Andorra Anlagemünze 1 Diner
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Seit Ende 2008: neue Anlagemünze zu günstigen Preisen
Viele Europakenner waren überrascht, als Ende 2008 die ersten Silberanlagemünzen aus Andorra auf dem Markt auftauchten. Faktisch ist die dortige Währung nämlich der Euro, aber die Währung auf der Andorra-Münze lautet Diner. Der Diner ist eine Kunstwährung, die nur geschaffen wurde, um Gedenkmünzen des Kleinstlandes zu vertreiben. Bei der Andorra-Anlagemünze handelt es sich um eine sogenannte Agenturausgabe. Ein Händler erhält das Recht, Münzen im Namen des ausgebenden Staates zu prägen, im Gegenzug erhält der Staat eine Gebühr für jede geprägte Münze.
Minimalistisches Münzmotiv
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Die Münze aus Andorra zeigt auf der Wertseite einen Adler, der einen Ölzweig im Schnabel hält und der auf einem Fels sitzt.
Oberhalb des Adlers steht „ANDORRA“ in Großbuchstaben. Unterhalb des Adlers steht der Nennwert „ 1 DINER“, die Jahreszahl sowie die Gewichtseinheit und die Feinheit des Silbers in Spanisch. Auf dem Avers ist großflächig das andorranische Wappen abgebildet.
Günstig zu bekommen
Im Gegensatz zu den meisten anderen gängigen Anlagemünzen, wie die Silver Eagles, die Maple Leafs oder die Wiener Philharmoniker sind die „Andorraner“ sehr günstig zu bekommen. Sie liegen preislich meist 1-2 € pro Münze unter den regulären Anlagemünzen.
Wirklich lohnend?
Wer große Investorenpakete kauft, der sollte sich fragen, ob er im Ernstfall eine Münze, die kaum jemand kennt gut verkauft kriegt. Denn ganz im Gegensatz zu normalen Bullions sind die Andorra-Münzen eher als Außenseiter zu betrachten. Daher sollte man hier eher nicht auf Masse gehen, sondern sich lieber nur wenige Exemplare kaufen, wenn man denn Exoten mag. Natürlich bleibt im Endeffekt eine Unze Silber immer eine Unze Silber, jedoch ist der Markt für Exoten relativ klein im Vergleich zur weltweiten und sehr großen Nachfrage nach den bekannten Anlagemünzen, die sich bereits über lange Jahre etabliert haben. Abschließend ist aber durchaus zu bemerken, dass die Prägequalität dieses Exoten ziemlich hochwertig ist.
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Kommentare
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1 UZ Silber bleibt eine UZ Silber. |
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Da ich auch die gängigen Anlagemünzen in Silber sammel, habe ich mir zunächst aus 2008 und 2009 je eine Münze angelegt. Es ist mir schon klar, dass der Wert der Münze - oder doch nur Medaille? - nicht steigern wird, aber immerhin ist eine Unze Silber auch eine Unze Silber. Bleibt zu hoffen, dass Andorra bald den Euro nicht nur "de facto", sondern auch "de jure" hat. Vielleicht ändert sich der Aufruck Diner dann ja auch in Euro. |
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Ich finde das diese Münzen auch ihren Wert haben - nämlich 1oz. Sie glauben doch nicht das wenn eine derartige Krise kommen sollte, das sie noch Sammlerwerte für die anderen Münzen bekommen werden? Hier geht es doch nur um den Silberwert - und der ist bei den restlichen 1oz - Münzen eben auch nicht anderst. |
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Jemand hatte 6 Stück von den alten (1996-1998)davon an der Kasse abgegeben. Ich habe sie gekauft. Sind sehr hübsch (PP) + 1 Unze Silber.Für je 10,- € doch nicht zu teuer,oder? Also, was solls... |
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Der Silber-Philharmoniker hat mit dem Gold-Philharmoniker schon eine lange Tradtition. Den gibt es schon seit 1989. Außerdem ist der Phili gesetzliches Zahlungsmittel. Im übrigen gehe ich konform mit Bullionstapler und dragon999. |
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Hallo, also ich versteh die Aggression nicht. Ich mag den Andorra als Anlagemünze. Die Philharmoniker gibt es auch erst seit 2008 in Silber. Außerdem steht genau drauf, was drin ist. Bei dem kanad.Dollar oft nicht! Und mittlerweile ist der Andorra sehr wohl überall bekannt! mfg |
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Diese Andorra-Münzen sind keine Eagles, sondern eine einfallslose Neuauflage eines schon früher einmal herausgegebenen Motivs, das Ding gab es schon mal in kleiner und auch in Gold... denen fällt offensichtlich nichts Neues mehr ein. Zudem ist Diners nicht die offizielle Währung in Andorra, dort bezahlt man mit Euros aus den anderen Eurostaaten. Andorra hat KEINE eigene Währung, gibt nur Metallplättchen mit dem Aufdruck DINERS an Sammler aus und bezeichnet das als Münzen. Der einzige Zweck ist, daß der STAAT Andorra damit Geld verdient. Im Krisenfall kann man mit Sicherheit Maple Leaf-, American-Eagle- oder Philharmoniker-Silbermünzen viel leichter wieder zu Geld machen, als diese Prägungen, die offensichtlich billigst und vermutlich sogar noch in Deutschland gefertigt werden. Von mir sehen die keinen cent. Wenn ich mein Geld in Silber und als Rserverwährung anlege, dann so, daß ich es Krisenfall auch schnell und überall wieder zu Geld machen kann. Eine Bank in Luxemburg oder der Schweiz kauft solche Pseudo-Prägungen sicher ebenso zu vernünftigen Kursen wieder zurück wie Prägungen aus Liberia, Mongolei oder von den Cook-Inseln. |
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Ich mag diese dinger irgendwie nicht so mit ihrer Pseudowährung. Die eine Seite soll wohl das staatswappen darstellen, sieht aber etwas leer aus. Bei Lunaren, Pandas etc. weiß man was man hat. Dann lieber noch Phil, Maple Leafs oder die American Eagles. |
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