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Rollmops
1 kg Barren Mitglied

Anmeldedatum: 29.04.2011
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Geschlecht:  Beruf: Sterndeuter
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Also ist es ratsam sich jetzt zu verschulden?  |
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Fritz Kraut
500 g Barren Mitglied

Anmeldedatum: 30.03.2011
Beiträge: 722
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was für nen geschwätz
wer sich absichtlich STARK verschuldet hatt es später nicht anders verdient als zu bluten  _________________ Die Affen ganz oben schauen herunter und sehen einen Baum voller lachender Gesichter.
Die Affen ganz unten schauen nach oben und sehen nichts als A*********r |
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Rollmops
1 kg Barren Mitglied

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@Fritz
Ich ging bisher auch davon aus dass vor allem in Zeiten wie diesen es besser ist schuldenfrei zu sein.
Aber die ganzen Argumentationen in diesem Trööt in Verbindung damit dass ich von Leuten gehört habe die anscheinend tatsächlich in Polen 1997 auf diese Weise von der Währungreform profitiert haben, bringt mich durcheinander. |
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pac
10 Unzen Mitglied
Anmeldedatum: 08.10.2010
Beiträge: 239
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Schulden bleiben Schulden, wenn sie einem nicht erlassen werden. Die Fragen werden sein, wie kannst du die Schulden weiter bedienen, um deinen Sachwert zu behalten? Wieviel werden ihren Arbeitplatz verlieren und wie hoch ist der Verlust des Verdienstes. 30% am Tag, 50% im Monatsschnitt? Was hat Wert und womit kannst du deine Schulden bedienen? Wo wir wieder, unabhängig von Schulden oder nicht, beim EM sind.
Ein Blick nach Brasilien zwischen 85 bis 94 ist erfrischend. |
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Bumerang
1 kg Barren Mitglied

Anmeldedatum: 18.05.2010
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Von verschulden oder gar stark verschulden habe ich nicht gesprochen!!!
Man sollte generell, nicht nur jetzt, Kredite nur in der Höhe aufnehmen, deren Rückzahlung einen nicht überfordert. Auch Arbeitslosigkeitsrisiko und andere Faktoren müssen eingerechnet werden.
Zockerkredite auf EM bleiben spekulativ. Wer sich die Rate leisten kann, hätte mit dem Geld ja auch eine neue Karre finanzieren können. Dann sage ich besser jetzt EM finanzieren, als eine neue Blechkiste. Denn nach 4 Jahren sind die EM definitiv mehr Wert als das finanzierte Auto!
Bei Immokrediten ist m.E. derzeit die Zeit unheimlich günstig! Ich bleibe bei dieser Aussage!
Zinssatz auf Rekordniveau. Inflation fast garantiert für die nächsten Jahren. Die Immo ist das Sachwert schlechthin.
Wenn EK vorhanden, und dadurch eine Immo in etwa zu einem Mietpreis oder ein wenig mehr, finanzierbar ist, dann zuschlagen! Die Kriterien für die Auswahl der Immo müssen erfüllt sein. Keine Bruchbude, Lage etc. Darauf gehe ich jetzt nicht ein. Denn wohnen muss ich immer irgendwo! Auch wenn ich arbeitslos bin. Wenn die Wohnung nicht zu groß ist, wird sie vorübergehend sogar vom Staat bei Hilfsbedürftigkeit als Wohnraum finanziert!
Insbesondere wer schon lange in EM investiert ist, hat bereits Gewinne eingefahren. Jetzt ist die Zeit mindestens ein Teil davon als EK für die Immo zu verwenden.
Wer gar keine Ersparnisse und einen unsichern Job hat, der sollte keine Kredite aufnehmen, unabhängig von der Konjunktur und dem Zinssatz!
Wer im Niedriglohnsektor arbeitet, und im Rentenalter möglicherweise Unterstützung vom Staat erhalten wird,
Braucht keine Immo. Sie wird vorher aufgebraucht werden müssen, bevor Hilfe fließt. Da sind EM deutlich besser .
Ja im Osten haben die Menschen nach der Wende durch Immokrediten in wenigen Jahren eine Wohnung ihre eigene nennen können. Auch meine Eltern. Die Situation war aber dort eine Andere. Der Staat hat diese staatlichen Wohnungen an die Mieter günstig verkauft. Die Inflation hat den Rest gemacht. Aber, dort wollte der Staat raus aus dem Immosektor, das Volk sollte das Vilkseigentum tatsächlich in Besitz nehmen, und die Bewirtschaftung war teuer geworden.
Hier wird das so nicht passieren. Aber, die Preise werden steigen. Sie steigen bereits in den Ballungszentren!
Außerhalb sinken sie, noch. Das kann aber auch gut sein für die, die nicht mehr lange arbeiten müssen!
Am besten die Zinsfestschreibung auf 15 bis 20 Jahren machen. Nach 10 Jahren hat der Kunde das Recht zur Kündigung! Ist der Zins hoch, lässt man laufen. ist er wieder niedrig, erneuert man die Zinsfestschreiben auf weitere 10 bis 20 Jahren! _________________ Gruß
Bumerang
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Alan Greenspan: US Can Pay Any Debt It Has Because It Can Print Money To Pay It |
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Skorpion
2 Unzen Mitglied

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Und hier meine Meinung zu diesem Thema: Ich habe zu Beginn dieses Jahres mit einer 100%-Finanzierung gekauft und fühle mich bis jetzt gut dabei. Warum?
Nun, die Immobilie ist nicht mein endgültiger Traum und keine Perle, aber eine, die ich mir vom Risiko gerade noch leisten konnte.
- preisgünstiger Wohnraum mit niedrigen Mieten, wird in schlechten Zeiten leichter vermietbar sein als zu hochwertiger
- keine beste, aber eine gute Lage mit Einkaufsstraße um die Ecke und kurzen Anbindungen an mehrere Autobahnen und nur wenige Minuten zur Innenstadt, wenig Verkehr mit Tempo 30 (jaja, Ruhrgebiet halt)
- das Verhältnis von Kaufpreis und Mieteinnahmen passte, mehr als 8,5 Jahresmieteinnahmen ( ca. 12% des Kaufpreises) wollte ich als Kaufpreis nicht ausgeben. Das funktioniert zugegebenermaßen meist nicht bei neuen Objekten.
- die Höhe der Mieteinnahmen gestattet eine Verkraftung von Mietausfällen
- das Modell funktioniert bei Verzicht auf Mieterhöhungen
- die Zinsfestschreibung habe ich bei etwas über 4% auf 15 Jahre festgelegt.
- Die Mieteinnahmen übersteigen den Aufwand für (vorerst niedrige) Tilgung, Zinsen und Erhaltungsaufwand
- die sich aufbauenden Rücklagen investiere ich teils in Silber, um damit später Kredit abzulösen. Solange sich Silber auf lange Sicht besser als die 4% jährlich entwickelt, werde ich im grünen Bereich sein. Das sollte mit diesem zeitlichen Horizont und der Aussicht auf bevorstehende Inflation gelingen.
- die Tilgung kann ich jederzeit von jetzt 1% auf 10% zzgl. Sondertilgung erhöhen. Was das angeht, halte ich die Bedingungen der ING-Diba für überaus fair.
Ich will darum auch die verschrienen 100%-Finanzierungen nicht verurteilen, WENN man sich um die passenden Parameter kümmert... |
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Bumerang
1 kg Barren Mitglied

Anmeldedatum: 18.05.2010
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| Skorpion hat Folgendes geschrieben: |
Und hier meine Meinung zu diesem Thema: Ich habe zu Beginn dieses Jahres mit einer 100%-Finanzierung gekauft und fühle mich bis jetzt gut dabei. Warum?
Nun, die Immobilie ist nicht mein endgültiger Traum und keine Perle, aber eine, die ich mir vom Risiko gerade noch leisten konnte.
- preisgünstiger Wohnraum mit niedrigen Mieten, wird in schlechten Zeiten leichter vermietbar sein als zu hochwertiger
- keine beste, aber eine gute Lage mit Einkaufsstraße um die Ecke und kurzen Anbindungen an mehrere Autobahnen und nur wenige Minuten zur Innenstadt, wenig Verkehr mit Tempo 30 (jaja, Ruhrgebiet halt)
- das Verhältnis von Kaufpreis und Mieteinnahmen passte, mehr als 8,5 Jahresmieteinnahmen ( ca. 12% des Kaufpreises) wollte ich als Kaufpreis nicht ausgeben. Das funktioniert zugegebenermaßen meist nicht bei neuen Objekten.
- die Höhe der Mieteinnahmen gestattet eine Verkraftung von Mietausfällen
- das Modell funktioniert bei Verzicht auf Mieterhöhungen
- die Zinsfestschreibung habe ich bei etwas über 4% auf 15 Jahre festgelegt.
- Die Mieteinnahmen übersteigen den Aufwand für (vorerst niedrige) Tilgung, Zinsen und Erhaltungsaufwand
- die sich aufbauenden Rücklagen investiere ich teils in Silber, um damit später Kredit abzulösen. Solange sich Silber auf lange Sicht besser als die 4% jährlich entwickelt, werde ich im grünen Bereich sein. Das sollte mit diesem zeitlichen Horizont und der Aussicht auf bevorstehende Inflation gelingen.
- die Tilgung kann ich jederzeit von jetzt 1% auf 10% zzgl. Sondertilgung erhöhen. Was das angeht, halte ich die Bedingungen der ING-Diba für überaus fair.
Ich will darum auch die verschrienen 100%-Finanzierungen nicht verurteilen, WENN man sich um die passenden Parameter kümmert... |
Das wiederum ist für Otto Normal nicht ohne Risiken!! Wer vermieten will, soll gut rechnen können, und eine gute Menschenkenntnis haben. Ich sage nicht, dass so ein Konstrukt schlecht ist. Dennoch ist das nichts für unerfahrene Anleger!!
Die Verkäufer solcher Immobilien neigen dazu, die Mieteinnahmen schön zu rechnen. Auch muss man als Vermieter alles repariere was kaputt geht. Und selber machen, wie im eigenen Haus, nach und nach, iss' nich'. Man muss sofort reagieren, und Firmen beauftragen. Das kann teuer werden. Wer meint, er kann den "bösen" Vermieter markieren, und alles auf den Mieter wälzen, soll vorsichtig sein. Mieter könne schnell ausziehen. Oder auch drin bleiben und nicht bezahlen. Auch soll man heute den Energiepass einer Immo kennen. Mieter können zu hohe Heizkosten kürzen, wenn das Haus nicht der Norm entspricht. Eine Rechtsschutzversicherung ist Pflicht! Bei der selbst genutzten Immo hat man solche Risiken nicht. _________________ Gruß
Bumerang
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Bumerang
1 kg Barren Mitglied

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MapleHF
1 kg Barren Mitglied
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Geschlecht:  Wohnort: Bayern
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Nun, Vermietung ist ja auch ein Teilbereich meiner beruflichen und auch privaten Tätigkeit.
Grundsätzlich halte ich nichts davon Vermiet-Immos zu 100% zu finanzieren.
Unser Grundsatz war immer mindestens 30 - 50% Eigenkapital und so schnell wie möglich tilgen.
Eine Beispielrechnung wie von Skorpion mag gutgehen, wäre mir aber deutlich zu spekulativ.
MapleHF |
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haehnchen03
Silber-Guru

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Geschlecht:  Wohnort: Bayern / Mittelfranken
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Meaple so sehe ich das auch.
Schon abenteuerlich, wie manche hier rechnen.
Mit 5 Fragezeichen wäre es mir deutlich zu riskant. |
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Schwubb
1 kg Barren Mitglied

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Beiträge: 1319
Beruf: Optimist
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Maple HF schrieb
| Zitat: |
Nun, Vermietung ist ja auch ein Teilbereich meiner beruflichen und auch privaten Tätigkeit.
Grundsätzlich halte ich nichts davon Vermiet-Immos zu 100% zu finanzieren.
Unser Grundsatz war immer mindestens 30 - 50% Eigenkapital und so schnell wie möglich tilgen.
Eine Beispielrechnung wie von Skorpion mag gutgehen, wäre mir aber deutlich zu spekulativ.
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Ich habe in meinem Bekanntenkreis jemand, der das so wie Skorpion gemacht hat.
Die Wohnung konnte wider Erwarten nicht vermietet werden ............................................
Zu tilgen ist natürlich weiterhin.......................... _________________ Hunde haben Herren,Katzen haben Personal |
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Skorpion
2 Unzen Mitglied

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Beiträge: 44
Geschlecht: 
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@Bumerang
Deine Einwände sind alle richtig und auch zu berücksichtigen, das stimmt.
Mietnomaden sind eine nicht zu unterschätzende Gefahr.
Ich wohne selbst lange in dem Objekt und kannte die Vormieter schon länger.
Außerdem gehören zu den 5 Wohneinheiten 15 Garagen, die auch vermietet und immer gut gefragt sind und das Risiko der Ausfälle weiter streuen.
Ich denke, da müssen im Einzelfall wohl immer "weiche" Faktoren mit berücksichtigt werden |
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