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999.9
Moderator

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Was ja wirklich ein Aufreger ist, dass bei all diesen (bekannten!) globalen Problemen unsere EU immer mehr Bio-Diesel anbauen läßt und das auch kräftig subventioniert, während man immer mehr auf Importe von Lebensmitteln angewiesen wird. Totaler Schwachsinn! Es kann sich die EU gar nicht mehr selbst versorgen, wir sind auf Gedeih und Verderb auf andere Länder angewiesen.
Wie war das doch noch ein Segen, als wir noch Könige hatten, die den Bauern befohlen hatten *), die Wunderpflanze Kartoffel anzubauen und so in Deutschland die schrecklichen Hungersnöte endlich ad acta legen konnten. Aber der weitsichtige Alte Fritz ist ja leider nicht mehr unter uns.
*) Da einige Bauern rohe Kartoffeln aßen und daran gestorben waren, hatten sich die Bauern in Preußen großteils geweigert, die neue Pflanze weiter anzubauen. So ließ Friedrich der Große dann ganze Felder von Soldaten bewachen, auf denen Kartoffeln gepflanzt waren. Jetzt erst dachten sich die Bauern: Wenn Kartoffeln etwas so teures sind, dass sie sogar bewacht werden müssen, dann wollen wir sie auch haben. Kann man als royale Bauernschläue bezeichnen. Übrigens legen Verehrer des alten Fritz ihm heute immer noch einige Kartoffeln auf sein Grab... _________________ Nichts hasst der im Denken geschulte mehr als die Negation der Logik.
Eine Unze bleibt eine Unze bleibt eine Unze! Mittler zwischen Hirn und Händen muss das Herz sein! |
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Silberschatz
500 g Barren Mitglied

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Jo, und wenn dann mal jemand kommt und Vorschläge macht, wie man aus dieser Sackgasse wieder rauskommen könnte, dann wird er Phantast, Utopist, Spinner etc. bezeichnet ...
Rainer _________________ Wir sind Nero, und die Erde ist unser Rom!
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pandafan
Silber-Guru

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| Zitat: |
| Das ist mir klar, dass dort kein extrem gefährlicher und brennbarer Stoff verwendet wird. Es ging mir darum, dass Du nicht so einen Unsinn erzählst von wegen Fusionsreaktoren. |
Es ist genauso utopisch, dass man Phosphor mal auf solch eine Weise darstellen wird. Alternativ hätte ich ja den Zerfall radioaktiver Schwermetalle mit einer Ordnungszahl von über 100 als Alternative zur Darstellung von Phosphor nenne können, aber lassen wir das.
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999.9
Moderator

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Phosphor 32 und Phosphor 33 kommen übrigens in Kernreaktoren als künstliche Radionuklide vor.
Aber echt: lassen wir das mal besser!
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pandafan
Silber-Guru

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...nicht, dass irgendein Landwirt noch auf dumme Gedanken kommt...  |
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Moderator

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Landwirte als Atomphysiker? Besser nicht...
Dagegen wäre die Tchernobyl-Wolke nur ein laues Lüftchen.
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SilberFee
5 Unzen Mitglied

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| pandafan hat Folgendes geschrieben: |
| Zitat: |
| Das ist mir klar, dass dort kein extrem gefährlicher und brennbarer Stoff verwendet wird. Es ging mir darum, dass Du nicht so einen Unsinn erzählst von wegen Fusionsreaktoren. |
Es ist genauso utopisch, dass man Phosphor mal auf solch eine Weise darstellen wird. Alternativ hätte ich ja den Zerfall radioaktiver Schwermetalle mit einer Ordnungszahl von über 100 als Alternative zur Darstellung von Phosphor nenne können, aber lassen wir das.
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@Pandafan
Du bist der absolute Freak oder?
und ich meindas in keinem Fall negativ!
Ich mein , ich denk ich bin net ganz doof , aber hab null Plan bei so sachen
und du in deinen jungen Jahren kasst da echt teilweise ältere in die Pfanne haun
Wir brauchen mehr so Leute !!!
endlich mal junge Leut die net vorm TV verblöden ...... |
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Königswasser
Gast
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Zitat: Königswasser
SUPER! Das ist also aus dem Volk der Dichter und Denker, Wissenschaftler, Forscher und Nobelpreisträger geworden. Die Top-1 der Abfallverwertung.
Zitat: Pandafan
Was will man bei dem Bildungsstand auch anderes erwarten?
Das ist korrekt. Fragt sich nur warum dieser Trumph ohne Not verspielt werden mußte. |
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999.9
Moderator

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Der niedrige Bildungsstand sowie ein Standesdenken (für Angehörige der unteren Klassen ist es gewollt schwieriger, sich durch Bildung dem zu entziehen!) ist politisch gewollt.
Ein dummes Volk regiert sich leichter, außerdem wollen die Habenden verständlicherweise auf nichts verzichten.
Ein Artikel passend zum Rohstoff-Thema:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/un....men/0,1518,711559,00.html
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Königswasser
Gast
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Für ein rohstoffarmes Land gilt eigentlich:
1. Bildung ist der wichtigste Rohstoff
2. Rohstoffimportmöglichkeiten bewahren und sichern
Auf beiden Ebenen scheint der Zug ohne Schland abgefahren zu sein... |
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Silberschatz
500 g Barren Mitglied

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| Königswasser hat Folgendes geschrieben: |
Für ein rohstoffarmes Land gilt eigentlich:
1. Bildung ist der wichtigste Rohstoff |
Darum steht (Aus)Bildung, Wissenschaft und Forschung auch im Zentrum unseres alternativen Gesellschaftsmodells.
Am meisten irritiert mich die Einstellung der meisten Diskutanten zu diesem Thema: dass man hinsichtlich der Rohstoffverknappung nur die drohende Wohlstands-, Komfort- und Konsumverknappung sieht, also die unmittelbaren Folgen für unsere wohlstandsverwahrloste Gesellschaft. Was so gut wie nie diskutiert wird sind die Folgen für die nachfolgenden Generationen.
Auf eine sehr einfache Formel gebracht: Jede Tankfüllung für ein Auto ist unmittelbar ein Menschenleben in der Zukunft, weil dann dieser Rohstoff für die Herstellung von Medikamente, medizinische Geräte und für Transportmöglichkeiten fehlt. Daran sollte jeder beim Tanken denken. Am besten sollte dies auf Tanksäulen stehen, wie heute die Warnhinweise auf Zigarettenpackungen.
Rainer _________________ Wir sind Nero, und die Erde ist unser Rom!
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Königswasser
Gast
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Silberschatz schrieb:
"Darum steht (Aus)Bildung, Wissenschaft und Forschung auch im Zentrum unseres alternativen Gesellschaftsmodells."
100% Übereinstimmung.
smilie_01
Deine unversöhnliche Einstellung zur individuellen Mobilität kann ich jedoch nicht teilen.
Zum einen wußten schon die Dichter und Denker des Altertums, dass Reisen bildet; womit wir wieder bei Punkt 1 wären.
Zum anderen sehe ich individuelle Mobilität auch unmittelbar verknüpft mit dem Freiheitsstreben des Menschen (über DDR, etc. brauchen wir nicht zu reden). Nur wer die Möglichkeit hat, sich zu bewegen, wohin er möchte (und zwar nicht nur bis zum nächsten Bäcker, Fleischer, Schneider, etc.), wird das Gefühl haben in einer freien Gesellschaft zu leben.
Nimmst Du den Menschen dieses Grundbedürfnis, sorgst Du nicht nur für weniger Bildung und Kommunikation verbunden mit den daraus resultierenden Problemen, sondern auch für insgesamt weniger Akzeptanz Deiner Gesellschaft.
Die persönliche Kommunikation ist gerade in unserer "digitalisierten" Welt wichtiger als jemals zuvor. Ich sehe individuelle Mobilität daher nicht als Übel, das abgeschafft gehört, sondern vielmehr als Grundrecht des Menschen in einer freiheitlichen Gesellschaft.
Wie dieses am besten zu realisieren ist, ist allerdings wieder eine ganz andere Frage. |
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Silberschatz
500 g Barren Mitglied

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Ich habe nichts gegen individuelle Mobilität, für mich ist individuelle Mobilität und Freizügigkeit ein wesentlicher Aspekt freiheitlicher Systeme.
Individuelle Mobilität hat nichts mit Öl oder Kraftfahrzeugen zu tun. Per Pedes, mit dem Fahrrad, zu Pferde, per Segelschiff, es gibt viele Möglichkeiten sich von A nach B zu bewegen ohne Auto, Motorrad oder Flugzeug.
Ich bin allerdings kein Verfechter des individuellen Rechts auf Geschwindigkeitsrausch. Nicht nur weil das gefährlich ist ist, sondern weil dies in unverantwortlicher Weise Ressourcen verbraucht und Menschenrechte einschränkt. Ich kann diesbezüglich jedem mal die Lektüre des Buches "Totalschaden" von Klaus Gietinger empfehlen.
Und was das Lernen angeht: Geschwindigkeit ist da eher kontraproduktiv. Wer mit dem Fahrrad drei Stunden fahren muss, um die 50km entfernte Großstadt zu erreichen, lernt in diesen drei Stunden mehr als in der knappen Stunde, die er sonst für diese Strecke im Auto sitzen würde.
Nichts gegen Reisen, das bildet tatsächlich, aber nur, wenn es nicht zur Selbstverständlichkeit wird. Öl und Autos braucht es dafür nicht.
Rainer _________________ Wir sind Nero, und die Erde ist unser Rom!
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Königswasser
Gast
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Zu der Bedeutung, die ich der individuellen Mobilität beimesse, habe ich nichts hinzuzufügen.
Über die Art und Weise ihrer Verwirklichung habe ich genauso wenig eine Aussage gemacht, wie zum Thema "Geschwindigkeitsrausch". |
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siggirabu
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Die Sache mit der Tankfüllung und dem Menschenleben ist meines Erachtens nach sehr überspitzt ausgedrückt.
Wo ich Silberschatz aber Recht gebe ist die Sache das man auch gerne mal öfter das Fahrrad nehmen könnte. Ich fahre sehr oft und gerne Fahrrad (die Ausnahme ist bei Regen )
Allen kann man das Auto nicht absprechen, das wäre zu viel des Guten, aber solange manche Leute zum Bäcker um die Ecke oder zur Post um ein Brief weg zu schaffen mit dem Auto fahren, weil es zu viel wäre den einen Kilometer oder die 500 Meter zu laufen/das Fahrrad zu nehmen, kann der Sprit nicht teuer genug sein und die sollten wirklich mal überlegen was die mit ihrem Verhalten anstellen. _________________ Grüße Siggi
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