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Im Ausland gescheitert.
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Beitragvom: 07.12.2011, 15:25 Nach oben Nach unten
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1 kg Barren Mitglied


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Das leise Scheitern der Auslandsexpansion deutscher Firmen

Man kennt es von Daimler, BMW, Telekom, und die Liste kann mit weiteren bekannten Namen fortgesetzt werden.

Nut erwischt es auch Thyssen-Krupp

http://www.handelsblatt.com/unterne....-patriarchen/5930120.html

Zitat:

Im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/11 musste Thyssen-Krupp 2,9 Milliarden Euro abschreiben - vor allem wegen Problemen mit neuen Stahlwerken in den USA und Brasilien. ...
Unter der Führung von Schulz waren die Kosten für die beiden neuen Stahlwerke in den USA und Brasilien auf rund zehn Milliarden Euro explodiert. Vor allem das Projekt in Brasilien ist nicht nur ein Milliardengrab, es ist auch ein Karrierekiller. In den vergangenen fünf Jahren haben sich zwei Generationen von Managern an dem Großprojekt abgearbeitet - und sind gescheitert. Im März 2009 mussten die Vorstände Jürgen Fechter und Karl-Ulrich Köhler gehen. Am vergangenen Freitag traf es dann die nächste Führungskraft: Hans Fischer muss nach nur einem Jahr seinen Posten als Bereichsvorstand für das amerikanische Stahlgeschäft räumen. Allen drei Managern werden Fehler beim Bau und Hochfahren des Stahlwerks in Brasilien angelastet, die die milliardenteuren Mehrausgaben nach sich zogen, unter denen der Industriekonzern heute leidet.



Alle wollten das große Geld im Ausland verdienen. Ihre Produktion, und wenn es ging den Sitz gleich mit, ins Ausland verlagern. Kosten wollte man sparen. Dem "teuren und urlaubsverwöhnten" deutschen Arbeitnehmer entfliehen.

Sie sind alle mehr oder weniger auf die Fresse geflogen. Darüber hört man in der Presse aber wenig. Von den Unternehmen selber schon gar nicht.
Ich erinnere mich an die Talk Shows der 90-er, in denen Alle Wirtschaftsvertreter und/oder Lobbyisten über den Deutschen Arbeitnehmer hergezogen sind. Wie Viel der Kosten würde, wie unflexibel er sei, und vor allem wie viel Urlaub und Feiertage er doch hätte. Amerika, Brasilien, Asien waren die Vorbilder.

Die Rechnung kam postwendend. Die Daimler Chrysler „Fusion“ war wohl eine der größten Fehlinvestitionen eines deutschen Unternehmens in der Geschichte. BMW hat es mit Rover auch nicht viel besser gehabt. Über Telekom will ich gar nicht mehr reden.
Alle mussten die Schattenseiten des Auslandes kennenlernen. Demotivierte Teams, politisches und oberflächliches Mittelmanagement (viel mehr als hier!), schlechterer Ausbildung. Dazu kommen Korruption und Bürokratie (die deutsche Bürokratie ist kein Pappenstiel, aber sie funktioniert!) und unlauter Wettbewerb.

Das Alles mündet in eine schlechte Qualität, geringere Produktivität und schließlich in höhere Kosten. Vom Image Schaden mal ganz abgesehen.

Ich hätte gedacht, dass diese Gefahren, zumindest die nicht politischen, wohl bei Hochtechnologien groß sind. Aber scheinbar auch in der Stahlindustrie, obwohl die Stahlverarbeitung schon seit hunderten von Jahren betrieben wird.

Vielleicht erkennt man den falschen Weg endlich. Wenn Mercedes nicht „so gut“ wie Chrysler, BMW wie Rover, und VW wie Hyundai sein sollen, dann sollte man den deutschen Arbeitnehmer schleunigst wieder entdecken. Denn aus gut kann man sehr schnell schlecht machen. Umgekehrt dauert es vieeel länger!
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Gruß

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Alan Greenspan: US Can Pay Any Debt It Has Because It Can Print Money To Pay It
vom: 07.12.2011, 15:25 Nach oben Nach unten
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Beitragvom: 07.12.2011, 15:58 Nach oben Nach unten
plata999
Silber-Guru


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wenn schon privatleute im ausland scheitern, warum nicht grossfirmen!

mein bruder brauchte auch gut 12 jahre das richtige land und business zu finden.

seit 9 jahren läuft es in costarika super für ihn. die grossen wollen gleich mördergewinne haben, nur das klappt nicht! smilie_02

die zeiten sind vorbei und andere globalplayer schlafen nicht mehr. smilie_18
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besser der fehler im system sein, als ein geschmiertes rädchen darin!
nationalismus hat keinen platz in unserer gesellschaft!!
mehr kosmopoliten! dann sieht die welt vielleicht besser aus!
was ich hier poste ist nicht für jeden anleger geeignet!wer meinen tips folgt, nur auf eigene verantwortung!KLAR!!
Beitragvom: 07.12.2011, 20:38 Nach oben Nach unten
reddshund
500 g Barren Mitglied


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Smile was meint Ihr wieso jetzt auf einmal VW den Amarok doch in Hannover baut, nicht weil die keine Aufträge haben. Die sind einfach an den Leuten in Argentinien gescheitert + Qualität = 0 .

Erst haben die uns das Auto geklaut und billig bauen wollen und jetzt sind die gezwungen zurück zu kommen weil die in Argentinien dauernd Siesta machen heheheh.

Gruss reddshund
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Beitragvom: 07.12.2011, 20:52 Nach oben Nach unten
haeni
Newcomer


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Ist ja alles schön und gut und auch richtig was Ihr schreibt.
Leidergottes funktioniert das bei den 1000`ten Firmen die in China investiert haben und dort mittlerweile mit ihren Produktionen hohe Gewinne einfahren nicht mehr, da die Firmen ihr Kapital nicht mehr aus China herausbringen.
Alle Gewinne die in China eingefahren werden müssen dort auch wieder investiert werden. Ist leider fakt.
Die bringen aus China keinen müden Euro mehr raus.

Gruss Haeni
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