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Immobilien im Währungscrash
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Beitragvom: 22.01.2012, 13:47 Nach oben Nach unten
Bumerang
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Campino hat Folgendes geschrieben:
Naja,man sollte auch bedenken das die deutsche Bundesregierung noch nie etwas
ohne "Hintergedanken" gemacht hat.Und warum also hat das Bundesamt für
Statistik letztes Jahr jeden Immo-Besitzer angeschrieben und sich dieses tolle
Formular ausfüllen lassen?Natürlich nur um demnächst "abzukassieren".
Grüße aus Franken smilie_24
Campino



Sorry, aber das ist Humbug!
Das Grundbuch gibt es seit Jahrhunderte! Da ist alles drin was der Staat wissen will!
Ob du nun eine Gasheizung, 2 Bäder oder mit Kohle heizt, ist für die Steuer Jacke wie Hose!
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Gruß

Bumerang
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Alan Greenspan: US Can Pay Any Debt It Has Because It Can Print Money To Pay It
vom: 22.01.2012, 13:47 Nach oben Nach unten
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Beitragvom: 22.01.2012, 13:55 Nach oben Nach unten
Jarmi
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Bumerang hat Folgendes geschrieben:

Da ist alles drin was der Staat wissen will!


Sollte wirklich mal der Worst Case eintreten und der Staat alles besteuern wollen, kriegen die eh so gut wie alles raus. EM-Besitz, Immobilienwerte, Kunstgegenstände usw.
Sei es über Kontoauszüge, Kreditkartenabrechnungen, Internetforen wie hier, den Bösen Nachbarn oder Handyortung (z.B. wer wie oft in der Schweiz war und wo genau)

Big Brother und so, ihr wisst ja smilie_24
Beitragvom: 22.01.2012, 14:20 Nach oben Nach unten
Campino
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Ich sage ja nicht das eine eigene Immo schlecht ist.Steigert ja in der Regel ja auch seinen Wert.
Finde ein eigenes am besten schon abbezahles Wohneigentum als gute
Wertanlage bzw. Altersvorsorge.
Und klar ist Miete zahlen bestimmt nicht optimal denn die Nebenkosten die eh jedes
Jahr steigen werden selbstverständlich wieder auf die Mieter abgewälzt.
Aber sehe trotzdem in nächster Zeit hohe Kosten auf Immo-Besitzer zukommen.
Irgendeine neue tolle Steuer wird der Bundesregierung schon einfallen
aber das wird sich dann natürlich wieder in steigenden Mieten niederschlagen.
Also so oder so werden WIR ALLE demnächst mal wieder noch etwas mehr
zur Kasse gebeten.
Und falls wirklich eine Währungsreform kommen sollte dann ist man mit beweglichen
Sachgütern eben etwas flexibler als mit einer Immo.
Aber die Erfassung der Daten des Bundesamtes für Statistik war bestimmt nicht ohne
"Hintergedanken".War auch sehr kostspielig und mit viel Arbeitsaufwand verbunden.
Also da KOMMT bestimmt noch was.
Schöne Grüße
Campino
_________________
Meine Freundin sagt, ich wäre neugierig,steht zumindest in ihrem Tagebuch.
Beitragvom: 22.01.2012, 14:28 Nach oben Nach unten
Rollmops
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Ich kenne viele die sich derzeit Immobilien zulegen. Die meisten davon zumindest teilweise fremdfinanziert.
Sie halten das für eine gute Idee und manche spekulieren sogar darauf dass sie dann auch noch von der kommenden Inflation profitieren können. Aber ist das wirklich so weise?smilie_08

Was passiert wenn plötzlich die Finanzierung zusammenbricht? Und man zum Beispiel wegen Arbeitslosigkeit die Raten nicht mehr bedienen kann? Und dann auch noch das Haus nicht oder nur weit unter dem was man reingesteckt hat wieder loswird?

Die meisten Menschen in der USA; denen das passierte haben jedenfalls alles verlohren und leben jetzt in Zelten.
In Deutschland kannst Du zumindest davon ausgehen dass Menschen nicht massenhaft auf die Strasse gesetzt werden nur weil sie ihre Miete nicht mehr bezahlen können.

Auch kenne ich mehr als einen Fall, indem die Immobilie drastisch an Wert verlohren hat. Sei es daß plötzlich eine Schnellstrasse am Haus vorbei führt, in den 70gern dutzendweise Überschwemmungsgebiete als Bauland ausgewiesen wurden und jetzt nicht mehr eingesehen wird warum man zu ihrem Schutz die Innenstädt bei Hochwasser fluten muss. oder man erst nachträglich herausgefunden hat dass das Wohngebiet auf verseuchtem Grund gebaut wurde. Die jeweiligen Besitzer hatten dadurch plötzlich mehr Schulden als das Haus wert war.

Beruflich bedingt weis ich sehr gut was es heist flexibel sein zu müssen und ein Immobilie ist soetwas von unflexibel. Wenn ich heute meine Arbeitsstelle verliehre, ich aber eine Stelle zum Beispiel in Stuttgart angeboten bekomme, kann ich eine Immobilie nicht so einfach einpacken und mitnehmen.

Ausserdem bekomme ich langsam ein mulmiges Gefühl wenn ich sehe wie Immobilienbesitz glorifiziert wird.
Wenn man sucht, findet man kaum Beiträge die den derzeitigen Immoblienboom kritisch hinterfragen.
Das in Zusammenhang mit der Tatsache dass ich wie gesagt selber mehr als eine Fall kenne indem die Anschaffung einer Immobilie sich als Fehler herausgestellt hat, führt dazu dass ich jedem nur raten kann es sich 2mal zu überlegen bevor man sich derart bindet und sich vielleicht dafür auch noch verschuldet. Das mit den Immobilien kann gut gehen und genau die richtige Entscheidung sein, kann aber auch ein grosser Fehler sein.
Sollten bei mir die Finanzen zusammenbrechen, kann ich meine Mietwohnung kündigen und mir eine billigere Bleibe suchen. Mir ist jedenfalls die Geschicht zu heiss. Dafür ist es einfach zuwenig absehbar was die Zukunft bringen wird.
Beitragvom: 22.01.2012, 15:45 Nach oben Nach unten
Datenreisender
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mapple hat Folgendes geschrieben:
Eine bezahlte Immobilie ist und bleibt eine der sichersten Wertanlagen überhaupt!

Zumal ich einen Nutzwert habe!

Naja, es gibt in Deutschland im letzten Jahrhundert so einige Beispiele, wie Immobilienbesitz ersatzlos untergehen konnte. Erinnerst Du Dich an ausgebombte Städte? Erinnerst Du Dich an Vertreibungen? Erinnerst Du Dich an Enteignungen in der DDR?
_________________
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Beitragvom: 22.01.2012, 16:03 Nach oben Nach unten
Jarmi
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Datenreisender hat Folgendes geschrieben:

Naja, es gibt in Deutschland im letzten Jahrhundert so einige Beispiele, wie Immobilienbesitz ersatzlos untergehen konnte.


Muss nichtmal ganz so krass sein, gibt auch genug andere, aktuellere Beispiele. Die Kaserne in der Nähe wird geschlossen, das große Unternehmen im Ort schliesst sein Werk, Windrad oder Biogasanlage vor dem Wohnzimmerfenster, Umgehungstrasse vor der Haustür, Erdbewegungen durch unsicheren Untergrund (z.B. alte Stollen oder gar Thermiebohrungen). Ruck Zuck ist das Grundstück 20 - 30% weniger Wert.

Geht aber natürlich auch in die andere Richtung. Bauen würd ich aber trotzdem (und werds wohl auch bald), denn man sollte nicht alles abhängig von Geld, Gold oder sonstigem machen.
Beitragvom: 22.01.2012, 16:24 Nach oben Nach unten
solblo
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Ich find es befremdlich die Immobilie, generell alles was ich tue unter dem Gesichtspunkt des finanziellen nutzens zu stellen.

In erster Linie baue/kaufe ich mir ein Haus, um in die Zukunft gesichert zu gehen. Halbweg´s abgekapselt von teilweise willkürlicher Handhabe des Vermiters zu sein, und auch um mein Geld darin zu investieren, wovon ICH am meisten habe.

Dabei ist es mir in erster Linie egal, ob ich heute 100.000 Euro für etwas zahle, was später nur 50.000 Euro Wert ist. Solange ich darin einen NUTZEN habe, ist der finanzielle Wert eigentlich egal.

Ich werde nie verstehen wie es Leute geben kann, die sich ein Häuschen bauen/kaufen und dann später rumheulen, weil der Wert verloren geht. Vorausgesetzt das Haus wird nicht im eigentlichen NUTZEN (also das bewohnen) gestört, ist sowas nur aus Geldgier getrieben.

Da sind wir nicht weit von Leuten, die das Kinderbekommen aufrechnen mit finanziellen Werten. Schon erlebt...
Zitat : Wir wollen keine Kinder, haben gelesen bis zum 18. Lebensjahr sollen die 100.000 - 150.000 Euro verschlingen. Davon können wir uns dann einiges kaufen.

Wenn Leute so derart vom Finanzsystem "gebrainwasht" sind, dann läuft bei denen irgentwas falsch im Wertesystem. Sowas wie Freunde/Familie/Freizeit geht vor finanziellen Interessen gibts heute nicht mehr.
Beitragvom: 22.01.2012, 17:39 Nach oben Nach unten
klon89
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solblo hat Folgendes geschrieben:
Ich find es befremdlich die Immobilie, generell alles was ich tue unter dem Gesichtspunkt des finanziellen nutzens zu stellen.

In erster Linie baue/kaufe ich mir ein Haus, um in die Zukunft gesichert zu gehen. Halbweg´s abgekapselt von teilweise willkürlicher Handhabe des Vermiters zu sein, und auch um mein Geld darin zu investieren, wovon ICH am meisten habe.

Dabei ist es mir in erster Linie egal, ob ich heute 100.000 Euro für etwas zahle, was später nur 50.000 Euro Wert ist. Solange ich darin einen NUTZEN habe, ist der finanzielle Wert eigentlich egal.

Ich werde nie verstehen wie es Leute geben kann, die sich ein Häuschen bauen/kaufen und dann später rumheulen, weil der Wert verloren geht. Vorausgesetzt das Haus wird nicht im eigentlichen NUTZEN (also das bewohnen) gestört, ist sowas nur aus Geldgier getrieben.

Da sind wir nicht weit von Leuten, die das Kinderbekommen aufrechnen mit finanziellen Werten. Schon erlebt...
Zitat : Wir wollen keine Kinder, haben gelesen bis zum 18. Lebensjahr sollen die 100.000 - 150.000 Euro verschlingen. Davon können wir uns dann einiges kaufen.

Wenn Leute so derart vom Finanzsystem "gebrainwasht" sind, dann läuft bei denen irgentwas falsch im Wertesystem. Sowas wie Freunde/Familie/Freizeit geht vor finanziellen Interessen gibts heute nicht mehr.


Ich unterstreiche da ganze mal genau so und stimme dem voll und ganz zu.
Hier noch ein Rechenbeispiel als Anhang:
1,1Prozent bis 2,5 Prozent Inflation Pro Jahr, den Durchschnitt davon mal 15Jahre, wenn ich heute 1000Euro / Monat Zins- und Tilgungszahlungen leiste, tut mir das in besagten 15J. dank der Inflation nicht mehr so weh. Da bis dahin auch die Gehälter steigen (jammert nicht rum, von wegen die würden nicht steigen, schaut euch den monatl. Nettolohn von 1970 oder 1980 an und vergleicht mit heute).
Natürlich gibt es das Argument, dass ich als Besitzer auch selbst renovieren, erneuern und ausbessern muss, was ein Mieter auf den Vermieter abwälzen kann.
Das Resümee davon ist zwar, dass ich unterm Strich /Monat mehr hinlege als ein Mieter, jedoch als Besitzer, wirtschaftlich betrachtet, durch steigende Infaltion bei festen Hypothekenvereinbarungen, sich dies ausgleicht und mit dem Herzen betrachtet, ich frei bin, entscheidungsgewalt, familiär gedacht,... wie oben vom Vorredner bereits ausführlich aufgeführt, gegenüber dem Mieter besser gestellt bin.
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Ich weiß, dass ich nichts weiß!
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Beitragvom: 22.01.2012, 17:46 Nach oben Nach unten
Schwubb
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Beruf: Optimist
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@solblo und klon89

Ich habe eine abgezahlte Immobilie. Ob es sich rentiert- keine Ahnung

Ist mir völlig egal.Hauptsache die Immobilie gehört mir und ich muss mich nicht mit einem Vermieter rumärgern.


Was die Finanzierung angeht.Ich konnte rechnen.

Bei manchen Finanzierungen frage ich mich schon, ob die Leute noch ganz dicht sind smilie_08


smilie_24
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Hunde haben Herren,Katzen haben Personal
Beitragvom: 22.01.2012, 19:30 Nach oben Nach unten
Bumerang
1 kg Barren Mitglied


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Wie jedes andere Geschäft, birgt auch der Erwerb einer Immo Risiken. Egal ob Krise oder nicht!

Doch geht es hier nicht darum, sondern ob eine Immo grundsätzlich eine gute Invetition ist wenn eine hohe Inflation oder gar ein Währungscrash dort.
Und unter diesem Aspekt ist die Immo schon immer eine gute Sache gewesen! Denn nach EM ist die Immo die einzige Möglichkeit das Vermögen in Sachwerte zu stecken! Als Arbeinehmer meine ich. Wenn ich ein Betrieb habe, dann ist das u.U. noch besser.

Der Vergleich ist also nicht etwa: ich bin heute Mieter und habe kein bis wenig Geld oder sagen wir EM, und überlege 100% zu finanzieren, was ich u.U. nicht kann, sondern, ich habe eben Geldvermögen, das ich nicht nur in EM stecken möchte als Vorbereitung auf die Krise!
_________________
Gruß

Bumerang
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