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mikcor
5 Unzen Mitglied
Anmeldedatum: 22.08.2011
Beiträge: 97
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ich lese hier immer wie wichtig das Gold/Silber Verhältnis ist 1/58 usw. Nur meine Meinung ist das absoluter Müll. Man vergleicht hier Apfel mit Birnen. Silber ist ein Verbrauchsmaterial, Gold eher weniger. Es mag sein das vor 1000 Jahren eine Ratio von 1/15 normal war bzw. 1/8. Aber diese Gesetzte gelten heutzutage absolut nicht mehr. Im Gegenteil kann ich mir sogar vorstellen das man für 1 Unze Silber bekommt man 5 Unzen Gold in vieleicht 30 Jahren. Mag für die meisten jetzt belustigend zu lesen sein, aber Gold wird solange stark nachgefragt solange eine Krise ist. Wenn alles in Ordnung ist, werden die Anleger wieder in atraktivere Anlagen gehen. Bei Silber sieht die Sache da schon anders aus. Ich schätze mal so das Silber bei einem Crash mit fallen wird, da die industrielle Nachfrage hier fast zum erliegen kommen wird. Das einzigste die den Kurs stützen sind Privatinvestoren. Ob die die Industrielle nachfrage aufwiegen können wird man sehen. Wenn die Konjuktur wieder losgeht wird wieder von der Industrie nachgefragt.
Deswegen sehe ich die beiden Metalle nicht immer in die gleiche Richtung laufen. Somit ist auch das Gold/Silber Verhältnis eines der unwichtigsten Kennzahlen.
Wie seht ihr das?
Viele Grüße
mikcor |
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dr.-hasenbein
500 g Barren Mitglied

Anmeldedatum: 03.09.2011
Beiträge: 506
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der Haken ist ja:
mit dem Verhältniss von "auf der Erde vorhandenem Silber" und "auf der Erde Vorhandenem Gold"
dieses Werte-Verhältniss stimmt nicht mit dem Fiat-Verhältniss von beidem überein... wenn Industriell also Silber weiter stark nachgefragt wird... muss es doch teurer (wertvoller) werden...
bevor das passiert gibts wieder irgendeine Ausweichlösung...  |
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mikcor
5 Unzen Mitglied
Anmeldedatum: 22.08.2011
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was meinst du mit Ausweichlösung? |
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Schwubb
1 kg Barren Mitglied

Anmeldedatum: 30.08.2011
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Beruf: Optimist
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Irgendwas Anderes wird genommen oder- schlimmer- jemand sorgt dafür, dass Silber billiger wird  _________________ Hunde haben Herren,Katzen haben Personal |
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mikcor
5 Unzen Mitglied
Anmeldedatum: 22.08.2011
Beiträge: 97
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naja das glaube ich nicht, ewig wird die Papierzockerei nicht mehr gehen. Bis jetzt waren ja Bestände da gewesen um den Preis zu drücken aus den letzten 1000 Jahren. Hat ja sonst keiner gebraucht das Silber was in den letzten 1000 Jahren abgebaut worden ist. Das hat sich ja erst vor kurzem verändert.
Das ein Ausweichmaterial genommen wird glaube ich wird erst interessant bei Preisen jenseits von 1000 $ pro Unze, denn klar könnte man wieder Kupfer statt silber verwenden, nur denke mal keiner hat interesse mit einem Smartphone mit 1meter langen CBFunk Antenne rumzulaufen. Da der Silberbedarf pro Gerät sehr gering ist wird das auch bei der Industrie kein Umdenken geben...
Meine gut, ich habe auch keine Glaskugel, aber die Chancen sehen eher schlecht aus das die Industrie Alternativen findet... |
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buntebank
10 Unzen Mitglied

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Beiträge: 103
Geschlecht:  Beruf: Bankdirektor Wohnort: Hamburg
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Grundsätzlich stimme ich Dir zu - Zahlen an sich, sind halt Zahlen...
Es widersprechen naturgemaess jetzt nur welche die an Zahlen verdienen oder gar davon leben ; ))
(siehe England lol verdienen angeblich 33% BSP damit beim Gross-Beschiss zu helfen allen anderen EU-Laendern die Steuern der Gross-Verdiener und Gross-Finanz vorzuenthalten... 5% Licence-Fees-Verarsche)
Nun strickt sich ja jede/r sein Weltbild (nein, nicht der Verlag der katholischen Kirche,,,) selbst zusammen,
und da man die Zukunft nicht weiss orientiert man sich halt an der Vergangenheit - respektive vergangenen Zahlen.
Mal angenommen 5 Unzen Silber kosten soviel wie 1 Unze Gold - wuerde jeder nur noch Gold kaufen...
Bei 100 Unzen Silber fuer 1 Unze Gold - wuerde mutmasslich wieder jeder nur noch Gold kaufen,
weil Silber ja quasi "nichts" wert waere...
Neben der Logik folgen die Zahlen gerne der Herde oder dem der am lautesten bellt...
weshalb so ein Gold:Silber Ratio einem schon bei der Frage helfen kann ob oder was man kaufen soll.
Im Moment scheint es wohl so weit auseinander zu sein, dass man ungern Silber gegen Gold
tauschen wuerde, aber lieber mehr Gold haette...
Im Vergleich zu einem "ehrlichen" Markt in dem Kaufer und Verkaeufer direkt abschliessen -
waere so ein Ratio vielleicht auch noch bei einem "richtigen" Markt - welcher noch von Gross- und Zwischen-Haendlern beinflusst wird aussagekraeftiger,
als bei diesem "spekulativen Durcheinander" was aktuell "Markt" genannt wird und an dem vom Computer-Bot bis Staat alles mit-spekuliert - und in welchem man einerseits mit dem Abgreifen von Cent-Betraegen Unmengen Knete verdienen kann - und andererseits Markt-Teilnehmer existieren welche quasi mehr kaufen koennen als irgendeiner alleine auf einmal Herstellen/Verkaufen geschweige irgendjemand verbrauchen koennte...
Hersteller/Verkaeufer und Endverbraucher/Kaeufer schuetteln nur noch mit dem Kopf -
und alle dazwischen starren gebannt auf die Zahlen (bei mir kann man jetzt wieder oben anfangen zu lesen ; )
Falls der Ratio kraeftig schwankt - kann man damit verglichen gewinnen oder verlieren (wetten..).
Rueckt Silber wieder naeher an Gold freuen sich alle die es schon haben,
sinkt der Preis tatsaechlich auf 25 $ freuen sich alle welche noch was kaufen wollen.
Bei Ratio 1:1 ist die Welt dann doch untergegangen und saemtlicher Handel wurde eingestellt ; )) _________________ zufrieden verschiedenste Sorten getauscht mit einem guten Dutzend Forums-Mitgliedern.
Unendlicher Geld-Nachschub auf: http://www.buntebank.de |
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Silberbulle 2024
½ Unze Mitglied
Anmeldedatum: 28.09.2011
Beiträge: 5
Geschlecht: 
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| mikcor hat Folgendes geschrieben: |
| Im Gegenteil kann ich mir sogar vorstellen das man für 1 Unze Silber bekommt man 5 Unzen Gold in vieleicht 30 Jahren. Mag für die meisten jetzt belustigend zu lesen sein, aber Gold wird solange stark nachgefragt solange eine Krise ist. Wenn alles in Ordnung ist, werden die Anleger wieder in atraktivere Anlagen gehen |
Und ich denke wir sollten uns langsam von der Vorstellung verabschieden,dass wir uns,sollte dieses System in seiner z.zt. bestehenden Form erhalten bleiben,irgendwann nicht mehr in einer Krisensituation befinden.Es scheint eine beliebte Methode, das Volk von einer Krisensituation in die nächste zu jagen und die Symptome eines kranken Systems als temporäre Situation zu verkaufen, und das diese nur überwunden wird wenn wir alle tüchtig schuften und "den Gürtel enger schnallen"
Solange die fundamentalen Fehler im Geldsystem nicht angegangen werden,z.b. in der Geldschöpfung, werden sich langfristig orientierte Anleger keine Sorgen machen müssen,das EM Preise plötzlich einbrechen weil wir übern Berg sind.Die nächste Krise kommt bestimmt... |
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