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Goldkurse Heute

in USD je Unze

in EUR je Unze


  • Unze (oz) = Gewichtseinheit, entspricht 31,1 g Gold.
  • USD = Währungskürzel für US-Dollar.

Nachfolgend sehen Sie die historische Preis Entwicklung von Gold in bestimmten Zeitintervallen bis zum aktuellen Kurs. Gold gilt besonders in Krisenzeiten als wertbeständige Geldanlage. Von 2003 bis zum vorläufigen Hoch 2008 mit knapp über 1000 Dollar hatte sich der Goldkurs verdreifacht. Eine ähnliche Konstellation findet sich auch bei Silber wieder. Darüber, wohin beim Goldpreis die Reise nun geht, lässt sich nur spekulieren. Alles scheint möglich.


Goldpreis in Euro / Goldpreis in Dollar




Goldkurs 6 Monate, USD / oz



Goldkurs 1 Jahr, USD / oz






Goldkurs 5 Jahre, USD / oz






Goldkurs 10 Jahre, USD / oz






Historischer Goldpreis ab 1973



Alle Angaben ohne Gewähr.
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Kommentare
Im jahr 1900 gab es keinen goldkurs sondern das geld war teilweise aus gold bzw silber. Der goldkurs ist erst ab 1973 freigegeben. Durch die Aufhebung der Bindung an den Dollar. Du kannst nur die Preise in Relation zum Gewicht einer Münze setzen. Z. B. Beutschland 20 Mark = 7,1 Gramm Fein Monatsmiete 1-Raumwohnung 15 Mark, Stdlohn Fabrikarbeiter 40 Pfennig. Ist sehr mühselig aber auch interessant die Lebensgestaltung aus dieser Zeit zu sammeln.
der vom dorf am 30. Januar 2012     09:15:05

@antipati
Schau nach unter de.wikipedia.org/wiki/Gold/Tabellen_und_Grafiken. Wenn ich richtig gerechnet habe, kostete im Jahr 1900 ein Kilogramm Gold 2804,55 Mark. Dieser Preis ist sicherlich nur aussagekräftig, wenn man die Kaufkraft der damaligen Mark, bzw. das Lohnniveau kennt.
Ökonom am 30. Januar 2012     09:12:55

Kann mir jemand sagen wo man den offiziellen Goldkurs von 1900 - dato erfahren kann?
AntiPati am 27. Januar 2012     15:45:19

Hallo Eugen,
na das ist ja eine Logik! Einen mangelnden Inflationsschutz von Gold mit der Annahme zu begründen, dass sich der Goldkurs nicht ändern würde. Dann könnte ich auch behaupten, dass ein 10 Jahre altes Auto den gleichen Wert hätte wie ein neues, weil ich der besseren Vergleichbarkeit halber davon ausgehe, dass es sich nicht abnutzt...
Genau deshalb gilt Gold ja als Inflationsschutz, weil man davon ausgeht, dass der Kurs eben nicht gleich bleibt. Wenn ich heute 1000 Euro in Scheinen in eine Schublade lege und ein Jahr warte, liegen da immer noch 1000 Euro - sie haben aber nicht mehr die Kaufkraft der heutigen 1000 Euro, sind (entsprechend der Inflationsrate) wertloser geworden.
Wenn ich in die selbe Schublade heute eine Goldmünze im Wert von 1000 Euro lege, hat diese Goldmünze in einem Jahr noch die gleiche Kaufkraft wie heute - der Nominalwert ist (parallel zur Inflationsrate) gestiegen.
Jedenfalls gehe ich (außer mir soll es noch ein paar Leute innerhalb der letzten 5000 Jahre geben und gegeben haben)von dieser Annahme aus - deshalb kaufe ich Gold (und Silber). Wenn auch nicht auf Jahressicht, das wäre zu spekulativ.
Fröhliche Weihnachten
Pit am 23. Januar 2012     09:11:32

Hallo Geggi,

wenn ich wüsste, wann die Goldblase (ist es überhaupt eine?) platzt, bräuchte ich nie mehr arbeiten. Und meine Kinder und Kindeskinder auch nicht mehr!
ökonom am 19. Januar 2012     12:23:05

Hallo allerseits!

Ist Gold wirklich inflationsgeschützt?
Wenn ich heute z.B. einen Goldbarren für 1000 Euro kaufe und ihn irgendwann verkaufe, bekomme ich (wenn man wegen der besseren Vergleichbarkeit von demselben Goldkurs ausgeht) immer noch 1000 Euro dafür, allerdings sind die wegen der Inflation dann weniger wert als die 1000 Euro von heute. Wenn man dann noch die Abschläge in Kauf nimmt und den Unterschied zwischen Verkauf und Ankauf, hätte man in diesem Beispiel doch einen Geldverlust, oder?
Eugen am 19. Januar 2012     09:10:27

Hallo geggi!
Zu Deiner Frage. Wann wird die Goldblase platzen. Ich oder viele andere auf dieser Seite fragen sich, wann wird die Geldbetrugs Blase platzen mit ihrem verbrecherischen Zinseszins. Unser Geldsystem wird durch zwei Dinge gedeckt: der Glaube und die Staatsgewalt. Das erste schwindet immer mehr durch die Geldmengenausweitung von dem unser System abhängig ist. Also kommen wir irgendwann zu Punkt zwei. Weil viele Menschen vorm Nichts mit ihren Papierwerten stehen. Die dann nur noch Papier sind. Aber zum heizen sind sie dann noch zu gebrauchen. Hoffentlich gute Papierqualität aber nichtmal darauf würde ich wetten.
goldprinz am 10. Januar 2012     15:59:56

Frage! Wann wird die Goldblase platzen?
geggi am 09. Januar 2012     09:53:38

@Selina: Hi, Du willst das Auto doch nicht jetzt kaufen.
Behalte Dein Gold und tausche es gegen Auto erst dann, wenn es soweit ist. Warum? USD verteuert sich grade, das bedeutet Goldpreis in Euro wird nicht so schnell fallen wie in USD. Große Inflation wird in EU nicht erwartet. Deswegen wirst Du dich nicht sehr verspekulieren wenn Du später verkaufst. Außerdem hat Dein Gold bestimmt auch einen anderen Wert.

Allgemeinanalyse:
Wenn 1500 USD / oz. nach unten durchgebrochen wird, gibt es bis
1000 USD / oz. keinen wirklichen Widerstand. Wenn wir davon ausgehen,
dass 1 EUR in 2012 1,2 USD oder weniger kosten wird
(3 Zähne zwischen 2007 und jetzt, letzte Zahn ist ein “head and shoulders“),
wird 1 oz. in EUR zwischen 800 - 900 kosten.
Das ist meine Analyse und muss nicht richtig sein. Wenn Jemand andere (begründete)
Prognosen hat, werde ich mich dafür interessieren.
Leksis  am 09. Januar 2012     09:53:20

Hallo Selina,
die Frage lässt sich eigentlich recht gut beantworten. Verkaufe das Gold einfach an dem Tag, an dem der Goldpreis zwischen Januar und Oktober am höchsten ist. Sollte dir jetzt auf der Zunge liegen „Und welcher Tag ist das?“, dann willkommen im Club. Ich hoffe, du hast mit deiner Wahl des Tages Glück :-)
Es geht mir aber auch noch etwas anderes durch den Kopf. Wenn dir jemand Gold geschenkt hat, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass er nicht unbedingt deinen Autokauf unterstützen wollte, denn das hätte er auch so per Überweisung oder Bargeld machen können - sogar noch viel besser, als mit dem Umweg über Gold. Deswegen prüfe doch einmal, ob die Monate bis Oktober nicht ausreichen und du das Geld für das Auto so noch zusammensparen kannst. Dann könnte das geschenkte Gold das bleiben, was es vermutlich auch sein soll: Ein kleiner Notgroschen für harte Zeiten bzw. etwas von Wert, wenn dem Papiergeld wirklich mal die Luft ausgeht.
In diesem Sinne viel Erfolg und ein glückliches Händchen.
Gedankenspiel am 09. Januar 2012     09:41:12

@Leksis: meinst du des Charts?
K-FLOW am 09. Januar 2012     09:40:22

Ich hab zur Taufe ein Goldstück geschenkt bekommen und möchte mir im Oktober ein Auto kaufen...
Wann wäre es am sinnvollsten es zu verkaufen?
Weil verkaufen werde ich es im nächsten Jahr bestimmt, da ich das Geld brauche.
Danke Lg
Selina am 29. Dezember 2011     16:59:43

@lex: alles richtig gemacht!
@K-FLOW (der wahrscheinlich sehr viel Ahnung hat…) :
1. Grafische Analyse
2. Technische Analyse
3. Fundamentale Analyse
Punkte 1-3 berücksichtigt?

@Max: Milliarden zu 1% werden zum Teil schon Morgen und Übermorgen beim Plazieren der Staatsanleihen der EU Länder ausgegeben. Papier gegen Papier (wahrscheinlich nicht mal das) Keine Angst vor Inflation. EZB will nicht die Staaten direkt finanzieren…

@Zepi: richtig bemerkt! „Die Kurve steigt exponentiell an.“ Langfristig ist es gar nicht möglich. Oder? Korrektur um 50% bis ende 2012 und dann sehen wir mal… Die Korrektur ist schon angefangen (falls nicht alle gesehen haben)

@alle
ich habe heute in einem Lebensmittelladen einen Poster mit Gold – Werbung gesehen…
Mein Kartoffelverkäufer will mir Gold verkaufen?! Wenn ein Schuhputzer zum Investor wird – läuft etwas schief…

Die globale Finanzwelt ist sehr krank und unstabil, 2012 wird nicht einfach…
Guten Rutsch!!!
Leksis am 29. Dezember 2011     16:49:47

Wer jetzt sein Gold aus "Angst" verkauft,
der lässt den Wert des Goldes sinken. Je höher das Angebot an Gold auf dem Markt, um so niedriger der Verkaufspreis. Gold kaufen wäre3 jetzt der richtigere Weg um Rendite zu erzielen.
Holger am 29. Dezember 2011     16:26:39

Max Du hast den Nagel am Kopf getroffen und 100% recht. Dein Posting ist super.
Wer's nicht glauben will, dass der große Crash erst kommt ist selber Schuld. Allen leben "noch" von den "Fiat Money" - also wertlosen Geld.
Ob der Goldpreis steigt oder fällt ist wirklich nebensächlich, man hat jedenfalls kein wertloses Papier (Geld) in der Tasche. Nur als Klopapier wird Fiat Money noch zu gebrauchen sein..
kurt am 23. Dezember 2011     09:26:23

Leute, Leute! Bitte aufwachen!
Ich glaube, die meisten hier haben das mit dem Gold nicht begriffen. Es ist ein Irrglaube, wenn man annimmt mit Gold Geld verdienen zu können. Gold hat immer einen stabilen Wert, der sich niemals ändern wird. Da dies so ist, wird Geld an das Gold gebunden. Was bedeutet das für das Geld? Man muss sich das so vorstellen:
der Goldpreis stellt einen Wechselkurs da. Für eine Unze Gold musste man im Jahre 2000 ca. 300 Dollar bezahlen. Heute bezahlt man für die selbe Unze ca. 1900 Dollar. Das heisst aber nicht, dass Gold so wertvoll geworden ist, sondern der Dollar so unwertvoll!
Wer im Jahre 2000 sich eine Unze zugelegt hatte und diese heute wieder verkauft, hat keinen Gewinn gemacht, sondern lediglich den Wertverlust des Geldes wettgemacht. Er hat seine Kaufkraft zumindest für eine Unze Gold erhalten. Genauso ist es ein Ammenmärchen, wenn man glaubt, mit Geldanlagen Geld verdienen zu können (als Otto Normalo), nach dem Motto: "Lassen Sie Ihr Geld für sich arbeiten!".
Was für ein Schwachsinn! Geld hat keine Arme und Beine. Geld kann nicht arbeiten!
Die Zinsen, die man bekommt (die paar) werden einerseits von der Inflation getilgt, andererseits dadurch, dass ja jemand anderes sich das Geld ausleiht, was Sie anlegen! Meistens sind das Unternehmer, die diese Zinslast wieder auf die Produkte draufrechnen, die wir alle dann wieder mitbezahlen. Gewinne machen dann nur die Banken, die einerseits Geld schaffen und andererseits den grössten Teil der Zinsen kassieren. Der Staat (die Bürger) muss nun wieder neue Schulden machen(bei den Banken), was wiederum die Inflation in die Höhe treibt. Ein Teufelskreis, bei den nur ganz wenige gewinnen und die Masse mehr und mehr verliert, bis dieses System zusammenbricht, weil die Masse für immer weniger Geld immer mehr leisten muss, bis sie nicht mehr kann!
Das ist im Laufe der Geschichte immer wieder so geschehen !
Wenn dann ein Neuanfang gemacht wurde, wenn also alles wieder von vorn los geht, hat natürlich der jenige einen Vorteil, der sein Gold durch die Krise gebracht hat, denn das Gold behält ja seinen Wert, im Gegensatz zu Geld !
Fazit: Der Goldpreis kann langfristig nur steigen, denn das Geld wird unaufhaltsam im Wert verfallen. Deshalb braucht man auch keine Angst bei kurzfristigen Kursschwankungen zu haben. Die werden zum grossen Teil durch Notenbanken verursacht, die dann mal wieder verzweifelt versuchen, das Geld zu stabilisieren. Oder auch durch Spekulanten.
Ich bin kein Finanzexperte und möchte hier auch nicht auf Einzelheiten eingehen. Man möge mir verzeihen, wenn die Erklärung sehr allgemein ist. Wer sich die obere Grafik mal richtig anschaut, der sieht das auch, denn offensichtlicher geht das nicht mehr! Die Kurve steigt exponentiell an. Wo soll die Kurve denn noch hin laufen? Die steigt Ihnen die nächsten Monate wohl aus den Monitor und dann durch die Decke :-).
Zepi am 23. Dezember 2011     09:25:49

Wer glaubt, dass Gold demnächst langfristig an Wert verliert, der irrt.
Leute, jeder, der auch nur einen Funken Sachverstand in Bezug auf das Finanzwesen hat muss doch begreifen, dass wir schon jetzt in eine Inflationsphase, zwar noch in den Anfängen, aber zunehmend geraten sind. Diese Phase wird sich durch den Wahnsinn der EZB, den Banken 490 Milliarden € zu 1% Zinsen auf drei Jahre zur Verfügung zu stellen gewaltig verstärken. Es werden Unsummen Billigkredite in die Wirtschaft gepumpt. Die Sparer und Anleger werden wohl kaum ihr Erspartes zu null Zinsen bei permanenten Preissteigerungen anlegen. Also werden sie, was logisch ist ihr Geld ausgeben was wiederum zu einer erhöhten Nachfrage und dadurch automatisch zu höheren Preisen Führen wird. Also Inflation. WETTEN DASS?
Zur Zeit würde ich eher Gold kaufen als es zu verkaufen.
Das soll noch einer verstehen, die Banken bekommen Milliarden zu 1% Zinsen und die verschuldeten Staaten müssen dann bis zu 8% Zinsen an die Banken bezahlen. Da frägt man sich schon weshalb die EZB diese Riesensummen nicht gleich zu 1% Zinsen an die verschuldeten Staaten gibt.
Max am 22. Dezember 2011     17:20:40

Lex freu dich wenns fürn Urlaub gereicht hat. Ich will ja nicht das ganze nächste Jahr Urlaub machen, also behalt ich mein gold lieber und mach mit meiner Freundin so Urlaub. Und kauf noch ein bisschen nach weils gerade günstig geworden ist. Ich verschenke zu Weihnachten lieber etwas Gold an meine Familie. Dann brauchen die nichts kaufen.
der vom dorf am 16. Dezember 2011     09:29:56

@Lex: Leute die GAR KEINE Ahnung haben, sollten mal lieber nichts sagen, anstatt den Leuten so ein Blödsinn zu raten. Hebt das Gold auf. Edelmetalle verkauft man nicht, die vererbt man.
K-FLOW am 15. Dezember 2011     14:15:16

Ich kann euch nur raten verkauft euer Gold, wer weiß wann der Kurs wieder so hoch steht. Ich hab's gemacht und habe mir einen schönen Urlaub davon geleistet. "Hallo" Weihnachten steht vor der Tür, gönnt euch was, man lebt nur einmal!
lex am 15. Dezember 2011     09:35:47

In einer Goldscheideanstalt z.B. www.scheideanstalt.de
Alles andere ist nonstop nonsens.
goldscheide am 13. Dezember 2011     09:12:48

Haut die sachen bei ebay rein, da gibts mitunter mehr als Spot. Mehr kann ich da nicht zu sagen.
der vom dorf am 13. Dezember 2011     09:10:41

Verarschen? Ich würde sagen er will was verdienen...
indy am 12. Dezember 2011     16:17:34

Hallo alle zusammen. Wir haben ein paar Erbstücke (Gold Schmuck) was wir verkaufen wollen. Die Preise laut Goldpreis Rechner sind etwa 30 % höher als uns der örtliche Juwelier bietet.
Will er uns verarschen und wo kann man das Gold Wert richtig ermitteln? Wir danken Ihnen im voraus für Ihre Hilfe.
Mit freundlichen Grüßen Danijel St.
Danijel am 12. Dezember 2011     09:18:41

Hallo Dekade,
das wird sich in zehn Jahren zeigen... ;)
Aber im Ernst: Ich verhalte mich genauso - seit gut zwei Jahren wandle ich immer wieder die Beträge, die ich voraussichtlich innerhalb der nächsten 10-15 jahre nicht benötige zu etwa gleichen Teilen in Gold und Silber um.
Den Werterhalt mit Inflationsausgleich werden wir auf jeden Fall haben - meine feste Überzeugung.
Gruß Pit
Pit am 01. Dezember 2011     13:55:08

Vor einem Monat habe ich mein Sparbuch in Gold umgetauscht. Das Geld des Sparbuches respektive jetzt des Goldes benötige ich in der kommenden Dekade nicht. Mein Gehaltskonto und dessen Möglichkeit nicht in das Minus zu gehen, vermeide ich mit einem korrespondierenden Festgeldkontos.

War meine Entscheidung richtig, unter der Berücksichtigung, dass ich keinen Wertzuwachs erwarte, nur eine mögliche Kaufkraft Annäherung in zehn Jahren.

Mit lieben Grüßen
Dekade am 30. November 2011     12:53:54

Meine Großeletern haben im Jahr 1904 in einer bayerischen Kleinstadt ein Häuschen gekauft. Der Kaufpreis betrug 3.200 Mark, d.h. sie mussten dafür 160 der damals üblichen 20-Mark-Goldstücke auf den Tisch legen. Heute beträgt der Goldwert dieser 160 20-Mark-Stücke etwa 50.000 Euro. Der Wert ihres Hauses dürfte heute aber bei etwa 100.000 bis 150.000 Euro liegen, also dem zwei- bis dreifachen des Goldwertes. Dies bedeutet dass Gold im Vergleich zu bayerischen Immobilien auch bei den in den letzten Jahren gestiegenen Preisen keinesfalls über- sondern eher noch unterbewertet ist.

Man kann aber noch ein paar zusätzliche Überlegungen an dieses Beispiel anknüpfen. Natürlich brauchten meine Großeltern ein Dach über dem Kopf, aber allein vom Investitionsstandpunkt betrachtet kann man aus diesem Beispiel trotzdem nicht schliessen, dass Immobilien ein besseres Investment als Gold gewesen wären. Es gilt nämlich das Folgende zu bedenken:

1) Auf ein Haus sind alljährlich Steuern und Versicherungen zu bezahlen, die zu dem Primärinvestment hinzuzurechnen sind. In gut hundert Jahren kann da nochmals ein Mehrfaches des Kaufpreises zusammenkommen, von Reparaturen und Erhaltungskosten ganz abgesehen.
2) Hätten meine Großeltern nicht in Bayern sondern z.B. in Preussen gelebt, hätten sie in Folge der Kriege des 20. Jahrhunderts das Haus vielleicht ganz veloren.

Zusammenfassend: Gold scheint doch seinen Wert zu behalten und ist auch heute im Vergleich zu 1904 nicht überbewertet.
Franz47 am 30. November 2011     09:14:46

Hallo, ich frage mich, ob der Goldpreis (1 Unze) in den letzten Jahren am Jahresanfang immer tiefer war als am Jahresende?
sasolema am 23. November 2011     09:57:51

Ich denke auch das Gold die sicherste Anlage ist, auch hinsichtlich einer Rente. Den Euro wird bald eine andere Währung wieder ablösen, eine Abwertung muss auf Grund der enormen Schulden erfolgen. Ich sehe sehr viele politische Sendungen und habe deshalb meine paar Ersparnisse in Grund und Boden angelegt, denn alles ist mehrbar außer Land. Eine weitere sichere Investition sind unsere eigenen Kinder, schafft euch welche an und unterstützt sie mit allen Mitteln die Ihr habt, dass ist unsere Zukunft und Rente, sicherer wie Gold, Aktien oder andere Kapitalanlagen.
Willi am 23. November 2011     09:20:03

Beides ist richtig.
Der beste Leiter den es zur Zeit gibt ist der Supraleiter Helium gekühlt wirkt er nahezu verlustfrei.
Max
@ApoC@der Kurze am 22. November 2011     09:50:27

@AU:Sehr lustig - musste herzhaft lachen! Obwohl es natürlich völlig generalisierend und abwertend ist und du damit vor allem einfach mal antizipierst, dass die Leute die sich für das Thema interessieren keinen Spass haben bzw. unglückliche Kapitalismusopfer sind die jegliches gesprür fürs relevante im Leben verloren haben. DAS ist natürlich völliger Unsinn, nur weil jemand darüber nachdenkt wie er sein Geld anlegt ist er ja noch lange nicht unglücklich. Du denkst ja auch darüber nach wie du was machst - hoffe ich zumindest.
Rosenzweig am 21. November 2011     11:36:34

Ich denke in Prozenten so sind vermutlich 80% hier in diesem Forum generelle Schwarzseher die gemeinsam mit anderen Weltuntergangsszenarien zusammenstückeln, wo jeden Moment Mad Max in seinem Wüstenbuggy durch die Garage fährt und mit einem Zigaretten und Schnaps tauschen will.

10% sind Analysten die jede noch so kleine Kursschwankung analysieren und selbst Preise für 500 gr Nuttella 1980 - 2011 akribisch durchgerechnet werden um dann zum Schluss zu kommen. Nuttella ist teurer geworden. Bald bricht das Finanzsystem zusammen.

Die letzten 10% sind Leute die zuhause kiloweise Silber und Gold horten und von Unsicherheiten getrieben ständig fragen: "Ist Gold eine sichere Anlage?"
um vielleicht die Antwort zu bekommen: "JA! Gold ist das sicherste überhaupt und es wird in 2 Tagen auf über 10.000 Dollar die Unze steigen und dies wird bis 2080 so weitergehen.

Die einzige sichere Anlage ist das Leben zu genießen und so kitschig und abgedroschen es klingen mag:"Lebe jeden Tag als wäre es der letzte". Wenn Ihr krank werden würdet, wäre alles Geld oder Materielle der Welt nichts wert. Denkt mal drüber nach.
Au am 21. November 2011     09:51:03

@ Öztürk

Grundsätzlich müsste man klären, ob es sich um Schmuck oder Münzen handelt z. B. Krügerrand. Dann kommt es darauf an, ob du den reinen Goldankauf von damals wissen willst oder den VERKAUF bei Schmuck inkl. MwSt. und Anfertigungskosten. Ich gehe aber davon aus, dass es sich um eine Krügerrandmünze handelt die ist mit 916/1000 Goldhaltig = 22 Karat und würde auf 1 UNZE 31,1 Fein 1997 für 331 US Dollar im Jahres Mittel gehandelt siehe
http://www.kitco.com/scripts/hist_charts/yearly_graphs.plx
das Gramm somit 10,67 US Dollar 1,71 DM zu 1 US Dollar im Jahresmittel siehe http://reisebuch.de/usa/info/praxis/historische_dollarkurse.html ergibt sich ein Mittelwert von 18,25 DM oder nach der Eurowertigkeit umgerechnet 9,33 Euro pro Feingramm wo bei Ankauf und Verkauf sowie Schmuckverkaufspreise inkl. MwSt. davon abweichen. Schmuck hatte je nach Herstellungsland und Aufwand das 2 bis 3-fache vom Goldpreis für Standardware.
Einer der auf dem Teppich bleibt. am 21. November 2011     09:18:20

@Max Diegel:
Die Leitfähigkeit von Gold ist leider gar nicht so gut, wie gelobt. Kupfer ist um einiges besser. Der Grund für den erhöhten Goldbedarf in der Elekronikindustrie liegt hauptsächlich in der Vergoldung von Steckkontakten. Da Kupfer sehr weich ist und anfällig für Korrosion werden diese gerne vergoldet.
ApoC am 21. November 2011     09:15:33

Max Diegel, ich gebe Ihnen völlig recht in allem. Nur was ist "wenn" einmal ein besserer Leiter gefunden wird? Dann würde ich persönlich sehr schnell verkaufen ;)
Der kurze am 21. November 2011     09:14:37

Hallo,
ich hätte da mal eine Frage.
Ich bin kürzlich zu etwas Geld gekommen und hatte mir überlegt wie ich es wohl am sinnvollsten und sichersten anlege, nun habe ich überhaupt keine Ahnung von solchen Dingen und dachte mir einfach das ganze in Gold bzw. Silber anzulegen, ist das sinnvoll?
Mathilda am 21. November 2011     09:12:19

@ Öztürk: du könntest ja mal auf das Diagramm schauen, welches sich über diesem Beitrag befindet... ;)
KFlow am 17. November 2011     11:06:58

Hallo Herr Öztürk,
das ist ganz einfach, wenn Sie den Chart Historischer Goldpreis in diesem Blog anschauen, dann sehen Sie, dass der Goldpreis für Feingold bei rund 400 US$ lag. Bei 22 iger Gold müssen Sie ca. 20 % abziehen. Also sind das in etwa 320 US$, ca. € 250 -270 je Unze. Vielleicht ist Ihnen damit geholfen.
Max am 17. November 2011     11:06:38

Wie finde ich heraus, was im Jahre 1997 1 Gramm Gold 22 Karat gekostet hat?
Öztürk am 16. November 2011     15:24:19

Gold hat einen wachsenden Bedarfswert. Als erstklassiger elektrischer Leiter wird Gold in der Elektronikindustrie immer stärker nachgefragt.Das trägt natürlich auch zum weiter steigenden Goldpreis bei.

Wesntlich ist aber, das kann jeder logisch denkende Mensch begreifen, dass die gewaltigen Staatsverschuldungen auf der Erde, welche auf den Finanzmärkten nicht mehr wie zuvor abgebaut werden können über kurz oder lang zu einer Inflation oder siehe Griechenland und co.zu Staatspleiten führen müssen.

Ich rate jedem, wer Gold besitzt unbedingt halten, wer Geld hat sollte kaufen.

alleswisser, bevor Sie so einen Käse verzapfen, sollten Sie die Finanzwirtschaft verstehen lernen.
Max
Max Diegel am 04. November 2011     15:31:20

@der alleswisser.
Woher hast du diese Infos bzw. wie kommst du darauf?
Wie tief und schnell wird er sinken und wann steigt er wieder? So dass ich meinen Invest und Verkauf darauf abstimmen kann :)
handwerker am 02. November 2011     09:17:23

@alleswisser: unmöglich so ungenaue Angaben so machen. In Wirklichkeit ist es erst im zweiten Drittel des ersten Viertels des Jahres - aber erst so um 13.45 Uhr! Bitte nächstes Mal besser hinschauen! DANKE
Rosenzweig am 02. November 2011     09:16:20

Welche Argumente hast du dafür Alleswisser, oder sind das nur deine übernatürlichen Kräfte...
Aron78 am 02. November 2011     09:15:22

"Spätestens Januar fällt er ganz tief und schnell" Super - weil's so schwer is oder?
a bissl Glück am 02. November 2011     09:14:35

Spätestens Januar 2012 (Mitte) fällt er ganz tief und schnell
der alleswisser am 31. Oktober 2011     09:06:16

@max
Ja, wenn es denn zu was Sinnvollem wie Öl zu gebrauchen wäre hätten Sie recht.
Bitter am 24. Oktober 2011     15:07:45

Finanzministerin Fekter rechnet schon wieder in Schilling "hurra", wird nimma lang dauern.
a bissl Glück am 20. Oktober 2011     09:24:05

Eine Menge Kommentare in diesem Forum beschreiben Szenarien, welche so mancher mit hellseherischer Weisheit voraussagt. Genau so gut könnte jemand versuchen die Gewinnzahlen im Lotto voraus zu sagen. Also das ist doch Unfug und es hilft niemandem. Kurze logische Überlegung: weshalb haben weltweit alle reichen Staaten ihre Wärungen mit Gold abgesichert?

Klar, ich hatte es in diesem Blog schon mal geschrieben,
Gold war, ist und bleibt die eigentliche Weltwärung. Das ist der tatsächlich Grund weshalb in diesen turbolenten Zeiten insbesondere durch den Computerhandel der Banken und Börsen in sekundenschnelle unüberschaubare betrügerische Geschäfte in unvorstellbaren Summen abgewickelt werden können, die Politik völlig hilflos diesem Treiben zusehen muss, das Gold als Sicherheit gebunkert wird.
Wir werden uns alle noch wundern, wenn wir, keine Stabilisierung der Wärungen erreichen, welche Höhen der Goldpreis noch erklimmen wird.
Gold ist ein Element, das auf dieser Erde endlich sein wird, da es aber nicht wie z. B. Erdöl chem. verbraucht wird, glaube ich, solange es Menschen gibt, einen sehr hohen Wert behalten.
Max am 13. Oktober 2011     09:52:19

...risikoreiche Sache, schwitzt Blut und Wasser, Entscheidungen? Wir wissen nichts? Halt mal ne Unze in der Hand. Andere Hand 1230 Euro. Nimm einen Vergleich z. B. Nahrungsmittel 1 Ei vor 12 Jahren einer Währung. Und was du Dir heute leisten kannst. Mehr Leistungsdruck, Europrobleme, Inflation... schreib mal die Zahl 2000 MRD auf ein Stück PAPIER!! Schafft's Du es beim ersten mal fehlerlos, dann deck dich mit Euro ein. 1230 Euro unters Kissen, dann gute Nacht. Es zählt nur logisches Denken "a gsunder Hausverstand". 12 Volkswirte, studierte gebildete -12 - verschiede Meinungen. Wieviel Staaten hat die EU doch mal? Ich bin leider nur a Steuernhinterleger mit Grundschule in diesem System. Hab gehört irgendwo im Net: "Der Börsianer wird Taxi fahren und der Bauer an Lamburgini". Ist doch noch Hausverstand vorhanden. Das Money System erledigt sich eh von selber. Jeder Staat zurück zu eigener Währung. Hast was dann kannst was ausgeben. Hast nix dann wird gespart. Da wird erst Blut gschwitzt!
a bissl Glück am 12. Oktober 2011     09:22:02

@Gedankenspiel: Das niemand die Zukunft vorhersagen ist eindeutig - aber ich bitte dich, Gold als die Menschheitswährung schlechthin mit Aktiencharts zu vergleichen ist genauso abwegig wie eine 10 Jahreschart mit den Aktiencharts zu vergleichen - die Fänger die mit dem Argument "kauft, schaut euch die Performance an etc" anbieten. Wenn es um Werterhalt geht, dann war und ist Gold einer der ganz ganz wenigen Möglichkeiten, die einem eine gewisse Sicherheit bringen. Ob man da in dem nächsten Monat mal 300 Euro die Unze verliert spielt dabei eben KEINE Rolle - aber das scheinst du einfach nicht zu verstehen, wenn ich auf deine bisherigen Beiträge schaue. Im Übrigen bedeutet dein Argument konsequent gedacht, dass man bei nichts nie weiß was man machen soll, dass es keine objektiven Daten gibt, die einem helfen könnten, zumindest auf Grund diesen zu antizipieren - im Grunde bleibt dann immer nur der Satz: wir wissen nichts, alles möglich. Dies bringt niemanden weiter... Aber das mit dem Werterhalt scheint einfach eine Sache zu sein die viele garnicht interessiert - wenn es um Verlust und gewinn in den nächsten Monaten geht, dann ist man auf nem andern Dampfer...
Aurums am 11. Oktober 2011     12:16:36

@Aurums. Bitte sei mir nicht böse, aber ich muss deiner Aussage hier entschieden wiedersprechen. Sie ist aus meiner Sicht sehr verantwortungslos. Mit Charts eine Zukunft zu prognostizieren, hat bereits im Aktiensektor sehr vielen Leuten das Geld in der Tasche verbrannt und es waren genau solche Pauschalaussagen wie „Guckt euch doch mal den Verlauf an. Das Dingen rennt ohne Ende. Wer jetzt nicht einsteigt, der ist doch verrückt.“, die den einen oder anderen bitter weinend zurück gelassen haben. Charts können dabei helfen, seine Gedanken in der Vergangenheit zu überprüfen und ggf. Hilfestellung bei einer zukünftigen Entscheidung geben, aber NIEMALS einen weiteren Verlauf sicherstellen. Auch wenn ich momentan selbst nicht so ganz dran glaube, so könnte der Goldpreis in ein paar Monaten wieder auf, sagen wir beispielhaft 1000 EUR zusammenbrechen. In seinem Gesamtverlauf seit 1973 ist das immer noch eine stattliche Steigerung, aber all jene, die dann zwischen 1000 und 2000 EUR Gold gekauft haben, gucken erst mal in die Röhre. Und für den Fall, dass es wieder 30 Jahre bis zur nächsten Spitze dauert, ist der ein oder andere evtl. schon Tod. Insofern wünsche ich mir, dass Zweifler hier nicht immer als Dummköpfe belächelt werden. Jeder, der hier mitliest schwitzt bei den derzeitigen Pressemeldungen Blut und Wasser, wenn er an seine Zukunft denkt, aber der Goldeinstieg zum gegenwärtigen Goldpreis ist und bleibt nun mal eine risikoreiche Sache. Genau wissen wir das erst in ein paar Monaten.
@rüdiger ku. Ich weiß es nicht. Ich wüsste im Moment auch niemanden, der es wissen könnte. Finde einfach deine persönliche Einstellung zur gegenwärtigen Wirtschaftslage und entscheide dich dann. Wir haben alle die gleiche Chance unsere Entscheidung zu verbocken, oder uns später mal auf die Schulter zu klopfen. Richtiges oder falsches Handeln gibt es aus meiner Sicht im Moment nicht. Wichtig ist es, dass du deine Entscheidung mit all denen vorher besprichst, die dann später mit an den Konsequenzen hängen. Also in erster Linie wohl deine Familie und/oder Freunde. In diesem Sinne. Ich drück die Daumen.
Gedankenspiel am 11. Oktober 2011     09:24:42

Und meiner Überzeugung nein, weil die Edelmetalle gerade gedrückt, ich meine gefallen sind und der Euro, obwohl eine sehr junge Währung totkrank ist. Ich bin damals bei 680 Euro eingestiegen und musste mir auch damals von den Medien aber auch anderen sagen lassen Gold ist zu teuer. Ich bin mir sicher das viele Politiker das auch wissen, auch wenn sie lügen. Aber wann sind sie mal ehrlich. Währungsreformen hat es schon immer gegeben aufgrund von Überschuldung und was haben wir jetzt. Achja den tollen Euro, das Projekt der Eliten. Gerade bei den bin ich mir sicher, dass sie Gold und Silber horten. Ich kann nur jedem empfehlen sich unabhängig zu informieren besonders über das Geldsystem aber auch über ihre Netzwerke.
goldprinz am 11. Oktober 2011     09:16:07

@rüdiger Ku.
Wenn du als reine Edelmetall-Anlage fragst, dann muss ich nach meiner Überzeugung sagen: JA.
Wenn du als Rentensicherung fragst dann: es könnte sein das es Zeiten gibt bei dem du mehr bekommen könntest als im Augenblick (ich meine da beide Sichtweisen).
Solltest du in Betracht ziehen in die Numismatik der alten Goldwährungen einsteigen zu wollen wäre das immer lohnend, mit der Sichtweise, dass du Spaß am Hobby hast und über die Geschichte Wissenswertes zu erfahren gedenkst. Bei bestimmten Handlesmünzen ist aber Vorsicht geboten da die "Sammlerpreise" zu 100 % am Goldpreis hängen. Lies dazu mal unten die alten Kommentare von mir.
Nähere Auskunft zu Numismatischen Fragen über Namensneutrale Mail raus.bist.dumail at t-online punkt de
Einer der auf dem Teppich bleibt. am 10. Oktober 2011     10:16:55

...wieso wird hier alle drei Tage gefragt, ob es sich lohnt zu investieren??? Leute, schaut euch doch mal die Charts der letzten 10 Jahre an!!! 10 Jahre - wie alt wart ihr da? Vor knapp 10 Jahren wurde der Euro eingeführt! Welche Aktie, welches Konto, welche Immobilie hat innerhalb der letzten 10 Jahre so eine Entwicklung hingelegt? Die Frage beantwortet sich doch von alleine!! Ja es lohnt (wenn man Wert erhalten möchte - gegen Inflation, gegen Bankenkrisen - aber nur dann)!
Aurums am 10. Oktober 2011     10:08:35

Ist jemand der Meinung, dass es sich gerade nicht lohnt in Gold zu investieren?
rüdiger ku. am 10. Oktober 2011     09:05:46

Die Lunte brennt, bald geht ne Rakete hoch! Für die die's noch nicht geschnallt haben! Papierheizwert steigt.
a bissl Glück am 05. Oktober 2011     15:11:04

Muss mich noch berichtigen. Natürlich müssen nicht nur die Regierungen kapieren, dass der Zins unmöglich ist und zum Währungszusammenbruch führen muss, sondern alle Bürger dieser Welt. Und egal wie hoch der Zins ist, es verändert sich dann nur der Zeitraum bis zum Zusammenbruch. Und alle Freunde leicht verdienten Zinsertrags kann ich trösten. Denn die Waren werden ohne Zins gleich mal 20-30% billiger!
Beispiel: vom Rohstofferzeuger, Weiterverarbeiter, Großhändler, Einzelhändler zum Kunden. Das sind jetzt 4 Stationen, wenn jede dieser Stationen 5% Zins ansetzt verteuert sich die Ware bis zum Kunden um 21,5%.
Was hat das mit Gold zu tun?
Gold kann ich nicht verzinsen, das wird nicht wachsen.
Eine Unze bleibt eine Unze.
Markus am 04. Oktober 2011     11:08:11

@wilhelm: Es steht hier nirgenswo dass man humorlos sein muss. Und so habe ich diesen Kommentar betrachtet!
@willi: Vielen Dank für den Tipp mit §89a.

Mal an alle hier. Gold ist mit Sicherheit nicht der Weisheit letzter Schluss. Die Mischung macht's. Ob ich in Zukunft für ein Stück Gold einen Bauernhof oder nur einen Sack Weizen bekomme, ich weiß es nicht, ABER ich bekomme dafür etwas. Das steht fest. Habe vor ein paar Monaten das Buch "die Deflation kommt" von Hannich gelesen. Dieser begründete die "Wertlosigkeit" von Gold am besten. Bei der Belagerung von St. Petersburg bekam man für ein Stück Gold gerade einmal eine gebratene Ratte. Wo nun Hannich seinen Denkfehler hat kann mit Logik jeder selber schnell ermitteln. Viel besser halte ich das Buch "Krisenvorsorge" von Gerhard Spannbauer.
Eine breite Risikovorsorge machts, und damit meine ich sicher keine Versicherungen! Trinkwasser, Lebensmittel, Handwerkzeuge, einfache Verbrauchsmaterialien (Brennholz, Kohlen, Nägel) vielleicht noch ein Stromaggregat usw. und natürlich ein paar EM. Ein paar Hunderter Bargeld ist auch nicht zu verachten, denn, wenn schnell gehen muß am Anfang ist das immer noch ein Zahlungsmittel.
Eine Immobilie halte ich für zwar nicht schlecht, aber für eher überbewertet. Denn warum wohl wird eine "Gebäude und Wohnungszählung" im Mai erfolgt sein? Zum Wohl der Eigentümer? (kleiner Scherz am Rande)
Eine Unze ist eine Unze und bleibt eine Unze.

Und solange die Regierungen nicht kapieren dass eine Währung die Zins in sich duldet automatisch "sterben", muss wird es wohl keine Alternativen zu Gold oder Edelmetallen geben.

Viele Grüße an alle
Markus am 30. September 2011     12:26:35

Ich verstehe nicht wieso hier der ein oder andere doch Bange um eine Kursverfall des Goldes hat.
Die Menschheitsgeschichte hat gelehrt, dass bisher keine Papierwährung überlebt hat. So wird Dollar wie auch Euro verschwinden. Da der Euro nochmehr als der Dollar ein Politikum (mehrerer Staaten) ist wird er wohl als erstes gehen müssen.
In Krisenzeiten hat Gold bisher immer gezogen. Weshalb? Weil Gold seit hunderten von Jahren die einzig anerkannte Währung war/ist. Was glaubt Ihr/glauben Sie wie lange wir noch Zinsen für die immer weiter steigenden Schulden zahlen können? Irgendwann ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Und Gold ist noch lange nicht zu teuer wie man meint. Richtig ist, der letzte Gold-Crash war 1980. Allerdings sind wir davon weit entfernt. Wenn man berechnet was man für den damaligen Goldpreis bekommen hat und heute dafür bekommen würde....sämtliche Inflationen seit 1980 eingerechnet hätte wir sicher noch Riesen-Potential. Bis wir dies ausgeschöpft haben, dürfte sich die "Krise der Überschuldungen", die so nicht mehr ewig andauern wird, bereinigt haben, Normalität eintreten, neue Währungen und anderes wieder wichtiger sein, als Gold. In diesem Sinne... Ich bleibe doch vorerst noch bei Gold, gerade wenn eine Verschärfung der Krise vonstatten gehen dürfte.
Ghost am 29. September 2011     14:30:20

@Wilhelm: ...ach-ha, der Euro bleibt - soso, und wieso steht das bitte fest? Weil das Merkel behauptet? Steht das so fest wie es feststand, dass diese Krise eigentlich garnicht entstehen kann? Oder dass die Rente sicher ist? Das niemand vor hat eine Mauer zu bauen? Und woher hast du die Information? Sachlich gesehen haben wir doch bzgl. des monetären Geldsystems keinerlei Differenzen zu dem der 20er (nur dass durch gewisse Aktionen die Verfallsrate noch höher ist) - also der Vergleich mit den 20er ist nicht so unzutreffend! Aber viel wichtiger - der Vergleich mit 1948 - ist noch nicht sooo lange her! Oder 2001 in Argentinien - mitbekommen? Und mit Unbekannten rechnen bedeutet eben zu denken der Euro bleibt - genau dies ist die Unbekannte... mal ganz im Ernst, ich bin extrem überrascht, wie du zu so einer Aussage kommst - du bekommst schon mit was gerade politisch so alles diskutiert wird? Oder wie es bspw. den Leuten in Griechenland geht? Griechenland is auch Euro Land - ich hoffe das ist dir klar. Dort grassiert gerade extreme Armut - kannten wir im übrigen bis 48 hier auch. Entschuldige, aber ich kann deinen Eintrag nicht im geringsten Verstehen, völlig widersprüchlich und abwegig finde ich es zu sagen: "man sollte nicht mit unbekannten rechnen, deshalb glaubt trotz allem Wissens dass der Euro bleibt, die Inflation nicht zunimmt, Gold und Silber seinen Wert verliert und in fünf Jahren bei der Bank mehr Rendite zu ergattern ist (obwohl uns die Goldchart der letzten 10 Jahre das krasse Gegenteil beweist)". Arbeitest du bei einer Bank - anders kann ich mir so einen Beitrag nicht erklären? Naja, dann mach mal!
R am 29. September 2011     14:26:45

Hallo,
Wenn Ich etwas hinzufügen darf, dann steht eines ganz sicher fest. Der EURO bleibt!
Bei Gold und Silber ist momentan der Preis viel zu hoch, um zu investieren. Die Kurse werden immer wieder manipuliert. Denn das ERGEBNIS zählt, und mit einer unbekannten zu rechnen, läuft auf das falsche heraus...
Ich denke also das 10.000 Euro auf 5 Jahre fest angelegt, um die Inflation auszugleichen besser sind, als in Gold und/oder Silber zu investieren.
Mann kann einfach nicht die 1920er Jahre mit heute vergleichen!
Gruss

Wilhelm am 29. September 2011     12:31:36

...habe soeben ein Buch über Wirtschaftskrisen gelesen...es lief IMMER über diesselbe Schiene:

-> Wohlstand durch ÜBERSCHULDUNG
-> die Folge: absurd hohe Aktienkurse

Irgendwann ist dieses Kartenhaus dann zusammengebrochen...

1873 sagte der Kaiser "Es ist halt ein Pech" ...das können wir in ein paar Monaten auch sagen! (:-:)
NoName am 29. September 2011     12:29:48

Ich habe bis jetzt nie viel von Goldanlagen etc. gehalten. Seit ich mir aber sicher bin, dass das große Kapital im Verein mit unfähigen Politikern das Land in eine Währungsreform, damit in die Armut führt, weiß ich, kein bedrucktes Papier=Geld, nur Land, Produktionsmittel und/oder andere Sachwerte, wie eben Gold, haben Bestand. Ein Reicher hat nie "Bares"!
Ulrich am 29. September 2011     12:24:20

Wer betrügt jetzt wieder wen, wenn das Pt günstiger ist als Au? (Mwst außen vor). Weils weniger glänzt? Wo steckt die Wahrheit bei dem ganzen!
joo am 29. September 2011     12:17:35

Ich möchte mich hier nur mal kurz zu Worte melden und euer Nachdenken um einen Blickwinkel erweitern. Im Grunde handele ich genauso, wie Gedankenspiele es hier schon aufgezeigt hat und das halte ich auch für die richtigere Herangehensweise, alles nur rein rational zu betrachten, ohne Spekulationen. Ich habe nicht so üppig Geld. Aber das wenige, welches ich habe, das lege ich einfach in Form von EM auf die Seite. Auch meine Altersvorsorge, jeden Monat. Am Jahresende wird umgetauscht in EM. Mir sind dabei die Wechselkurse zum Geld eigentlich Wurscht, das ist nur ein Gerechne auf Spekulationen. Wer rechnet mit zunehmender Liegedauer der EM´s schon den Kaufkraftverlust vom Papiergeld aus und mal dagegen? Eigentlich niemand. Ich sehe auch noch einen anderen entscheidenden Vorteil an dieser Verfahrensweise, weil nämlich ausschließlich nur ich weiß, dass und wieviel davon da ist, und auch nur ich, die absolute Verfügungsgewalt darüber habe. Mich stören keine geschlossenen Bankschalter. In Griechenland erwägt die Regierung z.B. heute Renten ab einer bestimmten Höhe nicht mehr voll auszubezahlen, wegen des Sparkurses. Hallo, die Rentner leben aber nicht ewig und können nicht warten, bis es ihrem Staat wieder besser geht.
Was wissen wir denn heute darüber, woher in 20 Jahren unser Staat die Mittel für die Renten nehmen soll? Die Kassen sind ja jetzt schon leer, da kann sich jeder was denken. Obendrein ist man mit EM´s immer mobil unterwegs, weltweit sogar, und ein Haus oder Bauland, kann man aber nicht mitnehmen. Man muss dann immer erst mal einen Blöden finden, der einem das zahlt, was man selber da mal rein gesteckt hatte. Fakt ist eines, auf alles was jeder jetzt dummerweise offiziell auch noch für die Altersvorsorge bei Seite legt, muss er nachher noch einmal kräftige Steuern abdrücken, da freut sich der Staat über seine dämlichen Bürger, die ihm den Zugriff gestatten. Ich zahle auf meine EM´s aber nicht noch einmal, die liegen, bis ich sie brauche und fertig. Die tausche ich später mal je nach Bedarf, ganz wie mir gerade ist, zusätzlich zur kargen Rente um und verlebe mein Geld. Das letzte Hemd hat keine Taschen, vergesst das nie. Auch werde ich so nicht für den Rettungsschirm, für welche Länder auch immer, bluten müssen. Steuern zahlen muss ich so oder so und dabei habe ich auch jetzt keinen Einfluss darauf, ob das Geld in Afghanistan verbrannt wird, oder wir es ganz Europa zur Rettung von irgendwas, vor die Füße werfen. Ich muss aber darüber hinaus für nichts anderes mehr gerade stehen, zumindest wühlt niemand Fremdes mehr in meinen Taschen rum. Natürlich wettern darüber die Banken, deswegen ist das mit den EM´s ja auch alles so verkehrt. Nicht auszudenken, wenn das Jeder täte, woher bekommen sie auch ihre Schäfchen, die ihnen treu und brav das wertlose Papiergeld abnehmen und an die Sparbücher glauben, und die Aktien und viele Werte, die auch alle nur auf Papier stehen. Die Versicherungen haben sich schon jetzt fit gemacht für gewisse Situationen (man könnte auch sagen, in weiser Voraussicht) und mit dem §89a des Versicherungsaufsichtsgesetzes (es recherchiere jeder selber gerne mal) schon mal jetzt zusichern lassen, dass sie später mal von der Zahlungspflicht entbunden werden können, wenn zu wenig Einzahler da sind. Ein Schelm wer Arges dabei denkt.
willi am 29. September 2011     11:01:59

@Gedankenspiel: Danke dir für die Erläuterung. Und ich finde es sehr gut, dass du dieses Thema hier so detailliert anbringst!!
Ich merke nur gerade, dass wir wirklich aneinander vorbeireden, da ich offensichtlich weitaus weniger Geld zum anliegen besitze als du es tust - bei mir stellt sich nicht die Frage, ob wenn der Goldpreis um 200€ die Unze fällt, ich ein Vermögen verloren habe - dazu besitze ich viel zu wenig. Zudem bin ich mit meiner Einstellung zu Geld wohl primär anders gepoolt oder du hast mich da falsch verstanden. Kurzgefasst ist mein Motto folgendes: Lebe gut, wenn Geld übrig ist, dann nicht aufs Konto (denn da bringt es nix) sondern lege in Gold an, denn in den letzten 10 Jahren bedeutete dies erstens Gewinnzuwachs, zweitens keine Inflation, drittens für den Fall eines Währungsschnittes oder was auch immer ist man abgesichert. Mir geht es nicht um Spekulation, und ich habe auch nicht monatlich soviel geld übrig, dass ich mir jeden Monat 20 Unzen Gold kaufen könnte - aber wenn ich dies könnte, dann währe es mir trotz ausbleibendem Crash (von dem ich ja eben NICHT glaube dass er kommt) physisches Gold lieber als ein Sparbuch - aber es ist und bleibt ansichtssache - und ich finde es sehr anregend sich hier austauschen zu können und neue Denkimpulse zu bekommen - in diesem Sinne danke für deinen Beitrag!
Rosenzweig am 21. September 2011     15:32:49

@Rosenzweig. Ich denke, dass deine Ausführung hier etwas an meinem „Gedankenspiel“ vorbeigeht.
Du wiederholst Aussagen über die Flüchtigkeit und den Wertverlust von Geld und die Beständigkeit von Gold, mit denen du mit Sicherheit bei allen hier Schreibenden und Lesenden offene Türen einrennst. Wohl kaum einer von uns würde gerade in dieser etwas kritischen Zeit nicht Glanz in die Augen bekommen, wenn er jetzt einen kleinen Barren vor sich auf dem Schreibtisch liegen hätte.
Aus diesem Grund wurde die Diskussion von mir aber nicht angeregt. In meinem ersten Beitrag habe ich laut darüber nachgedacht, bis zu welcher monetären Grenze dieses Bedürfnis nach finanzieller Sicherheit noch vertretbar ist. Schlicht und ergreifend aus dem Grund, weil der Goldpreis innerhalb kürzester Zeit Höhen erreicht hat, die aus meiner Sicht einfach hinterfragt werden müssen.
Für mich als Ergebnis ist dabei rausgekommen, dass der Goldpreis vollkommen egal ist, wenn es zu einem kompletten Kollaps kommt. Dann ist jeder, der ein paar Gramm Gold hat klar im Vorteil, denn die Nummern auf dem Bankkonto sind dann bedeutungslos.
Lasse ich aber einen Hauch von Optimismus zu, dann muss ich auch in Betracht ziehen, dass beim Goldkauf zu den derzeitigen Preisen evtl. Geld den Bach runtergehen könnte, oder ich zumindest lange Zeit überbrücken muss, um wieder auf die gleichen Werte zu kommen.
Deshalb muss ich dir aus meiner Sicht entschieden wiedersprechen, wenn du sagst, hier wird nur schwarz oder pechschwarz gedacht. Im Gegenteil. Diesen einen Punkt zu finden, bei dem man für sich selbst zwischen Sicherheit und Risiko die Waagschale definiert, erfordert wahrlich ein Denken in allen Regenbogenfarben. Und ich glaube genauso wie ich, stecken die meisten hier bis zur Halskrause in diesem Durcheinander von Ja-Nein-Gefühlen.
Mein Entschluss, beim jetzigen Preisniveau nicht mehr auf Gold zu setzen entsteht daher nicht, weil ich dem Gold abgeneigt bin, sondern weil ich ganz persönlich Zweifel an seinem weiteren Verlauf habe. Das kann weise sein, wenn der Goldpreis sich wieder etwas normalisiert und man den Einstieg dann vielleicht bei 1.000 oder 1.200 EUR machen kann. Es kann aber auch total blöd sein, wenn der Goldpreis zu Weihnachten bei 4.000 EUR liegt. So ist das Leben halt und irgendwo da muss ich mich positionieren.
Gold ist gut ist leider nur der eine (leichte) Teil der Entscheidung. Gold ist gut bis zu welchem heutigen Gegenwert? Das ist der schwere Teil der Entscheidung. Das muss jeder für sich selbst rauskriegen und ich hätte diesbzgl. hier auch nicht zur Diskussion angeregt, wenn es mir nicht so vorgekommen wäre, als wenn dieses nicht ganz unwichtige Detail bei den Goldbefürwortern hier manchmal unter den Tisch fällt.
In diesem Sinne :-)
Gedankenspiel am 16. September 2011     09:28:19

@Gedankenspiel. Ich denke, mann muss wirklich stark differenzieren zwischen Personen die reich sind und dem Normalbürger. Keiner hält es für Sinnvoll nun alles zu verhökern was man besitzt um sich Gold zu kaufen - dies wäre wirklich unsinnig. Es geht eher um die Frage, was mache ich mit Geld welches ich anlegen bzw. sparen möchte. Und jetzt - aber wirklich erst jetzt kommen EM´s ins Spiel. Es gibt zwecks Werterhalt keine bessere Sparmöglichkeit als EM´s. Weder zwecks Spekulation noch zwecks Schutz vor MadMax ähnlichen (und meiner Meinung nach unwahrscheinlichen) Szenarien. Ich habe den Eindruck, dass viele Kommentartoren hier nur zwischen Schwarz und Pechschwarz unterscheiden - zwischen "ich verkaufe all mein Hab und Gut und esse nichts mehr und kauf dafür ganz viel Gold" und die anderen "kauft kein Gold sondern verschanzt euch in einem Bunker, kauft Kühe und baut Reis an". Schaut doch mal nach - 1948 - Währungsreform in Deutschland - 2001 Staatspleite Brasilien inkl. Währungsschnitt - da kann man doch recht gut absehen was da passiert ist. Alle die ihr erpsrtes in Gold und Silber hatten, hatten nicht nur noch etwas - sondern hatten nach dem Schnitt mehr-wert - alle die Konten, Bargeld etc. hatten hatten dann nix mehr. Man braucht keine Glaskugel - nur ein Geschichtsbuch und ein wenig Verständnis wie monetäre Systeme funktionieren. Ich werde es weiterhin so machen wie bisher - wenn Geld übrig ist dann wird das sofort in Gold und Silber umgetauscht. Aber ich werde jetzt sicherlich nicht auf Freizeit, Kultur, gutes essen etc. verzichten um mehr zu kaufen. Abgesehen davon, gehöre ich eh nicht zu den leuten die sich regelmäßig eine Unze kaufen können - eher jedes halbe Jahr eine einzehntel Unze. Jeder der ein Sparbuch hat, kann ja mal die Inflation herausrechnen und das ganze auf das umrechnen was er hätte, wenn es statt erspartes Geld erspartes Gold gewesen wäre - dan hat man schon die Antwort was mit werterhaltend gemeint ist. Beste grüße an alle!
Rosenzweig am 15. September 2011     12:30:41

Ich finde Gedankenspiels Kommentar recht interessant. Fakt ist doch: Bei einem großen Knall wird man sein jetzt teuer erstandenes Gold gegen Lebensmittel tauschen. Für 1gr Gold (momentan 40,- EUR = ein voller Aldi Einkaufswagen) vielleicht ein Brot!? Der Goldkurs zeigt doch nur, wie WENIG das Papiergeld momentan wert ist! Der Gegenwert in Lebensmitteln ist jetzt vor dem großen Knall jedoch enorm! Wie gesagt: 1gr Gold = 40,- EUR = beim Discounter ein voller Einkaufswagen!! Nach dem Knall: 1gr Gold = 100.000.000.000 EUR = 1 Brot!! Also wer wirklich ganz schwarz sieht, der sollte sich möglichst einen kleinen Bunker bauen und da Wasser (in Glasflaschen nahezu unbegrenzt haltbar) und Astronautennahrung (seeeehr lange haltbar) horten. Vielleicht auch noch ein Luftgewehr um Eichhörnchen zu jagen :-)
Ich gebe Gedankenspiel auch recht, dass wenn eine neue Währung entstehen sollte, diese vermutlich ersteinmal wieder mehr Vertrauen genießen würde! (man Stelle sich vor: die DM ist zurück) Dann wird das Gold vermutlich auch fallen. Ich gehöre jetzt nicht zu denen, die sich einen Acker kaufen oder einen Bunker, schlichtweg weil ich es mir nicht leisten kann. Ich horte auch keine Lebensmittel. Ich habe lediglich ca. 120 Unzen Silber in historischen Münzen, da ich diesen mehr vertraue als dem Euro. Meine Hoffnung liegt nämlich noch darin, dass der gemeine Bürger (oder heutzutage Bürge) irgendwann merkt, was die Politk und Finanzwelt mit ihm abzieht. Und dann macht er sein Kreuzchen vielleicht mal woanders. Deutschland wäre bei einer Besinnung auf Vernunft und etwas mehr nationale Interessen stark genug OHNE einen MadMax-mäßigen Knall mit einem dunkelblauen Auge aus der Krise zu kommen. Darauf hoffe ich.
Ferdinand am 14. September 2011     15:10:30

Erst einmal vielen Dank für die anregenden Kommentare zu meinen Grübeleien. Ich denke, ich werde mich dann jetzt erst einmal gegen das Gold entscheiden. Warum? Tja. Keine einfache Sache. Richtig liegt man wahrscheinlich nur, wenn man tatsächlich wie hier schon beschrieben einen Blick in die Glaskugel werfen könnte. Hab‘ ich aber keine :-)
Also bleibt die Überlegung, was will icheigentlich mit dem Gold. Will ich damit Werte erhalten, oder will ich damit überleben?
Werte erhalten ist aus meiner Sicht irgendwie passé. Ich beneide wirklich jeden, der vor dem Hype seine Münzen zusammengesammelt hat. So im Durchschnitt sind sie ja jetzt rund das 4-fache Wert. Hut ab und Glückwunsch. Da lässt sich schon was mit anfangen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann ich es mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, das nach dem „Ereignis“ (was immer das auch seien wird), mein Gold gegenüber Sachwerten noch einmal diese Spanne aufweisen wird. Ich bin jetzt kein großer Volkswirt, deswegen rechne ich jetzt einfach mal plump: Ich kaufe mir heute eine Unze Gold im Gegenwert eines guten Fernsehers und bekomme nach dem „Ereignis“ …? Ja, was? Ein paar Schuhe? Einen Wintermantel? Oder vielleicht wenn ich Glück habe noch die Hälfte meines heutigen Kaufpreises? Nein. Werterhaltung sieht irgendwie anders aus. Sinniger wäre es da, sich die Schuhe und den Wintermantel jetzt zu kaufen.
Bleibt noch die Sache mit dem Überleben. Das ist natürlich heikel. Wenn’s richtig knallt, werden sich Gruppen bilden, die Materie haben, Gruppen die ein Messer haben und Gruppen, die bereit sind alles mitzumachen, um zu überleben. Je nach Länge des Totalausfalls werden die mit dem Messer dann auch irgendwann die sein, die die Materie haben. Dann ist es eh‘ wurscht. Willkommen in der Steinzeit. Wer dann Gold hat wird überfallen und wer die Pilze im Wald kennt und daraus was Essbares zaubern kann, ist ein König. Nein. Dafür will ich dann doch heute nicht mein Konto leeräumen. So ein Überlebensbuch „Wir machen Feuer ohne Streichhölzer“ wäre allerdings nicht ganz unsinnig, denke ich.
Also bleibt mir als Optimist nur der Weg offen, dass es nicht ganz so schlimm knallt und eine gewisse Ordnung bestehen bleibt. Wenn ich dabei kalkuliere, dass die Wirtschaft wirklich wegbricht und mein Geld rapide an Wert verlieren könnte, dann muss ich heute aus meiner Sicht alles anschaffen, reparieren, ausstatten und lagern, was ich jetzt noch „normal“ bezahlen kann und in was ich in der Zukunft sowieso investiert hätte. Einschl. Lebensmitteln mit langen Haltbarkeitsdaten. Sozusagen vorgezogener Jahreseinkauf :-)
Für mich ist das wohl der angemessenste Kompromiss zwischen begründeter Furcht und Paranoia. Und sollte irgendwann der Goldpreis wieder in die leicht geneigte Horizontale gehen, dann werd‘ ich mir mit Sicherheit auch mal eine Unze für die nächste Krise zulegen. Für diese ist es aus meiner Sicht allerdings zu spät.
In diesem Sinne drücke ich uns allen die Daumen, dass wir noch halbwegs aus dem Schlamassel wieder rauskommen und all jenen, die auf Gold setzen wünsche ich das glückliche Händchen, es im rechten Moment wieder in andere Werte umzutauschen.
Gedankenspiel am 13. September 2011     17:21:56

Also wenn ich immer höre das Edelmetalle einen Wert darstellen soll, kann ich nur lachen. Eigentlich ist das genauso eine Spekulationsblase wie Aktien. Das einzige was wirklich etwas wert ist, sind gesunde Ackerflächen am besten mit eigener Wasserquelle, weil man Edelmetalle weder essen noch trinken kann.
Matthias am 13. September 2011     15:51:07

@Gedankenspiel.
Ich finde deine Ausführung ist ein Zeichen dafür, dass du dir tatsächlich Gedanken machst - ich habe den Eindruck viele haben tatsächlich irgendwie die Vorstellung dann wäre plötzlich mit Gold in der Tasche alles schick - sicherlich nicht. Aus der Vergangenheit und auch aus anderen gesellschaftlichen Bereichen in denen das aktuelle monetäre System zusammengebrochen ist, können wir aber ablesen, wie es höchst wahrscheinlich sein wird. Klar ist eines, man sollte Gold wirklich nicht in monetäre Währungen umrechnen - denn dann passiert tatsächlich das was du schilderst. Der Wert der Währungen ist vielmehr am Goldpreis zu sehen - Gold unterliegt kaum Schwankungen. Den Vorteil den du hast, wenn du Gold besitzt ist relativ simpel - es wird NICHT beim Bäcker mit Gold bezahlt - denn der Bäcker wird höchstwahrscheinlich nicht mehr backen können - denn auch er muss erstmal Waren kaufen. Aber es wird einen Schwarzmarkt geben - Luhmann redet hier von substituierender Währung - hier kannst du dann tatsächlich damit kaufen. Und glaube mir, wenn du nichts - rein garnichts zu essen hast, bist du froh wenn du für dein Gold ein Laib brot bekommst. Viele vergessen, vor allem wenn man in solchen Foren unterwegs ist, dass gerade mal schätzungsweise ein Promill der Bevölkerung physisches Gold besitzt - das ist nix!! Wenn man welches besitzt, dann gehört man zu einem sehr sehr geringem Anteil der Bevölkerung. Zudem darf man nicht vergessen, dass wir mal Zeiten hatten, in denen man für eine Unze Gold ein ganzes Haus kaufen konnte - das waren aber auch Zeiten, in denen die Leute verhungert sind - ich bezweifele stark, dass es soetwas nochmal geben wird. Aber einen Schwarzmarkt auf dem man Waren bekommt die es eigentlich nicht mehr gibt - den gab es immer und wird es immer geben. Und eines noch - was ist die Alternative? Wenn Währungen NICHTS mehr wert sind - womit zahlt man dann (nein man tauscht nicht Lebensmittel etc - weil das können ja nur die wenigsten!!) - mit Gold - denn alle wissen, nach einem Währungsschnitt ist derjenige der Gold hat auch derjenige der als einziger mit mehr startet als mit den an alle ausgeteilen 40 DM oder Euro Deuro oder was auch immer...
Rosenzweig am 13. September 2011     10:42:43

Wir steuern nicht nur auf eine Weltwirtschaftskrise zu - wir haben bereits eine.
Als Österreicher kann ich sagen: wir haben ca. 260 Milliarden € Staatsschulden (inkl. der in Gesellschaften versteckten Gemeindeschulden) - das sind ca. 100% des BIP. In 1-2 Jahren haben wir Griechenlandniveau erreicht und alle Sparprogramme der Regierung reichen gerade mal aus um die 9 Milliarden € Zinsen / Jahr zu tilgen.
Auf der anderen Seite hat Österreich 160.000 Bundesbeamte, Deutschland nur 130.000. Österreich 22 Beamte pro 1000 Einwohner / Schweiz nur 8.53% Staatsausgaben pro Jahr / Schweiz nur 41% und andere EU Länder kommen auf 35% runter.
Man sieht wo Potential besteht aber in unserem System ist es wohl sehr unrealistisch, dass die knapp 400.000 Beamte die wir "zuviel" haben abgebaut werden und so ist eine wirklich krasse Wirtschaftskrise unausweichlich.
Der Euro wackelt, Grundsteuern und Zwangshypotheken bedrohen unser Vermögen (Immobilien) - die einzige Chance es abzusichern sind also SILBER und GOLD.
supermike am 12. September 2011     14:30:43

Ich denke, wir steuern schnurstracks auf eine Weltwirtschaftskrise zu, in der alles zusammenbricht. Mit viel politischer Mühe, [...] Sicherheitsgeschwätz und immer höher werdender Neuverschuldung mag zwar der wirtschaftliche Zusammenbruch herausgezögert, aber nicht unumgänglich werden. Geld, Aktien u. ä. werden ihren Wert verlieren; Gold als greifbares Edelmetall hingegen wird seinen hohen Wert behalten, da es nicht beliebig häufig "vermehrt" werden kann.
Goldkeks am 12. September 2011     09:27:46

Die Kommentare von Pit, Fantasie und Gedankenspiel finde ich interessant und plausibel.

Es stellt sich aber die Frage: weshalb steigt der GOLDPREIS so gewaltig an?
Ich glaube nicht, dass sich eine Spekulationsblase aufbläht, die Nachfrage wird wohl weiter steigen, weil Gold schon immer die eigentliche Welwährung war und ist.
Das Vertrauen zu den Wirtschafts und Finanzmanagern, welche es tatsächlich geschafft haben das kapitalistische (gute) System an den Rand des Abgundes zu steuern ist dahin. Immer mehr Menschen tendieren zu greifbaren Sachwerten. Das sind nun einmal EM wie Gold, Silber usw. und Immobilien.Der rasante wirtschaftliche Aufstieg der Schwellenländer treibt nicht nur den Ölpreis sondern alle gefragten Rohstoffe nach oben, Gold profitiert natürlich auch davon.

Max am 09. September 2011     09:07:31

Als Immobilienkaufmann/Fachwirt und regelmäßiger Gold/Silber-Käufer würde ich das Grundstück kaufen, weil:
Bei Edelmetallen auf Sicht von 1-2 Jahren auf steigende Kurse zu spekulieren, ist äußerst leichtsinnig. Ich gehe für mein Gold/Silber von einem Zeithorizont von 10 Jahren aus, in dem ich ganz beruhigt einer Wertsteigerung entgegensehe, verkaufen werde ich aber eher in ca. 15 Jahren.
Grundstücke rentieren sich zwar nur langsam, unterliegen aber kaum Schwankungen. Jedenfalls nicht im Zeitraum von 1-2 Jahren, sofern nicht gerade an dieser Stelle ein Vulkan oder der Krieg ausbricht. Frag mal beim örtlichen Gutachterausschuss (Baubehörde anrufen oder im Internet suchen) nach dem "Liegenschaftsszins" für dein Traumgrundstück und dessen Tendenz der letzten Jahre. Dann hast du die "Verzinsung" des Grundstücks.
Ach übrigens - Der Laie kauft, der Profi wohnt zur Miete!
Gruß von Pit
Pit am 08. September 2011     15:21:45

@Gedankenspiel:

Das ist wirklich ein beeindruckendes Szenario. Ich glaube, der Punkt ist der, dass niemand sagen kann, mach dies, oder mach dass,... Meist kommt es doch anders, aber die grobe Richtung ist da. Möglicherweise steigt Gold bis auf 5 oder 6 Tausend USD, (ich mag mir gar nicht so recht vorstellen, was dannach passiert, wenn die Spitze erreicht ist). Ich (persönlich) glaube jedoch nicht daran, dass es Gold noch einmal für weniger als 1.000 EURO zu kaufen geben wird. Dazu sind zu viele ungedeckte Milliarden in den Geldkreislauf gelangt.
Ist es nicht in der Vergangenheit so gewesen, das es immer Menschen gibt, die auch in schlechten Zeiten sehr viel Geld besaßen? An diese verkaufe ich im Krisenfall mein EM :)
Man weiß ja immer erst in der Zukunft, was die Vergangenheit gebracht hätte.
F@ntasie am 08. September 2011     15:15:20

Habe 2 kg Gold hier und will ein Haus bauen in 1-2 Jahren.

Lieber jetzt das Gold nehmen und ein Grundstück kaufen oder noch mal abwarten?

Habe so das Gefühl das es eher nach unten geht als nach oben.
Ady am 08. September 2011     09:19:19

Vielleicht könnte mich ja jemand mal bei folgender Überlegung zurechtrücken. Der Schlusssatz von Max ist zweifelsohne ohne richtig. Die Frage ist doch aber, ist der Goldwert jetzt im Moment noch ehrlich?
Ich male mir dazu mal zwei Szenarien aus. Entweder es stabilisiert sich alles, dann wird das Interesse am Gold wieder nachlassen und er fällt wie bereits hier beschrieben auf ein normales Niveau zurück. Für die „Jetztkäufer“ bedeutet das, entweder behalten Sie ihr Gold bis zur nächsten Krise (wenn das vom Alter her noch klappt; aber vor allem was dann? Bei der nächsten Krise verkaufen? Immer behalten? Mit ins Grab nehmen?), oder wie bei den Aktien durch den Verkauf Werte verbrennen.
Das zweite Szenario wäre, wenn wirklich der gesamte Markt zusammenbricht. Morgen früh nur noch Schrott auf der Bank. Also gehe ich zum Bäcker und er sagt: „Bitte 1 Gramm Gold. Dann gibt es ein Schnitzel.“ Das wäre dann Markt in reinster Form und ich gestehe, selbst wenn ich Gold hätte würde ich es ihm nicht sagen, sondern darum betteln, dass ich für das Schnitzel vielleicht einen Tag aushelfen komme. Ich möchte mein teures Gold ja nicht verfuttern.
Bleibt noch die Länge des Zusammenbruchs. Dauert es länger an, werde ich irgendwann etwas Gold im Versteck haben, aber meine Wohnung ist geplündert und die Gesellschaft so ziemlich im Eimer. Dann ist mir das Gold ehrlich gesagt auch egal. Dann fangen wir wohl alle wieder bei null an. An Mad-Max mit Dreitagebart und Gold zum Überleben in der Tasche will ich 2011 nicht mehr so ganz dran glauben.
Stellt die Regierung, oder das was sich dann so nennt, eine neue Währung auf und die Gesellschaft stabilisiert sich wieder, was ist dann mit meinem Gold? Wenn ich plötzlich eine neue Währung habe und davon ausgehe, dass sie so 5-10 Jahre hält, warum sollte dann jemand Riesensummen für mein Gold bezahlen? Also verkaufe ich es zu einem Preis, der bei weitem nicht diese Wertdifferenz zwischen Euro und heutigem Goldpreis beinhaltet. (Oder ich behalte es; aber wofür dann?)
Dass meine Großeltern nach dem Krieg mit Gold und Schmuck wie viele andere auch etwas zum Überleben in der Hand hatten, will ich nicht bestreiten. Mir ist aber nicht bekannt, dass mein Großvater vorher gesagt hat: „Ich tausche Haus und Hof gegen einen Goldzahn, damit ich ihn in schlimmen Zeiten gegen einen Sack Reis eintauschen kann.“
Vielleicht könnte mich ja jemand in Folge dessen mal aufklären, warum man also jetzt zu diesem Preis noch Gold kaufen soll.
Gedankenspiel am 08. September 2011     09:15:56

Krisen sind die Konsequenz von Maßlosigkeit. Hier sind vor Allem die Banken und die Politiker in den USA und Europa verantwortlich.

Seit Jahrzehnten werden trotz permanent steigenden Steuereinnahmen in den USA und in Europa horrende Schuldenberge angehäuft und natürlich ist niemand dafür verantwortlich. Vor Wahlen waren es dann immer die "Anderen". [Polemische Bemerkung entfernt]

Die Banken reiben sich die Hände, den Anlegern zahlt man 1 bis 2,5 % Zinsen, nicht gerade fair bei einer Inflationsrate von ca. 3,7 % pA. noch viel schlimmer ist, ja schon fast kriminell das Verhalten der Banken bei Staatsanleihen und Krediten. Es werden Zinsen bis zu 18 % verlangt. Der Bürger zahlt das schon. Die verantwortlichen Politiker verschwinden irgendwann in der Anonymität und niemand wird je für sein Handeln zur Rechenschaft gezogen.

Kein Wunder also, dass es immer mehr Menschen zu weltweit anerkannten materiellen Werten zieht, Gold beweist sich bis seit ewigen Zeiten als ehrlicher Wert.
Max am 07. September 2011     09:16:13

Wenn man die Kommentare in diesem "Blog" liest, hat man den Eindruck, dass einige Leute glauben, mit hellseherischen Fähigkeiten ausgestattet zu sein. Mit dem eigentlichen Thema Entwicklung des Goldpreises hat dies aber nichts tun. Einige Kommentare finde ich albern, manche sogar * und unüberlegt.
Jeder, der einigermaßen versteht, wie unser Finanz und Wirtschaftssystem funktioniert, weiß, dass dieses System grunsätzlich und ausschließlich über Kredidtfinanzierungen ermöglicht wird. Die masslose Gier der Banken hat dieses bisher gut geregelte System ins Wanken gebracht, so dass wir in immer kürzeren Abständen mit Wirtschafts- und Finanzkrisen zu kämpfen haben werden.

Man muss deshalb kein Hellseher sein, sondern nur dem Gesetz der Logik folgen, um den gewaltigen Anstieg des Goldpreises zu begreifen.

Papiergeld, auch mit großen Zahlen, das hatten wir alles schon mal, kann plötzlich nichts mehr wert sein.

Gold aber hat über Jahrtausende nichts an Faszination verloren und war schon immer wertvoll.

Max
Max Diegel am 06. September 2011     14:54:39

1) Die Lage ist ja anders als 1980.
Damals hat China nur 2,5 Mrd USD Devisen, jetzt hat China 3,2 Billionen
2) Damals 1980 gab es starke USD, und Yen, und DM.
3) Jetzt ist US-Wirtschaft geschädigt mit 15 Billionen USD Schulden, Japan hat auch 10 Billionen USD, Eurozone ist kaputt verschuldet.
4) Der Bestand an oberirdischem Gold ist beschraenkt = 166.000 Tonnen, bei Weltbevölkerung von 6 Mrd.
Armand am 06. September 2011     09:31:06

Wie alle hier sehen können ist der Goldpreis auch Ende der 70er stark gestiegen und hat sich später wieder normalisiert. Der Goldpreis wird auch jetzt noch eine Weile steigen, bis der große Absturz kommt. In ca. 3 Jahren wird der Goldpreis wieder bei 1.000 liegen und sich dort stabilisieren. Bis zur nächsten Krise...
noname am 05. September 2011     17:23:59

Allgemein:
Demokrat ist nicht, wer an die Mickey-Maus und Wohlstand glaubt... so wie das 75% der US-Bürger das tun... die haben mit den Gründungsvätern nichts gemeinsam, außer, dass sie dort leben. Die kommenden Wochen/Monate sind ein Selbstreinigungsprozess der westlichen Demokratien.
Demokrat ist, wer an Bürgerrechte/Bürgerpflichten und Menschenrechte/Menschenpflichten glaubt. Also ist die kommende Krise eine allgemeine Krise der Demokratie.
NoName am 02. September 2011     11:29:32

Hallo Torben.
David Rockefeller sagte bei einem Bilderberger Treffen, wir sind den Führern zahlreicher Magazinen, Zeitungen für ihre Verschwiegenheit dankbar, die bei unserem Treffen jedes Jahr teilnehmen. Es wäre für uns unmöglich, die Welt auf eine Weltregierung vorzubereiten, wären wir dem Licht der Öffentlichkeit ausgesetzt. Man muss einfach begreifen, dass die Fed eine Privatbank ist und wer die Agenda vorgibt. Wem sind unsere Politiker in der Brd Gmbh verpflichtet, dem Volk sicher nicht, wohl eher ihrem Steigbügelhaltern, also ihrem Netzwerken.
goldprinz am 01. September 2011     09:40:10

„Lass mich das Geld einer Nation drucken und kontrollieren, und ich mache mir nichts draus, wer die Gesetze schreibt“
Mayer Amschel Rothschild
torben am 31. August 2011     15:08:04

Gold setzt auf Sicherheit, die aktuelle Entwicklung ist negativ. Entwicklung durch Geldentwertung und Zerstörung sozialer Strukturen ist negativ.
der vom dorf am 31. August 2011     11:12:45

Der Euro ist so gut wie tot. Eine Währung die sich nur noch über Bürgschaften finanziert in Millarden. Es wird in diesem Wahnsinn nur über die Eurorettung geredet, nicht aber über die Menschen, die unter ihm zu leiden haben, denn auch diese Bürgschaften werden dann eingefordert mit Sparmaßnahmen, bluten werden wir alle, besonders Arbeitslose und Rentner, aber unsere Medienpropaganda biegt es schon wieder gerade und lügt den Aufschwung herbei. Der Euro ist eine politische Zwangsjacke, aufgezwungen von Leuten am runden Tisch, die gar nicht wissen wie die Völker in Europa leben, interessiert sie auch nicht. Europa lebt nach dem Euro und der Zentralen Regierung weiter und das besser.
goldprinz am 31. August 2011     11:12:05

Der hohe Goldpreis verleitet einige in eine neue Art der Geldbeschaffung einzusteigen. Wurden bisher Kupfer und Blei auf den Baustellen gestohlen, so wird heute auf der Straße der Schmuck vom Hals gerissen - eine bedenkliche Entwicklung...
mandala am 31. August 2011     11:11:03

Gold setzt auf negative Entwicklung, auf Niedergang
höchst bedenkliche Einstellungen.
budde am 30. August 2011     09:31:59

Ich bin froh Gold gekauft zu haben.
Vor ca. 10 Jahren habe ich lt. Bank sichere Aktien gekauft, welche um 50 % gesunken sind. Habe diese verkauft und Gold gekauft. Jetzt bin ich wieder da, wo ich vor 5 Jahren war. Zum Glück!
Modellflieger am 24. August 2011     16:12:01

Viele haben sich Immobilien zugelegt z. B. 400 T €. Nach dem Kauf ist der Wert gestiegen als Beispiel um 100 T €. Nach weiterer Zeit ist der Preis um 200 T € gefallen. Was ist in dieser Zeit passiert? Die Immobilie ist noch da. In diese Zeit hat man aber in Umbau und Renovierungen investiert, abgesehen mit den Problemen mit Messiemietern. Viel Kosten und Ärger sind entstanden. In dieser Zeit sind für Goldinvestitionen bisher nur Gewinn und kein Ärger entstanden.
Lieber in Gold Investieren, als in Immobilien. Der Aufwand ist sehr gering. Augen offen halten!
Modellflieger am 24. August 2011     16:11:33

Gold ist gerade im Sinkflug - weiß jemand was? Oder normale Schwankungen ?
Megamike am 24. August 2011     16:08:32

Gold wird weiter im Wert stark steigen, logisch - wenn man sich weltweit die Staatsschulden und das permanente Chaos bei den Banken anschaut, die nur noch mit Staaten-Erpressung überleben, dann bleibt nur entweder immer weiter relativ an Wert verlierendes Papiergeld drucken, was Inflation bedeutet, oder Staatsbankrotte ohne Ende. Also ganz klar, jeder der die aktuelle Situation richtig einschätzt, wird sich in den einigermaßen sicheren Hafen der Sachwerte flüchten und das sind nun mal Edelmetalle, Gold voran, Diamanten und Immobilien.
Übrigens das ganze Leben ist vom ersten Schrei an ein Risiko. Schon mal darüber nachgedacht?
Max am 22. August 2011     16:09:51

@Aron78 am 16. August 2011
Quatsch! Deutschland hat sein Gold noch. Mal die Bundesbank-Bilanz einsehen! 16 europäische Zentralbanken haben zur
Abwendung von Kursabstürzen eine Mengenabgabe von 400 t pro Jahr insgesamt vereinbart! Gold wird nicht verbraucht nur verarbeitet. Der Bäcker sammelt auch Gold, damit er seine Rohware einkaufen kann. Wer in Notzeiten beim Bäcker Brötchen kaufen will, muss damit rechnen, dass er in Gold bezahlen muss und eventuelles Wechselgeld in Silber heraus bekommt!
Pedrosilino am 22. August 2011     09:49:18

Die Zeichen haben sich als falsch erwiesen. Glaskugel kaputt? Der run geht weiter.
der vom dorf am 19. August 2011     17:58:53

Aufgrund des Falles des eisernen Vorhanges, haben wir seit den letzten 15 Jahren auch die Bürger des ehemaligen Ostblockes, die Gold kaufen, hinzu kommen seit 2004(?) die Chinesen und die großen Schwellenländer wie Indien und Brasilien. Die Nachfrage hat sich auch ohne die derzeitige Inflationsangst nahezu verfünffacht, wobei die Welt-Gold-Reserven laut Wiki nur noch 150 000 Tonnen betragen und die jährliche Förderung seit drei Jahren bei 2500 Tonnen liegt. D.h. Gold ist in ca 20 Jahren (exponential gesehen) alle. Wieso kostet es nicht jetzt schon 5000,- pro Unze?
olit22 am 19. August 2011     09:15:07

@arom78: Österreich hat seit 1970 insgesamt 354 Tonnen Gold verkauft - also mehr als die Hälfte. Dieses Gold hätte heute einen Wert von ca. 14 Milliarden € - Österreich hat sicher durch den Kursanstieg der letzten 10 Jahre 3/4 weniger dafür bekommen - sprich sehr sehr viel verloren.

Diesem relativ kleinen Betrag stehen aber real 260 Milliarden € Staatsschulden gegenüber! Und das sollte einem Sorgen machen! Österreich zahlt pro Stunde ca. 1 Mio € nur Zinsen!
Österreicher am 17. August 2011     09:39:47

Aron78.
Ende der neunziger Jahre wurde Gold von Experten für tot erklärt, Österreich, Deutschland, und England haben den größten Teil Ihrer Reserven verkauft... eine fataler Fehler, eine kurze Zeit später ist das Gold aus dem Tod erwacht und zeigt bis zum heutigen Tag, wie stark es ist. Heute 2011, ist alles nichts mehr so sicher wie es einmal war. Es wackelt am allen Ecken. Wirtschaft, Währung, die Politiker sind alle sprachlos und [entfernt - Bitte auf Wortwahl achten]... Gold ist ein sicherer Hafen... für die einigen die keins haben... Es gibt keinen Gold-Absturz, solange die Situation so ist wie sie heute ist. In unserem Land Serbien hat sich die Währung ein paar Male geändert. In den letzten 100 Jahren. Die einigen die das Gold gelagert haben, haben es geschafft weiter zu profitieren von ihrem Vermögen und die anderen, die an das Gold nicht geglaubt haben sondern an Währungen sind von heute auf morgen zu Grunde gegangen... einfach so wie eine Luftblase...
Aron78 am 16. August 2011     17:28:54

@horgud
Die Zeichen mehren sich... Gold stürzt ab. Eine Aussage ohne Belge, klingt für mich wie die Werbung der EZB kurz vor der Zeichnung der Euro-Bonds :-)
SilverSurfer am 16. August 2011     14:02:24

@bi-Fi
natürlich weiss ich auch nicht, was die schlimmen Jungs GENAU vorhaben. Aber es ist gut zu wissen, dass der "new dawn" keine Erfindung der letzten 60 Jahre ist, sondern mindestens 1500 Jahre alt ist. Faktum ist: im Vatikan gibt es nur mehr ein leeres Bild für den letzten Papst, die Maja & und schlimmen Jungs sagen: 2012 ist game-over, die heidnischen Religionen sagen im Jahr 2000 +/- 20 Jahre ist game-over. Ja und die Bibel eigentlich auch - mit Hilfe der Zeichen der Zeit.
Ein Modell, um die neue WELTwährung durchzupeitschen ist auch, den Leuten zu sagen: Entweder ihr akzeptiert die neue Weltwährung oder den Dollar, Euro, Yen,....zerreisst es (Info ex Jordan Maxwell). Zur Zeit ist Gold/Silber/Edelmetall sicher die beste Absicherung inklusive Nahrungsmittel/Trinkwasser für ca. 3 Monate. Die nächsten Wochen werden den "new Dawn" klarer erkennen lassen.
NoName am 16. August 2011     11:26:54

@horgud:
Interessante These... welche Zeichen meinen Sie?
Dagobert Duck am 16. August 2011     11:03:02

Die Zeichen mehren sich: Gold stürzt ab.
horgud am 15. August 2011     15:55:00

@Senasi: Was genau ist der Angriff? Wo genau ging es mir um NICHT selber denken? Da hast du wohl meinen Text mit dem vom Surver verwechselt...
Wie auch immer, ich habe gar nichts gegen Popp - ganz im Gegenteil - vieles finde ich sehr gut, manches nicht so, das meiste schon - Popp sollte sich jeder anschauen! Ich habe nur etwas gegen die Art von Eintrag die Surver gemacht hatte, in der er wortwörtlich Popp zitiert mit dem Satz "Ich kann dieses d**** Gequatsche der Schafe nicht mehr hören, die sich noch immer von der gleichgeschalteten Presse beeinflussen lassen und selbstständiges Denken erst wieder erlernen müssen" - das fand ich ziemlich daneben und eben zeimlich paradox. Ich verstehe nicht ansatzweise, wo dies irgendetwas mit Rechthaberei oder nicht andere Meinungen ertragen können zu tun hat - was ist denn meine Meinung und wer hat sich gegen sie geäußert? Du hast meinen Eintrag entweder garnicht gelesen oder nicht verstanden - das mit dem selber denken... naja...
Also an alle: A. Popp finde ich super! Ich bin sogar ein wenig verliebt in Ihn! Beste Grüße!
Prometheus am 15. August 2011     15:50:10

@Prometheus
Woher kommt eigentlich Deine Antipathie gegen Popp? Greifst Du immer User an, die nicht Deiner Meinung sind mit dieser Form von Rechthaberei? Alleine der Name "Prometheus - bringer des Lichts und der Weisheit"... sorry, aber ich kann selbst denken.

@SilverSurver
Ich kann es verstehen, dass Dir das Geblubber der Medien in Sachen "unsicherer Hafen Gold" ziemlich auf den Zeiger geht. Unsicher ist zur Zeit nur eines, den Kurs den Europa genommen hat. Bitte trotzdem das nächste mal nicht gleich den Frust über die Tastatur kippen.
Sensai am 15. August 2011     11:12:00

@Prometheus
Deine Argumentation ist nicht zielführend, es geht hier nicht darum eine Bachelorarbeit darüber zu schreiben, sondern Aussagen zu belegen. Mit den Beleg wird der Nachweis erbracht, dass sich der Verfasser mit dem Thema befasst hat. Der Verfasser zitiert nicht nur, sondern nutzt Zitate um seine eigene Aussage zu unterstützen. Deine Diskrepanz zur Wissensmanufaktur, den damit verbundenen Ansätzen im Bezug auf Finanzsysteme z. B. Wörgl, Gesell etc sollte nicht in einfacher Polemik und Diskreditieren meiner Aussagen durch Wikipedia enden, sondern durch einen objektiven Diskurs. Alles andere ist für mich nicht interessant und wird von mir ignoriert. Woher allerdings diese Antipathie zu den Thesen von Popp steht, ist mir als jemand, der gerne viele Meinungen hört um sich eine eigene zu bilden schleierhaft. Trotzdem ist es wichtig, auch andere Standpunkte gelten zu lassen, denn nur kann ein Miteinander laborieren. Im Bezug auf die gebetsmühlenartigen Wiederholungen in der Presse von "vermeindlich sicheren Hafen Gold", platzt sogar mir die Hutschnur, denn der Markt und die Situation sind eine andere als 2008 oder 1921/22. Interessant ist hier, dass durch das Medium Internet, die "heilige Dreifaltigkeit" der Medien TV, Radio, Zeitung nicht mehr im Sender zu Empfänger Prinzip laboriert und der Empfänger zum Author wird. Menschen können sich nun selbst informieren, selbst Artikel verfassen und teilen. Somit ist es nicht mehr so einfach, den Deckel auf den Topf mit kochendem Wasser zu pressen - und das ist gut so.
SilverSurver am 15. August 2011     11:10:10

Gold könnte tatsächlich noch etwas Fahrt aufnehmen, wenn die Minen in Australien und vor allem in Südafrika in Kürze ihre Jahresbilanzen veröffentlichen. Es ist zu vermuten, dass dadurch auch der Silberkurs gestützt wird, vorausgesetzt, dass der Euro nicht unter die magische Grenze von 1,30 rutscht.
Hans Häuser am 15. August 2011     10:52:45

Ihr seid ja lustig. Haben wir's jetzt mit dem Gebalze? Lass doch den Surver mal darlegen was er weiß, Quellennachweise finden ist ja informativ aber hackt nicht aufeinander rum, nicht das am Schluss wieder einer beleidigt ist. Frohen Herbst und weiter so!
Onkel Dagobert am 12. August 2011     10:40:27

@SilverSurver: Ach wie schön - ich lag also richtig mit Popp! :-) Danke für die Mitteilung! Und nebenbei, ein Zitat ist kenntlich zu machen, sonst ist es ein Plagiat (auch wenn's aus Wikipedia kopiert wurde Herr Dr. Schlauschlau! ;-)
Prometheus am 11. August 2011     16:15:09

@Prometeus
Aussagen von Popp zu zitieren ist kein Fehler, wenn diese zur Untermauerung der eigenen Argumentation dienen. Insbesondere in wissenschaftlichen Arbeiten ist daher das Zitieren von Quellen unerlässlich um zu untermauern, dass man sich mit diesem Thema befasst hat - mit beiden Seiten. Das Problem welches sich eigentlich ergibt, das Medien nicht mehr nach dem Prinzip des Sender und Empfänger Prinzips laborieren der 70´er Jahren durch das Internet und es so schwieriger wird, für die Gegenbewegung die Bewegung durch gezielte Pressemedlungen zu stoppen. Ansonsten sind Deine Ausführungen nur Wiederholungen von längst bekannten Dingen. Gold ist eine Krisenwährung wenn Fiat versagt oder das Vertrauen in die Fiat Währung verloren geht. Dies ist der Fall. Daran ändern auch die Aussagen der Lohnschreiberlinge nichts oder den gestreuten viralen Meldungen im Web 2.0 die den Run zu stoppen versuchen.

Zitate dienen dazu, die Aussagen des eigenen Textes mit Beispielen zu verdeutlichen, Argumentationen zu untermauern beziehungsweise in einen größeren Kontext zu stellen. Über das Zitieren nehmen Sie metaphorisch gesprochen am wissenschaftlichen Gespräch teil. Sie lassen erkennen, dass Sie die Forschung zur Kenntnis genommen haben und steuern eigene Textbeobachtungen als Zitate bei.
SilverSurver am 11. August 2011     11:56:00

Hallo Freunde. So... heute hab ich es endlich getan. Ich habe meine 8 Double Eagle für 9600 Euronen vertickt. Für mich ist das alles grade eine riesige Bauernfängerei... Es gibt eine Anekdote, die ich mal gehört habe, ob sie war ist weiss ich nicht, aber sie ist gut: Als Rockefeller sogar von seinem *Schuhputzer* auf der Strasse Börsentipps erhielt entschied er sich seinen gesamten Aktien zu liqudieren - das war 1929 kurz vor dem Crash.

Genau sowas scheit mir grade vorzugehen... alle Reden vom explodierenden Goldkurs (die Propaganda hat gewirkt) die *wahren* Akteure versuchen im hohen Handelsvolumen derzeit ihr Gold an die Lemminge abzustoßen....bevor das Kartenhaus zusammenbricht. Schaut euch heute mal das an... durch *Gerüchte* schmiert die größte Bank Frankreichs 20% ab... *Gerüchte* sprechen von einer Herabstufung Frankreichs - ALLE Ratingagenturen dementieren... da versucht jemand Panik und viel Kasse zu machen in der größten Verunsicherung seit Lehman Bros.
Gonzo am 11. August 2011     09:41:04

Was mich mal interessieren würde... Zur Zeit gibt es Goldankäufer ohne Ende, ein Normalverdiener kommt oft grade über die Runden, um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren, und wird sicherlich kein Gold kaufen. Wohin also geht all das Gold, dass viele jetzt zu Bargeld machen? Sicherlich gibt es einige, die vielleicht in ein paar Barren oder Münzen investieren... und der Rest?
Andrea am 09. August 2011     17:20:54

Gold ist Geld, besser gesagt Geld orientiert sich am Geld. Wenn Geld nur gedruckt wird um Schulden zu zahlen wird es wertlos. Viele Staaten der Erde wären unter normalen Geschäftsgebahren längst bankrott. Der Fluch nur Schulden zu machen wird einmal zum Bankrott führen.
G.Canada am 09. August 2011     08:59:56

Meiner Meinung nach wird, solange der Nervenkitzel in der Wirtschaft noch anhält, das Gold noch steigen und es ist noch kein Ende im Sicht. Die große Angst ist noch da und sie wird noch für eine lange Zeit da bleiben. In Europa steht kurz vor der Krise, es ist noch Frage der Zeit. Der Grund dafür sind die "Schurkenstaaten" Griechenland, Italien, Spanien, Portugal, Irland und sie werden noch fallen wie Dominosteine. Amerika wird sich noch eine Weile halten, aber dann kommt das große Armageddon. Alle werden in ein großes schwarzes Loch fallen. Meiner Meinung nach existiert keine Gold-Blase, fast jeder kauft Gold aus einem einfachen Grund, nämlich aus Angst um sein eigenes Geld. Bei der Börse ist es ganz anders, da sind nur leere Ziffern, und da kann eine richtige Blase entstehen, mit fatalen Folgen. Es wird noch Jahre dauern bis die Wirtschaft zu Stabilität kommt. Wenn schon, dann mit einem großen Fragezeichen. Bis dahin wird das Gold der sichere Hafen bleiben.
Aron78 am 08. August 2011     11:32:02

@SilverSurver:
bedeutet selbsständiges Denken wortwörtlich repetieren, was Leute wie A. Popp sagen? Mich befremdet es, wenn selbst der Sprachhabitus (selbständiges Denken erst wieder erlernen) eine Kopie ist und genutzt wird um zu sagen "denkt selbstständig - ergo, seid keine Kopie"! Merkst du wie sehr das eben kein selbstständiges Denken ist? Abgesehen davon musst du nichts hören, sondern Du entscheidest welchen Teil du rezipierst - wirst ja nicht dazu gezwungen - daher ist der rüde Tonfall doch ein wenig daneben. Nichtsdestotrotz gebe ich dir in vielen Punkten recht, aber eines ist ebenfalls klar - die Wertebestimmungen einer Gesellschaft haben sich noch nie und werden sich wohl auch nie vorhersagen lassen - es besteht eine recht hohe Wahrscheinlichkeit, das Gold einen Wert behalten wird - 100% sicher ist dies aber nicht. Silber erlangt seinen Wert primär aus seiner antizipierten zukünftigen Relevanz im Rahmen der modernen industriellen Verwendung. Aber die Hochtechnologie wird bei einem Zusammenbruch des Wirtschaftssystems ebenfalls erliegen - somit ist die Relevanz von Silber auch hier sehr fragwürdig. Niemand kann gesellschaftliche Entwicklungen vorhersehen - man kann versuchen zu antizipieren - dies unter Zuhilfenahme der Informationen die wir aus der Geschichte ableiten können - damit hat es sich. Daher würde ich mir einen freundlicheren Ton und mehr gegenseitiges Beraten und Informationen austauschen anstatt eines Wetteiferns um die beste Wahrsagerrei wünschen! Beste Grüße
Prometheus am 08. August 2011     09:41:49

Hilfe,

ja, jetzt bin ich komplett überfordert mit den vielen Meinungen und Prognosen. Habe einen kleineren Betrag zur Verfügung und möchte das Geld gut anlegen.

So nun meine Bitte um eine klare Antwort - Gold oder Silber kaufen zu diesem Zeitpunkt oder nicht.

Ich verstehe das ganze Politikum leider nicht.

Vielen Dank für eine ehrliche Antwort.
sletti am 08. August 2011     09:26:27

Ich kann dieses d**** Gequatsche der Schafe nicht mehr hören, die sich noch immer von der gleichgeschalteten Presse beeinflussen lassen und selbstständiges Denken erst wieder erlernen müssen.

1. Gold steigt nicht - die Kaufkraft der Währungen fällt.
2. Damit der "Rutsch" oder die Flucht aus Fiat nicht so schnell in Fahrt kommt, stellt die Presse Gold als Blase dar. Gold ist keine Blase, sondern die FIAT Währungen, die nicht gedeckt sind durch Sachwerte wie Gold. FIAT ist Giralgeld, Schöpfgeld, Papier ohne Gegenwert welcher in den vergangenen Jahren immer weiter ausgetreten wurde. An der Stelle kann man auch wunderbar die permanent steigende Kurve beobachten, die Gold in den letzten 10 Jahren vollzogen hat.
3. Ist die USA zu "retten", ist Griechenland zu "retten", ist die Bank XY zu "retten"? Ja sagt mal, warum müssen die den zu Retten? Wer finanziert denn das alles und mit was? Es werden nur Schulden bedient, Schulden von Geld welches aus Zinsen und Zinseszinsen besteht oder Abschreibungen von Banken, die das Risiko auf die Staaten verteilt haben und nun wieder verdienen.
4. Ist Gold und Silber teuer? Diese d**** Frage geistert seit 10 Jahren durch die Foren. Immer wieder wird von den Medien, gleich einer Gebetsmühle verbreitet "Oh, es könnte nur eine Blase sein...". Natürlich wird dies verbreitet, denn wer will schon, dass das FIAT Geld in Silber oder in Gold getauscht wird - sicher nicht die Banken, sicher nicht die Regierungen. Selbst wenn jemand, der unschlüssig ist - für sich selbst nur einen Anteil von 1000 oder 2000 EUR in Silber oder Gold anlegt, ist er schon gut damit bedient und hat im Falle eines Falles noch Optionen.

Auch China ist ein Riese der auf tönernen Füßen steht. Wenn das Kapital welches sich im Immobilien... lassen wir das einfach, führt zu weit.

Danke und schönen Tag noch...
SilberSurver am 04. August 2011     09:25:47

Die breite Masse der Bevölkerung verkauft Gold, weil sie am Ende ist und alles finanziert. Es sind immer noch Leute mit Geld die Gold in Papierform und physisch kaufen. Die Bevölkerung gehört mit Sicherheit nicht dazu.
der vom dorf am 03. August 2011     12:36:44

Was wäre mit der Theorie, das man aktuell mit den Silber-/Goldhype versucht, die enormen Geldmassen die vor 2 Jahren geschaffen wurden wieder "einzufangen"?
Durch die Krise suchen viele ja nun die "absolute" Sicherheit und meiden Aktien und Fonds und Banken allgemein. Also wie das Geld abziehen?
Man verkauft als Staat/Finanzguru Gold, welches durch die breite Bevölkerung wieder eingekauft wird.

??
Gast am 03. August 2011     10:33:52

Langfristig stellt sich natürlich die Frage: auf was man sich eigentlich vorbereiten soll? Der Versuch der schlimmen Jungs die "schöne neue Welt" zu schaffen, wird mit der Vernichtung ALLER enden. Sollte ernsthaft daran gearbeitet werden den "Himmel auf Erden" (selbst für nur wenige) zu schaffen, dann endet es in "Hölle auf Erden" - nur wissen die schlimmen Jungs das selber nicht - oder sie können nicht mehr zurück.
Ich denke, für die nächsten Wochen/Monate ist auf jeden Silber/Gold eine gute Alternative. Schau' ma mal, es wird schon schiefgehen (:-:)
No-Name am 21. Juli 2011     17:39:11

Hallo,
ich finde diese Diskussion sehr interessant, möchte aber noch hinzufügen, dass Gold deshalb nie seinen Wert verlieren wird, weil es seit je her eine große Faszination auf die Menschheit ausgeübt hat. Gold ist für viele Menschen immer noch stark mit Prestige verknüpft. Man kann es anfassen, es schmückt, um es ranken sich Legenden. Psychologisch also unschlagbar. Gold wird erst dann seinen Wert verlieren, wenn gewisse Rohstoffe knapp werden. Ja, ich meine auch Wasser. Natürlich ist mir klar, dass diese Aussage nicht unbedingt wissenschaftlich ist. Aber ist nicht der ganze Markt von der Psyche der Masse abhängig?
New One am 21. Juli 2011     17:39:00

@No-Name
"Die Preise für beide Metalle stehen IMHO relativ kurz vor einer Explosion"

Denke ich auch, in letzer Zeit wird immer mehr über Gold und Silber geredet, sei es in den Nachrichten ("Gold ist nicht sicher da keine Zinsen"), auf der Straße, man spürt, dass nun langsam die breite Masse informiert wird, und wenn die anfängt, sich einzudecken, werden Gold und Silber aberwahnwitzige Werte annehmen.

Ich denke das Problem wird sein, dass man etwas braucht an Werten, dass die Zeit zwischen Beginn des Crashs und dem nachfolgenden Höhepunkt der Gold und Silberpreise überbrückt, da man da sonst sein Gold und silber vorzeitig unter Wert verkaufen muss. Vielleicht sind Zigaretten oder gleich lang haltbare Lebensmittel die richtige Lösung. Ich zumindest werde in letzteres investieren, wenn die Explosion beginnt. Ich seh zu dass ich der Masse immer mindestens einen Schritt voraus bin, und immer in die Dinge investiere die von ihr für wertlos gehalten werden, sei es Zigaretten, Nahrungsmittel, Wasseraufbereitungsfilter, sogar Familien und Freundschaftsbeziehungen.
Die wertvollste Investition (so denke ich) Wissen, den nur wer weiß, was kommt, der kann sich darauf vorbereiten.
bi-Fi am 21. Juli 2011     10:12:43

Meine These:
die Technoblase war dazu da, die Leute ein Stück ärmer zu machen und sie (von den Einzelaktien) in die FONDS zu treiben.
Die Aktienkrise 2008 war dazu da, die Leute ein Stück ärmer zu machen und sie in das SPARBUCH zu treiben.
Die kommende Währungskrise ist dazu da, die Leute ein Stück ärmer zu machen und sie in das GOLD (Silber) zu treiben.
Wenn da jeder sagt: Gold (Silber) ist das einzig wahre, dann werden die schlimmen Jungs den Kurs zusammenbrechen lassen - deswegen meine Überlegung so bald als in BILLIGE Aktien, Metalle, Edelmetalle zu flüchten, um das hohe Kursrisiko bei Gold zu vermeiden.
Was denkt ihr?
No-Name am 20. Juli 2011     09:32:37

@FalconFly

Wie Sie richtig bemerkt haben betreffend Gold: "Diese weltweite Anerkennung stammt aus Jahrtausenden VOR jeder Industrialisierung".
Sollten wir in die Steinzeit zurückkatapultiert werden ala MadMax-Film behalten Sie natürlich recht mit dem Gold. Die Suppe wird allerdings selten so heiss gegessen wie sie gekocht wird.
Der Grund warum man sich vom Goldstandart verabschiedet hat, ist vor allem die immer grössere Wertschöpfung der Weltwirtschaft. Wäre Gold immer noch der Gegenpol aller Besitztümer wäre das Kilo vieleicht mitlerweile 200'000.- Euro oder mehr, was aber pysikalisch ein kompleter Unsinn wäre. Ausser jemand erfindet das Beamen und es braucht dazu eine Antenne aus Gold.
Meiner Meinung nach ist die ganze Krise nur dazu da, das ganze Gold zu einem guten Preis loszuwerden, bevor dann eine Weltwährung auf Energiebasis (Joule, kwh oder vielleicht 1 Rothschild als neue Einheit) eingeführt wird. Und von dem Moment an wird Gold dann zu seinem waren physikalischen Wert gehandelt.
Sorry
bitter am 19. Juli 2011     10:22:07

Die nächste Krise ist ja eine Währungskrise. Je nachdem wie die Industrie die verkraftet wird sich der Wert industrieller Metalle gestalten. Da ich Gold und Silber in altdeutschen Münzen sammel ist mir der Papierwert sowieso egal.
der vom dorf  am 19. Juli 2011     09:05:48

@No-Name

Ich verstehe deine Fragestellung nicht ganz. Gold war 2008 das stabilste Edelmetall,das Kursrisiko war und bleibt hier am geringsten (sofern du unter Kursrisiko den Dollarkurs meinst, der betrifft alle Rohstoffe im weitesten Sinne).
Ungefähre Kursverluste Mitte 2008:
Gold ca. -21%
Silber ca. -44%
Platin ca. -60%
Palladium ca. -61%

Sofern die sich heisslaufende Banken-/Schuldenkrise eine globale Rezession verursacht (IMHO sehr wahrscheinlich, d.h. Double-Dip bzw. Black Swan), werden die Industriermetallpreise wohl erneut einbrechen.
Da der Wertverfall der Geldwährungen beim erwarteten grossen Crash jedoch eine Panikflucht aus den massiv aufgeblasenen Kapitalmärkten in sichere Assets auslösen wird, sehe ich Gold und Silber diesmal aber sehr viel besser gestellt. Silber hat in den letzten 2 Jahren seine Rolle als nacktes Industriemetall immer mehr abgelegt und dient wie Gold immer mehr auch dem Werterhalt.

Daher sehe ich Gold und Silber (nur in physischer Form!) als ideale Begleiter in, durch und nach dem kommenden Crash (wie immer der auch aussehen wird).
Die Preise für beide Metalle stehen IMHO relativ kurz vor einer Explosion.

(analog Fukushima, die Banken und Industriestaaten der Welt versuchen, den defekten Reaktor "Geldsystem des Kapitalismus" mit allen Mitteln -vergeblich- unter Kontrolle zu halten)

Von anderen edlen Industriemetallen würde ich dagegen mittlerweile dringend abraten (max. ~10% Anteil Platin/Palladium zur Diversifizierung). Von nicht-Edelmetallen Finger weg, damit könnte man bis vor dem Crash maximal an den Märkten spekulieren, so man das jetzt noch will - hohes Risiko.
Einen Stapel z.B. Kupfer im Keller zu bunkern, macht keinen Sinn. Billig aber bei wegbrechender Industrienachfrage schnell fast wertlos.
Wenn das Konto keine grossen Investitionen zulässt : Silber ist dann die beste Wahl, das "Gold des kleinen Mannes" und zudem im worst case Szenario als hervorragendes Tauschmaterial für den täglichen Bedarf bewährt. Denn die Zeit preiswerter Nahrungsmittel/Dinge des täglichen Bedarfs dürfte dann vorbei sein, hoffentlich in gewissen Grenzen hierzulande.

So sehe zumindest ich die Dinge...
FalconFly am 19. Juli 2011     09:04:59

@bitter

Gold ist das Objekt mit der stabilsten und beständigsten Wertanerkennung der Welt. Diese weltweite Anerkennung stammt aus Jahrtausenden vor jeder Industrialisierung und hat als solche nicht nur Kriege, Pandemien, Katastrophen - sondern ganze Zivilisationen überlebt. Wer den einzigartigen Wert des Goldes nicht anerkennt, hat diesen einfach nur nicht in seinem ganzen Umfang verstanden.
Gold wird auf diesem Planeten erst seine unerreichten Eigenschaften verlieren, wenn es entweder
a) keine Menschen mehr gibt oder
b) die Goldmenge irgendwie inflationär anstiege.

Ich mag Silber nicht im Vergleich schlechtreden, aber es wird nie die Krisenfestigkeit von Gold erreichen. Wenn es aber auch nur 50% davon erreicht, bleibt es eine immer noch hochattraktive Anlage ;) (weil immer noch als EM unendlich viel Werthaltiger als jedes FIAT-Geld der Welt)

Im Zweifel: jedem wie es ihm gefällt

PS: das eine schliesst das andere nicht aus. Ag und Au kommen BESTENS miteinander aus und die Elemente fühlen sich in der Einlagerung nicht so einsam *g*
FalconFly am 18. Juli 2011     12:53:02

Hallo Fans,

bei der Krise 2008 sind Palladium, Platin, Silber, Kuper, Blei, Aluminium und Zink "in die Knie" gegangen.

Meine Frage: glaubt ihr, dass diese Metalle wieder massive Verluste bekommen (bei der anstehenden Währungskrise), damit man RECHTZEITIG in relativ BILLIGE Edelmetalle/Metalle flüchten kann, um das hohe Kursrisiko bei Gold zu eliminieren?

No-Name am 18. Juli 2011     12:48:53

@pit
Silber ist schon ok, aber Gold hat nur einen Wert wenn die Leute daran glauben, wie beim Papier. Industriell ist es relativ uninteressant, da zu teuer.
bitter am 14. Juli 2011     15:52:25

@pit: SUPER!! ;-))
stefan am 14. Juli 2011     13:02:11

an bitter:
Ich wusste nicht, dass du davon ausgehst, Geldscheine auf dem WC zu benutzen. Dann hätte ich mir sicher nicht die Mühe gemacht, deine Frage ernstzunehmen und zu beantworten. Wird nicht wieder vorkommen.
Ich bin jedenfalls froh, mir den Luxus leisten zu können, zusätzlich zu den den lebensnotwendigen Dingen des Alltags noch etwas unnützes Gold und Silber in Reserve zu haben, um damit die Kaufkraft meines Geldes zu erhalten - was dir mit Papiergeld nicht gelingen wird.
Pit
pit am 14. Juli 2011     12:01:52

@Andrea
Die paar 100 Tonnen die heute noch bei den Schuldenländern verbucht sind wären auch nur ein Tropfen auf dem heissen Stein. Ausserdem will man von diesen Ländern kein Gold sondern Privatisierung von wichtigeren Dingen wie Wasserversorgungen, Energie...
Rothschilds reiben sich schon die Hände :-)

@Pit
Sicher ist Gold nützlicher wie Papier wenn mans vererben will zum Beispiel, oder vergraben. Wenn man aber auf dem WC sitzt sind ein paar Hunderter nützlicher.
Meiner Meinung nach gibt es wichtigere Dinge wie unnützes Gold.
bitter am 13. Juli 2011     10:35:54

Wie sieht es eigentlich mit den Goldreserven unserer EU-Pleitestaaten aus? Wenn die Länder schon nicht dazu in der Lage sind ihre Schulden zu bezahlen, warum verleibt man sich diese nicht als Sicherheit ein? Gibt es diese Goldreserven überhaupt?
Andrea  am 12. Juli 2011     14:33:41

Hallo bitter,
Gegenfrage: Kannst du mir erklären, warum ein Stück rechteckiges Papier, mit einer 500 bedruckt, 500 Euro wert sein soll, nur weil es von der Bundesdruckerei bedruckt wurde?
Das Papier hat doch auch keinen materiellen Wert.
Meine Antwort: Weil wir Menschen es miteinander so vereinbart haben. Nur halten diese Vereinbarungen bei Papierwährungen manchmal nur wenige Jahrzehnte, die bei Gold schon über 5000 Jahre.
Pit am 12. Juli 2011     09:45:30

1107,77.... :-)))))
stefan am 11. Juli 2011     15:22:10

Unser Geld ist eine Illusion, denn Geld ist nichts anderes als Schulden. Das Geld, daß wir in der Tasche haben, sind die Schulden eines anderen. Geld entsteht nur durch Schulden (Anm. Kreditschöpfung).
Und dies ist genau das Problem, das wir gerade haben. Deswegen ist Gold und Silber die reale Währung. Eigentlich ganz einfach: Niemand kann Gold und Silber drucken.
tim am 07. Juli 2011     09:10:55

Kann mir mal jemand erklären warum eine kleine Unzen-Münze Gold 1000 Euro wert haben soll?
Bei Silber versteh ich denn Wert per pysikalischer Eigenschaften aber wozu ist denn Gold sonst noch zu gebrauchen ausser als Korosionsschutz und Schmuck?
bitter am 06. Juli 2011     14:17:17

@a bissl Glück: "von www.schildverlag.de
Die deutsche Fassung des NIA-Videoclips "the day the dollar died". So oder so ähnlich könnte es in nicht allzuferner Zukunft geschehen. Und dann wird es nicht beiim Dollar bleiiben. Auch der Euro ist ja eine ungedeckte Währung, die ihr Vertrauen auf Dollarreserven gründet. Mit freundlicher Genehmigung der NIA haben wir das Video deutsch synchronisiert, um aufzuzeigen, wie schnell ein System kollabieren kann. Immer in der Geschichte sind Systemabbrüche, Revolutionen oder Crashs in der Endphase innerhalb von Tagen oder gar Stunden abgelaufen."
http://www.youtube.com/watch?v=f-HNNWd1NYc&feature=player_embedded
Ist die beste Antwort auf Deine Fragen.LG.
tim am 04. Juli 2011     09:30:06

Weiß einer warum die Gold und Silberpreise fallen. Ich mein die versteckten Gründe. Habe gehört, dass es gerade so sehr fällt wegen der "Sommerpause" und weil wir dadurch irgendwie Griechenland helfen und ebenfalls den Währungen?!
Silbermagnat am 04. Juli 2011     09:27:09

Wird ja auch langsam Zeit das Gold und Silber wieder fallen, jetzt kann ich wieder investieren. Ich jubel bei fallenden Preisen. Dann wird nachgekauft.
der vom dorf am 01. Juli 2011     09:30:11

Stimmt das mit den fertigen Reserve Währungen D.AUT.FRA..lt. Eichelburg Video?? Dann geht's aber ab mit der Rakete.(Kommentare bitte nur von Profis) Tim, Goldprinz... Danke
a bissl Glück am 01. Juli 2011     09:04:19

Hallo Tim, ca. 500 Mill. EU-Bürger, 50% unzufrieden. Inflation Geldbörserl Monat (Jahr für Jahr) ca. 100 Euro. Warum kann man theoretisch - wenn die 250 Mill. Unzufriedenen eine kleine Inflationsmünze kaufen würden - damit sicher stark "dagegensteuern" könnten? Wäre das auch praktisch möglich??? Besteht noch eine Chance (Euro) oder ist das Spiel-"verzögert" schon vorbei? Die Geschwindigkeit (Beunruhigung, Gewalt Proteste, Lebensmittelpreise, Heizkosten usw. hat sich in den letzten Monaten deutlich erhöht). Was ist Deine Meinung? Danke
a bissl Glück am 30. Juni 2011     09:25:13

Hallo Tim, du hast gerade das Verbrecher-Geldsystem sehr gut erklärt. Das große Problem ist der Zinseszins, der immer größere Geldmengenausweitungen verlangt und jetzt sind die Staaten dran, um sich weiter zu verschulden, weil es andere nicht mehr können.
goldprinz am 29. Juni 2011     18:52:33

Jeder, der in physischem Silber oder Gold spart, nimmt den Banken damit die Möglichkeit, mit dem eingesetzten Geld die Geldmenge um den Faktor 50 des eingesetzten Geldes zu erhöhen.

Warum Faktor 50? Wenn ich doch nur 1000 Euro vom Konto entnehme, dann können doch auch nur diese 1000 Euro nicht verliehen werden – oder? Falsch! Die Banken verfügen über die Möglichkeit der Geldschöpfung. Das funktioniert so, dass eine bestimmte Menge einer Geldeinlage von den Banken nicht verliehen werden darf.

Diese Menge nennt man Mindestreserve, sie liegt bei aktuell 2%. Wenn also (dauerhaft) 1000 Euro eingezahlt werden, dann kann die Bank daraus (dauerhaft) rund 50000 Euro erzeugen. Der genaue Betrag ist etwas niedriger aber wir bleiben besser bei dem runden Betrag. Der genaue Vorgang funktioniert in etwa folgendermaßen:
Einzahlung der Geldeinlage von 1000 Euro
Kreditauszahlung von 980 Euro (1000-2%)
Kreditgeld von 980 € wird ausgegeben und landet wieder als Einlage bei der Bank
Kreditauszahlung von 960,40€ (980-2%)


Jeder, der für 1000 Euro Edelmetall kauft, entzieht dem Bankensystem die Möglichkeit, Kredite in Höhe von etwa 50000 € auszugeben und damit die Geldmenge um genau diesen Betrag zu erhöhen. Außerdem hat das den schönen Effekt, dass die Kaufkraft des Edelmetallsparers zumindest erhalten bleibt. Im günstigsten Fall erhöht sich die Kaufkraft (bei Silber wahrscheinlich sogar beträchtlich), wenn nach einem Systemzusammenbruch die Preisdrückungen der Edelmetalle nicht mehr funktionieren.

Man entzieht dem Geldsystem damit nicht dauerhaft das investierte Geld. Es landet auf dem Firmenkonto des Edelmetallhändlers. Dieser investiert es wieder in neue Edelmetalle. Letztlich unterstützt man durch Edelmetallkäufe aktiv die Minen, Verarbeiter, Münzen und Händler. Nur dauerhafte Einlagen auf Sparkonten erlauben es den Banken dauerhafte Kredite auszugeben. Das bedeutet, dass das Horten von Geld auf einem Sparkonto neues Geld erzeugt, das Horten von Edelmetall aber nicht.
tim am 29. Juni 2011     17:21:39

Kann mir wer erklären - Hilfspaket für Griechenland 3.000.000.000... oder 300 Mrd. bis 2011!! Wo ist die Kohle?? Noch immer pleite!!
a bissl Glück am 29. Juni 2011     11:39:38

@ Franz Weiderer
wenn es sich um Sammlergold handelt dann könnte ich dir ne Bewertung anhand Bildern geben die ich von an raus.bist.dumail@t-online.de (namensneutal) gesendet bekomme.
Mit diesen Werten kannste dann an jeden Münzhändler oder Goldankäufer in deiner Umgebung gehen und den prüfen wie weit er davon weg ist (Handelsspanne).
Bei Anlagegold oder normalen Barren reicht im Prinzip die Aufstellung der Banken die Ankauf und Verkauf Kurse aushängen haben, frage da deine Hausbank, aber es könnte sein das sich da eine Auszahlungsverzögerung ergibt.
Solltest in der Nähe Kaiserslautern wohnen könnte ich dir einen Kontakt nennen der dich mit Sicherheit nicht übers Ohr haut (ich wäre eher im Süden Deutschlands anzutreffen)
Einer der auf dem Teppich bleibt. am 20. Juni 2011     10:15:29

Hallo Goldinteressenten,
wo und wie kann ich den Gold verkaufen ohne übers Ohr gehauen werden??
Kann mir jemand faire Interessenten sagen?
Franz Weiderer am 17. Juni 2011     10:37:08

Ich glaube, nicht das Zentralbanken, Aktienmärkte geschaffen wurden, um viele Menschen reich zu machen. Die Schaffung großer wichtiger und für die Eliten wichtiger Aufgaben, wurde immer jenseits unser Auffassung geschaffen. Wenn man die Geldordnung zum Teil versteht, versteht man die neue Weltordnung in der es keine Eigentumsrechte mehr geben wird. Ich betone, das ist meine subjektive Meinung.
goldprinz am 16. Juni 2011     16:36:24

Die „FAZ“ schreibt:

„Wir planen, unsere Abhängigkeit von Staatsanleihen Anfang August zu verringern und als Vorsichtsmaßnahme mehr Bargeld in der Hand zu haben“, zitierte die „Financial Times“ den Chef einer amerikanischen Bank – allerdings anonym, denn das Thema ist äußerst heikel. Es ist eines der wenigen Male überhaupt, dass sich ein Bankchef zu den Strategien für den Notfall äußert.

Dramatische Konsequenzen

Investoren rund um den Globus haben den Vereinigten Staaten riesige Summen geliehen. Bislang gab es auch kaum Zweifel daran, dass Amerika Zinsen und Tilgung stemmen können – zur Not wurden halt einfach neue Schulden aufgenommen. Doch das Spiel könnte schon bald nicht mehr funktionieren: Die Vereinigten Staaten müssen bis zum 2. August die Schuldengrenze von derzeit 14,3 Billionen Dollar (10 Billionen Euro) deutlich anheben, um zahlungsfähig zu bleiben.

Das Finanzministerium hatte beim Erreichen der Schuldengrenze im Mai bekanntgegeben, dass es mit Hilfe von Sondermaßnahmen bis zum 2. August Mittel auftreiben könne, um Rechnungen zu bezahlen. Die Frist könne sich ändern – je nach Entwicklung von Ausgaben und Einnahmen.

Amerikanische Staatsanleihen galten bislang als sichere Geldanlage und wurden von Banken deshalb auch gerne dazu benutzt, um riskante Finanzgeschäfte abzusichern. Das würde bei einem Scheitern der Verhandlungen in Washington nicht mehr funktionieren. Welche dramatischen Konsequenzen drohen, sollte der Finanzmarkt erlahmen, hatte der Kollaps der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers während der Finanzkrise gezeigt. Präsident Barack Obama warnte, dann könnten die Vereinigten Staaten in eine Rezession rutschen und eine Finanzkrise lostreten, die schlimmer wäre als die jüngste.

Die großen Ratingagenturen haben bereits Alarm geschlagen. Sie drohten damit, dass die Vereinigten Staaten ihre Bestnote für die Kreditwürdigkeit verlieren könnte – das wäre ein Desaster für das Land und eine Demütigung sondergleichen. Denn eine schlechtere Bonität führt zu einem Vertrauensverlust bei den Investoren und macht die Aufnahme neuer Staatsschulden noch teurer.
tim am 14. Juni 2011     10:11:23

Leute bitte passt auf bei welchen anbietern ihr euch Gold, ob in Münzen oder in Barrenform kauft. Habe gerade einen Deutschen Onlinemünzhändler entdeckt, der für einen Österreichischen Golddukat mit 3,49g Raugewicht und einer Feinheit von 0.986 satte 449 Euro verlangt, bei jeder Bank in Österreich bekommt man die Münze für knapp 120 Euro!
Yellowrain am 10. Juni 2011     11:22:22

...tagesübliches Gut! Da lebt noch einer in der Steinzeit. 60er Jahren na danke. Spekulationsgehabe - wohl Goldmengen wie Sand am Meer. Die Unzen haun´s wohl beim Supermarkt raus. "tim" lieber a paar UNZEN untern Teppich - Du hast´s voll drauf!! ..viel Gesundheit und Gold ist MACHT und glänzt Tag für Tag und Jahr für Jahr immer schöner
a bissl Glück am 10. Juni 2011     11:21:02

@Tim
Demnach wird da möglicherweise in den USA ganz oder teilweise eine Zahlung mit Edelmetall als Grundlage stattfinden.
Was heist das den genau:
anhand einer Unze Gold als Beispiel heutiger Dollarwert umgerechnet um 1500 US Dollar +- Pro Unze Fein
mit diesem Wert sind demnach Einkäufe für Bürger möglich als Unze oder entsprechend mit kleineren Stückelungen wie Halbe Unze oder Einteilungen in Gramm oder Ähnliches. So wie es zu Zeiten der Reichsmark bis zum Erst WK auch bei uns war.
Wenn das zutrifft wird einer bestimmten Menge Gold oder Silber eine bestimmte Menge an Gegenwert gegenübergestellt dieser Gegenwert ist aber nur innerhalb des Landes meist stabil aber im Vergleich zur ausländischen Währung dann eher nicht.
der Sinn der Dahinter stehen könnte ist das das gehortet Gold oder Silber als reelles Zahlungsmittel in Umlauf und somit wieder in den Freien Markt kommt den der Handel der das annimmt kann meistens seine Lieferanten nicht damit auslösen sonder verkauft das an eine Goldwechselstelle oder den Staat gegen den Festgelegte Grundwert in Papier oder Buchgeld.
Im Prinzip ist das nichts anderes wie Aktuell die Anlage-Münzen und Bankhandelsware die seit Jahrzehnten zum Goldwert gehandelt wird. dafür bekommt man immer einen dem gegenübergestellten Grundwert in Papierform. Macht mal selber den Versuch und kauft mal mit Edelmetall ein da könnte es Probleme geben in Grossen Angestellten Geschäften sowieso aber ich meine die kleinen Einmann Betrieben.
Das als gesetzlich einzuführen ist nur ein Versuch die Wirtschaft anzukurbeln und hat nichts mit Vertrauensverlust zu tun.
Ich Würde meine Fahrräder oder Metallbauprodukte auch mit einem aktuell gültigen Edelmetallgegenwert verkaufen, den das Edelmetall kann ich ja weiter „umtauschen in Papier oder Buchgeld“
Ist mir Ja egal wie ich an Umsatz komme, Hauptsache ich kann meine Rechnungen bezahlen.
Das ist nichts besonders, außer man berücksichtigt nur die Letzten 50-70 Jahre in denen Edelmetall im normalen Umlaufgeld fehlte. Besonders wirds erst, und dann muss man anfangen zu denken, wenn Edelmetall in Feingehalt unabhängig dem Aussehen als Gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt wird. Den wenn man mit alten Zähnen oder der Schmuckschatulle überall Staatlich gestützt einkaufen darf gibt mir das zu denken, solange es sich, und das ist wahrscheinlicher, um definierte Formen und „Prägungen“ handelt ist das nichts was jemand beunruhigen sollte. Den dann wird das, was viele heutzutage als außergewöhnlich wertvoll ansehen, ganz plötzlich zum Tagesüblichen Gut und ist immer und überall zu bekommen.
Soll jeder der alt genug ist mal sich selber fragen ob er wären der 5 DM in Silber auf die Idee kam sich diese Stücke in den 60er Jahren zusammen zusammeln und alle die er bekam zu horten. Ich denke das wurde erst dann ein Thema als Mitte der 70 Absehbar war das der Silberpreis möglicherweise nicht in dem frühren Stand war und es dann „lohnend“ war es zu horten. In dem Moment wen ein fester Gegenwert für eine bestimmte Menge Edelmetall in einer vorgeschriebenen Währung immer und überall gleich ist, ist doch das ganze Spekulationsgehabe irgendwie sinnlos oder nicht?
Einer der auf dem Teppich bleibt. am 08. Juni 2011     16:17:23

*** Es stand geschrieben...
...nämlich im Traders Daily vom 8. April:

"Inzwischen sind es 13 US-Bundesstaaten, die erwägen, Gold und/oder Silber zum offiziellen Zahlungsmittel zu machen. Darunter Colorado, Montana, Indiana, Oklahoma, Tennessee. Sprich: Eher ländliche Bundesstaaten. Da scheint man der Notenbank im fernen Washington durchaus nicht so ganz zu trauen...(zu Recht, wie ich finde!). Am weitesten ist wahrscheinlich Utah: Dort hat das Landesparlament bereits mit Mehrheit einer Gesetzesvorlage zugestimmt, die Gold und Silber zu Zahlungsmitteln im Bundesstaat erklärt."
Und inzwischen ist dieses Gesetz erlassen worden, es ist nun in Kraft. Die Initiatoren des Gesetzes hätten es offensichtlich gerne, wenn Goldmünzen mit entsprechendem "inneren Wert" eingesetzt würden. Oder: Ein Gold gedeckter Dollar - sprich, Papiergeld, bei dem sich die Regierung zum jederzeitigen Eintausch in physisches Gold verpflichtet.
Keine weltbewegende Nachricht - aber ein Detail, welches meine Ansicht bestätigt. Raus aus dem Dollar, rein in Gold und Silber.
tim am 06. Juni 2011     09:50:13

An HUHU

Nimm dir mal zeit den ganzen Text von unten her durchzulesen
gruss
Einer der auf dem Teppich bleibt.  am 10. Mai 2011     09:01:44

danke schön,
zur zeit geht der preis ja ein wenig nach unten, heist das ich sollte warten oder zu schlagen? ich würde das für private zwecke kaufen, um eine absicherung zu haben, also ein wenig gewinn sollte schon rauskommen, aber ich weiß halt nicht ob sich das lohnt.... ich möchte mein verdientes geld nicht einfach sinnlos raus schmeißen? vielleicht findest du (Einer der auf dem Teppich bleibt.) nochmal zeit mir zu schreiben. ich bin halt noch nicht so belesen und informiert was so alles auswirkungen haben kann, ist zum beispiel der verkauf von Portugal schlimm? ich hatte gelesen das die ihre ganzen goldvorräte verkaufen sollen?
huhu am 09. Mai 2011     09:55:22

James-Bond-Fans erinnern sich bestimmt an Goldfinger Gert Fröbe, der in das legendäre Fort Knox eindrang. Man glaubt, man ist im falschen Film, aber vielleicht ist heute ein Großteil des Goldes der Bundesbank ebenfalls bedroht! Im Herbst letzten Jahres kam der bekannte CSU-Abgeordnete Peter Gauweiler auf die Idee, im Bundestag nachzufragen, wo sich das Gold der Bundesbank eigentlich befinde.

Er bekam am 17.11.2010 eine leicht schwammige Antwort:

Die Deutsche Bundesbank verfügt nach eigenen Angaben über Goldreserven von rd. 3401,8 Tonnen. Einen Teil der Goldbestände hält die Deutsche Bundesbank danach in eigenen Tresoren im Inland. Weitere Bestände werden an wichtigen Goldhandelsplätzen bei den dort ansässigen Zentralbanken verwahrt (London: Bank of England, New York: Federal Reserve Bank). Dies hat sich historisch und marktbedingt so ergeben, weil das Gold an diesen Handelsplätzen an die Deutsche Bundesbank übertragen wurde. Daneben wird ein kleiner Teil der Goldreserven bei der Banque de France in Paris gehalten.

Darauf fragte Gauweiler, wieviel Gold in New York lagere, und bekam am 8.12.2010 die Antwort von der Regierung, daß sie keine detaillierte Antwort geben könne. Gauweiler fragte weiter, zum dritten Mal, wie oft die Bundesregierung das Gold in New York körperlich in Augenschein nehme und wann das zum letzten Mal geschehen sei. Antwort am 16.12.2011:

Nach Angaben der Deutschen Bundesbank haben am 11. Juni 2007 Bundesbankmitarbeiter in Begleitung von zwei für die Schlüsselführung verantwortlichen Mitarbeitern der Federal Reserve Bank, New York (Fed NY), sowie dem Vertreter des Leiters der Internen Revision und der für die Prüfung von Goldbeständen verantwortlichen Mitarbeiterin der Revision die Tresoranlagen betreten und besichtigt, in denen in 122 Gelassen (Compartments) Gold gelagert ist.

Diese Antwort muß man sich schon mal auf der Zunge zergehen lassen. Dreieinhalb Jahre guckte anscheinend kein Schwanz nach Tonnen von Gold. Auch Gauweiler kam das dubios vor, und er fragte noch einmal, ob diese Sorte von Kontrolle genüge. Die Antwort der Bundesregierung vom 16.1.2011:

Mitarbeiter der Deutschen Bundesbank haben sich vor Ort bei verwahrenden Zentralbanken die getroffenen Maßnahmen zur Sicherung der Bestände erklären lassen und stichprobenweise Bestandsprüfungen durchgeführt.

Das ist mehr als windelweich! Haben denn unsere Goldbarren im Ausland laufende Seriennummern? Hat man aus den verschiedenen Haufen mal ein paar Barren geangelt und geprüft, ob sie nicht aus Blei mit Katzengold-Aufstrich bestehen? Kann die FED oder die britische und französische Nationalbank nicht, wenn sich die gutgläubigen Hansel von der Bundesbank ankündigen, aus anderen “Compartments”, zum Beispiel denen von Saudi-Arabien, für einen halben Tag Goldbarren herbeikarren und aufschichten, und davor hängt man ein Stück Papier mit der Aufschrift “Federal Republic of Germany”? Sind die Deppen aus Deutschland dann verschwunden, landen dieselben Barren im Compartment von Kuweit, weil die als Nächste zum Gucken anreisen!

Bin absolut kein Verschwörungstheoretiker, aber wenn hier so lax geprüft wird, dann lädt das doch zu Lug und Betrug aller Art ein! Außer Gauweiler interessiert sich offenbar kein Politiker, wo unser Gold ist und wie es gesichert wird, und das während der andauernden Finanzpleiten bei Banken und Staaten. Die Presse pennt wie immer und untersucht derweil Kinkerlitzchen! Irgendwie stinkt da was!
tim am 09. Mai 2011     09:50:07

An HUHU
es klingt ja so als ob du gewerblich Ankauf betreiben willst dann kann ich dir immer sagen es lohnt sich da du Gewinn hast zwischen Ankauf und Verkauf je nach dem wieviel Abschlag du vornimmst gegenüber dem Fixing
Solltest du aber aus reinen Anlagegründen für dich privat kaufen, ist nun halt ein recht hoher stand der seit einigen Wochen Monaten als gefestig stehen dürfte, das da nochmal starke Bewegungen im Bereich nach oben auftreten, bis 50 Euro pro gramm halte ich eigentlich nicht mher für wahrscheinlich.
Einer der auf dem Teppich bleibt.  am 02. Mai 2011     10:20:58

an schöne32
dein argument der Großeltern ist nicht direkt vergleichbar. Der Grund dafür war Krieg und das der verloren wurde.
Hier ist Panik die treibende Kraft das sehr intelligent von denen die daran verdienen wollen aufrecht erhalten wird. Übrigens wenns zürück geht, wie du ja zugibst das es möglich sein könnte wird es nicht bei 50 % von stand heute bleiben. Das ist das Schlimme. Seit das Silber angezogen hat ist der Goldpreis nachzu stabil. Da frag ich mich, haben nun alle keine Panik mehr oder ist es eher so, dass die Anleger in Gold keine Rentabilität von 10-20 % Pro ja erwarten und daher ausweichen in Ihrer Anlageform, bis auch das keine ausreichende Rentabilität mehr verspricht. Interessant ist doch nach vielen Rücksprachen von Edelmetall-Händlern, dass die immer dann wenn's steigt gut verkaufen, ist's aber nahezu stabil bis leicht gering fallend dann kauft keiner erst wieder wenns steigt.
Weil halt jeder auf den fahrenden Zug aufspringen will, ist nachvollziehbar aber nicht zwingend vernünftig.
Die Frage die sich stellt ist nur, was passiert nach langer Durststrecke der Preisstabiliesierung oder bei leichten kontinuierlichem sinkendem Preis, da wirds sich eine Verkaufwelle bilden, die wenn die einmal ins Rollen kommt nicht mehr zu stoppen sein wird. Bei Aktien setzt man den Handel bekanntermaßen aus, gibts das auch bei Edelmetallen wenn die mal am Tag 20 % verlieren?
Einer der auf dem Teppich bleibt.  am 02. Mai 2011     10:18:56

Ich wünsch euch allen einen wunderschönen Abend.
Ich rede aus Erfahrung, man kann sein Geld in vielen Zwecken verwenden, aber das beste ist Gold, denn denk an die Wirtschaftskrise, die Banken gingen pleite, aber das Gold was im Tresor ist geht nie verloren.
akin am 29. April 2011     09:12:30

Hallo, ich habe mal eine Frage, ich habe mir hier die ganzen Kommentare durchgelesen. Ist es ratsam immer noch Gold anzukaufen? Ab wann fängt es sich an zu lohnen, also ab wieviel Gramm? Oder ist das egal, ich bin mir sehr unsicher. Wäre nett wenn sich jemand darauf melden könnte, im voraus schon einmal vielen dank
huhu am 28. April 2011     09:03:13

Habe die Moeglichkeit in den Goldabbau in Sierra Leone zu investieren. Hat da jemand eine Meinung dazu?
Joe Blow am 21. April 2011     09:12:06

@ selcuk
ca. 61,68 € für 2g 916er Feingold
NWO am 19. April 2011     14:13:57

Hallo kann mir einer vielleicht weiterhelfen wie viel 916 feingold 2 gramm kosten würden, wenn ich es verkaufen würde ?
selcuk am 19. April 2011     12:06:29

Hallo Profi

Na warum sollte man jetzt sein Gold verkaufen?
Bist Du etwa der Überzeugung, dass das Finanzsystem nicht am kolabieren ist?
Frage mal Deine Großeltern wie es ihnen 2-mal mit Ihrem Papiergeld ergangen ist.
Also ich nehme lieber einen 50%-igen temporären Rückgang des Gold und Silberpreises in Kauf, als mein gesamtes Bargeld zu verlieren.
schoe32 am 18. April 2011     15:37:36

Bei deinem Schmuck kommt es darauf an welche Reinheit der Schmuck hat. 250 g 999er Gold ist schließlich weit aus mehr wert als z.B. 333er.
Beispiel:
für 999er bekommt man momentan ca. 8250 Euro (wie gesagt ca.)
für 333er lediglich ca. 2700 Euro!
Andreas am 18. April 2011     09:16:16

@Laie - bist du arm oder gierig?
Jedenfalls richtet sich der Wert nach dem Gehalt (333/585/750...) und 1Unze sind ca. 31,1 Gramm - bitte selbst rechnen - ansonsten halten bis Oktober und dann evtl. verkaufen!
mandala am 18. April 2011     09:14:20

Hallo, habe ca. 250 gramm Goldschmuck. Kann mir wer sagen, wieviel ich jetzt dafür bekommen würde?
Danke im Voraus
Laie am 15. April 2011     09:08:51

wer jetzt nicht verkauft wird weinen
derProfi am 13. April 2011     17:08:50

Also das is ja schon der absolute Hammer wie der Goldkurs steigt!
Was mein ihr dazu, sollte man vielleicht ein bissle von seinem Gold verkaufen oder würdet ihr weiter investieren???
Samu am 11. April 2011     09:34:49

Besten Dank für die Tipps und die angebotene Hilfe. Leider hab ich noch kein Foto, es wird aber bald eins geschossen. beste Grüße Siggi
siggi am 09. März 2011     09:56:08

An Siggi
http://cgi.ebay.at/Gedenk-Muenze-Fussball-WM-1974-massiv-3-8g-900er-GOLD-/290506711942 Schau mal da, dann kannst hochrechnen auf das Gewicht Lg.
Kurt am 07. März 2011     14:17:48

@siggi
schick mal ein Bild, Vorder- und Rückseite zur Begutachtung an meine mail siehe unten im chat, dann sag ich dir darüber mehr!
Das heißt bei online.de hab da das i vergessen zu tippen
Einer der auf dem Teppich bleibt.  am 04. März 2011     09:07:22

hallo, ich habe goldmünzen und brauche geld.
den materialwert kann ich leicht berechnen aber ich denke der ideologische wert ist für einige recht hoch. Es ist ein satz von zehn gedenk-goldmünzen der fifa 1974. Sie sind aus 900-er gold und jede 15,5g schwer, alle im lederetui mit zertifikat. Kann mir jemand sagen mit welchem verkaufspreis ich rechnen kann? Vielen dank Siggi
siggi am 03. März 2011     18:25:26

an alle goldsucher. es ist genug für alle da! neulich wurde eine galaxie endeckt in derem gravitationskern laut berechnungen der esa sich das metall gold in 10 hoch 32 erdmassen befindet. sie bewegt sich auch mit schnellen 4000000 km pro stunde auf uns zu, wird es nun zu einem goldcrash kommen? laut esa ja aber erst in 10 milliarden jahren sorry..
also vergesst vor lauter gold nicht mal nachts zu den sternen zu blicken und erkennt eure kleinheit...
claus am 28. Februar 2011     09:10:04

Goldsucher
was war den das für eine Münze? Oder doch Medallie
ich zahl für Münzen 9 Gramm 999er 260,00 Euro
und für Medallien 999er 9 Gramm 235 Euro
Einer der auf dem Teppich bleibt.  am 23. Februar 2011     14:24:23

Ich war heute mit meiner Goldmünze(9 g) aus 999/1000 bei einem Schmuckhändler, der auch Gold ankauft, der bot mir 150 Euro an, ich dachte ich hör nicht richtig. Gibt es eigentlich nur schwarze Scharfe. Man O Man
Goldsucher am 23. Februar 2011     09:12:53

@Pedrosilino
Schrebergarten vorhanden, Barren vergraben, Helikopter steht bereit zum flüchten.
Barrenstapler am 22. Februar 2011     17:06:33

@Barrenstapler vom 16. Februar 2011
Empfehlung:
1. Schrebergarten zulegen und mit Obst,
Gemüse und Kleintieren bestücken.
2. Auf dem freien Gelände nach der
Kartoffelernte Gold, Silber und
Schmuck vergraben (da wo der
Regenbogen an die Erde kommt)!
Pedrosilino am 22. Februar 2011     09:09:37

Hallo....was ist mit Silber los ??? Explodiert das ?? kann man es jetzt zu diesen Preis noch kaufen? Silber oder Gold-was ist vernünftiger ???
Danke für ein paar Tipps.
Kurt am 22. Februar 2011     09:06:01

Anfrager
hallo
kannste über namensneutrale Mail
( raus.bist.dumail at t-onlne.de ) machen oder mich mit den hinweisen die ich gegebenhabe suchen
gruss
Einer der auf dem Teppich bleibt.  am 21. Februar 2011     13:55:18

HALLO FREUNDE DER EDLEN METALLE !
Ich lese nun schon viele Monate eure interessanten Fragen u. Kommentare um für mein schmales Portmonee die richtige Anlageform zu finden. Nun denke ich etwas gefunden zu haben, das passt. Möchte eure Meinung dazu bitte lesen. Goldtafelbarren die kommen laut Angabe des Herstellers Ende Februar auf den Markt. Sie sind aus Recyclinggold, Reinheit 99,99 %, in 50 oder 100 g Tafeln zu haben und in 1 g Barren zu brechen. Der Preis im Moment da ich es schreibe 3455,92 à 100 g Tafel, Stand 19.02.11 01:20 Uhr Goldpreis 3258,36 à 100 g Barren aber 41,84 im 1 g Barren!
Joo
Jürgen Kreß am 21. Februar 2011     09:29:38

@einer der auf dem Teppich bleibt:
ich hätte gerne mehr Infos über die Anlage in Goldmünzen und Silbermünzen aus der Kaiserzeit welche einen hohen Sammlerwert haben. Kann man dich kontaktieren? Email o.ä.?
Beste Grüße
Anfrager am 21. Februar 2011     09:26:29

In den Augen aller, die bei den derzeitigen Preisen in Gold investieren, sollte doch das bisschen Papier mehr keinen Ausschlag geben. Gehen hier nicht sowieso die meisten davon aus, dass der Euro nichts wert ist? Also raus damit...
Gustel am 21. Februar 2011     09:26:03

...ach ich kann mich garnicht mehr einkriegen - ich finde das ziemlich lustig!! Welch geile Verkaufstaktik. Liebe Leute, ich biete euch eine Unze Silber. Der Momentane Materialwert liegt bei 22€. Da ich aber davon ausgehen muss, dass der Materialwert auf 5€ sinkt verkaufe ich euch die Unze für 300€ - schlagt zu!!! LOL
Empätheriseria am 18. Februar 2011     15:08:26

Liebe Leute von der Verkaufstelle. Ich verstehe eines wirklich nicht, Sie argumentieren die ganze Zeit, dass Sie nicht mit einem ständigen Anstieg des Goldpreises rechnen können - das ist jedem klar - aber welche Rolle spielt das? Was hat der Goldpreis am Vortag mit den Energie- und Personalkosten zu tun? Wieso wurde auf Grund der Schatulle der Aufpreis letztes Jahr gerechtfertigt und nun dies? Vor allem: Wenn der Goldpreis nach Ausgabe sinkt, dann haben Sie zum Zeitpunkt der Ausgabe ja im Vergleich zum dann evtl. gesunkenen Preis Gewinn gemacht. Es tut mir schrecklich leid, aber ihre Rechnenart und vor allem Ihre Begründung ist für mich absolut nicht nachvollziehbar!! Nochmals - wenn der Goldpreis eine Woche nach Ausgabe um 50% sinken würde - dann hatten sie doch glück gehabt, dass sie den Preis von der Woche davor eingenommen haben - wieso sollte dies eine Begründung für einen Aufschlag sein? Nach Ihrer Logik wäre dies eher einen Grund den Preis zu senken. Denn wenn der Preis nach Ausgabe in Bodenlose fällt, dann haben die Leute sagen wir mal 200€ für eine Münze bezahlt, die in dem Moment einen Goldwert von 150€ hatte und der nach dem von Ihnen befürchteten Fall nur noch bei 75€ liegen würde - was ist das bitte für ein Grund den Preis zu erhöhen???
Empätheriseria am 18. Februar 2011     12:07:20

hat nicht mal einer von euch lust in gesundes essen zu investieren? ist heute und in krisenzeiten möglich.
der vom dorf am 18. Februar 2011     09:09:45

....muss essen, da schaust aber die Regenwürmer schon von unten an!!
a bissl Glück am 17. Februar 2011     09:10:50

Szenario 2
Der Mensch muss essen.
Falls Lebensmittel unbezahlbar werden oder es keine mehr zu kaufen gibt,werden sich Millionen Menschen auf den Weg machen,um essbares zu suchen (wie Heuschreckenplage).
Münzen nützen nur bedingt.
Barrenstapler am 16. Februar 2011     14:15:25

Einsteigen, Platz nehmen, jetzt geht's los - jetzt geht's los, Rakete INFLA zur Startfreigabe; Countdown -ten-nine-acht-sieben-liü-wü-...
a bissl Glück am 16. Februar 2011     14:15:17

was ist los mit den ganzen hellsehern, die meinten, dass das gold immer mehr fällt?
glaskugel einen sprung? :D
sesam am 14. Februar 2011     09:57:18

Empätheriseria
versteht was von der Sache: Die Begründung der VfS (Versandstelle für Sammlermünzen) für die Erhöhung des Zuschlags ist schlicht falsch. Verfahren: Die Bestellung für die nächste 20€-Goldmünze endet am 30.04.2011.
"Der offizielle Ausgabepreis richtet sich nach dem aktuellen Goldpreis zum Zeitpunkt der Ausgabe der Münze, die am 23. Juni erfolgt."
In gleicher Weise wird mit den 100€-Goldmünzen verfahren (nur anderer Bestell- und Ausgabezeitpunkt).
Goldfeingehalt und Auflagenhöhe:
20 € 1/8 Unze Gold 5 Prägest.á 40T Stck
100 € 1/2 Unze Gold 5 Prägestätten mit
abnehmender Stückzahl von je
100T in 2002 auf je 64T in 2009
200 € 1 Unze Gold nur in 2002 5x20T
Stck. geprägt.
Im Internet sind unter gold.de, prägefrisch.de und bei Angabe weniger Daten unter "Google" alle Informationen
nachvollziehbar.
Pedrosilino am 10. Februar 2011     10:09:55

Offenbar sind hier alle im Besitz einer Glaskugel. Da ich nicht in die Zukunft schauen kann, verlasse ich mich einfach auf den gesunden Menschenverstand. Und der sagt mir, dass es natürlich (irgendwann!) eine Korrektur geben wird. Nur: Nach einer Korrektur geht es zwangsläufig - Gold ist endlich - wieder weiter aufwärts. Ist quasi ein Naturgesetz...
Grandseigneur am 10. Februar 2011     09:07:00

Sehr geehrte Damen und Herren,

Der Ausgabeaufschlag für Goldmünzen wurde vom Bundesministerium der Finanzen ab diesem Jahr auf 50 Euro festgelegt. Das BMF hat sich angesichts des seit 2002 unveränderten Zuschlags und der gestiegenen Kosten zu dieser Anhebung entschlossen. --

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Verkaufsstelle für Sammlermünzen der Bundesrepublik Deutschland
Ich am 09. Februar 2011     15:07:48

Sehr geehrte/r Herr/Frau,

die kürzlich vorgenommene Erhöhung des Ausgabeaufschlages für deutsche Goldmünzen ist darauf zurückzuführen, dass sich der Verkaufpreis nach dem Materialwert des Goldes zum Marktpreis am Tag vor dem Erstausgabetag zuzüglich eines Aufschlages richtet. Dieser deckt zudem die Kosten der Herstellung und des Vertriebes der Münze ab. Zusätzlich ist ein angemessener Gewinn für den Bundeshaushalt zu erwirtschaften.

Bitte bedenken Sie auch, dass seit 2002 u.a. die Personalkosten und die Energiekosten gestiegen sind. Weiter ist zu beachten, dass das Bundesministerium der Finanzen bei seiner Preiskalkulation keine ständige Steigerung des Goldpreises unterstellen darf, sondern auch die Möglichkeit einkalkulieren muss, dass der Marktpreis des Goldes fällt. Damit Verluste für den Bundeshaushalt vermieden werden, bedarf es der Vornahme von Sicherungsgeschäften, deren Kosten in den Ausgabeaufschlag miteinfließen.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Leisinger

- Leitungsstab -
Bundesministerium der Finanzen
Referat für Bürgerangelegenheiten5
Ich am 09. Februar 2011     15:07:37

Sehr geehrte Kunde,

"Der Verkaufpreis für Goldmünzen richtet sich nach dem Materialwert des Goldes zum Marktpreis für Gold am Tag vor dem Erstausgabetag zuzüglich eines Aufschlages, der die Kosten der Herstellung und des Vertriebes der Münze decken muss und einen angemessenen Gewinn für den Bundeshaushalt erwirtschaften soll. Seit 2002 sind die Personalkosten, die Energiekosten und übrige Kosten gestiegen. Hinzu kommt, dass das BMF bei seiner Preiskalkulation nicht mehr eine ständige Steigerung des Goldpreises unterstellen darf, sondern die Möglichkeit einkalkulieren muss, dass der Marktpreis des Goldes fällt. Damit Verluste für den Bundeshaushalt auf jeden Fall vermieden werden, bedarf es der Vornahme von Sicherungsgeschäften, deren Kosten in den Ausgabeaufschlag einfließen."

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Verkaufsstelle für Sammlermünzen der Bundesrepublik Deutschland
Ich am 09. Februar 2011     15:06:44

Es wird ja auch keiner gezwungen zu kaufen. Also mir sind diese Aufschläge ehrlich gesagt egal.
der vom dorf am 09. Februar 2011     09:09:40

Empätheriseria
du vergisst die Logik der Anlagemünzen, die sind doch in Mio facher Anfertigung. Stempelherstellung wenige Cent pro Stück, 20 Euro Gold wenige Stück, einige Euro Stempelherstellung. Nicht das Auflageverhältnis vergessen,
bitte unbedingt die Feinmetallpreise und die Ausgabepreise der 100er und 200er hier mal zu veröffentlichen, wer die selber gekauft hatte, ich kenn die nicht.
Möglicherweise soll die Geldmacherei auch ein bissle daran schuld sein, aber wenn man bedenkt das die Händler anfänglich untereinander die 20er mit 300 Euro und mehr hin und hergeschoben haben ist doch auch nachvollziehbar das die Hersteller von dem Zeug ein Krümel davon abhaben wollen ohne die Auflagen zu erhöhen.
Du vergisst auch die Tatsache, dass die Goldwerte zum Tageskurs bei Verlassen in die Prägung verbucht werden und zum Ausgabekurs verkauft werden, da sind doch Unterschiede möglich die ich meine, rein buchalterisch. Ich weiß nicht, inwieweit die diese zur Prägung erforderliche Menge kaufen, verkaufen, aber ich denke da sind auch Zahlen in Eurowerten im Spiel, und nicht nur Unzenangaben.
Einer der auf dem Teppich bleibt.  am 08. Februar 2011     14:22:39

Amüsante Disskussion. Erstens spielt der Goldpreis meines Erachtens nach keinerlei Rolle, da der Tag vor Ausgabe zwecks Festsetzung genutzt wird. Ich zahle alle anderen Waren ja auch zum aktuellen Preis und nicht zum eventuellen Preis in drei Jahren. Abgesehen davon gehe ich mal strikt davon aus, dass das BFM seine Goldbestände nutzt und nicht extra einen Tag vorher schnell noch Gold kauft und in die Prägeanstalten bringt - dann haben die Guten das Ganze wohl eher vor 40 Jahren gekauft und kommen was das angeht eh mit einer überdurchschnittlichen Rendite davon (aber dies ist irrelevant, da man Gold eh nicht in Euro umrechnen sollte - eine Unze ist eine Unze - alles andere sind Milchmädchenrechnungen. EM´s sind die Grundabsicherung für Währungen - daher sind sie eigentlich nicht in solche umzurechnen). Die 25 Euro Aufschlag waren schon viel im Vergleich zu den Aufschlägen die andere Prägeanstalten nehmen. Begründet wurde dieser Aufschlag mit 1. Produktionskosten (Herstellung, Personal, Energiekosten etc.). Und 2. bei der Eiche wurden die damals schon kritisierten 25 € mit der Holzschatulle begründet! Nun 100% aufzuschlagen (ohne Schatulle) scheint mir ausschließlich Geldmacherrei zu sein - ich sehe keinerlei kaufmännische Begründung außer Gewinn dafür! Dann müssten alle Anlagemünzen ebenfalls das doppelte Kosten!! Ein Aufschlag von 5-8% ist üblich - hier reden wir nun von einem Aufschlag von ca 38,46%!! Dann würde ein Krügerrand jetzt statt 1038,80 € 1378,46€ kosten!!!
Na dann Prosit!!
Empätheriseria am 08. Februar 2011     11:45:17

Pedrosilino lies nochmal genau durch, was ich geschrieben habe. Nicht die höheren Herstellungskosten sind für den Zuschlag verantwortlich sondern der höhere Goldpreis der nicht kalkuliert werden kann, die Herstellungskosten und der Gewinnaufschlag sind immer die gleichen. Nur der Goldpreis ist doch nicht kalkulierbar und wenn die Schwankungen den geringen Aufschlag auffressen und das nicht mehr ausreicht um am Ende mit Gewinn zu verkaufen, muss der Aufschlag erhöht werden.
Einer der auf dem Teppich bleibt.  am 08. Februar 2011     09:22:40

@Einer der auf dem Teppich bleibt.
Die richtige Begründung hast Du doch selbst schon gebracht:
Höhere Herstellungkosten bedingen eine Preiserhöhung für den Zuschlag auf den Goldpreis.
Pedrosilino am 07. Februar 2011     10:29:10

Pedrosilino
schon mal in den Sinn gekommen das die Produktionnebenkosten sowie die Goldpreisschwankungen zwischen Ankaufspreis für die Herstellung und Verkaufspreis bei Ausgabe unter Umständen ein nicht rentables Geschäft für die ausgebende Stelle ist, oder würdest du wenn du drauflegst trozdem weiter den Preis halten? Und wie du selber sagtest: Die 1/8 Unzen zu 20 Euro sind erstens 5 Stück und nur jeweils eine geringere Auflage im Vergleich zum 100er, daher sind die Nebenkosten (5 Stempel) kalkulatorisch auf eine geringere Menge Feingold zu verteilen und somit deutlich höher. Ist doch logisch.
Was glaubst würde ne 31 g Münze kosten, die es nur 1000 mal gibt. Da reichen 50 Euro Aufpreis bei weitem nicht. Ist keine Geldmacherei sondern reine Rentabilitätsentscheidung. Mach mal Gegenrechnung bei der 2002 100 Euro Ausgabe und 200 Euro Ausgabe. Was war da der Aufschlag? Ich kenn die damaligen Euro Feingramm Preise sowie die Ausgabepreise nicht, aber auch da denke ich sind's mehr als 25 Euro gewesen oder täusche ich mich, bitte klär mich auf, da ich niemals Gold Euro gekauft habe.
Einer der auf dem Teppich bleibt.  am 07. Februar 2011     09:38:43

@Einer der auf dem Teppich bleibt.
1. "Normal" waren bisher Aufschläge von 25€ pro Goldmünze + Versandkosten.
2. Künftig 50€ pro Goldmünze + Versandkosten.
3. 20€-Goldmünze enthält 1/8 Unze Gold 100€-Goldmünze enthält 1/2 Unze Gold
4. Der Aufschlag bei der €20-Goldmünze im Verhältnis zur 100€-Goldmünze beträgt also Vierfache im Verhältnis zum Goldgehalt!
5. Die falsche Begründung für die Preiserhöhung: "Angesichts des Anstiegs des Goldpreises."

Die Goldmünzen werden immer zu einem Goldpreis verkauft der bei Bestellung noch nicht feststeht, sondern für einen festgelegten Tagesgoldpreis, für den der Termin in der Zukunft liegt. Dazu kommen dann die obigen Aufschläge.
Für diese Ausgaben hat das BMF das Ausgabemonopol und kann demnach den Preis bestimmen. Spätere Preisfeststellungen richten sich nach Angebot und Nachfrage, Goldgehalt, Erhaltungsgrad der Münze und auch nach Stückzahl der Auflage.

Der Händler lebt von Essen und Trinken.


Pedrosilino am 03. Februar 2011     16:56:41

Pedrosilino warum regste dich auf, sind doch normale Zuschläge laut Ausgabe Preisliste der Bundesfinanzverwaltung.
Erst nach der Ausgabe werden die meist zum Goldpreis gehandelt unter Privaten Verkäufern, unter Händler mit Zuschlag weil der davon leben tut
Einer der auf dem Teppich bleibt.  am 03. Februar 2011     10:00:55

Alle typischen Merkmale einer Blase sind bereits erfüllt. Gold hat die Erwartungen durch die Panikmache der Medien übertroffen und wird die Tendenz vom Bärenmarkt übernommen. Die Spekulanten verlassen Gold. Ich rechne mit einer deutlichen Korrektur des Goldpreises nach unten.
Perseus am 03. Februar 2011     09:55:34

Was soll die 5 Jahres Kurve sagen? Ist doch keine Aussage. Nimm die Spekulanten & Krise raus und der Ball ist flacher...
Perseus am 02. Februar 2011     16:03:04

Achtung Falle bei Goldmünzenkäufen über die VfS:
Auszug Seite 2 des Journals "prägefrisch" 1/2011:
50 Euro Zuschlag für Goldmünzen!
"...angesichts des Anstiegs des Goldpreises werden wir den Zuschlag je (Gold)-Münze ab 2011 von 25 auf 50 € je Münze anheben" Sowohl auf 20€ als auf 100€-Goldmünzen.
Zuzüglich Versandkosten!!!
So eine primitive Begründung habe ich selten gehört, da die Goldmünzenpreise von jeher dem Goldpreis angepasst waren.
Insbesondere auch 20€-Goldmünzen werden künftig kosten:
Goldpreis+€50 Aufschlag+Versandkosten. Das ist eigentlich ein Fall für Verbraucherschützer/Kartellamt - oder gelten Goldmünzensammler als unschützenswerte Spekulanten?

Pedrosilino am 02. Februar 2011     14:09:30

der mann wäre sehr reich der das könnte:) guck dir die 5 jahres kurve an, das sagt doch alles oder... viel weiter fällt es meiner meinung net, jetzt kannste kaufen!!
guga am 02. Februar 2011     09:40:48

im krisenfall ist ne eigene immobilie auch gold wert vor allem wenn mann damit geld verdient. man muss keine inflationäre miete zahlen, isst seine eigenen dioxinfreien eier und sonntag gibts ne ente die nur naturfutter gesehen hat. eine grosstadt ist wenn der strom und das wasser abgeschaltet wird nach 3 tagen unbewohnbar.
der vom dorf am 02. Februar 2011     09:35:33

Ist das berechtigt, dass hier so viele schwarz sehen? Dass das Gold ganz schnell seinen Wert verlieren wird? Und wann ungefähr? Kann das jemand sagen?
Goldie am 01. Februar 2011     10:51:27

hab mir die ersten 3 goldstücke zugelegt weitere folgen .silber hab ich schon seit 20 jahren genug.ich werde auch nur so kaufen das ich nicht verkaufen muss deshalb ist mir der kurs auch nicht so wichtig
der vom dorf am 31. Januar 2011     10:04:10

ich werd ein bischen geld jetzt auch in münzen anlegen. hab mich für alte deutsche 20 markstücke entschieden. auch die mit hohen auflagen. und was die inflation betrifft wäre ich froh ein paar der letzten gedruckten billiardenscheine zu besitzen auch dieses papiergeld hat enormen wert. zumindest die letzten.
der vom dorf am 28. Januar 2011     09:10:02

Der Verkauf hat bereits begonnen, aber ich möchte mich ebenfalls nicht aufdrängen und wollte nur diejenigen warnen, die dem Goldrausch verfallen sind :-). Warten wir einfach noch ein paar Monate.

@Einer der auf dem Teppich bleibt
Ich würde dir gern mal mailen, wenn du möchtest. alpha-3000 {at} web punkt de

Chartbeobachter am 28. Januar 2011     09:08:34

@Chartbeobachter: Dass in Bälde viele ihr Gold verkaufen, ist auch wieder etwas Spekulation ;) Ich glaube so groß ist das Unvertrauen in Gold noch nicht geworden, vor allem jetzt, bei den ganzen Währungsgeschichten (verschuldete südliche EU-Staaten, USA usw.) Da ist vielen noch Gold der Inbegriff des sicheren Hafen, auch wenn der Preis zurückgeht.

Aber du hast auf jeden Fall Recht, dass man noch warten sollte, derzeit deutet vieles auf eine Korrektur hin.

Evtl. kann man in Kürze ein 1000er-"Schnäppchen" machen.
hansimglück123 am 26. Januar 2011     17:38:42

Hallo Chartbeobachter,
mit deinen Aussagen wirst hier keine Freunde finden, mich haben die nahezu rausgeekelt denke aber genau so wie du
Einer der auf dem Teppich bleibt.  am 26. Januar 2011     17:38:22

@butzi
Wie du siehst, fällt der Goldpreis tatsächlich und es wäre bereits jetzt ein Verlust, wenn du gekauft hättest.

Das ganze Gelaber von den sogenannten Ökonomen bezüglich eines deutlichen Anstieg des Goldes (der größte Träumer behauptet einen Anstieg bis zu 50.000$) glaube ich sowieso nicht, sondern ich sehe da eine ganz andere Taktik dahinter. Wenn ich Recht habe, werden in absehbarer Zeit viele ihr Gold verkaufen (und fette Gewinne einfahren), der Goldkurs fällt extrem und ALLE, die zu hoch eingestiegen sind, werden derbe Verluste einfahren.

Klar lachen jetzt viele darüber, aber bekanntlich, wer zuletzt lacht, lacht am besten. Von daher besser mal abwarten mit dem Kaufen.
Chartbeobachter am 26. Januar 2011     10:59:59

Na dann mal abwarten und tee trinken, das kann ja aufregend werden :)
butzi am 25. Januar 2011     16:52:23

ZITAT von Rumpelmann am 08. Dezember 2010 : Mein Urgrossvater hatte 1912 - vorm I Weltkrieg - zwölftausend Mark in Scheinen - hab Sie beim ausräumen in einer Zigarrenkiste gefunden - Wert gleich Null - in Goldmünzen wäre es heut noch ein Vermögen. Gold überlebt
jedes System - ob drittes Reich, Kommunisten oder die jetzige Euro-Konstellation. Werden sicher in Kürze sehen wo der Euro landet.
:::nun meine Ergänzung + Erklärung dazu um Missverständnisse auszuschließen.
Ich habs vorher nicht gesehen
Deine genannten Papiertausender wurden mit Datum 1910 bis in die Anfangszeiten 1921 der Inflation gedruckt, daher ist deine Vergleichswerthaltigkeit mit Gold nicht echt, diese mehreren 10 tausende Mark konnten niemals in Goldmark umgetauscht werden da zu der damaligen Zeit als die gedruckt wurden diese Golddeckung bereits nicht mehr vorhanden war, der Lohnbrief hatte da schon einen entspechenden hohen Mark Wert aber eben als Inflation in Papier nicht in Metall das ist zu beachten. Die Reichen, die die ersten echten 1000er 1910 gehortet hatten und damit bezahlten sind, wenn nicht frühzeitig umgetauscht, um Ihr Reichtum gebracht worden, allerdings habe ich in meiner 20järigen Geschichte noch keinen stark abgenutzten 1000er Schein 1910 gesehen was darauf schliesen lässt, dass die Mengen, die heute vorkommen aus der Infaltionszeit 1920-1921 stammen.
Dies nur zu Aufklärung über ein seit längerem im Umlauf befindlichen Gerücht um die 1000er Scheine 1910.
Einer der auf dem Teppich bleibt.  am 24. Januar 2011     09:18:13

@butzi
Nein! Da der Kurs weiter fallen wird, wie ich gesagt habe, auf jeden Fall noch warten. Auf jeden Fall bis im März.
chartbeobachter am 24. Januar 2011     09:13:20

gold kaufen??? nein. abwarten, denn der goldpreis fällt. bei 950 dollar steige ich wieder ein
tom am 24. Januar 2011     09:12:55

zu butzi, das musst du selbst entscheiden wann du kaufst bzw verkaufst.
Presy am 19. Januar 2011     09:33:32

Bin mir jetzt nicht mehr ganz sicher, fällt der Goldpreis jetzt erheblich (200 EUR) oder bleibt er bei 1020 EUR die Unze. Was meint ihr so? Lege erst seit kurzem in Gold an und will wissen, ob es gut ist jetzt zu kaufen.
butzi am 18. Januar 2011     17:15:42

@sky bist du ein hellseher ? ;)
sesam am 12. Januar 2011     11:09:17

einen sinkenden goldpreis kann ich verkraften,kann man doch günstig nachkaufen.
Aber einen super GAU nur mit papiergeld, ist schwierig zu verkraften.
Barrenstapler am 11. Januar 2011     13:51:50

Klar wird in einer Notzeit ein Goldstück sehr wahrscheinlich akzeptiert und wertloses Papier nicht; soweit ist das wohl jedem klar.
Chartbeobachter am 11. Januar 2011     12:04:36

ACHTUNG.... Gerüchte vom GOLD

Mehrere Staaten wollen Ihre Goldreserven verkaufen, um die EU Länder zu stabilisieren.
GOLD fällt in den nächsten Wochen bis zu 75%, abwarten und Tee trinken angesagt? Dann kann es zu spät sein.....
sky am 10. Januar 2011     09:55:29

So richtig verstehe ich den letzten Kommentar zwar nicht, aber das macht ja nichts :-)

Nun ist der Abwärtstrend eingetreten und wird sich letztendlich, wenn auch mit Schwankungen, fortsetzten. Jetzt warte ich noch zwei, drei Monate und dann decke ich mich mit Krügerrand ein. Wetten werden gerne angenommen.
Chartbeobachter am 10. Januar 2011     09:53:55

Für eine goldene Taschenuhr bekommt man möglicher Weise ein Brot und fünf Brötchen, aber Inflationsgeld eignet sich nicht einmal für hinterlistige Zwecke.
Achimo am 10. Januar 2011     09:47:51

Goldmünzen statt Sparbuch doch besser oder?Wer schenkt da schon ca 20% minimal bei Charts wenns anschaust Kriese beim T"euro Do lar.Oder beim Weltspartag an Kuli und Kalender--wenns da heut noch was ersparen kannst bei Netto 1400.-oder lieg ich da falsch.habe zufällig 1Dukaten Mai 75 Euro jetzt 114 Euro-jede Menge Überstunden für an Arbeiter
und keine Gelenksabnützungen mehr oder?theoretisch a bisserl Reicher gsünder oder lieg ich komplett falsch.Wo ist das Risiko.??Die Münze glänzt ..a paar Philharm..2013 Gratisurlaub all Incl.mit Casino und so.doch möglich oder auch nur ein riskantes Spiel?Das mit Gold ist mit mir nur zufällig zustande gekommen vor 3 Wochen...sagt da sonnst jo keiner was.klingt zu logisch -wirds halt a Weltreise.Bei Gold da geht doch a Rakete hoch
a bissl Glück am 30. Dezember 2010     11:28:59

vielleicht ist gerade das das problem, dass es das geld überhaupt nicht wirklich gibt - alles nur symbolisch und virtuell.
wirkliches geld, das glänzt
Barrenstapler am 23. Dezember 2010     15:05:53

@barrenstapler

das geld hats nie wirklich gegeben, das ist ja problem mit den aktiengschichtln!
sesam am 22. Dezember 2010     09:37:04

Barrenstabler
wo ist wohl das ganze Geld!?
die, die es hatten, haben alles in EM angelegt und der der das EM vorher hatte und nun EU in Massen, hat damit die Wirtschaft angekurbelt und oder schulden bezahlt. Oder wie meinste haben manche Banken trotz Miliarden verlusten in den vorjahren plötzlich wieder hohe Schwarze Zahlen in den Bilanzen.
Einer der auf dem Teppich bleibt.  am 21. Dezember 2010     14:01:17

Wenn mir jemand mal sagen kann, wo eigendlich das ganze geld ist?Es ist doch die rede von der geldschwemme.
Die banken sind pleite.
Die staaten sind pleite.
Betriebe und konzerne erhalten subventionen.

Ach da gab es doch mal die geschichte vom bettler, der damit REICH wurde.
Barrenstapler am 21. Dezember 2010     11:18:34

Die Mischung machts!
Schwatz am 20. Dezember 2010     09:20:56

ACHTUNG an alle Käufer:
http://ae-edelmetall.com
dürfte inzwischen jeder kennen. Es handelt sich um Betrüger, die nicht ausliefern und deren Seite auf den Bahamas registriert ist.

Neu wird hingegen diese Seite sein:
http://wagner-gold.com

Hierbei handelt es sich um den selben Abzocker. ALSO BITTE NICHT SO BLÖD SEIN UND DORT KAUFEN!
Golddepot am 20. Dezember 2010     09:18:47

Szenario 1
wert euro gleich 0
fals in papierform grössere mengen vorhanden
heizwert:1kg euro = 0,423 liter heizöl
Barrenstapler am 16. Dezember 2010     13:54:53

Kurt
wenns soweit kommt das nichts mehr zum essen gibt dan hilft mir das gold auch nicht, den wer ist so blöd und gibt nahrungsmittel für metall her, mit dem man nicht überleben kann. Deine logig hat nen fehler.
Einer der auf dem Teppich bleibt.  am 16. Dezember 2010     09:26:18

"Die Goldhorter sollen weiter Ihre Unzen und Barren und sonstigen neumodischen Münz- und Medalien Schrott in Gold oder Silber kaufen." Zitat einer der auf den Teppich bleibt......Unze ist Unze, wenns nix mehr zum Essen musst auch Deinen "Altmodischen Schrott" für ein Stück Brot hergeben........
Kurt am 15. Dezember 2010     09:10:20

Für die Zukunft braucht man weder Dollar noch Unzen. Man braucht Glück zum Überleben. Aber mit einigen Barren im Keller lässt sichs besser schlafen.
Barrenstapler am 14. Dezember 2010     09:09:50

"da ich anscheinend hier nicht gewünscht bin werde ich mich zukünftig hier raushalten und nichts mehr schreiben"

@der auf auf dem Teppich bleibt...
Deine Hellseher-Qualitäten gehen auf den Wecker.
Gold und Silber sind physische Anlageformen, der Kurs ist mir dabei vollkommen Wurst, beruhigend es zu haben - das ist der Kick...
Kurt am 13. Dezember 2010     17:29:14

@Teppich:

Zitat: "Im Jahr 2012 dann 779 Euro und so weiter bis ca. 2015-2017 um 400 Euro für ein Krügerrand bezahlt werden müssen"

Du träumst wohl von nackerten Weißwürsten?

Wie kann man eigentlich solche Prognosen aufstellen; spekulativer geht's doch gar nicht mehr.

Bei allen Vorhersagen muss man sich doch eingestehn, dass man im Grunde nie richtig liegen kann.
Unzen-Polierer am 13. Dezember 2010     09:35:40

an den Pegasus
1. Behalte ich nicht zwingend alle, sondern kaufe die meist nur im Auftrag für die, die damit Geschäfte machen. Ich mach nur die Echtheitsprüfung daran.
2. Es gibt auch Gold Münzen, deren Sammlerwert höher ist als der Edelmetallwert, auch bei Silbermünzen. Da ist's münztypisch vollkommen egal, wie der Etelmetallpreis ist, denn der reicht oftmals nicht an den üblichen höheren Sammlerwert ran.
Natürlich gibts auch entsprechende "billige" Sammlermünzen, die mittlerweile vom Goldwert eingeholt oder sogar überholt wurden. Aber das ist dir als "reiner Gold käufer" ja eh egal, solange du fürs Gramm Feingold bezahlst und später wieder beim Verkauf mehr bekommst als du bezahlt hast.
Die Goldhorter sollen weiter Ihre Unzen und Barren und sonstigen neumodischen Münz- und Medalien Schrott in Gold oder Silber kaufen.
Dann lasst mir die echten Werte über, die immer dann nach unten eine Absicherung des eingesetzten Kapitals haben werden, denn der Goldwert bei steigendem Kurs steigt ja auch bei den Sammlermünzen mit, aber nach unten nicht zwangsläufig so fallend, weil dann der Seltenheitswert ab einem bestimmten billigeren Edelmetallwert wieder greift. Denkt mal alle darüber nach wer 24 oder mehr Euro für die Silber Unzen oder über 1000 Euro für die 31,1 Gram Krügerrand ausgibt. Für das gleiche Geld bekommt Ihr ne Silberne Kaiserreich Münze auf'm Flohmarkt von Altpreussen Bayern oder Würtemberg, die haben zwar nur 25 Gramm fein, aber wie gesagt nach unten bei 0,1 Euro pro Gramm Silberpreis deutlich mehr Sammlerwert.
Gleiches bei 4 Stück 20 Mark Gold = 28,4 G feingold der Kaiserzeit für Württemberg Baden Bayern oder Hamburg allerdings die Preusen sind immer nur Goldwert wenn die nicht unter ner Halben Mio Auflage haben. Das war ne kleine Infomation an die zukünftigen Edelmetallpleitegeher. Zumindest die, die bis zum Schluss der wieder steigenden Kurserwartung daran festhalten. Außer sie steigen intelligent um, aber eine Warnung sei gesagt, immer obacht bei falschen.
Wer Info haben will soll sich mit der Vereinsgemeinschaft in Ihrer Nähe zusammentun oder mich kontaktieren
Münzwart des Briefmarken und Münzenfreunde Lahr e. v. (Schwarzwald)
Einer der auf dem Teppich bleibt.  am 10. Dezember 2010     16:45:36

Ich habe eine Frage an alle Profis. Ich habe 17 Goldbarren (5g, eingeschweißt, von der BanK)
Lohnt es sich diese jetzt zu verkaufen oder steigen die Preise eurer meinung noch??
Ich am 10. Dezember 2010     14:27:13

@ Einer der auf dem Teppich bleibt.

Was ist aus Ihrem Versprechen geworden?

"da ich anscheinend hier nicht gewünscht bin werde ich mich zukünftig hier raushalten und nichts mehr schreiben"
tut beim Lesen weh am 10. Dezember 2010     14:26:56

Frage:
Warum kauft Der auf dem Teppich bleibt eigentlich kürzlich noch Goldmünzen, wenn er die Prognose doch für Gold so düster sieht?
Und dann, wenn dann der Kursabsturz kommt, dann hat er ja einen Verlust gemacht?
Viele Grüße an alle Optimisten, es kommen Goldene Zeiten :-)
Pegasus am 10. Dezember 2010     09:04:03

an werner linz
Hallo,
wenn es sich um Sammlermünzen handelt dann zum Händler oder Münzverein. Ich würde die als Münzwart vom Briefmarken- und Münzverein Lahr auch kostenlos schätzen Bild reicht vorläufig aus.
Sollte es sich um die "Bankware" handeln = Krügerrand und sonstige Moderen Unzen kannste das zur Bank tragen, aber manche Banken verlangen Prüf- und Bearbeitungsgebühren. Frag da vorher nach son,st bekommste beim Händler mitunter mehr. Bestes Beispiel: ein ehemaliger Sparkassen Angestellter hat mir erst kürzlich einige alte Goldmünzen verkauft. Da frag ich mich, warum er die nicht seiner ehemaligen Filiale gegeben hat. Komisch oder?
Gruss an alle Goldanleger lest meine Prognose weiter unten
Einer der auf dem Teppich bleibt.  am 09. Dezember 2010     08:53:54

Mein Urgrossvater hatte 1912 - vorm I Weltkrieg - zwölftausend Mark in Scheinen - hab Sie beim ausräumen in einer Zigarrenkiste gefunden - Wert gleich Null - in Goldmünzen wäre es heut noch ein Vermögen. Gold überlebt
jedes System - ob drittes Reich, Kommunisten oder die jetzige Euro-Konstellation. Werden sicher in Kürze sehen wo der Euro landet.
Rumpelmann am 08. Dezember 2010     12:20:40

Bis jetzt geht's bergauf mit meinen Unzen :-)
Ich bin mir sicher, dass es auch noch lange so weiter geht. Der auf dem Teppich bleibt hat Unrecht!
Golddepot am 07. Dezember 2010     09:38:27

wollte mal wissen, wo ich meine goldmünzen am besten verkaufe. bei der bank oder beim händler?
würde mich freuen wenn mir da jemand einen tip geben könnte
werner linz am 06. Dezember 2010     14:26:47

Gold ist immer das wahre Geld gewesen. Wenn wir die Graphik oben anschauen, wird uns klar, dass Gold die beste Investition ist. Gold ist die sicherste Wertanlage!!!
Isabelgoldvision am 06. Dezember 2010     12:02:02

Meiner Meinung nach ist Gold das Beständigste, was es überhaupt gibt. Siehe hierzu einfach die letzten 5000 Jahre. Die Prognosen von einem Rückfall auf 400€ ist in meinen Augen einfach nur lächerlich.

Ich werde nun 50% meines "Vermögens" in Unzen-Goldbarren investieren. Nächstes Jahr sehen wir dann weiter.
Golddepot am 26. November 2010     09:02:24

Finde es einfach schön, die verschiedenen alten, wie auch neuen Münzen anzusehen.
Ist viel schöner. als Banknoten zu betrachten. Und laut meiner 50 jährigen Erfahrung: der Langzeitanleger zahlt nie drauf. Und wenn: was solls, schönes Hobby ist es trotzdem
harytirol am 22. November 2010     09:06:50

Hildebrandt sein Gold würde sich jetzt lohnen zu verkaufen, er käme damit wieder auf den grünen Zweig!
Klaus Aulbach am 22. November 2010     09:06:33

Wer edelmetalle hat, der hat immer geld, egal in welcher währung. Papiergeld wird immer zu ihrem inneren wert zurückkehren, nämlich null. So lange ich papier habe, gebe ich nicht ein gramm her, um es in papier zu tauschen, zumindest in der gegenwärtigen situation. Silberzehner sind eine doppelte absicherung, zum glück nicht aus papier, der materialwert wird immer höher, wie die zahl, die den geldwert darstellt.
fishbed am 22. November 2010     09:06:11

Gold ist nicht alles, esgibt auch noch Platin.
Dagobert am 16. November 2010     17:32:09

Ich habe heute einige unzen verkauft das spekulieren hat sich mal wiedermal ausgezahlt!!!!
Presy am 15. November 2010     09:02:39

Goldpreis ist wie vorausgesagt eingetreten,
mal schaun wann ich wieder recht habe
Einer der auf dem Teppich bleibt.  am 11. November 2010     17:34:46

der dollar wird meiner meinung nach noch einige jahre haltem. die amis haben eine riesen kaufkraft. das sollte man nicht unterschätzen. und die chinesen werden meiner meinung nach nicht ihre dollar reserven verkaufen. damit zerstören sie ihren exprotmarkt america. noch sind die amis die grössten verbraucher von gütern aller art. deswegen wird der dollar noch einige zeit halten. warten wir mal die nächsten mega kriesen ab...
tim am 09. November 2010     09:09:56

Der große Knall kommt, wenn die USA mit ihrer zügelosen Schuldenpolitik von China die Rechnung präsentiert bekommt! Amerika ist Bankrott, jeder weiß das, keiner sagt was, jeder wartet auf den Knall. Wenn der Dollar untergeht, schlägt die Stunde des Goldes.............