Artikel, der offensichtlich ohne jegliches Sonderinteresse ( Werbung für ein Produkt)geschrieben wurde.Dies hat Seltenheitswert.
Gratulation und weiter so!
Kuffler am 27. Juni 2008     14:37:28

hallo, sehr schöner Schreibstil und sehr lehrreicher Inhalt, ich war noch am überlegen ob ich zuschlagen soll, ich glaube jetzt bin ich überzeugt!
elias am 14. Mai 2008     00:47:29


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