Wer Barren, Anlage-Münzen oder generell Edelmetalle aufbewahren möchte, hat verschiedene Möglichkeiten.
Neben der Aufbewahrung im eigenen Tresor können Edelmetalle auch bei Banken deponiert werden.
Je nach Anzahl, Größe oder Masse fallen für die Verwahrung im Bankschließfach unterschiedlich hohe Mietkosten an.
Der Zugang zu den Schließfächern ist natürlich an die Öffnungszeiten der jeweiligen Bank gebunden. In seltenen
Fällen haben Banken rund um die Uhr geöffnet, jedoch stellen solche Banken eher die Ausnahme dar. Der Vorteil
des Bankdepots für Ihre Vermögenswerte ist, dass es mehr Sicherheit bei der Verwahrung bietet als ein privater Tresor
und, dass sie gegen Diebstahl absichert sind.
Einzelverwahrung contra Sammelverwahrung
Bei Einzelverwahrung, auch häufig Streifband-Verwahrung genannt, werden - wie der Name schon sagt - die
Edelmetallbarren oder -münzen einzeln in einem Depot aufbewahrt. Hierbei besteht die Garantie, dass man
auch genau dieselben Barren oder Münzen zurückerhält, die man gebracht hat. Natürlich ist bei der Einzelverwahrung auch der
Verwaltungsaufwand und deshalb auch die Gebühr höher. Nur wenige Banken bieten Anlegern diese Möglichkeit.
Im Gegensatz zur Einzelverwahrung werden bei der Sammelverwahrung die Wertgegenstände gesammelt im Depot verwahrt. Die Chance,
dass man die gleichen Barren oder Münzen zurück erhält ist verschwindend gering. Erkennbar ist dies an der eindeutigen Barrennummer.
In den meisten Fällen, insbesondere wenn es rein um Geldanlage geht und nicht um ideelle Werte, dürfte eine Sammelverwahrung
aufgrund der günstigeren Konditionen die sinnvollere Lösung sein.









