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Krisenfond ?!
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Beitragvom: 29.03.2010, 22:49 Nach oben Nach unten
silberisotop108
Gast




hallo.

beim blättern in den tageszeitungen ist mir ein artikel in der faz.net aufgefallen.

http://www.faz.net/s/Rub58241E4DF1B....Tpl~Ecommon~Scontent.html

eigentlich liest es sich ganz locker und im ersten anschein beruhigend. die politik in der eu unternimmt etwas und beugt vor für kommende eventuelle krisen. HALT?!: nochmal..: zitat binnenmarktkommissar barnier:"...Die EU müsse mit Weitblick auf die Krise reagieren und sich auf künftige wirtschaftliche Notlagen angemessen vorbereiten."

das heißt nach meinem verständnis nichts anderes, daß da sehr wohl noch einiges zu erwarten ist oder sogar kommt!
gut, ich weiß nicht inwiefern dieses zitat im originalen belassen worden ist, aber sagt es doch ganz klar aus: freut euch nicht zu früh.!?

und je länger ich diesen satz/artikel wiederholt durchlese, umsomehr höre ich eine gewisse hilflosigkeit in diesem satz.

vielleicht täusche ich mich auch, aber wer aus einem schuldenberg einen schuldenhimalaya machen kann , dem traue ich nicht sehr und bin gezwungen, zwischen den zeilen zu lesen.

tatsache ist eben auch, dass es keine nationalen alleingänge gibt und geben kann. die banken-strukturen in der eu sind dermassen verworren und vernetzt, dass nur eine eu-lösung in frage kommt. nur wie ,das weiß warscheinlich keiner der kommissare.

wie denken die mitglieder des forums über die finanzielle situation im groß und mittel-banken sektor der eu?
glaubt ihr ,dass es nachhaltige und strukturelle lösungen in naher zukunft geben kann und wird??

gruß
silberisotop108
vom: 29.03.2010, 22:49 Nach oben Nach unten
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Beitragvom: 29.03.2010, 23:12 Nach oben Nach unten
HorstK
5 Unzen Mitglied


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Beiträge: 78
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Hallo silberisotop108,

erstmal willkommen hier im Forum, habe deinen Nick und den Wolf heute zum ersten mal gesehen smilie_24

Also ich persönlich halte von den ganzen Krisenfonds, Rettungs- und Konjunkturpaketen nicht viel. Vielmehr würde ich ein "gesund schrumpfen" und damit auch die ein oder andere Pleite einer Bank oder auch eines Staates in Kauf nehmen. Das ist der Lauf der Dinge und der Natur. Warum unsere Politiker immer meinen, man müsse alles retten nur weil der Name "Bank" drauf steht, ist mir schleierhaft.

Klar werden jetzt andere sagen, wenn die oder jene Bank pleite geht, erwischt es auch andere. Ja das wäre sicherlich bedauerlich aber in Summe sicherlich ein kleinerer Schaden, wie wenn in absehbarer Zeit der ganze Laden hops geht. Rolling Eyes

gruß HorsK
Beitragvom: 31.03.2010, 16:18 Nach oben Nach unten
partsonly
2 Unzen Mitglied


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...Warum unsere Politiker immer meinen, man müsse alles retten nur weil der Name "Bank" drauf steht, ist mir schleierhaft...

Na weil es AKTIENGESELLSCHAFTEN sind !!!

Wenn Du Deine Mio/Mia unterbringen müßtest, würdest Du auch streuen.
Wenn Du Dank Deiner Mio/Mia politischen Einfluß in Form von Lobbyismus/Macht nehmen könntest, würdest Du nicht auch alles erdenkliche tun damit Deine schöne Investition nicht den Bach runter geht?

Hier wurden und werden Mia investiert um an der Zockerei richtig Kasse zu machen. Wenn dann mal das große Verlieren beginnt, würde das ja Kapitalverlust bedeuten. Ist doch viel besser der dumme Steuerzahler trägt die Verluste. Getreu dem Motto: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren
Beitragvom: 31.03.2010, 16:30 Nach oben Nach unten
VeryDeepBlue
Silber-Guru


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Naja, wenn die erste Bank nicht gerettet werden kann, dann werden die Anleger einen Run auf die Konten aller Banken veranstalten (und dann Gnade uns Gott).

Die Commerzbank wird wohl mittelfristig am Tropf des Staates bleiben und die HRE auch.

Warum sollen die Banken nicht in einen Fonds einzahlen um weiteren Schaden vom Steuerzahler zu verwehren. Der Fonds muss sowieso 100 Jahre bestehen, damit er den Schaden den HRE, IKB, KfW, Coba, Dreba, Landesbanken angerichtet hat wieder gut machen kann.
Der Fonds ist eine sehr sanfte Bestrafung.
Beitragvom: 31.03.2010, 20:14 Nach oben Nach unten
Unzenhunter
10 Unzen Mitglied


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Diesen Fond zahlen im Grunde auch wieder nur die Steuerzahler.Die Banken werden, oder haben bereits, schon kräftig an der Gebührenschraube gedreht. smilie_54
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Dem Geld darf man nicht nachlaufen, man muß ihm entgegenkommen.

Erfolgreich gehandelt mit: d.pust, Silberschwabe, chz1987, Taipan, megane26, marvin-boy,(kleine Auswahl)
Beitragvom: 31.03.2010, 20:19 Nach oben Nach unten
silberisotop108
Gast




nun,
wer nach einer banken-krise auf soziale gerechtigkeit wartet, wartet sehr warscheinlich vergeblich...... smilie_04

überhaupt, wäre es interessant zu wissen, wie das ganze unter einer viell. sozail-liberalen oder grünen regierung abgelaufen wäre!?

ag108
Beitragvom: 31.03.2010, 20:40 Nach oben Nach unten
999.9
Moderator


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Den Regierungen bietet sich in/nach solch einer Krise ja auch dramatisch wenig Handlungsspielraum. Dieser Fonds ist doch wieder mal eine weitere Augenwischerei vor den Wahlen in NRW.

Die Banken wussten ebenfalls, dass so etwas auf sie zukommen wird, wie bereits gesagt werden die Banken es wohl wieder einmal auf die Gebühren draufschlagen.

In allen Fällen sind die Steuerzahler und Kontoinhaber die Dummen.

Rolling Eyes
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Nichts hasst der im Denken geschulte mehr als die Negation der Logik.
Eine Unze bleibt eine Unze bleibt eine Unze! Mittler zwischen Hirn und Händen muss das Herz sein!
Beitragvom: 31.03.2010, 20:51 Nach oben Nach unten
Unzenhunter
10 Unzen Mitglied


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Angeblich will ja Schäuble ein Gesetzentwurf vorbereiten, das es den Banken nicht erlaubt, das Geld am Jahresende von der Steuer abschreiben zu lassen.
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Beitragvom: 01.04.2010, 07:02 Nach oben Nach unten
VeryDeepBlue
Silber-Guru


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Warum auch nicht von der Steuer absetzen. Ich halte das für eine Betriebsausgabe und einen Gesetzesentwurf um dies von der Steuer geltend machen zu können finde ich überflüssig.
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