![]() Cook Islands Münzbarren
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Der Cook Islands Münzbarren
Im Jahr 2007 kam eine ganz besondere Münze auf den Markt: der sog. Münzbarren der Cook Islands. Er ist in dem pazifischen Inselstaat ein offizielles Zahlungsmittel, deshalb wird dieser eigentliche Barren nur mit 7% Mehrwertsteuer versteuert, was ihn für Investoren weltweit interessant macht. Rein formal handelt es sich also um eine Münze nur in Form eines Barrens.
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Die 1 Kilo-Variante hat einen Nennwert von 30 Dollar, die 100 Unzen-Version hat einen Nennwert von 100 Dollar. Auf beiden Münzbarren ist jeweils ähnlich einer Münze das Portrait der Queen Elizabeth II abgebildet sowie der jeweilige Nennwert plus die Nennung der Cook Islands, was es zum Zahlungsmittel dort macht.
Die Herstellerkennung befindet sich im unteren Drittel der Barren, ganz oben ist die Gewichtseinheit, sowie die Feinheit des Barrens (999er Silber) in Englisch punziert. Auf dem 100 Unzen-Münzbarren ist zusätzlich noch das Segelschiff „Bounty“ abgebildet.
![]() Rückseite des Münzbarrens
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Ein Deutscher erfindet den Münzbarren
Die wenigsten wissen, dass der Münzbarren von einem deutschen Münzhändler, Herrn Jürgen Göbel aus Kaiserslautern erfunden wurde. Dieser stellte sich vor einiger Zeit die Frage, ob man so etwas nicht auf die Beine stellen könnte, um Barren wieder für Investoren schmackhaft zu machen, nachdem die Mehrwertsteuer erhöht wurde. Gesagt, getan. Herr Göbel hat in der Perth Mint in Australien einen Partner gefunden, der diesen Münzbarren herstellen konnte, aber auch der letztlich erfolgreiche Kontakt zu den Cook Islands selbst wurde über die Perth Mint hergestellt. Diese erhalten für die Nutzung ihrer Hoheitsrechte eine Gebühr für jeden Barren, im Gegenzug wurde der Münzbarren ein offizielles Zahlungsmittel in dem pazifischen Inselstaat.
Weltweit große Nachfrage
Die unermüdliche Arbeit von Herrn Göbel wurde sehr rasch belohnt, denn die Münzbarren sind weltweit äußerst beliebt, stellen sie doch auch in gewisser Weise eine numismatische Rarität dar. Viele Investoren schätzen aber auch ganz einfach die Stapelbarkeit von Barren gegenüber Münzen, da sie nur an dem Edelmetall an sich interessiert sind. Allerdings muss man auch sagen, dass große Wertsteigerungen beim Münzbarren ohnehin nicht zu erwarten sind, da er unlimitiert hergestellt wird, ganz anders als es bei Kilo-Münzen sonst in der Regel der Fall ist.
![]() Vorheriger Hersteller:
Perth Mint (Australien) |
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Änderung des Herstellers in 2008
Im Jahr 2008 wurde der Hersteller des Münzbarrens geändert. Nun stellt ihn nicht mehr die Perth Mint her, sondern die traditionsreiche deutsche Gold- und Silberscheideanstalt Heimerle + Meule aus Pforzheim.
Lohnt sich der Münzbarren?
Für Investoren, die rein nach dem Edelmetallpreis gehen, ist die Investition in den Münzbarren sicherlich empfehlenswert. Für Leute, die aber zusätzlich noch auf eine gewisse Wertsteigerung spekulieren ist er eigentlich nicht zu empfehlen. Ein Wiederverkauf kann nicht bei allen Banken gewährleistet werden. Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, welche Geldanlage man persönlich für richtig hält. Jedoch gilt physisches Silber gemeinhin mittel- bis langfristig als relativ sichere Anlageform.

Cook Islands Anlagemünze 1 Dollar
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Seit dem 4. Quartal 2008 günstig zu kaufen
Viele Münzsammler und Silberinvestoren rieben sich verwundert die Augen, jedoch gibt es seit Ende 2008 wiederum eine neue Anlagemünze aus Silber. Diesmal der 1 Dollar von den Cook Islands mit Jahreszahl 2009.
Es handelt sich abermals um eine Agenturausgabe, das heißt, dass ein großer Münzhändler das Recht erworben hat im Namen der pazifischen Inselgruppe Cook Islands Münzen zu produzieren, im Gegenzug bekommen die Cook Islands eine Gebühr für jede hergestellte Münze.
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Maritimes Münzmotiv
Die Münze zeigt auf ihrer Motivseite das Segelschiff „Bounty“. Dasselbe Motiv ist auch auf dem 100-Unzen Münzbarren von den Cook Islands abgebildet. Darunter befindet sich der Nennwert „1 Dollar“, sowie die Angabe des Gewichtes und der Feinheit des Silbers.
Auf dem Avers ist das Portrait der englischen Königin Elizabeth II. abgebildet, sowie das Ausgabeland Cook Islands. Darunter befindet sich die Jahreszahl.
Günstig in der Anschaffung, doch wie steht es mit dem Wiederverkauf?
Im Dezember 2008 war diese Münze neben der Andorra-Anlagemünze die billigste auf dem Markt. Der Investor bekommt also mehr Silber für sein Geld. Allerdings muss er sich auch fragen, wie es denn ist, wenn er in Zukunft seine Münzen veräußern möchte. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass der Markt für Exoten relativ klein ist. Außerdem ist die allgemeine Akzeptanz von Anlagemünzen größerer Bekanntheit in der Regel ebenfalls höher.
Deshalb muss sich jeder Anleger selbst die Frage stellen, ob er das Risiko eingehen möchte, dass er eventuell später weniger bekommt, als wenn er sein Geld in bekanntere Münzen investiert hätte. Trotzdem ist zu sagen, dass die Prägequalität dieser Ausgabe wirklich ordentlich ist.
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Kommentare
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Stichwort Bankhandelsfähig: Es gibt leider Edelmetallhändler, die Barren aus eigener Herstellung verkaufen - diese werden sehr wahrscheinlich nur mit Abschlägen zurückgekauft und als Altsilber eingeschmolzen. Da der Pforzheimer Hersteller der Cook-Islands Münzbarren nicht gelistet ist, ist ein Verkauf an Privat am sinnvollsten. Die ersten Silber Münzbarren kamen übrigens aus der zertifizierten Perth Mint. Ein Verkauf an Banken oder Schneideanstalten nachfolgender Hersteller, wird vermutlich gewisse Abschläge mitbringen Hier eine Liste: http://www.lbma.org.uk/good_delivery_silver.html |
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Tut mir leid, aber ich finde regelmässig günstigere Angebote als diese noname-Produkte aus cook islands oder andorra. Mit ein bißchen Suche findet man nahezu immer günstigere Maple Leaf-, Philharmoniker- oder Eagle-Münzen. Diese dürften weltweit anerkannt sein, sodaß ich nicht auf diese PRIVAT-Gefälligkeitsprägungen aus Kaiserlautern/Pforzheim/Cook Islands oder sonstwo angewiesen bin, die bereits heute eine Schweizer Bank im Ankauf nur mit ganz langen Fingern anfasst. |
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Dazu möchte ich sagen, daß jede Münzerstausgabe ersteinmal unbekannt war. Man kann also jetzt noch nicht einschätzen, ob die Cook Island Münzen, in welcher Größe auch immer, ein Erfolg werden oder nicht. Wenn wechselnde Motive auf den 1 Unzen Münzen eventuell auch den 100 oz Barren erscheinen werden, wird die Serie für Sammler interessant werden. Steigende jährliche Nachfrage wäre die Folge und der Erfolg würde sich auch bei der Cook Island Münze einstellen. Es liegt an Herrn Göbel, ob er so das Interesse der Sammler fortsetzen wird, oder ob es eine uninteressante Serie mit lediglich wechselnder Jahreszahl wird. Davon hängt der Erfolg letzendlich ab. Die Antwort bekommen wir mit der Prägung 2010. Bis dahin viel Glück mit Ihrem Silberinvestment. Ihr Karpow. |
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