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Regiogeld
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Beitragvom: 01.03.2010, 17:41 Nach oben Nach unten
detonic96
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toll also nicht mehr wert als die versprechungen zum euro smilie_05
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vom: 01.03.2010, 17:41 Nach oben Nach unten
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Beitragvom: 01.03.2010, 21:01 Nach oben Nach unten
Gast





Zitat:
toll also nicht mehr wert als die versprechungen zum euro

warum schreibst du das wenn du dich mit dem Thema noch nicht beschäftigt hast.
Mach dich doch erstmal schlau bevor du solche Urteile fällst
Beitragvom: 02.03.2010, 12:30 Nach oben Nach unten
Argentum
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@all: sorry, aber früher gings nicht

@barny:
barny hat Folgendes geschrieben:
@argentum
so siehts wohl in der Praxis aus:
http://www.chiemgauer.info/uploads/....kblatt_Buchhaltung_07.pdf
ein eigenes Konto ist schon notwendig, doch eine eigene Buchführung nicht. Der Aufwand hält sich meines Erachtens sehr in Grenzen.

Ich hoffe du hast dieses pdf nicht nur gelesen, sondern auch verstanden. Das "Konto", von dem da unter dem ersten "3." die Rede ist, ist kein Bankkonto, sondern ein Buchhaltungskonto (mit den entsprechenden Unterkonten). Da sich das nicht von alleine führt, muss es geführt werden - ebenso wie das in Euro.
Wäre jetzt natürlich mal interessant zu wissen, wann für dich der buchhalterische Akt überhaupt erst einsetzt - wenn offenbar der Großteil der Arbeit (Kontoführung) bei dir garnicht dazu zählt.
Vergessen darf man dabei auch nicht die leistungsgedeckten Systeme, wo man zur Steuerermittlung erstmal marktübliche Preise für die erbrachte/genommene Leistung heranziehen und glaubhaft belegen muss. Noch problematischer dürfte hier sein, dass unter Umständen bei einem solchen Tausch ein Unternehmer auf einmal als unselbstständiger Arbeiter mit Sachgeldentlohnung der Lohnsteuer unterliegen könnte.

nochmal zu dem von mir angesprochenen Bsp. mit den versch. Händlern (Bäcker, Müller, etc. - Seite 1 unten), das fehlte ja in meinem letzten Post: Der Sinn dahinter war zu zeigen, dass imo - wenn man das Gedankenspiel mal fortsetzt - ein Regiogeld nur solange funktioniert, wie es relativ klein und wenig genutzt bleibt - oder man sich mit überregionalen Geldgebern "einlässt" (die vermutlich nicht nur mit dem guten Gefühl was für diese Region getan zuhaben entlohnt werden wollen) - oder man wieder in die mittelalterliche Kleinstaaterei samt Protektionismus verfällt. Solange der Staat in Euro zulangt, kann das nur was werden, wenn alle Unternehmer der Region dem Finanzamt klarmachen können, dass sie ihre Geschäfte aus Liebhaberei betreiben - womit aber der Warenzufluss in die Region etwas ins Stocken kommen dürfte ("kauft deutsche Datteln").

@detonic: Es gibt 2 versch. Versprechen:
- Leistungsversprechen (1 Regio hat einen Gegenwert von 1€, kann aber auch gegen eine festgelegte Leistung (bspw. 1x Essen vorkauen) getauscht werden
- Geldversprechen (1 Regio = 1€)
Bei beiden hat man - wie du schon sagtest - das Ausfallrisiko: Ist das Regiogeld-Unternehmen oder die verwaltende Bank Pleite, sind die Gutscheine wertlos. Also fast wie beim Euro, nur dass da die Staaten wenigstens mit etwas Substanz dahinterstehen.
Beitragvom: 02.03.2010, 12:43 Nach oben Nach unten
Gast





Zitat:
Ich hoffe du hast dieses pdf nicht nur gelesen, sondern auch verstanden.

Danke habe ich
Zitat:
Wäre jetzt natürlich mal interessant zu wissen, wann für dich der buchhalterische Akt überhaupt erst einsetzt - wenn offenbar der Großteil der Arbeit (Kontoführung) bei dir garnicht dazu zählt.

womöglich meinen wir das Selbe, nur habe ich dich wohl falsch verstanden wenn du von
Zitat:
2fachen Buchführung
sprichst.
Ich persönlich sehe die Einbindung eines buchhalterischen Kontos in eine bestehende Büchführung nicht als Problem und großen Aufwand an, diese Auffassung teilen wir wohl nicht.
Zitat:
leistungsgedeckten Systeme

von denen spreche ich tatsächlich nicht, ich rede hier immer von umlaufgesicherten Regionalgeld
von leistungsgedeckten Systemen halte ich selber recht wenig...

meine Antwort zu detonics statement bezog sich ebenso zusammenhängend auf die Aussage
Zitat:
was das ganze bringen soll

denn es kann viel bringen ergänzend zum Euro
Beitragvom: 02.03.2010, 12:55 Nach oben Nach unten
Gast





aber ich korriegier mich, diese Aussage von mir war tatsächlich purer Schwachsinn:

Zitat:
in der Buchführung scheint kein Regio auf, es wird angenommen ein Regio ist ein Euro und auch in der Buchführung so erfasst.
Beitragvom: 02.03.2010, 20:11 Nach oben Nach unten
Argentum
500 g Barren Mitglied


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barny hat Folgendes geschrieben:

von leistungsgedeckten Systemen halte ich selber recht wenig...


Da interessiert mich, warum das so ist. Ich persönlich halte es eher andersrum: leistungsgedeckt ist mein Favorit. Zwar besteht hier vielmehr die Gefahr der Schwarzarbeit, dafür lassen sich die Leitungsgutscheine nur unter großem Verlust (wenn niedriges Umrechnungsniveau, alerdings Gefahr des Schwarzhandels) oder gar nicht (wenn Verbot durch Ausgeber) in Euro tauschen. Hier kann man dem Enkel auch mal einen Gutschein schenken, den er nicht postwendend zu Euro machen kann, sondern für Nachhilfe oder Musikunterricht o.ä. verwenden muss.
Dabei fehlt natürlich großteils die Einzelhändlerkomponente, aber die Erhaltung des letzten Tante-Emma-Ladens im Dorf traue ich einem genossenschaftsähnlichem Zusammenschluss mehrerer Bürger eher zu als einem eingeführten Ersatzgeld.
Beitragvom: 03.03.2010, 14:00 Nach oben Nach unten
Gast





@argentum
für mich ist die praktische Umsetzung einfach schwer vorstellbar bzw. finde ich keinen Ansatz wie das in größeren Kreisen funktionieren sollte.

Dazu gibt es hier eine sehr interessante Diplomarbeit die ab Seite 23 einige Problempunkte anspricht

http://www.tauschring-archiv.de/Diplomarbeit/Niemeyer.V-S.pdf
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