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Silberschatz
500 g Barren Mitglied

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... eine Überprüfung der Goldreserven der USA zeigen würde, dass es nur einen kleinen Bruchteil des Goldes, das dort vermutet wird, tatsächlich gibt? Oder wenn die Bundesrepublik ihr Gold wieder nach Hause holen wollen würde, und dabei rauskommt, dass es das gar nicht mehr gibt?
Es ist schon merkwürdig, dass weder die FED auditiert wird, noch dass jahrzehntelang das Gold im Staatsbesitz der USA nicht mehr körperlich kontrolliert wurde. Vor allem vor dem Hintergrund, dass die Regierungen der USA derartige Kontrollen bisher offensichtlich mit allen möglichen Mitteln zu verhindern versuchten.
Rainer _________________ Wir sind Nero, und die Erde ist unser Rom!
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10 Unzen Mitglied

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Nix!
Die BILD würde 14 Tage lang darüber berichten, und die Börsen würden vielleicht etwas ungemütlich reagieren.
Irgendwann würde ein Schuldiger gefunden, der es verbockt hat, oder auch nicht.
Oder die FED schmeisst nochmehr FIAT raus, um den Verlust zu kompensieren.
Gegenfrage: Glaubst Du, dass die Reserven noch da sind, wo sie sein sollten? |
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Andriau84
500 g Barren Mitglied
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Pistol Pinguin schießt zurück...
Finde die Gegenfrage sehr interessant.... |
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Lunarjäger
Moderator

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Da ist nichts und da war nie was  _________________ Ich komme noch früh genug zu spät! |
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peso46
500 g Barren Mitglied
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svcd
500 g Barren Mitglied

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| Silberschatz hat Folgendes geschrieben: |
... eine Überprüfung der Goldreserven der USA zeigen würde, dass es nur einen kleinen Bruchteil des Goldes, das dort vermutet wird, tatsächlich gibt? Oder wenn die Bundesrepublik ihr Gold wieder nach Hause holen wollen würde, und dabei rauskommt, dass es das gar nicht mehr gibt?
Es ist schon merkwürdig, dass weder die FED auditiert wird, noch dass jahrzehntelang das Gold im Staatsbesitz der USA nicht mehr körperlich kontrolliert wurde. Vor allem vor dem Hintergrund, dass die Regierungen der USA derartige Kontrollen bisher offensichtlich mit allen möglichen Mitteln zu verhindern versuchten.
Rainer |
Beide Fragen sind eigentlich ganz einfach zu beantworten.
Beides wird NIE passieren.
1. Wenn eine Überprüfung tatsächlich stattfinden würde. Wäre die Frage wer diese Überprüfung denn anordnen sollte. Eigentlich kann es sich hier nur um die amerikanische Regierung, die Fed oder das Parlament handeln. Ich denke wenn diese Gruppierung tatsächlich eine Aussicht auf Erfolg hätte damit durchzukommen würde man den Entscheidenden Personen das Ergebnis vorab mitteilen und dieses Ergebnis wäre ziemlich sicher so niederschmetternd, dass man das Ergebnis dann doch lieber geheim hält und das ganze stoppt.
Wäre das Gold tatsächlich da wäre es schon längst medienwirksam öffentlich überprüft worden.
2. Für das Deutsche Gold gilt eigentlich das gleiche wie für das amerikanische. Ich bin mir sicher dass die Deutsche Regierung und die Bundesbank ganz genau weiss was wo liegt bzw. nicht mehr liegt und man daher die Diskussion darüber erst gar nicht beginnt.
Fazit: (Ist nur meine persönliche Meinung)
Die Goldreserven sind nicht wirklich in vollem Umfang vorhanden. Eine Breittreten dieser Tatsache in der Öffentlichkeit bringt aber Niemandem der es veranlassen könnte Vorteile sondern käme einem politischen suizid gleich. Folglich befasst man sich nicht mit dem Problem und damit exisitert es nicht. |
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Silberschatz
500 g Barren Mitglied

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Im privatwirtschaftlichen Bereich nennt man sowas Bilanzfälschung und der Verantwortliche wird bestraft.
Es gibt ja in den USA ein paar Senatoren, die sich darum kümmern. Mal sehen, vielleicht kommt es ja doch noch zu einer Überprüfung. Der Bevölkerung kann man es jedenfalls nicht erklären, warum jedes Unternehmen allen Besitz penibel dokumentieren und prüfen lassen muss, das Geld (und Gold) des Staates jedoch nicht geprüft werden soll.
Rainer _________________ Wir sind Nero, und die Erde ist unser Rom!
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snoerch
1 kg Barren Mitglied

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| svcd hat Folgendes geschrieben: |
Fazit: (Ist nur meine persönliche Meinung)
Die Goldreserven sind nicht wirklich in vollem Umfang vorhanden. Eine Breittreten dieser Tatsache in der Öffentlichkeit bringt aber Niemandem der es veranlassen könnte Vorteile sondern käme einem politischen suizid gleich. Folglich befasst man sich nicht mit dem Problem und damit exisitert es nicht. |
Ist nicht nur Deine Meinung, sondern seh ich ähnlich.  _________________ ________________________________
Interpunktion und Orthographie dieses Postings sind frei erfunden. Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt. |
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VeryDeepBlue
Silber-Guru

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Ist doch egal ob die noch da sind oder nicht, Hauptsache der Depotauszug weißt die Goldreserven aus. Solange kann die Pollitik tun als stände das Gold zur Verfügung. _________________ Es lebe der Euro. Er schützt die deutsche Währung vor Aufwertung. |
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Silberguru
500 g Barren Mitglied
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Ich frage mich ernsthaft, warum die Menschen annehmen das es den Goldpreis beflügeln würde, wenn kein Gold mehr in Fort Nox vorhanden wäre?
Gerade weil die Banken Gold besitzen und Gold ja bekanntlich Geld ist wird es doch erst als wertvoll erachtet.
Würde die Tatsache bekannt werden, dass die Banken kein/oder nur noch wenig Gold in ihrem Besitz haben, wäre dies wohl eher der Supergau eines jeden Goldbesitzers.
Sollten die Banken und Staaten keine Relevanz mehr darin sehen sich mit Gold abzusichern, dann hätte Gold auch keinen Wert mehr für die Allgemeinheit.
Gruß SilberGuru |
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Theudiskas
10 Unzen Mitglied

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| Silberguru hat Folgendes geschrieben: |
Gerade weil die Banken Gold besitzen und Gold ja bekanntlich Geld ist wird es doch erst als wertvoll erachtet.
Würde die Tatsache bekannt werden, dass die Banken kein/oder nur noch wenig Gold in ihrem Besitz haben, wäre dies wohl eher der Supergau eines jeden Goldbesitzers.
Sollten die Banken und Staaten keine Relevanz mehr darin sehen sich mit Gold abzusichern, dann hätte Gold auch keinen Wert mehr für die Allgemeinheit.
Gruß SilberGuru |
Moin Silberguru,
HÄ?!
Gold wird nur deswegen als wertvoll erachtet, weil es von Banken (angeblich oder tatsächlich) gehortet wird?
Und ohne entsprechende Rücklagen durch die Banken würde es dann nicht mehr "als wertvoll erachtet" werden?
Hab ich das korrekt wiedergegeben?!
Nochmal : HÄÄÄ?!?!?
Tschuldigung, aber DAS musst du mir jetzt doch mal genauer auslegen, bitte...
Versteh mich bitte nicht falsch, aber es ist mir total schleierhaft, wie du zu solch einer "Fundamental-Analyse" kommst...
Es drängt sich mir eher der Eindruck auf, dass du dem entgegengesetzten Fehlschluß unterlegen bist...
Das ist allerdings nur Mutmaßung, ich lasse mich ja immer gern eines besseren belehren...
Fußnote : Diverse Staaten und (Zentral-)Banken sehen, in deinen Worten, schon seit Jahrzehnten "keine Relevanz mehr" darin, sich nennenswert in Gold (bzw. allg. in Edelmetallen) abzusichern. "Absicherung" (um dein Vokabular zu verwenden, denn eine solche gibt es im Grunde gar nicht!!) findet jedoch nur noch digital statt. Von wenigen Ausnahmen abgesehen. Deutschland und die USA gehören jedenfalls nicht dazu.
Goldreserven? Flötepiepen...
Dass dies allerdings der Werterhaltungsfunktion von Physischem Gold in Privatbesitz zuwiederläuft, wiederlegt die empirische Erfahrung der letzten Jahre...
In diesem Sinne
MfG _________________ "Watt wech is, is wech..."
Westfälischer Gottesbeweis
Alle Institutionen, die ursprünglich zum Schutz der Bürger gegen amoklaufende Politiker installiert wurden, haben fundamental versagt ! |
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snoerch
1 kg Barren Mitglied

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@Theudiskas:
Ich denke, Silberguru meint in etwa Folgendes:
Nehmen wir an, es ist wirklich kein Gold mehr da.
Nehmen wir weiterhin an, unser System funktioniert weiterhin so wie bisher, und es gibt nur ein wenig Geschrei, Gezeter in den Medien und vielleicht ein paar miese Tage an der Wall Street.
Die Banken ziehen ihr Ding weiter durch und lassen Gold 'links' liegen.
Dann könnte man annehmen, dass so ein Szenario für Gold negative Auswirkungen hat: Die Banken betrachten es nicht als wertvoll, die Welt dreht sich auch ohne Gold, und essen kann ich's auch nicht.
Ergo: Wertverlust.
Das war es mal in so ganz platten Worten, wie ich den Post von Silberguru gedeutet habe.
Ich persönlich glaube da aber nicht dran, Gold hatte schon immer einen gewissen Wert als Tausch- und Zahlungsmittel, besonders auch in Krisenzeiten.
In dem Szenario, wo Gold mal nichts mehr wert ist, gibt es nur noch ein Zahlungsmittel: .45 ACP! _________________ ________________________________
Interpunktion und Orthographie dieses Postings sind frei erfunden. Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt. |
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Silberschatz
500 g Barren Mitglied

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Seitdem das Bretton-Woods System 1971 von Richard Nixon aufgegeben wurde, und damit die Bindung des Dollar an Gold (die zu dieser Zeit eh nur noch rudimentär gegeben war), hat Gold an sich weltweit keine offizielle Geldfunktion mehr.
Der Preis von Gold bestimmt sich heute durch Angebot und Nachfrage. Wenn plötzlich von den vermuteten etwa 150.000 Tonnen Gold in der Welt 10.000 Tonnen abgezogen werden müssen, dann reduziert sich das Angebot bei womöglich anziehender Nachfrage (von dem was Weniger geworden ist will man plötzlich Mehr haben).
Also müsste meiner Meinung nach der Preis für Gold anziehen, aber nicht dramatisch, vielleicht um 10%, abgesehen von einer kurzfristig wirkenden Panikreaktion unmittelbar nach Bekanntwerden des Gold-Verschwindens.
Ganz anders wären die Folgen für die FED und die amerikanischen Währung, weil subjektiv viele Menschen immer noch das Staatsgold als Wertgrundlage für den Dollar betrachten. Anders z.B. als beim Euro, der ganz offen als eine rein theoretisch-künstliches Konstrukt bekannt ist, weil man weiß (zumindes grob), wie er entstanden ist. Das Vertrauen in den Dollar würde noch schneller schwinden als bisher.
Rainer _________________ Wir sind Nero, und die Erde ist unser Rom!
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Silberguru
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Es gibt zwar keine systembedingte Goldbindung mehr, aber es gibt immer noch eine kleine Versicherung in Gold und das ist z.b unter anderem Fort Nox (für die Amis und die Deutschen).
Sollte diese Versicherung urplötzlich nicht mehr vorhanden sein stellt sich mir die Frage, ob Gold überhaupt noch eine Versicherung ist.
Wenn die Banken kein Gold mehr annehmen würden(weil es keine Versicherung mehr darstellt) und zusätzlich noch eine Mwst auf Gold kommen würde, dann würde die Bevölkerung Gold ganz neu bewerten.
Ich denke nicht das die Banken ihr Gold billig verkauft haben um es dann wenn es kurz vor 12 Uhr ist, sehr teuer wieder zurück zu kaufen.
Umgekehrte Frage an alle,
was wäre wohl wenn in Fort Nox zwar kein Gold mehr vorhanden wäre, aber dafür die 40 fache Menge an Silber?
Würde der Preis von Silber fallen oder eher steigen?
Wir alle wissen doch das fast alles Monetisiert werden kann, sogar ein Fetzen Papier mit einem inneren Wert von 0.
Das System kann eine Versicherung auch mal wechseln!!!
Gruß SilberGuru |
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Silberschatz
500 g Barren Mitglied

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Natürlich ist Gold keine Versicherung für Geld, schon seit 1971 nicht mehr. Die Banken handeln mit Gold (und Silber), weil sie das traditionell getan haben, und weil sich damit gut und einfach Geld verdienen lässt, nicht weil es Geld wäre. Außerdem wird damit der Platz in den Tresoren sinnvoll genutzt.
Frag mal die englische Staatsbank, wie das ist mit billig Gold verkaufen und teuer zurückkaufen ...
Gold und Silber lassen sich diesbezüglich nicht miteinander vergleichen, weil Silber kein Wertaufbewahrungsmittel wie Gold, sondern ein Industriemetall ist.
Rainer _________________ Wir sind Nero, und die Erde ist unser Rom!
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