Seit dem 1. Februar 2008 wurde von der Prägeanstalt "Münze Österreich Aktiengesellschaft" der Wiener Philharmoniker auch in Silber ausgegeben.
Bis dato gab es den Philharmoniker ausschließlich als Gold-Anlagemünze. Sie war in Europa bereits 1990 die Nummer 1 unter den Gold-Anlagemünzen und
landete auch international immer auf den vordersten Rängen. Von der Prägeanstalt wird die Münze als Sammlermünze deklariert, jedoch dürfte
der Stellenwert als neue Silber-Anlagemünze höher sein.
Wie bei fast allen Anlagemünzen besteht auch die Silber-Version des Philharmonikers aus 999er Silber.
Die Auflage beläuft sich derzeit auf 3 Millionen Münzen und wird abhängig von der Nachfrage angepasst.
Der Nennwert 1,50 Euro liegt wie bei allen Anlagemünzen weit unter dem Materialwert und spielt daher eine eher untergeordnete Rolle.
Auf der Wertseite ist die von Neujahrskonzert bekannte Orgel aus dem Goldenen Saal des Wiener Musikvereinsgebäudes zu sehen.
Außerdem abgebildet ist die Umschrift "REPUBLIK ÖSTERREICH" und der Nennwert. Unterhalb der Orgel befindet sich der
Schriftzug "1 Unze Feinsilber", gefolgt von der Jahreszahl der Prägung.
Die Motivseite zeigt eine stilisierte Auswahl der wichtigsten Vertreter des Orchesters. Die Umschrift lautet
"WIENER PHILHARMONIKER". Auf das verwendete Münzmetall wird mit den Lettern "1 UNZE FEINSILBER" hingewiesen, die
sich über den Instrumenten befinden.
Der Rand der Münze weißt keine Rändelung auf und ist glatt. Avers und Revers sind mit einer erhöhten Randleiste umrahmt. Die internationale Bezeichnung ist "Silver Harmony".


























