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Beitragvom: 18.08.2011, 10:02 Nach oben Nach unten
Querulant
1 kg Barren Mitglied


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@Lu-narr, zu dem was die Anderen sehr richtig zum Thema schrieben gibt es noch einen weitereren Aspekt:

Wenn ein privater Verkäufer darauf angewiesen wäre, seine Münze bei einem Händler zu verkaufen oder bei der Scheideanstalt (und das wäre er ja, wenn es z.B. solche Foren nicht gäbe), müsste er große Abschläge hinnehmen (Händler –Ankaufs-Preis).
Also ist er doch besser dran, wenn er diese Münze an einen PrivatKäufer los wird - zwar unterhalb der Händler-Verkaufs-Preise, aber immerhin wenigstens oberhalb der Händler-Ankaufspreise.
-> quasi ein guter und gerechter Kompromiss für beide Parteien.
_________________
mein Glas ist immer halbvoll, niemals halbleer smilie_15


Zuletzt bearbeitet von Querulant am 18.08.2011, 10:11, insgesamt einmal bearbeitet
vom: 18.08.2011, 10:02 Nach oben Nach unten
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Beitragvom: 18.08.2011, 10:11 Nach oben Nach unten
GV Jäger
10 Unzen Mitglied


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Genau das habe ich mit einem effizienten Privatmarkt gemeint.
Es gibt (anscheinend) keinen effizienten Privatmarkt, weil nicht jeder (Markt)-Teilnehmer über die gleichen Informationen verfügt und Privatverkäufer sich zum Teil weitaus höhere Gewinnmargen einrechnen als dies Händler machen.
Ein funktionierender, effizienter Privatmarkt wäre ökonomisch als Optimum anzusehen.
Das ist aber nahe auszuschließen, da die Einstandspreise für Händler am Primärmarkt
deutlich geringer sind, als die Marktpreise ( incl. Händlermarge und Mehrwertsteuer) am Sekundärmarkt.
Ein Privatverkäufer kann seine erworbene Münze auf dem Privatmarkt ohne Verlust ( bei unverändertem Marktpreis), "nur" zum Händlerpreis verkaufen. Jeder Cent darunter bedeutet einen Verlust.
Beitragvom: 18.08.2011, 10:25 Nach oben Nach unten
Aurifer
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PRO HÄNDLERKAUF

Bei annähernd gleichem Preis verdient der Händler den Vorzug, falls es sich bei dem Anbieter nicht um einen guten Bekannten handelt.

- Die Gefahr, das dem Händler per Vorkasse überwiesene Geld, völlig zu verlieren, ist bei den allseits bekannten und renommierten Händlern so gut wie ausgeschlossen. Kann der private Anbieter da mithalten?

- Der Händler ist verpflichtet, mir die Ware zuzustellen. Ich muss keinen Ärger befürchten, wenn die Sendung verlorengeht. Viele Privatverkäufer - auch hier im Forum - lügen das Blaue vom Himmel herab und versprechen versicherten Hermes-Versand oder DHL bis 2500 Euro (mit sinnlosem Aufschlag). Im Verlustfall heißt es lapidar: Sorry, ich bin Privatverkäufer und muss die Ware nur losschicken.
Bei Sammlermünzen bieten kleinere Händler kostenlosen Versand ab 150 oder 200 Euro an. Einige Kiwis zum regulären Ausgabepreis und die Summe ist erreicht (Neuware ohne Versandkosten!).

- Die vom Händler bezogene Ware befindet sich oftmals in einem besseren Zustand, weil sie direkt von der Ausgabestelle kommt und noch nicht durch zahlreiche Hände gegangen ist. Für die Kapselfehler der Neuseeländer kann ein Händler auch nichts.

- Die Kommunikation mit manchem Privatverkäufer verläuft oft schleppend, weil sie für Tage nicht erreichbar sind oder viel Stress haben. Bei den meisten Händlern erhält man auf Nachfrage meist eine brauchbare Auskunft (Lieferzeiten ausgenommen).

Trotz der genannten Vorzüge kaufe ich lieber im Forum - einige Rosinenangebote sind preislich doch erheblich besser als beim Händler, manches ist verhandelbar und die Sicherheit und Kommunikation ist bei zahlreichen (bekannten) Handelspartnern auch gewährleistet. Ob einem ein Verkäufer liegt oder nicht, kann man - das möchte ich behaupten - oft schon an den bei ihm aufgeführten Handelspartnern erkennen.
Beitragvom: 18.08.2011, 10:36 Nach oben Nach unten
Lu-Narr
10 Unzen Mitglied


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Querulant hat Folgendes geschrieben:
@Lu-narr, zu dem was die Anderen sehr richtig zum Thema schrieben gibt es noch einen weitereren Aspekt:

Wenn ein privater Verkäufer darauf angewiesen wäre, seine Münze bei einem Händler zu verkaufen oder bei der Scheideanstalt (und das wäre er ja, wenn es z.B. solche Foren nicht gäbe), müsste er große Abschläge hinnehmen (Händler –Ankaufs-Preis).
Also ist er doch besser dran, wenn er diese Münze an einen PrivatKäufer los wird - zwar unterhalb der Händler-Verkaufs-Preise, aber immerhin wenigstens oberhalb der Händler-Ankaufspreise.
-> quasi ein guter und gerechter Kompromiss für beide Parteien.

OK, kann man so gelten lassen. smilie_15
Also wird sich immer ein Preis zwischen Händlerankaufs- (rel. für Verkäufer) und Händlerverkaufspreis (rel. für Käufer) bilden.
Beitragvom: 18.08.2011, 10:41 Nach oben Nach unten
DAHOOL
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Ich hab grad 2 Kilo kookaburra verkauft..
die kosten laut GOLD.de 1030 Euro .. Ankaufpreis bei z.B. Geiger wäre 900 Euro.. ich hab ihn nun für 950 angeboten und verkauft... also man muss immer einen Kompromiss für beide finden, und sich annähern. Schließlich hat man selbst ja meist viel weniger gezahlt.
Beitragvom: 18.08.2011, 10:44 Nach oben Nach unten
Lu-Narr
10 Unzen Mitglied


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@Aurifer

Ich kann den Argumenten zustimmen. Aber wenn ich anonym kaufen möchte und es ist kein Händler in der Nähe, dann ist mir der "Luxus" des anonymen Kaufes schon was wert.


Zuletzt bearbeitet von Lu-Narr am 19.08.2011, 16:42, insgesamt einmal bearbeitet
Beitragvom: 18.08.2011, 10:52 Nach oben Nach unten
Lu-Narr
10 Unzen Mitglied


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@All

Gut, Ihr habt mich überzeugt, dass man Händlerpreise hier nicht "durchsetzen" kann, aber wenn mir jemand vorrechnet, ich müsse 9% Mwst. oder 5% eBay Geb. runter, dann finde ich das trotzdem nicht lustig. Mir geht es um den Endpreis und ich sehe eBay Preise schon als Marktpreise. Dann etwas runter als Lockangebot, aber das war's auch schon.
Ich habe noch nie jemandem vorgerechnet, welche Kosten, die in seinem Preis enthalten sind, mir nicht gefallen und deshalb zu streichen sind.
Aber wenn die meisten kein Problem damit haben, alles über Webshops zu kaufen, dann kann man als Privater natürlich nicht mithalten, weil man halt die Versandgarantie, Erreichbarkeit usw. nicht bieten kann und muss dies durch günstigere Preis kompensieren.

OK, habe verstanden! smilie_14 smilie_24
Beitragvom: 18.08.2011, 10:57 Nach oben Nach unten
DAHOOL
1 kg Barren Mitglied


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generell kannst du zu JEDEM PREIS anbieten..
Fragt sich halt nur ob du die Ware los wirst..
es gibt ja auch bei Ebay völlig überzogene Sofortkäufe.. die dennoch weg gehen.
Also manchmal kann mans auch einfach mal versuchen.
Beitragvom: 18.08.2011, 15:56 Nach oben Nach unten
SilberZug
1 kg Barren Mitglied


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Maple Leaf hat Folgendes geschrieben:
@Silberzug
Ich bin jetzt mehr von Bullionmünzen ausgegangen, da ich Investor bin und kein Sammler. Wenn ich im Moment als Beispiel den Philharmoniker nehme, der kostet 31,40 €. Minus 5% sind 29,83 €. Findest du, dass dies ein schlechter Preis ist?

Logisch führt gold.de nicht alle Händler auf, aber da ist in der Regel einer dabei der am Limit liegt, ich habe das schon oft genug überprüft.

Was wäre für dich ein fairer, sozialer what ever Preis für ein Phili?




Okay, bei Bullions ist das etwas anderes. Da sind vielleicht 95 % vom Händlerpreis okay. Aber bei Lunaren und Co definitiv nicht. Aber auch wenn um bei deinem Beispiel zu bleiben. Bei Händlerpreis 31,40 Euro sind 29,40 Euro abwärts abgemessen. Darüber würde ich garnicht anfangen nachzudenken zu kaufen. Die 1,50 Euro mehr pro Unze zahle ich dann beim Händler gerne mehr. Dafür habe ich mehr Sicherheit. Bei 2 Euro je Bullion günstiger werde ich eher schwach. Aber okay. Jeder wie er das für richtig findet. Denke zwischen unseren Meinungen ist der richtige Weg. Die Meinung von Lu-Narr teile ich allerdings überhaupt nicht.
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