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moderator
Moderator

Anmeldedatum: 09.01.2008
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Wohnort: Deutschland
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Hier mal eine Nachricht für alle Papiergeld Fans, wo einem der Atem stockt.
12.03 16:29
Simbabwes Währung im freien Fall: 9,5 Millionen Dollar für ein Brot
HARARE (AWP International) - Drei Wochen vor den Wahlen im afrikanischen Krisenstaat Simbabwe hat die Währung des Landes ein neues Rekordtief erreicht. Für einen US-Dollar gab es Mittwoch auf dem Schwarzmarkt 41 Millionen Simbabwe-Dollar - 10 Millionen mehr als noch vor zwei Tagen. Ein Brot kostete zur Mittagszeit mit 9,5 Millionen Simbabwe-Dollar zwei Millionen mehr als noch am Vorabend. Der seit der Unabhängigkeit des Landes 1980 regierende Präsident Robert Mugabe - der bei der Wahl ein sechstes Mandat anstrebt - reagierte mit einem Appell, Preiskontrollen stärker als bisher durchzusetzen. Die Inflation in dem südafrikanischen Land liegt bei 100 580 Prozent.
Quelle cash.ch
Fazit:
Diese Nachricht zeigt wieder deutlich, wie wichtig es ist, ein Teil seines Vermögens in Sachwerte und Edelmetalle zu investieren. _________________ Wenn wir ohne Fehler wären, würde es uns nicht so viel Vergnügen bereiten, sie an anderen festzustellen.
Horaz | www.gold.de |
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otto
10 Unzen Mitglied

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Habs gelesen!
Das macht Angst eine solche Entwicklung.
Fazit:
Das könnt uns auch passieren wenn die Notenbanker das Finanzsystem weiterhin so aufblasen. _________________ Fiat Money, Geld sind Schulden, ein juristisches Konstrukt ! |
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argentum99
500 g Barren Mitglied

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Hallo moderator,
9,5 Millionen Simbabwe Dollar für ein Brot, da braucht man ja einen ganzen Schubkarren voller Papier!! Mit den Leuten dort möchte ich nicht tauschen.
Dies zeigt es wieder ganz deutlich auf, wie unsicher Fiatmoney ist!!
Deshalb ist Edelmetallkauf sehr wichtig!
Gruß argentum99 _________________ "Die Schädlicheit des Bankenkartells (wird) durch die Tatsache ermöglicht,
Geld praktisch aus dem Nichts heraus zu schaffen. Es vernichtet unsere Kaufkraft durch die versteckte Steuer, die man Inflation nennt."
G. Edward Griffin
"Die Kreatur von Jekyll Island" |
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999.9
Moderator

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Ja das ist schon ganz gut, aber 1923 haben sie (noch!) nicht ganz erreicht!
Damals kostete ein Brot in Deutschland unglaubliche 1 Billionen Reichsmark!!! Und wir waren schon damals eine Industrienation im Herzen Europas, nur die internationale Finanzwelt sah Deutschland damals gerne am Boden und tat Ihren Anteil dazu am vollständigen Niedergang der Währung...
Von daher: es geht immer weiter! Die Frage ist nur: In welche Richtung!
Ein Spruch passt dazu: "Wer aus der Geschichte nicht lernt ist dazu verdammt sie zu wiederholen."  _________________ Nichts hasst der im Denken geschulte mehr als die Negation der Logik.
Eine Unze bleibt eine Unze bleibt eine Unze! Mittler zwischen Hirn und Händen muss das Herz sein! |
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otto
10 Unzen Mitglied

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Die Mississippi-Spekulation - etwas lang, aber interessant
In London hatte Law erleben müssen wie das Greshamsche Gesetz wirkte, wonach minderwertiges Geld das werthaltigere aus dem Umlauf vertreibt. Für die Staatswohlfahrt war „gesundes“ Geld entscheidend. Münzgeld war in Europa seit Generationen verschlechtert worden, gutes Geld wurde gehortet; die Folge waren Geldmangel und Stagnation. Nach seinen Erfahrungen in Amsterdam konnte Geld auch aus Banknoten bestehen, wenn nur die Deckung gesichert war. Neben hinreichendem Geldvolumen war nach Laws Überzeugung Vertrauen der Marktteilnehmer in die Währung der entscheidende Faktor für eine blühende Wirtschaft. In Schottland verfasste er 1705 die Schrift, mit der er weithin bekannt wurde: Money and Trade Considered, with a Proposal for Supplying the Nation with Money. Er forderte - erfolglos - die Gründung einer Bank, die Finanzierungsinstrumente (Kredite) bereitstellen und gleichzeitig Papiergeld (Banknoten) ausgeben sollte, das durch Edelmetalle, aber auch durch Immobilien besichert sein sollte. Nach seinem Weggang aus Schottland machte er in Wien, später in Turin, ähnliche Vorschläge, die jedoch ebenfalls abgelehnt wurden.
1715 erhielt Law aufgrund seiner Beziehungen zum Regenten in Frankreich die Lizenz zur Gründung einer privaten Notenbank, um die durch den kostspieligen Spanischen Erbfolgekrieges zerrütteten Staatsfinanzen zu retten. Die französische Währung war seit 1690 vierzigmal abgewertet worden; die nach dem Tode Ludwig XIV. vom Vorsitzenden des Finanzrates, Duc de Noailles, ergriffenen Maßnahmen zwecks Sanierung der Staatsfinanzen hatten das Vertrauen der Wirtschaft nur weiter unterhöhlt. 1716 gründete Law die Banque Generale und vergab Kredite auf Papiergeldbasis. Die Bank war privat, ihr Kapital jedoch wurde zu drei Vierteln aus - weitgehend wertlosen - Staatsanleihen aufgebracht. Trotz der anfänglichen Unterkapitalisierung gewann sie langsam das Vertrauen der Öffentlichkeit und ihre Noten wurden als Zahlungsmittel akzeptiert, dies besonders infolge der persönlichen Unterstützung seitens des Regenten. Von 1718 an wurde die Bank unter der Firma Banque Royale geführt. Law blieb ihr Direktor, konnte jedoch den Notenumlauf nicht mehr kontrollieren.
Im Jahr 1717 gründete Law dann - gegen den Widerstand des Parlements (sic!), des obersten Gerichtshofs Frankreichs, jedoch mit Zustimmung des Regenten - die Handelsgesellschaft Compagnie de la Louisiane ou d'Occident (auch kurz FNM: Compagnie d'Occident oder Mississippi-Kompanie), die für die französischen Kolonien in Amerika privilegiert wurde. Auch diese Gesellschaft war anfangs unterkapitalisiert, da das Kapital aus den abgewerteten Staatsanleihen stammte. Als Law jedoch für die Mississippi-Kompanie weitere gewinnträchtige Privilegien und Monopole erwerben konnte, änderte sich die Lage. Als erfahrener Hasardeur hatte er alles auf eine Karte gesetzt. Die Aktien der Gesellschaft waren - auch durch zeitweise künstliche Angebotsverknappung - einer derart starken Nachfrage ausgesetzt, dass sich dies über mehrere Kapitalerhöhungen schließlich inflatorisch auswirkte. Denn gleichzeitig emittierte die Banque Royale immer mehr Noten und begab Anleihen, damit die neuen Aktien erworben werden konnten. 1719 erwarb die Kompanie auch noch die Rechte an der königlichen Münze. Das Ergebnis war eine Aktienhausse, die ihrerseits eine Immobilienspekulation und einen wahren Konsumrausch auslöste. Ausländer, die sich ebenfalls auf die Aktien stürzten, brachten dem Land Devisen mit und waren Law als Generalkontrolleur der Finanzen hochwillkommen. Seine Gesellschaft übernahm innerhalb eines Jahres alle Kolonialgesellschaften Frankreichs; erfolgreich fing er die immense Staatsverschuldung auf, indem er sie durch ein riesiges, niedrigverzinsliches Darlehen ablöste. Außerdem strich er zahllose Bagatellsteuern, die die Wirtschaft stranguliert hatten, und ersetzte sie durch eine Einkommensteuer. Damit hatte er den Bogen überspannt: er war den Steuerpächtern, die als Steuereintreiber seit Generationen riesige Gewinne gemacht und damit gleichzeitig den Staatshaushalt finanziert und Zinsen eingestrichen hatten, in die Parade gefahren.
Auch die Einführung des Papiergeldes führte in der ersten Zeit zu einer deutlichen Belebung der Wirtschaft. Bald aber führten die erheblich gestiegene Geldmenge und der allmählich eintretende Vertrauensverlust in die neue künstliche Währung zu Inflation. Innerhalb weniger Monate waren (nichtadelige) Spekulanten „Millionäre“ geworden (dieser Ausdruck taucht erstmals 1720 auf), was die Gesellschaftsordnung auf den Kopf zu stellen drohte. Der Rausch ging so weit, dass 160 Kioske im Park von Vendôme und Hôtel des Soissons aufgestellt wurden, um die Nachfrage nach Aktien zu befriedigen; Wachen mussten verhindern, dass auch in der Nacht gehandelt wurde.
Seine Gegner und die Neider formierten sich. Es wurde offenkundig, dass die Kolonien in Louisiana keineswegs das „Eldorado“ waren, aus dem die versprochenen Renditen zu holen gewesen wären. Nachdem der Kurs für eine 500-livre-Aktie auf 10.000 (bei Termingeschäften sogar auf 15.000) gestiegen war, endete im November 1719 die Hausse. Die Spekulationsblase platze, der Wert der Aktien sank ebenso rasch wie das Vertrauen in das Papiergeld der Banque Royale (Februar 1720).
Obendrein fiel die Überbewertung der Mississippi-Gesellschaft Frankreichs mit der Südseeblase in England zusammen: das Kapital der Spekulanten floh von Paris nach London. Die verzweifelten Versuche, mit Verboten und drakonischen Strafandrohungen die Kapitalflucht zu stoppen, hatten keine Wirkung. Laws weitere Pläne, die Krise einzudämmen, waren zwar vom Regenten wohlwollend aufgenommen worden, das Parlament und die Oberschicht verweigerten sich aber jeder Lösung. Am 29. Mai wurde Law kurzzeitig abgesetzt und musste - nach einem Run auf die Banque Royale - um sein Leben fürchten. Seit Ende August waren auch die Aktien der Südsee-Kompanie in London in freiem Fall. Im Dezember wurde ihm endlich erlaubt, Paris zu verlassen. Eine spätere Untersuchung ergab unter anderem, dass große Mengen an Banknoten ohne amtliche Genehmigung - und damit ohne Laws Mitwirkung - in Umlauf gebracht worden waren. Das Notengeld und die Banken wurden im November abgeschafft, Frankreich kehrte zum Münzstandard zurück.
Gruss Otti _________________ Fiat Money, Geld sind Schulden, ein juristisches Konstrukt ! |
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otto
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Hurra,
Präsident Bananenfresser Mugabe hat den Löffel freiwillig abgegeben.
Jetzt regiert ein anderer. Habe die ganze Affenbande im Schweizer TV gesehen. Nun kann die arme Bevolkerung nur hoffen da`s besser kommt.
Ich bezweifle dies, ich hätte zu solchen Leuten auch kein vertrauen.
Ich hoffe jedoch, dass dies schreiben u. lesen können. Auf jeden fall fällt denen das rechnen schwer
Gruss Otti _________________ Fiat Money, Geld sind Schulden, ein juristisches Konstrukt ! |
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otto
10 Unzen Mitglied

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Leider galoppiert trotz neuem Presidenten die Teuerung davon
http://www.n-tv.de/1035408.html?091020081237
Könnte in den Staaten auch soweit kommen wenn die Dollar weiterhin so fluten  _________________ Fiat Money, Geld sind Schulden, ein juristisches Konstrukt ! |
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otto
10 Unzen Mitglied

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Taifun
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Ist eigentlcih nur noch die Frage, wann ihnen die Kaufkraft ausgeht, um die Rohstoffe für neues Geld zu kaufen. _________________ "Nur der Wechsel ist wohltätig. Unaufhörliches Tageslicht ermüdet." - Wilhelm von Humboldt |
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999.9
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Dann können die immer noch Toilettenpapier recyclen und neues Papier draus machen. Oder haben die davon gar keins?
Zur Not erfinden die dann das Tauschgeld neu mit bunten Murmeln.
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Eine Unze bleibt eine Unze bleibt eine Unze! Mittler zwischen Hirn und Händen muss das Herz sein! |
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Taifun
10 Unzen Mitglied

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Erinnert mich an uns im Jahre 1923. Wir haben auch den 20-Mark Schein von 1917 genommen und ihn zu nem 10 Milliarden Mark Schein gemacht ^^
Vielleicht haben Aber auch ein paar (wenige ) Simbawer ein paar Silbermünzen, um mal wieder den Bogen zu unserem Forum zu spannen. _________________ "Nur der Wechsel ist wohltätig. Unaufhörliches Tageslicht ermüdet." - Wilhelm von Humboldt |
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Datenreisender
Silber-Guru

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| otto hat Folgendes geschrieben: |
In Zimbabwe galoppiert die Inflation davon !
10 Milliardenschein Zimbabwe Dollarschein in Umlauf ! ! |
Bei meinem Profilbild handelt es sich um dieses Schätzchen hier:
One Hundred Trillion Dollars (100 000 000 000 000)
http://en.wikipedia.org/wiki/File:Z....trillion_2009_Obverse.jpg
Der hatte vor einem Jahr noch den Gegenwert von ca. 1,50 €,
aber das dürfte sich mittlerweile auch erledigt haben ... _________________ Erfolgreich gehandelt mit: detonic96 (2x), goldjunge53, -bobi- (3x), v5, John Ruskin (3x), san agustin (2x), Sumpek, Silbermax, Kaiserwetter, holly07, trophy, michasi, MapleHF, Willi, Schatzi, Telefon, silberfux, Werderaner, d.pust, mambo, HanzDieter1, silbersauger, HerrHansen, LeipzigGold, ticles, harley, mikawo, peso46, Muddi, $Unzennerd$, Silent, Silberhamsterchen |
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Frozen_Rainbow
10 Unzen Mitglied

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Beiträge: 126
Geschlecht:  Beruf: Hobbyphilosof Wohnort: zwischen Köln-Merheim und Langenfeld
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nun gibt doch die 100 shilling silbermünze. da würde man doch beim bäcker was kriegen (wird doch hier im forum oft geunkt bei der nächsten krise beim bäcker mit ´ner unze zu zahlen ) |
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dtx
10 Unzen Mitglied

Anmeldedatum: 16.11.2008
Beiträge: 345
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Das passiert wenn man schlechte Schulden monetisiert. |
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